Garten- und Blumenkolumne, Pflanzenexperte und Ratgeber
präsentiert von Grünling, unserem Fachmann
Pilze

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Januar 2015

 
Gewürzen und Kräutern
02.Februar 2015: Obwohl es tiefster Winter ist: Grünling da, Grünling dort, Grünling hier, "könntest Du mir bitte", so tönt es laufend von Ottilio, unserem Meisterkoch. Dauernd werde ich wegen Gewürzen und Kräutern, die in der Küche fehlend sind, herumgehetzt.
Origano und majoran
schwiezer Peterli
schnittlauch
lorbeer
Da braucht es mal Oregano, Majoran, Petersilie in verschiedenen Formen, dann wieder Schnittlauch oder Lorbeeblätter, nicht zu vergessen, Salbei oder Thymian, und natürlich auch Rosmarin.  Diese "Gewürzpflanzen" kann man hierzulande nämlich das ganze Jahrüber ernten.
gewürze
salbei
küchengewürz
thymian
 
Rosen schneiden
26.Januar 2015: Letzte Woche bin ich schön erschrocken. Schnee.... Wie sollte ich jetzt unsere Rosen schneiden? Ich vergnügte mich dann anderweitig, und als die weisse Pracht geschmolzen war, ging es wieder frisch ans Werk. Alles verholzte und tote Geäst wurde rausgeschnitten, und die zuvielen Triebe stark verjüngt. Wichtig dabei sind Handschuhe oder eine lange Heckenschere, damit man sich nicht dauernd an den Dornen sticht, oder mit dem Fell hängenbleibt.
rose im schnee
beim schneiden
voll in aktion
fast fertig
Im Sommer dann ( Hefe hat besonders viel Freude an den wohlriechenden Rosenblüten) ist zu beachten, dass nach der Blüte fortlaufend geschnitten wird. Immer zwei Blattwerke weiter unten ist zu schneiden. Meine Erfahrung zeigte mir, dass fortlaufend neue Triebe mit Blütenansätzen gebildet werden, und die Rosenbüsche den ganzen Sommer lang in Blüte stehen. Empfehlenswert ist dann noch das Spritzen gegen Mehltau und andere Krankheiten. 
rosen schnuppern
fefi mit rose
hefe und ihre rosen
hefe mittendrinnen
 
Orchideen
19.Januar 2015: Ich bin ja ein riesen grosser Orchideenliebhaber. Sie blühen bei uns das ganze Jahr, und geben keine Arbeit. Wichtig: ein heller Platz, keine direkte Sonne, und jeden Tag mit dem von uns gesammelten Regenwasser besprühen. Einmal in der Woche ebenfalls mit Regenwasser giessen, und sich an der Farbenpracht und dem feinen Duft erfreuen. Die Blüte dauert bei uns immer fast zwei Monate, danach fallen sie vom Stängel und es bilden sich wiederum neue Triebe daran mit Knospenansätzen. Umtopfen sollte man spätestens alle zwei Jahre, aber unbedingt in einem dafür speziell angereicherten Mix aus Holzabfällen. Luftig muss es sein. Unsere Lieblinge sind inzwischen schon drei Jahre alt, und stehen geradezu immer in Blüte. Empfehlenswert ist noch das Düngen. Alle 2 bis 3 Monate, ein dafür extra für Orchideen gekauftes Düngemittel, aber nicht während der Blüte. 
orchideen
duftet fein
vorm Fenster
farbenpracht
 
Zyklamen
12.Januar 2015: Etwas, das immer gelingt und in den Wintermonaten viel Freude macht, sind unsere Zyklamen. Sie duften herrlich, es gibt sie sowohl in Weiss, als auch in Hell- bis Dunkelrosafarben. Es sind dies sogenannte Knollengewächse. Im Sommer fehlt sowohl Laub wie Blüten. Sobald es kühler wird, zeigen sich die ersten Blätter, und ab Oktober die ersten Blütenknospen. Die Zyklamen sind Schattengewächse und man kann sich an ihrer wohlriechenden Blütenpracht bis im März hinein, erfreuen.
zyklamen
dieser Duft
Winterblumen
rosa zyklamen
 
Pavillonrebe
05.Januar 2015: Ja, ja, die liebe Pavillonrebe muss auch jedes Jahr geschnitten werden. Die beste Zeit hierfür ist der Monat Dezember oder Jannuar. In dem Gewirr von Ästen muss man schon aufpassen, wo und welche verholzten Triebe geschnitten werden müssen. Regel dafür wäre, eine Astgabel mit fünf bis acht Augen, und einen Resevetrieb unterhalb davon mit zwei Augen, stehen zu lassen. In meiner Euphorie biss ich bei einem Rebstock etwas zuviel ab.(siehe Bild 3) Das ist aber nicht weiter schlimm. Auch diese Rebe wird den gewünschten Ertrag bringen. Danach werden die geschnittenen Äste gebündelt und später dann als Anfeuerholz verwendet. Die geschnittene Rebe wird dann runtergebunden.
reben schneiden
fleissig
abgeschnitten
bündel machen
Im Frühling werden sämtliche Geiztriebe rausgebrochen, und die Rebe sollte dann gegen etwaige Krankheiten, wie Mehltau, gespritzt werden. Im Spätsommer kann man dann unsere Esstrauben bereits ernten.
ernte
wie schön

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