Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
ich bin

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März 2015



 
Vierte Märzwoche 2015:
Also, um das klar zu stellen, das hier links aussen bin nicht ich. Ich habe mich hinter dem Osterhasen versteckt (Mitte), weil sich ein Pudel als Feriengast angesagt hat.(rechts) Inzwischen kann ich hinter dem Ei wieder hervorkommen, denn es ist wie immer alles noch schlimmer, als ich gedacht habe. Ein Modezar ist in Gugellandia eingetroffen, Herr Max Leisstreifer (links). Deswegen hat sich auch Pudel von und zu (rechts) für unser Hotel angemeldet und ist .... nicht angekommen.
Nichts desto trotz möchte ich mich über Grünling und Ottilio beschweren, weil sie eine Stunde lang niemanden in die Küche liessen, nur - wegen der Sommerzeit. Ich fühle mich etwas zu sehr ins gugelländische Treiben eingeschlossen, um darüber schnorbertisch urteilen zu können. Aber die können mich nicht mundtot machen.
max
beim eier malen
feriengast
 
Dritte Märzwoche 2015:
Wer mich kennt, weiss, dass ich kein Blatt vor den Mund nehme, was auch immer dies heissen mag. Und schon gar nicht nehme ich ein ganzes, rohes Ei vor den Mund, wie die da bei ihrem gugelländischen Grossanlass, versuchten, mir schmackhaft zu machen. Eier auspusten... peinlich peinlich. Was da in dieser gelbe Suppe schlussendlich alles zu liegen kam, geht ja auf keinen Eierkarton. Nachdem ich mich in Sicherheit gebracht habe, ist dann Ottilio mit seinen Spätzli gekommen, und die waren dann ihrerseits gerade wieder heilig im Vergleich, wie die Rotweinsauce zu Stande gekommen ist. Während der Koch stundenlang an der offenen Tiefkühlschranktür mit einem Seehund plaudert, hockt unser Umweltminister mit ein paar Bibeli im Gras und gibt Aufklärungsunterricht. Ich glaube, ich brauche Osterferien.
mit blume
mit ei
schief
 
Zweite Märzwoche 2015:
Doch doch, Gugellandia hat sich wirklich ins Zeug gelegt, und einen Familienausflug organisiert. Ich musste auch mit. Schaut euch die Bilder genau an. So richtig draufkopiert ist keiner. Aber trotzdem haben sie noch gemogelt, gekupfert und geschummelt, wo es nur ging. Ich kriege es natürlich wieder mit dem Grünling zu tun (und der ist grösser und kräftiger als ich), wenn ich die Wahrheit sage, aber die haben insgesamt wirklich z w e i volle Tage gebraucht um Venedig einmal zu umrunden, und nicht nur einen, wie sie einen glaubhaft machen möchten.
Der Flug, bei dem Edi so scheinheilig lächelt, ist auch getürkt, denn die sind doch alle mit dem Babbo Natale - Schlitten nach Venedig gefahren. Aber in Venedig sind sie gewesen, und zum Glück kann ein Foto weder über Temperaturen noch über Gerüche geschweige denn Preise Auskunft geben. Aber es war schön, dass muss ich dann doch zugeben.
Venedig
Markusplatz
am Strand
 
Erste Märzwoche 2015:
Wie gut, dass ich als Hofkritiker einen gewissen Abstand zu den gugelländischen Gepflogenheiten wahren kann. Nachdem die nun einen ganzen Acker frei gemacht haben, weiss der Kuckuck wofür, wollen sie nämlich alle und jeden damit beauftragen, sich dort in irgendeiner Weise nützlich zu machen. Nicht mit mir. Edi weiss inzwischen wie Veilchen aussehen, und man kann von ihm vielleicht bald mehr lernen als von diesem Klugnichtgut, was Grünling heisst und Bananenbäume auspackt und wieder einpackt, als wäre es ein unliebsames Weihnachtsgeschenk. Über den Wettervorhersager Zeig darf man auch kein schlechtes Wort in den Mund nehmen, obwohl seine Prognose so dehnbar ist wie eine Pijamahose, und dann haben die Damen der Gesellschaft am Frauentag sämtliches Speiseeis bis auf den letzten Sahnespritzer eliminiert.
Wie soll man also heutzutage noch glücklich werden, schwierige Frage.
veilchen
acker
grimmig


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