Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
ich bin

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Juli 2015



 
Fünfte und letzte Juliwoche 2015:
Langsam wundere ich mich über gar nichts mehr. Die Gugelländische Oberaufsicht, die es ja nicht gibt, hätte diese Woche einigen auf die Pfoten schauen, beziehungsweise hauen sollen. Angefangen mit diesem dahergelaufenen Zauberpopkorn, namens Puffix, der mit einem uralten Kartentrick unsere gugelländische Gutmütigkeit ausnutzt und auch noch Applaus bekommt. Der einzige, der an seine Zauberkraft glaubt, ist er wahrscheinlich selber. Und dann wieder und wieder dieses Nerv tötende Geköche von so Schleckmäulern, die meinen, sie können die Pfanne nur anschauen und schon ist gekocht. Hefe hat keine Ahnung, nur grosse Augen und grosse Röhre. Festa hat ihren Kopf auch anstelle ins Kochbuch nur in den Kochtopf gesteckt. Und schliesslich unser Ottilio, der kommt jetzt mit einer ganz neuen Masche; er muss jetzt schon extra schrecklich kochen, damit er von seinen Fans Rückendeckung bekommt. Ich fress‘es nicht, ha ha. Da können die mir noch lange mit einer rosaroten Brille winken, anstelle Brillentag sollten die lieber einmal einen Nichtschummeltag einlegen. Ein Graus ist das hier. Ein Graus!
Puffix
Seerose
Bowidl
 
Vierte Juliwoche 2015:
So, so jetzt ist es also amtlich. Zeig, der Wetterprophet und Harry, der Hausmeister interessieren sich gleichzeitig für unsere Schangelina, die Eisbärdame. Peinlich, peinlich.
Die kanadische Goldrute hat mein Urgrossvater mütterlicherseits hier in Gugellandia angepflanzt, an einem verregneten Dienstag im April. Applaus, applaus.
Bei der Wunschübergabe an die Frösche war ich zwar anwesend, aber ich bin hundertprozentig sicher, dass jemand geschummelt hat. Die zwei Scheinheiligen (Beppa und Festa) haben wahrscheinlich noch auf einem Zettel etwas hineingeschmuggelt. Doch heute bin ich souverän. Ich kann wieder über Ottilio herziehen, denn der macht ja mehr Scherben als Essen. Es macht richtig Spass, ihm auf die Finger zu gucken. Dreimal hat er ein anderes Fähnchen an der Mütze. Einmal sieht man seinen Zwillingsbruder im Hintergrund. Und dann einen Käsesalat, na bitte schön. - Oh, doch, das wäre wirklich nicht schlecht zum ersten August. Schleck und igitt? ?
Heuballen
schnorbert
aufpassen
 
Dritte Juliwoche 2015:
Da bin ich als "Tüpfelmonster" diese Woche wirklich fast mit meinen Prinzipien eingeknickt und habe mich vom gugelländischen Gedusel einwickeln lassen. Aber dann haben sie mir einen Golfball vor die Füsse gelegt, damit ich darüberstolpere und schon weiss ich wieder, auf welcher Seite ich bin. Geschieht ihnen ganz recht, dass facebook die Freundschaft mit Gugel von Gugellandia gekündigt hat, ich gehe jetzt als schnorbert Nichter zum Beispiel. Da sieht dann der Gugel alt aus, wenn es klappt. HE he he he.
Distelblüte
Geburtstag
Sonnenblumen
 
Zweite Juliwoche 2015:
Auch beim heissesten Wetter kann ich die Schnauze nicht halten, wenn ich sehe, was ich - wie immer, natürlich nicht sehen sollte. Der fette Grünling mit seiner lächerlichen Häkelschürze pflanzt sich ja selber mehr in den Mittelpunkt als dass er sich ums Grünzeug kümmert. Immer braucht er halb Gurkenhausen, wenn es etwas im Garten zu tun gibt. Und wie er sich im Lavendel benommen hat, war ja wirklich daneben. So wälzen kann sich von mir aus ein graziles Häschen, aber nicht so ein Monster von Grünling! Dann muss ich mich auch noch beschweren, dass meine Kolumne immer in so Kleinschrift gedruckt wird. - Ha, und diese Wünsch-dir-was-klamotte geht natürlich auch nicht unbespottet an mir vorbei. Aber ich warte jetzt noch mit losbrüllen, es wird nämlich noch besser.....bis dritte Juliwoche, Leute, ich muss auch durchhalten! Hä, hä, hä!
Grünling mit Helfermanschaft
Grünling im Lavendelfeld
schnorbert
 
Erste Juliwoche 2015:
Dass hierzulande beim Pokern geschummelt wird, kann ich nicht beweisen, aber mir ist natürlich sofort aufgefallen, was sich Edi mit seiner Johannisölproduktion geleistet hat. So schnell ist das Öl nämlich nicht fertig. Der hat einfach eine Flasche vom letzten Jahr neben ein paar Blüten gestellt, und sich damit fotografieren lassen. Aber die allergrösste Frechheit ist mir bei Ottilio ins Auge gestochen. Der hat nämlich ein Double. Einen Zwillingsbruder, der ihm die Drecksarbeit abnimmt. Mein Neffe drüben in Jesolo hat es mir bestätigt. Der faule Socken hat es nur noch nicht zugegeben.
Johanniskrautöl
Weintrauben
Double


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