Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
ich bin

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September 2016




 
27. September 2016:
Fauch, spuck, das ist doch mickrige Plattmache, hinterwäldlerisch kleinkarriertes Schattenboxen. Die haben ja keine Ahnung von internationalem Auftreten. Absolut lächerlich, oder eben besser gesagt, nicht einmal mehr das. Absichtlich haben sie versucht, mich zu erniedrigen, um sich dadurch selber etwas in die Höhe zu katapultieren, das beweist ja nichts anderes als ihre eigene Armseligkeit, würde ich mal meinen. Mich mit einem Ballon über den Seerosenblättern abzuwerfen, ha ha, da hätte ich mir schon etwas mehr Einfallsreichtum gewünscht, um mich zu beseitigen. Das Lustige ist, es hat auch gar keiner so richtig gelacht als ich aus dem Wasser geklettert bin. Und den Edi haben sie auch noch eine geraume Weile auf dem Baum hängen lassen, bzw. sogar vergessen. Und wer ist schuld? Ich habe meine Spürhunde auf die Ballonleinen angesetzt und herausgefunden, dass dieser halbseidene Puffix dahintersteckt. Ja, natürlich mit faulem Zauber ist das einfach. Was mich freut, ist, dass er zu guter Letzt dann bei niemandem triumphieren konnte, ohne es zuzugeben. Wie beim perfekten Verbrechen. Was nützt es, wenn du niemandem darüber berichten kannst. Dieser gugelländische Krimi kann von mir aus ruhig noch eine Weile dauern. Meine Untergrundpartei hat schon ein paar Mitglieder. Alle Hunde ausser dieser Geologenfritze sind auf meiner Seite, das möchte ich mal klar stellen. Die Katzenliga bin ich auch gerade am bearbeiten, also keine Angst. Schnorbert kommt. Jetzt erst recht.
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20. September 2016:
Dieser verlogene Geologe macht sich ja schon ganz schön breit hier. Von mir aus könnte er in seiner Felsspalte verschwinden oder im Erro abgurgeln. Was der verzapft, stimmt natürlich hinten und vorne nicht. Und die Schangelina mit ihrem Schönheitsfimmel trägt ihre Kronjuwelen auf einer Flossfahrt! Die kann froh sein, dass sie infolge des Goldgewichts nicht selber ins Wasser gefallen ist. Dass dann aber ausgerechnet die Festa, die ja sooo wasserscheu ist, diesen Schmuckanhänger ertaucht haben soll, glaubt ja nicht mal der Weihnachtsmann. Die haben sie mit gugelländischen Geheimwaffen unter Wasser gedrückt, das sieht man ja schon an ihrem widerborstigen Ausdruck. Und über die Dummheit von Edi will ich gar nicht reden, die ist ja kein Geheimnis. Da macht er, was ja eine gute Idee wäre, eine Bootsvermietung auf, und denkt nicht daran, echte Miete zu verlangen. Die allgemeine Korrupiton in diesem Möchtegernstaat ist auch ganz offensichtlich. Damit ich über ihre haarsträubenden Machenschaften nichts weitererzähle, treiben sie mich mit allen Mitteln meine Erfolgsleiter hinauf und lassen mich, hach, wie edelmütig, im Bocciaspiel gewinnen. Ich weiss nicht, warum ich das immer noch mitmache, ich glaube, es ist reine Neugier zuzuschauen, wie lange es noch dauert bis sie auffliegen.
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13. September 2016:
Seit die wieder aus ihrem Sommerschlaf aufgewacht sind, ist hier der Teufel los. Ich weiss gar nicht, über wen ich mich am meisten ärgern soll. Der Koch kommt heim, bringt seine Tante mit, klettert wie blöd auf dem Feigenbaum herum, lässt sich mit seinem Fahrrad fotografieren, und wir müssen verhungern. Dann fällt noch diese Preisverleihung genau unter den Feigenbaum und man kann nicht mal mehr bequem Feigen essen. Aber das ist ja alles nichts gegen diesen dahergelaufenen Geologen, der sich, weiss der Teufel was, einbildet. Ich war zum Glück an Ort und Stelle und habe ganz genau gesehen, was bei dieser unerwartet aufgetretenen Felsspalte los war. Der Herr Geologe konnt nicht mal den Massstab richtig hinlegen, sondern sowas von verkeeeeeehrt herum, es war richtig peinlich. Jeder Bademeister hätte es besser können. Als das Gastwildschwein "Wutzi" und der graue Bärkäptn sagten, es sei verkehrt herum, fand er, die würden das nicht verstehen, denn er hätte eben Chinesische Massstäbe. Klar, der Herr Geolg würde ja nicht Geolg sondern vielleicht Georg heissen. Was haben wir daraus gelernt? Alles was man nicht erklären kann, ist Chinesisch. Als ob ich das nicht schon gewusst hätte. Aber nun muss ich noch ein kleines Wörtchen zu meinem Freund Peso sagen. Der wird mir immer sympathischer. Je länger er ein offizielles Amt bekleidet, sieht er die Welt mit anderen Augen. Und ich, bin ich nicht auch sympathisch? Eine Beförderung wäre längst fällig. Ich glaube, wir machen demnächst Wahlen.
tannenbaeumchen
im laub
in weiser vorraussicht
 
06. September 2016:
Ich glaube, jetzt ist es soweit, ich muss meinen Anwalt einschalten. Die Zustände hier grenzen langsam schon an kaltschnäuzige Plüschparagrafenverachtung. Da sitzt man friedlich an seinem Lieblingsplätzchen, - und -huch-, da heisst es unvermittelt, wie bei einer Bombenwarnung, "Los Leute, an die Arbeit, man will sehen, wie fleissig ihr seid". So ein Blödsinn! Wen interessiert es denn schon, wo der Guido mit seinem Bürzel wackelt oder die Schangelina ihre Krallen lackiert. Aber die sind ja alle so ruhmsüchtig, dass sie jeden Quatsch mitmachen. Sogar auf einen baufälligen Turm raufkraxeln. Am Meisten hat es ja den dummen Edi getroffen. Der arme Kerl hat den ganzen Weg den Gmork im Schlepp gehabt und gar nicht gewusst, wen er da die ganze Zeit mitzieht. Ich habe Edi vorgeschlagen, dass er die Sache auch mit meinem Anwalt besprechen könne, so nett bin ich manchmal. Denn es handelt sich hier um hinterlistige Übertölpelung Ahnungsloser, das muss geahndet werden. Aber bis ich eine gugelländische Staatspolizei auf die Beine gestellt habe, geht es noch eine Weile. Irgendeiner muss in dieser verlogenen Hütte ja schliesslich noch die Übersicht wahren. Reicht mir mal schon einer meine schicke Mütze als Polizeioberschnorbi?
blaue beeren
giftblumen
aussicht


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