Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
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November 2016




 
29. November 2016
Das ist ja wiedermal typisch, da kommt es endlich einmal regnen, und es haben diese Intelligenzprotze in Gugellandia den einzigen Schirm für ihr hauseigenes Karussell gebraucht. Und bis die gugelländischen Hofschneider endlich für jeden einen anständigen Regenschutz gebastelt haben, ist das Wasser natürlich bereits wieder verdunstet. Besonders ins Zeug gelegt hat sich ja unser Doktor Weissallesbesser und hat die Katastrophe schon vorausgesagt. Dumm nur, dass auch er nicht daran gedacht hat, dass man, wenn es regnet, eine anständige Pellerine bräuchte. Schön und gut, man hat es ja mit ein bisschen Stromausfall relativ trocken überstanden, aber beim ersten Sonnenstrahl sind alle wie Verhungernde ins Freie gestürmt, um den neuen, gugelländischen Bach zu bewundern. Mich hat es ja fast zerissen vor Lachen, als der Grünling den Hang hinuntergepurzelt ist und nur knapp vor dem reissenden Gewässer einen Grasbüschel erwischt hat. Aber die anderen fanden das gar nicht lustig. Dabei müsste dieser grüne Fettsack nur etwas mehr ins Fitness-Studio. Ho ho. Und dann dieses neue Eichhörnchen. Da hat sich die Hefe ja was angelacht. Dieses Tier könnte ein Floh sein. Jede Sekunde wo anders hinhüpfen und möglichst gefährliche Stellen aussuchen. Aber der Gipfel der ganzen Woche war ja das Wildwasser Rafting. Diesen wahnsinnig gefährlichen Wasserfall kenne ich nämlich. Das ist nichts weiter als ein kleines Bächlein, in dem nicht mal eine Ente Platz hat. Aber die tun natürlich alle total mutig und abenteuerlustig, weil ja nichts passieren kann, da die einen fliegen können und der Peso sowieso nichts im Wald herumliegenlassen würde. Wie immer ein faustdicker Fall für die Lügenpresse. Alles erstunken und erlogen.
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22. November 2016
Das gugelländische Beamgerät ist fast explodiert, als wir uns an den Jahrmarkt der heiligen Catarina transportiert haben. Es mussten ja auch unbedingt diese zwei fetten Affen mitkommen, die Fitnesstrainer Heissmann und Rolla, die unsere Bodyguards mimen sollten. Von wegen. Die sind so viel Bodyguards wie Erbsen Melonen sind. Keine Ahnung haben die von der Grossstadt, wobei das Kaff ja nicht mal eine richtige Grossstadt ist. Dieser Rummelplatz war ja sogar für Babys noch zu klein. Dass dann ausgerechnet mein braver Hund verschwunden ist, gibt Anlass, zu denken, dass das alles wiedermal eine gugelländisch abgekartete Sache war, und dass die nur ihren Minipfeffervogel maximal rausbringen wollten. Der hat sich ja bei seiner Rettungsaktion zuerst dreimal auf einen falschen Pfosten gesetzt und gerufen, er hätte die Caroline gefunden. Und dann dieses Durcheinander! Am Anfang hiess es, man bleibe schön zusammen und gucke sich alles einmal an. Von wegen Gucken. Unsere gugelländischen Promis doch nicht. Auf den ganzen Sachen herumhüpfen, alles anfassen, die Leute nervös machen und dann nichts kaufen. Am schlimmsten waren ja Hefe und Schangelina am Schmuckstand. Zuerst mit ihren Dreckpfoten auf dem Schmuck herumtanzen und dann noch die hochnäsigen Schnauzen rümpfen. Frech war auch nicht sehr vorbildlich. Auf den Teppichen rumwälzen, wie wild im Schiesstand herumballern und der armen Laura noch den Kebab wegfressen. Alles in allem wie immer: riesiges, gugelländisches PFUI!
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15. November 2016
Was heisst hier, ich würde immerzu waffeln und die Gugelfritzen schlecht machen?.. Die sind schlecht, nämlich schlecht erzogen und hintertrieben. Ich bin hier das Unschuldslamm, dass merke man sich gefälligst. Nehmen wir diese Woche als Beispiel. Die Hefe erpresst Edi mit ihrem Ausflug, der dann in die Hose geht. Harry gefährdet das gugelländische Volk mit einer waghalsigen Konstruktion, bei der man hätte zu Tode stürzen können. Und dann präsentieren sie alles wie heiter- kunterbuntes Fröhlichland, diese miesen Lügenbarone. Schon am nächsten Tag war wieder Schluss mit Lustig, dabei steht das Karussell jetzt noch da, und langsam blättern schon die Fetzen ab. Aber man wird ja schon wieder in die nächste Scheinheiligenzone getrieben, es naht die Adventszeit, hilfeee, da verstecke man sich lieber im Dachboden. Komm Karoline.. Ein Wörtchen noch zu Peso, diesem Multikulti. Jetzt, da er Kulturminister auch noch ist, kommt ihm immer mehr Zeug in den Sinn, was er als Mister Umwelt noch rausposaunen könnte. Ja, er fängt schon an, uns das Gemüse zu vermiesen, dieser schräge Vogel. Gut, ich persönlich pfeife ja auf Gemüse, mir ist so ein gebackenes Ferkel auch lieber als eine Avocado, aber man muss ja auch an die anderen Tiere denken. Der muss ihnen doch nicht sagen, was sie essen dürfen und was nicht, eingebildeter Fatzke, der. Und wenn wir schon beim Essen sind, gleich noch ein Wink an den Herrn Oberkoch. Der soll doch gefälligst das kochen, was er auf die Speisekarte schreibt und nicht während seines Gebrutzels dauernd die Richtung ändern so nach dem Schema, "wenn es nichts wird, machen wir halt was anderes draus". Aber seht ihr, so ist es in Gugellandia. Ich decke nur Missstände auf. Und jetzt schleunigst ab in den Estrich.
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8. November 2016
Jetzt werden die gugelländischen Superhelden auch noch künstlerisch tätig. Ho ho ho. Naja, gegen diese amerikanischen Präsidentendreckschleudern sind wir in Gugellandia ja richtig nett zu einander. Allerdings hätte ich diesem Puffix gerne seinen nicht vorhandenen Hals umgedreht. Sich da gross als Schokoladefabrikant aufspielen und uns für dumm verkaufen, dieser flatterige Angeber! Noch aufgeblasener ist aber Laura in dieser Malkunst-Show aufgetreten, als sie da mit diesem monströs dicken, zottelfelligen Bleistiftspitzer Albert fachsimpelt. Die hat ja von Kunst so viel Ahnung wie ein Bierkutscher von einem Formel I-Boliden. Wie erwartet, haben sich dann doch alle folgsam mit stumpfen Griffeln bewaffnet und sich mit ihren zitterigen Selbstporträts bis auf die Knochen blamiert. Die hätten vor dem Spiegel lieber mal einen Kamm ausprobieren sollen, diese Klettenfänger. Zum Teil haben sie bis heute noch Moos von Halloween im Pelz, warum auch immer. Dass sich dieser Plüschballon, Albert, als Kunstexperte ausgibt, ist ja sehr interessant. Ich hätte am Anfang schwören können, den habe ich schon mal im Zirkus gesehen. Aber ich habe mich geirrt. Trotzdem kann er mich nicht täuschen, unter seinem üppigen Fellwuchs ist null Sachverstand und schon überhaupt nichts, was mit Kunst zu tun hat. Genau, da wären wir ja auch wieder beim Bierkutscher. Ich werde mich nun mal meinem Formel I-Boliden widmen und mit Karoline eine Runde drehn. Nichts gegen Bierkutscher, Neger und Zigeuner. Aber Gugellandia, nein danke.
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1. November 2016
Ich kriege Schreikrämpfe, wenn ich einen Kürbis nur schon sehe oder das Wort Geisterbahn höre. Nein, nicht genug damit, dass sie seit drei Wochen nichts anderes tun, als von Halloween zu reden, jetzt müssen sie auch noch Gäste einladen und f e i e r n ! Zum Glück wusste die Hälfte der Gäste gar nicht, worum es ging, die andere Hälfte war dieser Bärenclub aus Berlin, alle schon mit den Einheimischen verbündet, das musste ja fetzen. Ich habe eigentlich den ganzen Abend gewartet, dass die Schangelina diesem Spocky einen Heiratsantrag macht. Die hat ihn ja angehimmelt, das war richtig peinlich. Besonders negativ haben sie sich mit ihrer Geisterbahn herausgetan. Der Harry hat jeden Schienensprung damit erklärt, dass es Absicht wäre, wenn ein Knoblauch dazwischen liegt, Hüpfen mache ja auch Spass. Und dann der Herr Leisstreifer, ja wozu hat man denn einen gugelländischen Modezar? Da macht er stinkefrech eine Halloween-Boutique auf, lässt alle an seinen Plastikfingerkostümen und Mottenfetzen schnuppern und verteilt dann die Hüte vom letzten Jahr. Wohlgemerkt mit den süsssäuerlichen Worten an die Kundschaft: "Ihr seid doch schon schön genug." Dabei, und das muss ich jetzt wirklich sagen, gibt Guido in seinem Handschuhkostüm einen fabelhaften Geist ab. Hoho (unten links!) Doch, doch, die Gruselklamottensuche hat sich gelohnt. Dieses Wort muss er ja auch noch in sein weltbewegendes Wörterbuch quetschen, sonst verliert er gegen mich im Scrabble. Oh ja, ein Königreich für eine kürbislose Welt.
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