Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
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Kritiker: August 2017





 
 Volkszählung
Fauch, wrought, spuck. Naja, ich habe inzwischen viel zu viele Fans, die mich lieben, ich habe es gar nicht mehr nötig, irgendetwas schlecht zu machen, das tut inzwischen jeder betunlichst selber. Aber ich kann ja ein bisschen auf den Wunden rumtrampeln. Die alljährliche gugelländische Volkszählung hat begonnen. Diese Rassenorientierungs-Lawine, wo sich jeder hinterfragen muss, wer oder was er ist, ja ... da - schaut euch die Zettel an! In ganz Gugellandia sind die Tiere, hm, dann sage ich eben "Wesen", verstreut. Wer sagt dir, ob du als Geflügel oder als Vogel eingeteilt wirst? Aber die gugelländische Obrigkeit hat sich natürlich auf ihren PseudoOlymp zurückgezogen und Edi und Konsorte zur Bestandsaufnahme vorgeschickt. Jetzt heisst es, zählen können. Mal gucken, was alles Zähne oder Krallen hat, wie ihr seht, hat Schnorbert ein gutes Herz und kümmert sich sogar um - eben. Ich habe jetzt schon zu beanstanden, dass zum Beispiel keine einzige Plesocke anwesend war. Das Känguruh, das so lieblich durch die australische Wüste hüpfte, wer kennt schon den Namen dieses Starlets? Ein Skandal! So gibt es natürlich nur eines zu kritteln: Die ganze Zählung ist ein Fake. Aber ich weiss, dass ein wichtiges Mitglied fehlt. Mal gucken, ob Guido, dieser Softschnuzie, das in sein nächstes Rätsel reinpudert. Mich schaudert jetzt schon. Ich hocke mich vorsorglich auf meinen Rammstein-Felsen und lese Kafka. 
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 Mir reicht's
 Auch ein mit Doktortiteln zugeklebter Wetterzwerg, äh -zeig im Scheichkostüm kann den Himmel nicht vor Lachen zum Weinen bringen, aber man könnte ja wenigstens versuchen, das Wüstenklischee etwas zu mildern. Aber die jammern nicht einmal. Jeder hat sein Lieblingsplätzchen im Schatten und tut den ganzen Tag n i c h t s. Dabei haben sie letztes Jahr versprochen, es würde ein Meer gebaut. Naja, so ein bisschen Salz ins Wasser, Sanddünen, Wellenmacher und einige Ventilatoren für die Brise. Aber natürlich läuft da erwartungsgemäss  auch n i c h t s. Sie müssen wahrscheinlich erst die Streichhölzer schnitzen, um die gugelländische Baubewilligung zu erknobeln. Ausserdem bin ich ja das reinste Lamm gegen Gevatter Peso, diesen Umweltstänkerer, der immer auf die armen Politiker und Verantwortlichen losgeht und plärrt, man solle die Fussgängerzonen achten, dabei hat ja nicht mal der gugelländische Koch eine unfallfreie Zone wegen der dauernden Radfahrerei in der Küche. Ich meine ja nur, die sollten lieber mal vor ihrer eigenen Türe wischen und schauen, dass noch was anderes wächst ausser Brennesseln. In der Hängematte liegen kann ich auch anderswo. Mir reicht's.
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 Neue Enthüllungen
So, jetzt reicht es aber. Diese blau gehimmelte Zoohandlung namens Gugellandia muss endlich mal Farbe bekennen. Die wursteln da einfach drauf los, fabrizieren jede Menge Quatsch mit Bildern und sonnen sich im Plüschtierruhm. Dabei gibt es auf der ganzen Seite mehr Fehler als Fotos. Der Guido ist ja auch nur noch in der Luft anstelle hinter seinem Buchstabensalat anzutreffen, aber das liegt an mir, he, he, weil ich ihn dauernd mit unangenehmen Fragen löchere. "Warum gibt es bei "Who is who" Tiere, die zweimal erscheinen, warum gibt es welche, die sich zu zweit ein Bild teilen müssen. Warum gibt es welche die gar nicht drauf sind." Ihr könnt mir glauben, die Rätselmöwe hat sich fast überschlagen vor schlechtem Gewissen und ist sofort nach Montebelluna geflogen. Jetzt sind sie wieder was am brauen. Und dann muss ich noch über den Grünling ein Wörtchen auspacken. Alle bedauern ihn, weil er ja so arbeitsam und liebevoll seine Pflänzchen hütet und das bei dieser Hitze! Von wegen. Er dreht den Gartenschlauch an und berieselt seinen Gemüsegarten mit dem kleinen Finger während er ein Eis schleckt und die Nase in seinem Giftkräuterbuch vergräbt. Ernten muss er auch nicht, das besorgen die Vögel und die Rehe. Möchte ja nur wissen, was es in diesem Winter zu essen gibt. Ah, ja, der Koch, der ist sehr kreativ. Was da in letzter Zeit aus der Küche geflogen kommt.... volle Wasserkübel, Wuwatis, Saurier, Fahrräder, leere Schnappsflaschen..   -  ich bin nur vorbeispaziert.
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 Hopfen und Malz verloren
Dieser Miniwurmstaat raubt mir noch den Verstand. Jetzt sind doch Ferien, aber was machen sie den ganzen Tag? Das gleiche wie immer. Nur noch schlechter. Grünling flattert, sobald die Sonne aufgeht, wie eine Nonne vor dem Leibhaftigen mit der Giesskanne hin und her. Wie auch immer es kommt, es ist nicht recht. Zu viel - zu wenig - Papperlappapp, Grünling kann ja nichts dafür. Ho ho! Genau wie der akademische Meteorologenfinger, der seine Hände immer in Unschuld wäscht während er zum Himmel guckt und, egal wie das Wetter ist, er kann ebenfalls nichts dagegen tun... Ja, wenn das noch zum Lachen wäre, ho ho...! Ob da geflunkert, gefrevelt oder geschlaumaust wird, die Verantwortung trägt ja nie einer, - aber - moment mal - die Zeit ist reif, jetzt eine dieser gugelländischen Schweinereien aufzudecken, womit sie die ganze Welt in die Irre führen. Ja, ich rede vom Vergissmeinnichttrank. Dieses holde Wässerchen in seinem lieblichen Blauton ist nicht etwa Curaçao blu, nein, es ist nacktes W a s s e r, mit Tinte, blauem Lebensmittelfarbstoff natürlich. Diese gebläuten Geizhälse haben eben keinen anständigen Draht zur Pianobar auf der Mondbasestation in der Regenbogenbucht. Dort ist der Hai nämlich schon weiter und verkauft auch grüne, gelbe, pinkrosa Drinks, alle mit der gugelländischen Wasserader verknüpft und dem Besten aus dem Farbkasten dieses künstlerisch ambitionierten Nilpferds kredenzt. Na danke, zum Glück habe ich ein paar Freunde im Wald, die wissen, wo Hopfen und Malz noch nicht verloren sind. 
horror
jammero
corriere
tatsache

 
 Da bin ich wieder.
Ihr habt es alle gesehen, nicht wahr? Die haben mich letzte Woche einfach unterschlagen. Zensuriert und abserviert. Das ist eben so, wenn man die Wahrheit sagt, die niemand hören will, drehen sie einem einfach den Hals um, diese gugelländischen Staatsvermurkser, diese heuchlerischen. Tun, als wären sie ein friedlicher Haufen und dann verbieten sie mir den Mund, nur weil ich gesagt habe, dass... AUA, nicht schon wieder! Gut, ich kann auch Schnabelzuklebepulver besorgen, dann hat auch Guido nichts mehr zu melden. Der hat sich sowieso auch schon Feinde gemacht mit seiner manipulierten Rätselliste. Und wem gibt er die Schuld? Dem Computer! Ha ha ha. Was der mit meinem feinen Neffen Felix am Hut hat, kann ich ja nicht beurteilen. Meine diesbezüglichen Beziehungen sind nur verwandtschaftlich. Hähä, aber Peso -, habt ihr den Umweltminister erlebt, wie er sich in die Regentonne gestürzt hat? Dem sind eben auch die Worte ausgegangen, deshalb musste er baden gehen, um seinem Argument Tiefe zu verleihen. Auch so ein Ökoschleimer, der nur redet und die Füsse in Unschuld badet.  Der Gipfel allens aber ist der Ottilio mit seiner lorigen Kochtantenhaubitze. Es hat nicht gelangt, dass Guido Zwetschgen mit Pflaumen verwechselt, nein der miese Pfannenschwinger aus dem Kochstudio behauptet am nächsten Donnerstag nun auch Pflaumen wären Zwetschgen, nur weil er das Wort Pflaumen nicht aussprechen kann, diese Pflaume. Ihr seht, in diesem Lande hat nur einer eine reine Weste, und das bin ich. Schnurr.
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