Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
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Kritiker: Oktober 2018





 
 Haarsträubende Missstände
Jetzt sind sie wieder im Miezi-Wahn. Alle hüpfen herum wie die Kasperlfiguren und singen blödsinnige Texte. Am Schlimmsten hat es ja Geolg, den pickelschwingenden Steinbrösler erwischt. Der hockt jetzt nur noch auf dem Dach und spielt mit Kanonenkugeln. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich denken, in Gugellandia wäre der Frühling ausgebrochen. Sogar das Endlosfaselband Piratenspecht Ahuii wirft sich in Schale und macht auf kinderfreundlich. Noch schlimmer allerding sind die aus dem Laura-Lager, die in Harry's Werkstatt schwarzen Farbspray gefunden haben. Ich konnte mich gerade noch mit einem Hechtsprung auf die Seite retten, sonst würde ich jetzt auch aussehen wie verkohlt. Aber der Umweltminister schaut da einfach drüber weg. Ist doch dem wurscht, was da an Giften herumgesprüht wird, Hauptsache er kann seinen Enkelvögeln bei Streiten zu sehen. Sie haben sich auch erdreistet, ein oskargekröntes Filmwerk einfach so umzugestalten, dass es ihnen in den Kram passt. Erstaunlich, dass Pfurr nun keine merkwürdigen Gefühle bekommt, weil er das Mädchen spielen musste, aber das liegt daran, dass auch er von Mary Poppins keine Ahnung hat und wie alle hier jeden Blödsinn mitmacht. Lustig war allerdings, als die Kulisse nach dem Donnerknall tatsächlich ins Wanken kam, weil so ein schussliger Bühnenarbeiter ein Geländer installieren wollte, wo keines hingehört. Die ganze Bude hat gewackelt, die Uhr ist umgekippt und wäre um ein Haar in einen Wuwati-Trinknapf gedonnert, wenn, ja, ich wiedermal, nicht auf die Seite gegangen wäre.  Was? Nein ich stehe nicht im Weg herum, ich decke die grässlich haarsträubenden Missstände hier auf, verstanden? 
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 Giftanschlag
Es ist eine sträfliche Unverfrorenheit von diesen heuchlerischen Haderlumpen, was sie sich diesmal wieder geleistet haben. Angefangen beim Grünling, der neuerdings ungeniert Nikotin anbaut. Ja, wahrscheinlich handelt er hintenrum mit pflanzlichen Aschenbechern um sein Gewissen zu neutralisieren. Direkt in die Giftkiste greift aber unser geölte Öberköch mit faulen Spitzenideen und seiner napoletanischen Rumkugel. Die haben sich nämlich erfrecht, uns einen Kuchen mit ominösen Zutaten vorzusetzen. Und nicht nur uns. Tatsächlich sollte die Gast-Polizei höchstpersönlich von diesem Schlabberfladen essen, der laut Küchenpersonal ein Apfel-Mohn-Kuchen sein soll. Wenn ich es nicht besser wüsste! Ich habe mit eigenen Augen gesehen, was die da zu Mohn verarbeitet haben. Das waren getrocknete Pilze! Und zwar solche mit dem hübschen Namen Totentrompeten! Ja, wenn sie es überleben sollten, ist es nur deswegen, weil ihnen wahrscheinlich der Bissen im Hals stecken geblieben ist, als sie dieses lächerliche Langohr mit seinen fetten Füssen durch den gugelländischen Wildwuchs stapfen sahen. Und wenn sie die Märchen schon eigenhändig umwursteln, könnten sie ja wenigstens auf der richtigen Seite von Gut und Böse sein. Aber nein, da wird fröhlich gezeigt, wie man am besten bescheissen kann, und dieses Lügenpack von Igeln wird für seine betrügerische Darbietung sogar gepriesen. Ja mit der Moral nehmen die es eben auch nicht so genau.  Denen muss mal einer auf die Pfoten klopfen. Peng!
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 Falschbesetzung
Zur allgemeinen Information muss ich nun doch etwas klar stellen. So, wie die das Feuerzeug interpretiert haben, steht es wirklich nirgends geschrieben. Als die Hexe längst in ihre Einzelteile zerlegt ist, haben sie noch keine Ahnung vom Stück. Die Geschichte ist beileibe keine umfängliche, aber sie mussten es zehnmal lesen und haben immer noch nichts kapiert. Das fängt schon bei den Hunden an. Eigentlich wäre die Rolle für Karoline gewesen, aber die holde Prinzessin war extrem zu voluminös, da hat man einfach den anderen Hund genommen. Dem sind dann seine Wagenräder laufend zwischen die Pfoten gekommen, und die Wuwatis haben sich schiefgelacht. Letztere haben ohnehin das Dorf sofort beschlagnahmt. Ist es doch so, dass kein Wuwati freiwillig auf ein Foto geht, wenn man aber das Haus ablichten will, sind sie die vorbildlichsten Modelle und verstellen die Sicht. Man hätte besser daran getan, die Wuwatis zu Feuerzeug-Hunden auszubilden, aber auf mich hörte ja wie immer niemand.  Und dann noch ein Wörtchen zu unserem gestiefelten Küchenbruder mit seinem Streifenluder. Der reitet jetzt die Bettel- Masche. Er jammert laut miauend über seine veralteten Kochutensilien, dass jeder vor Mitleid zerfliest und zu Spenden greift. Und anstelle sich zu seinen zentnerschweren Induktionspfannen den passenden Herd zu besorgen, geht er mit seiner Löri zum Pfannenschoppen, ich fress es nicht!                      
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 Auf die Rolle geschoben
Jetzt langt's aber. Diese schnoddrigen Lumpen von Gugellandia wissen einfach nicht wo ihre Grenzen sind. Jetzt nutzen sie sogar die kleptomanische Veranlagung von Cirillo für ihre Zwecke aus und lassen ihn hilflose Kleidungsstücke heranschaffen, die sie dann nach Lust und Laune zerschnippseln können. Und dann ist es eine echte Zumutung für uns Plüschtiere in dieser Jahreszeit durch die Wiesen zu streifen. Alles ist übersät mit einem fürchterlichen Kraut, das so klettenartige Bömsel verteilt, die man nicht mehr aus dem Pelz kriegt. Haarsträubend, ich sag's euch!  Und was tut Grünling? Der erklärt das Zeug wahrscheinlich wieder zur Heilpflanze und gibt dem Rasenmäher die Schuld, dieser oberkandidelte Schwätzer. Über den neuen Sicherheitsbeauftragten, Giri, muss ich nichts sagen, der liefert seine Untauglichkeitsbeweise grad selber, indem er beim ersten Einsatz schon verloren geht. Edi und ich haben ihn am nächsten Tag schnarchend unter dem Baum gefunden, wo er hätte die Augen offen halten sollen. Sehr blamabel, sowas. Aber der Gipfel ist ja, dass sie für Laura, die seit Wochen in der Who is who-Liste meine Wenigkeit abgelöst hat, gerade zu einer Rolle als hässliche alte Hexe reicht.  Aber die ist ja selber schuld, wenn sie diesen Blödsinn mitmacht.  Meine Caroline hat immerhin einen gefährlichen Höllenhund gespielt, das ist doch das Mindeste.  Und dass sie neuerdings die Märchen wieder in Fortsetzungen hinkleckern, ist ja auch oberfaul. Die streiten sich nämlich jetzt noch um eine dubiose Prinzessinnenrolle, die schlafend durch die ganze Stadt in ein Wirtshaus zu einem Soldaten gebracht werden soll, der seinerseits nicht einmal gescheit seinen Hut auf dem Kopf behalten kann. Herrjemineh, wenn das die Runde macht, ho ho ho, ich Armer.
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