Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
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Kritiker: November 2018





 
 Abhauen!
Die Dreistigkeit, mit der sie jetzt ihren Dauerregen in Szene setzen, treibt mich noch zur Weissglut. Es reicht nicht, dass sie unschuldig mit den Äuglein unterm Schirm hervorblinzeln, nein, jetzt muss man dieses Scheisswetter auch noch schön, mystisch und gehimnisvoll finden. Nebel mit hundertprozent Luftfeuchtigkeit, ein Wunder - neue Bäche überall,  eine Sensation, ja sind die blind oder doof? Und dann Ottilio mit seinem Trara um die Olivenernte. Es ist ein Skandal. Er und seine Zepraschnepfe spielen sich auf wie Olivenbarone, dabei ist ihr Zierbäumchen das einzige im Umkreis von 30 Kilometern. Ausserdem wann haben die denn was geerntet? Als sie das Foto mit der Leiter gemacht haben, ist ganz klar blauer Himmel zu sehen. Das muss schon Wochen her sein! Auf dem Küchenregal stehen schon seit längerer Zeit sehr ominöse Einmachgläser, aber niemand wundert sich darüber. Einen fetten Anschiss kriegt auch Guido. Was nützt es, wenn das Wort Baumschnubbler im gugelländischen Lexikon steht, wenn man nicht weiss, was ein Sbarblumenbuch ist? Hä? Und dann kommt mit der ganzen Flüchtlingsinvasion so ein dahergelaufener Champignon und kriegt gleich eine Hauptrolle, das ist eine rücksichtslose Frechheit! Ja, wer hat denn hier überhaupt das Sagen? Gugel ist ja nonstop mit unappetitlichem Myzelium und mykologischen Analysen beschäftigt.  Der hat nichts anderes mehr im Pilzkopf. Dieses Schwammerlgemümmel und Sammelgetümmel geht mir schon lange auf den Geist. Die kriegen vor lauter Finderwahn nichts Gescheites mehr auf die Reihe. Demnächst wachsen ihnen die Pilze aus Ohren und Nasen, würde mich nicht wundern. Sie täten besser daran, wieder ihre langweiligen Märchen zu spielen, anstatt uns durch die Wälder zu hetzen, um mit den Pilzen zu fachsimpeln. Man sollte mehr solche Türen aufstellen, wie die Keksdose von Miezi, dann könnte man wenigstens zwischendurch mal abhauen. Bääääh.
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 Es stinkt zum Himmel
Halleluja, diese gugelländischen Mistkäfersiedlung übertrifft sich von Mal zu Mal an Minimalismus, Faulheit und Imperdinenz, dass es zum Himmel stinkt. Deswegen regnet es ja auch die ganze Zeit. Nicht ein einziges Mal macht sich jemand Gedanken, dass man hinterhältiger Weise den Ricky eingeladen hat, ausgerechnet jetzt, wo ein Wolkenbruch den anderen jagt. Man sieht ja auf dem Foto nicht, dass es regnet, grinst Guido und schickt die Papageien zum Süssigkeiten betteln, dieser sklaventreiberische Grosskotz  mit seinen weisse Taube-Allüren! Der sollte gescheiter mal in seine eigenen Buchstaben blättern und zwar hinter verriegelten Türen. Die drei karibischen Flatteramseln sind ohnehin so bescheuert wie Ostereier und kennen den Halloweenbrauch etwa so gut wie ein Schnittmuster. Da ist es dem Ahuii gerade recht geschehen, dass ihn nun so ein lebendes Leuchtgummibärchen verfolgt. Und die Amanda heult sich die Augen aus, weil die Anzahl grüner Gummibärchen in der Tüte so klein ist wie ihr Spatzenhirn. Auch dass sie jetzt einen Türbeauftragten brauchen, ist verständlich. Seit drei Jahren benutzen sie diese Türe nun fast in jedem Stück und noch nie ist auch nur einem in den Sinn gekommen, die Türklinke reparieren zu lassen. Nein, natürlich, wer nur einen Funken Fantasie hat, weiss ja wie eine Türe aussehen müsste, denkt diese abgrundfaule Bande mit ihrem Schischikram. Aber eben. So wie es aussieht, ist dieser Türsteher nicht gerade eine Leuchte, ausser optisch. Da werden wohl auch in Zukunft sämtliche Türen quietschen wie die Kreischaffen und der Himmel erst recht seine Pforten öffnen. Viel Spass beim Absaufen.
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 Das Mass ist voll
Das war wieder ein faustdicker Bestechungsversuch, mir die Rolle des Bankdirektors anzudrehen. Dass man bei der Rolle in die Luft gehen muss, geht ja noch, aber ich sollte dann vor Lachen platzen. Bei dem absolut unlustigen Witz kommen einem ja die Tränen des Mitleids hoch. Nicht mal einen anständigen Witz konnten sie besorgen. Und bei Onkel Albert mussten alle mit Schnüren an die Decke gehängt werden, vor Lachen ging niemand in die Luft. Und dass das neue Who-is-who jetzt komplizierter ist als ein medizinisches Gutachten lässt mich eiskalt, auch wenn Felix mit mir verwandt ist. Sonst wirft man mir womöglich Vetternwirtschaft vor, ich bin ja nicht blöd. Aufregen könnte man sich aber über dieses gugelländische Sumpfhuhn, diese Schnappsdrossel, die immer guckt als könnte sie kein Wässerchen trüben. Verlangt die doch Geld für Vogelfutter, empörend!  Die schlimmste Panne war, dass sie dem Ahuii seinen Hut geköpft haben und nachher fiel ihnen ein, sie hatten vorher noch eine Szene vergessen, aber der Hut war schon zerfetzt. Hohoho, ja im Kaputtmachen sind sie Weltmeister. Ein ungelöstes Problem ist auch bei uns diese Zuwanderungsquote. Alle ohne Papiere und Identitätskarte. Ich verlange sofortigen Einwanderungsstopp. Stellt euch vor, wenn die jetzt auch noch alle auf die Who-is-who Liste wollen, dann haben wir den Salat. 
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