Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
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Kritiker: Juli 2019





 
 Leuteschinder! Ausbeuter! Schmierfinken!
Ja, krutzifix, letztes Jahr um diese Zeit war ich bereits in den Ferien. Daran sieht man, wie wir hier ausgebeutet und geschlaucht werden. Jetzt mussten wir wegen diesem Schiffchenzeug auch noch nach Savona beamen. Meine Güte, war das ein Gedränge in dem Papiersack, nein ich meine, im Beamgerät. Und dann hatte man ja auch noch die Battamba und die Lori dabei. Da könnt ihr euch vorstellen, wie lange der Weg zum Yachthafen war. Jetzt kenne ich jede Bar vom Corso Vittorio Veneto bis zur Via dei Calafati. Und überall gabs die selben grässlichen Oliven, buwäh. Aber sie haben dann später auf dem Internet jeder lausigen Whiskybar Sternchen verteilt, als ob sie höher als Stargourmets stünden. Gonni und Kai haben natürlich mit ihrem Pfannenkanu den absoluten Spassvogel erlegt. Hei, war das eine Show, wie die plötzlich, von einer Abschiedswelle erfasst, davon trieben. Ja, wer weiss, wahrscheinlich sind sie schon in Afrika. Oder vielleicht haben sie ja unterwegs Butzer's knallrotes Gummiboot begegnet und sind versehentlich wieder gerettet worden. Ach, ich möchte es lieber nicht wissen. Aber wir müssen ja nun nochmals eine lange Woche dahindarben bis sich diese ganze, schmierige, gugelländische Seifenblase endlich zum allgemeinen Wohlgefallen zum Ferienplatzen begibt. Oh, das werde ich feiern. Und dann will ich natürlich Gehaltserhöhung, sonst sehen die mich nie wieder. Upps, naja, mal sehen. 
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 Wunderaufschlucker und Scheinbrödler
Staunen muss man ja schon lange nicht mehr, wenn diese gugelländischen Wunderaufschlucker wieder einen Reinfall nach dem anderen auftischen. Jetzt muss man schon andächtig zuschauen, wie sie den Rasen mähen. Dass von dieser getüpfelten Giselle nichts Gutes kommt, war ja zu erahnen. Aber um Himmels Willen, warum denn gerade Football? Ach so? Beim Rugby gibt es keine Kostüme, na, schön blöd, aber wenigstens weiss man, wie ein Ei aussieht. Auch nicht? Aber dann kennt doch immerhin jemand die Spielregeln? Schaut mal, was da auf dem Zettel von Giselle genau steht. Gut lesbar ist es nicht, aber man kann ganz deutlich blablabla entziffern. Ja, sogar zum Kopieren sind sie zu faul. Ich hätte denen natürlich gleich sagen können, dass das mit dem Ei aus Teig eine Schnappsidee ist. Vor allem wenn die Wuwatis am Spielfeldrand alles erschnuppern, was irgendwie aus der Küche kommt.  Gutiguti - Balliballi - Feinifeini. Ho ho ho. Aber auch der Ersatzball ist ganz schnell auf merkwürdige Weise verschwunden. Grünling hat noch gar nie über die chinesische Dattel geschrieben, und um genau so eine scheint es sich bei dem zweiten schrumpligen Ball zu handeln. Wahrscheinlich hat er ihn geschnappt und in seiner Gartenecke sichergestellt. Da sieht man es wieder: Jeder von diesen falschen Scheinbrödlern hat nur seine eigenen Interessen im Kopf. Sogar Peso. Der macht jetzt auf beleidigte Leberwurst und geht vorzeitig in die Ferien. Ja, was bildet der sich denn ein? Auf sein Gelaber würde jemand hören, er könne mit seinen Tipps die Welt retten, hu, da muss ich mich aber gleich am Boden wälzen vor Lachen. Wenn man hierzulande auf jemanden hört, dann  ist das Schnorbi, der weiss, wo Gott hockt, auf jeden Fall nicht in Gugellandia. 
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 Zum Heulen
Das ist doch wirklich mehr als skandalös! Grünling schwänzt seinen Mittwochsbeitrag mit dem Vorwand, er hätte keine Zeit. Klar hat man keine Zeit, wenn man sie mit schniekeren Aktivitäten verbringt. Demnächst meldet er sich krank um Autogramme zu geben. Dem ist eben sein eingebildeter Erfolg schon bis in die hinterste Ecke seiner verschrobenen Birne gestiegen. Jetzt macht er tänzelnd irgendwelche Gruppenführungen und schwatzt den Unkundigen das Hirn voll. Natürlich kassiert er dafür mehr Trinkgeld, als wenn er vor dem Computer seine Blümchen sortiert. So ein Gierschlund! Und dann der "Professor Unglaublich". Die zeig'schen Wettervorhersagen treffen etwa so zu, wie sein Schnauz krumm ist.  Pünktlich zum Grillfest grollt es von hinten und vorne und sie müssen nochmals Holz nachlegen, damit das Feuer nicht ausgeht. Ja, so eine Schande!  Guido hat mit seinen Wörtern diese Woche auch ordentlich in die Jauche gegriffen. Damit das erste Wort eine Bedeutung bekommt, musste man Szenen nachspielen, dazu erfinden und für das Wort PFEILSCHIESSEN musste ich herhalten. Daran sieht man, dass die nichts anderes im Sinn haben, als uns arme Untertanen auszunutzen. Dass unser rotnasige Insektenforscher keine Ahnung hat, was ihm da über den Kopf krabbelt, ist nun auch erwiesen, denn er musste sich massstabgerechte Papierchen falten, um über Schmetterlings-Grössen eine Ahnung zu bekommen. Der Koch und seine Schnappsdrossel haben auch einige Flecken auf ihrer Kochweste, aber das würde heute den Rahmen sprengen. Damit bei der ganzen heulseligen Geschichte von dem abgeschossenen Biest und seiner Mieze noch etwas traurige Stimmung aufkam, liessen sie die Sprenkleranlage los. Ist doch toll, wenn es von unten regnet! Nachdem wir alle klatschnass waren, hatten wir wenigstens einen Grund zum Heulen.
Jaaaaaaaaaul!
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Dörrpflaumen in der Affenhitze
Jetzt ist es soweit. Jetzt ist ihnen völlig das Hirn verdörrt. Das letzte Mal, als sie von solch einfältigem Märchenschund nicht genug kriegen konnten, ging es wenigstens noch um sieben Zwerge; diesmal wackelt nicht einmal die kleinste Zipfelmütze für Unterhaltung am Horizont. Die ganze langweilige Geschichte basiert auf dieser einen kitschigen Rose, von der sie in der Zwischenzeit bereits mehrere lampen liessen. Was sagt denn da der Grünling dazu?! Und das nun auch noch in drei Teilen. Ohjemine. Da habe ich mich doch extra für meine Fans doch noch in die Rolle des "Gaston" hineinschnorren lassen, und was habe ich davon? Pustet mir doch diese freche Mieze die ganzen Löwenzahnschirme ins holde Schauspielerantlitz. Das stand überhaupt nicht im Drehbuch! Na warte, mal sehen ob sie es dann auch lustig findet, wenn ich ihr mal das Glas unter dem Pferd wegziehe und dieser lahme Gaul mitsamt seiner Last vom Hocker fällt. Von Laura und ihrem Schiff sieht man auch auffällig wenig in letzter Zeit. Dass offenbar ein Neuer in den Kulissen herumwurstelt, muss man schmerzlich an den Kerzenständern erkennen. Es steht keine einzige dieser Wachsleuten gerade. Man stellt so etwas auch nicht bei 40 Grad an die Sonne, oder? Dann muss ich noch mein Mitleid mit dem armen Biest äussern. Während er bei dieser Affenhitze in seinem verfilzten Mammutkostüm durch Wald und Schloss hüpfen muss, hat ihn kein einziges Mal die Hofkosmetikerin mit dem Staubwedel begrüsst. Nein, lieber hat man dann auf den Fotos die ganzen Kletten und Hobelspäne wegretouchiert. Aber man tröste sich. Im dritten Teil werde ICH dann mal etwas am Drehbuch schrauben.
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