Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
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Kritiker: Februar 2020





 
 Alles für die Katz!
Ich mache diese verblödenden Quatschveranstaltungen in Zukunft nicht mehr mit. Da schraubt man sich mit grösster Sorgfalt eine Maske vors Antlitz und dann ist von Maskenball keine Rede und man steht wiedermal nur mit abgesägter Hose da. Diese Scheissidee ist ja auch wieder nur Edi zu verdanken, weil es ihm beim Bau des Insektenhotels zu sehr nach Arbeit gerochen hat. Und damit er sich wiedermal erfolgreich drücken kann, müssen alle diese kreuzdumme Fasnacht feiern. So eine miese Socke, dieser Oberfaulpelz! Allerdings muss man sagen, dass die Arbeiten an diesem Insektenhotel auch zum Himmel stinken. Wie es Harry nur schafft eine elektrische Steinsäge zu betätigen, ohne den Stecker einzustecken? Amanda hat ihre Tannzapfen auch nicht im Wald sondern im Fundus geholt. Die ganze Bauerei ist ohnehin ein Witz, wer braucht denn schon ein Insektenhotel, wenn man selber eines ist? Die bilden sich doch hoffentlich nicht ein, es würden hier ansässige, ohnehin unerwünschte Brummer in diese marode Schublade umsiedeln? Die würden gescheiter mal ihren Schrott in der Umgebung einsammeln und etwas Ordnung in der Natur machen. Stattdessen stellen sie Neuen auf. Dann werfen sie auch noch mit Papierschnippseln und rufen Fürio! Und nachdem sie genügend Vergissmeinnichttrank gegurgelt haben, hüpfen sie rum wie verrückt gewordene Pingpongbälle, dass der Feigenbaum wackelt und sich alle Wuwatis neugierig versammeln, weil sie denken, gleich fallen alle tot um und sie können die Resten vertilgen. Wie man auf dem letzten Bild deutlich sieht, ist auch rein gar nichts mehr übrig geblieben.
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 Kulturbanausen
Von welcher teuflischen Grossmutter sind sie denn jetzt gelaust worden? Diesen Frevelbrüdern ist aber auch gar nichts heilig. Jetzt verwechseln sie offenbar auch noch Inka mit Onko und verwässern die ganze Kultur mit ihrem kalten Kaffee.  Da muss man sich ja sogar bei dem angereisten Lama entschuldigen. Man kann doch nicht einfach ein paar Steinbrocken hinwerfen und sagen, das ist nun eine alte Inkastadt. Die haben überhaupt nichts begriffen. Dabei flattert der Kulturvogel noch höchstpersönlich über der ganzen Angelegenheit, während diese lächerliche Plastikkistchenkonstruktion ein Zug sein soll, bei dem man nicht weiss wo vorne und hinten ist, und die Schienen offenbar erst während der Fahrt auftauchen. Na, wunderbar. Mir fehlt es ja nicht an Fantasie, aber was die einem abverlangen ist bereits Selbsthypnose vom Schlimmsten. Und dann dieses ständige Flötengedudel! Von Morgens bis Abends El Condor Pasa, nein, bitte, das hält keine Sau aus. Fehlen nur noch ein paar peruanische Räucherstäbchen und dann können sie gleich ins Reich der Götter abheben, ich hätte nichts dagegen, wenn sich diese ganze buntgestrickte Brut mitsamt ihren lächerlichen Wollresten in luftiger Höhe in Nichts auflösen würde. Und was ist das für eine Arroganz, der Krami die Primeln und Schneeglöckchen zu zeigen. Ja meint denn dieser Jeanshosenharry mit dem Igelkäppi, dass es in Oldenburg keine Vegetation gibt? Ein Affront ist das, eine Beleidigung, der sollte lieber mal mitbuddeln, wenn der Grünling die Hacke schwingt, anstatt Märchenkulissen zu bauen und Züge, die nicht fahren können.
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 Billige Masche
Ja, da haben diese verfilzten Schiessbudenfiguren wieder mal den Gugel-Vogel abgeschossen. Nämlich den bösen Schnorbert in die Pfanne gehauen. Das ist ja auch keine Kunst, wenn ich mich freiwillig als Schauspieler betätige und meine Rolle verlangt, dass ich dem Harry seinen Scheiss-Job abnehmen soll. Dass ich den lahmen Esel gegen ein teures Pferd eingetauscht habe, hat bei denen offenbar den puren Neid erweckt. He he he. Aber dieses faule Pack scheut sich nicht, das Märchen noch komplett zu verhunzen, indem sie Gonni zur Witzfigur machen und Papier-Ameisen fressen lassen. Dass die Schlampe vom Dienst ihm dann auch noch grüne Grütze vorsetzt ist dann die endgültige Verfremdung einer Gruselgeschichte. Wir sind doch hier nicht bei Dornröschen! Von Hölle haben die ja keine Ahnung. Haben sich sogar nicht einmal getraut, etwas Asche zu verstreuen, denn man könnte sich  ja die Pfötchen staubig machen. Ojehmine, und, dass die hässliche Kröte im Brunnen und die arglistige Wühlmaus getötet werden sollen, wie der Teufel gesagt hat, lässt man auch einfach zwischen Stühle und Bänke fallen, wie alles, was an dem Märchen einigermassen Sinn gemacht hätte. Jetzt sieht man über hundert Bilder lang, wie Edi mit und ohne Lavendelsäcklein durch die gugelländische Pampa streift, in der gnadenlos zu erkennen ist, dass es überhaupt nicht Sehenswertes gibt. Nein, verdammt noch mal, so macht man es doch nicht. Wenn die es nicht endlich lernen, spiele ich nächstes Mal nicht mehr mit. Das habt ihr dann davon!
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 Zum Teufel!
Tatsächlich wäre das eine gute Idee. Und zwar mit der ganzen Besatzung auf einen Streich: Ab zur Hölle! Via! Habt ihr gezählt, wie viele neue Tiere seit Silvester in Gugellandia angerauscht sind? Hordenweise kommen sie und sitzen einem auf der Pelle, wollen überall mitspielen und dreinreden. Angefangen bei dieser frechen Hyäne, die sich so gut tarnt, dass man sie gar nicht sähe, wenn sie nicht mit ihrem Gelächter nerven würde, bis hin zu dieser dreckigen Räuberbraut, die offenbar noch nie einen Waschsalon gesehen hat. Aber mitspielen und dick Ruhm einheimsen, das ist typisch. Es erscheinen auf der Darstellerliste Leute, die erst heute in Who is who auftauchen, ja wer hat hier wem wieviel Bestechungsgeld bezahlt? Wahrscheinlich hat der Umweltminister seine Dreckfüsse im Spiel, der meint ja unter dem Schutzmantel der Kultur, inzwischen jedes Scheissthema verquanten zu können. Es kommen also laufend viele neue Tiere, und nie ist ein einziges Pferd dabei! Seit Schneewittchen leidet Gugellandia unter einem extremen Wolf- und Pferdemangel. Wenn die meinen, ich mache diese Nummer mit dem störrischen Esel noch einmal, dann haben sie sich aber geschnitten. Ein König auf einem Esel. Das ist doch hier kein Krippenspiel! Und dann haben sie in letzter Sekunde gemerkt, dass an einem Mühlenteich keine Windmühle steht, sondern eine, die klappert am Bach. Aber wo ist der Bach? Mit dem Wasserschlauch konnten sie auch kein fliessendes Gewässer erzeugen, dafür ist ihnen der Fotoapparat in den Tümpel gefallen, so dass die Dreharbeiten verschoben werden mussten, bis noch schlimmeres Wetter herrschte. Ich sage es ja, zur Hölle mit der ganzen Brut. Der Teufel kommt sie ja nicht freiwillig holen, dem graust es wahrscheinlich auch schon. 
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