Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
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Kritiker: Mai 2020





 
 Nur blödsinnig!
Von wegen gefährlich. Für uns Plüschtiere ist nur eines gefährlich, nämlich die Regierung von Gugellandia. Wen man von diesen hirnlosen Stoffidioten hierzulande allerdings als Regierung betrachten soll, ist auch fraglich. Gugel geht Pilze suchen, wenn es keine hat. Laura versprüht im ganzen Umkreis schwarzen Giftlack, Harry reisst stehende Mauern ein und Grünling, der olle Sklaventreiber, triezt die Kleinen so lange, bis sie zu Fahnenflüchtigen werden und den Zaun ruinieren. Was ist denn gefährlich daran, wenn jemand einen Feldstecher zum Pilzesuchen braucht? Hä? Oder beim Jäten auf Piratengedanken kommt? Kai und Gonni  missbrauchen sogar Marsbewohner zum Kirschen plücken, ja was wollen die denn mit dem ganzen Obst auf dem Mond anfangen? Alles einfach nur blödsinnig aber nicht einen Hauch gefährlich! Die kleinen Bootfahrer haben nämlich den Teich nicht einmal auf Augenhöhe gesehen. Alles faule Tricks. Nur dieser obergescheite Schnabelaufreisser Guido ist wirklich in der Abspannleine von der Wundergarteneinzäunung hängen geblieben wie eine Mücke im Spinnennetzt, das war vielleicht ein Highlight! Da hat man endlich schönes Wetter und diesen knalldoofen Wunderleuchten fällt nichts besseres ein, als die Natur zu erschrecken. Und dass die Papageienbande plötzlich am Arbeiten Lust hat, glaubt ja auch niemand. Weiss der Kuckuck, was ihnen dieser verfilze Lügenbaron versprochen hat, vielleicht ein Maiskörnchen?
Es soll ja niemand sagen, ich wäre heute mit denen sanft in Gericht gegangen, sonst fange ich wirklich noch an. Diese Stinklumpen, hafersackdummen Flachtürvorleger, hummelspiessigen Nichtskönner und wespigen Alleszerschleisser, bitte sehr, sind einfach nur blödsinnige Ignoranten.
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 Falschmünzer
Am einfallslosesten werden sie ja immer, wenn Besuch kommt. Grosses Trara - viel Blabla - ein wenig im Wald hin und her hopsen - eine Torte vor die Schnauze geworfen und wieder abdüsen mit der Beammaschine - hat uns sehr gefreut.  Diese faule Brut! Diesmal aber versuchen sie sogar, uns weis zu machen, sie hätten Raritäten im Vorgarten. Schon vor Jahren hat Amanda das Geld von Ahuii zwischen die Kakteen geworfen, das ist nichts Neues. Und weil dieses olle Münzstück drei Pickel hat, soll es nun Zauberkräfte haben und ein Papp-Klavier zum Sprechen bringen oder was? Das ist ja nicht einmal lustig. Anstatt durch die verregnete Pampa zu düsen hätte man gescheiter eine Partie Poker gespielt, das fände sicher jeder spannender als verwurmte Pilze zu sammeln. Und dann unsere beschwipste Küchendrossel mit ihren haarsträubenden Eigenkreationen. Die will doch wieder nur ihren ins Kraut geschossenen Estragon an die Maus bringen. Man kann doch einen Pilz, der nach Gurke riecht, nicht einfach wie eine Gurke behandeln! Man muss in letzter Zeit sowieso froh sein, dass man das hiesige Essen überlebt. Was nämlich in der Torte drin ist, wird uns auch vorenthalten. Ich weiss nur, dass die Kirschen darauf stark alkoholisch und aus dem Glas sind. Aber die absolut grösste Vogelkacke hat wiedermal Guido zu bieten. Da redet dieser aufgeplusterte Wortverdreher hochtrabend von Neuerungen und Bedingungen für die Who is Who Liste, und dann passiert nichts, ausser dass gleich eine Welle an Neulingen auftaucht, die noch kein Mensch kennt. Logisch, jetzt werden die Änderungen eben wieder in andere Änderungen verändert. Dieser gefiederte Buchstabenscheisser darf eben alles. Ich denke, ich werde auch mal ein wenig die gugelländischen Gesetzbücher modifizieren, denn dass da nicht irgendwelche Sonderrechte herrschen, wage ich zu bezweifeln. Dieses Gefasel von Loyalität und Gerechtigkeit ist nichts weiter als der Duft eines stinkenden Misthaufens, jawoll!
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 Falsche Töne
Habt ihr gesehen, der Umweltvogel alias Ökogeier macht mir Konkurrenz. Er benutzt schon Wörter wie "unkontrollierte Scheisse" und "ungefiederte Zweibeiner". Der wird sich die Feinde langsam nicht mehr an einer Hand abzählen können, wenn er so weitermacht. Im Gegensatz zu mir: Mich liebt man eben wegen meiner aufmerksamer Kritik und nicht wegen einem Ministerposten. Ausserdem halte ich im Interesse aller die Augen offen. Zum Beispiel diese Diskriminierung vom Hauptbahnhof München! Harry hat die schlimmsten Särbelpflanzen zusammengesucht und frech behauptet, sowas wachse an Bahnhöfen. Auch der Wienerhauptbahnhof sollte wegen Verleumdung Anzeige erheben. Warum wächst denn ein wetterzerborstener Kaktus in der österreichischen Hauptstadt? Pfui an das Bühnenbild, die haben an allem wieder auf unsere Kosten gespart. Sogar im Hotel Imperial konnten sie nicht auf dieses abgedroschen Ahnenbild von Ottilio verzichten. Spuck, würg, und das Kotelett ist auch nur draufkopiert! Zum Glück ist diese Zwillingsgörenschnulze nun endlich abgedreht, denn noch länger hätte ich das Geklimper von Frech nicht ausgehalten. Wer solche Pfoten hat, sollte nicht in die Tasten hauen. Ausserdem hat er seine Rolle überhaupt nicht verstanden. Anstelle sich mit dem Kind abzugeben, hat er während den Dreharbeiten mit dem ollen Fuchshörnchen geflirtet. Die Easy wiederum war noch weniger drehbuchorientiert und hat in der Oper anstelle Süssigkeiten ihren Lippenstift gefressen. Dafür wedelt jetzt Guido, unser blütenweisses Rätselvögelchen, wie eine verbilligte Wundertüte. Erfrecht sich, einfach wieder neue Gesetze aufzustellen und Felix, dieser Fiesling von Neffe macht sogar mit. Zum Glück sind das alles bis jetzt nur leere Worte und niemand muss eine Aufnahmeprüfung für irgendwas machen, das wäre ja noch schöner.
Ansonsten sitze ich dann zuvorderst in der Jury.
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Mir reicht's! 
Da hat es mir doch fast die Sprache verschlagen, als ich gelesen habe, wie dieser Möchtegern-Akademiker mit Zahlen um sich wirft. Im Millimeter mit Zentimetern verwechseln mag er ja noch grosse Klasse sein, aber jetzt fängt er auch noch an, zu rechnen. Du Meinertreu, da kippt ja der Mond vor Entsetzen gleich herunter. Dann ist Zeig auch noch Schuld an der vorausgesagten Springflut, die wahrscheinlich wieder nur in seinem vertrockneten Hirn statt findet. Aber die anderen sind ja auch nicht besser. Die Zwillinge rudern auf dem Trockenen, Laura serviert Suppe, (seit wann kann die denn kochen?) und Miezi muss noch immer den selben Liebesroman lesen. Also die Schauspieler hierzulande erleiden wahre Folter,  zumal sie ja alle gratis mitspielen. Aber das Schlimmste sind ja wieder die ganzen Dinge, die sie wegretouchiert haben. Mal abgesehen von den landschaftlichen Verhältnissen, bei denen man sich inzwischen an den herumstehenden Unrat so gewöhnt, dass man ihn gar nicht mehr sieht, gibt es nun auch noch neue Plätze, die für alle gesperrt sind, obwohl darin vermutlich nie etwas wachsen wird. Dafür hetzt man unsereins wochenlang durch die Gänseblümchen, und der arme Harry sitzt auf Kohlen, bis er endlich mähen darf. Ja, das sind Zustände, meine lieben Leute, haarsträubende Zustände! Wenn aber sogar der beknackte Umweltminister anfängt, von seinen Wanderjahren zu erzählen, sollte man doch lieber an eine Neuwahl denken, bevor der noch mehr Schlamm aus seiner Vergangenheit auffährt. Und wenn die dann mit ihrem heulsusigen Mädchenkram endlich fertig werden, hätte ich auch nichts dagegen und würde ihnen mal etwas Starkes empfehlen. Vielleicht die Nibelungen oder Herkules. Ha ha ha.
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