Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
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Kritiker: September 2020





 
 Echt geschmacklos!
Dieser oberlausige Agentenkram hört wohl auch nie mehr auf. Aber da sieht man wieder einmal mehr, dass es fiese Schummelbrüder weiter bringen als ehrliche Häute. Dieser Supi Duupi hat ja das ganz grosse Los gezogen! Keiner in Gugellandia hat genau gewusst, woher er kommt. Er hat sich einfach unter einen Haufen Besucher gemischt, sich als Plüsch-Pirat ausgegeben und ist dann mit ihnen heimgefahren. Jetzt ist er Superagent in Berlin und isst täglich Würstchen mit Nudelsalat. Neidisch? Ich doch nicht. Schon gar nicht auf diese Armen, die in der Who-is-who-Liste die Spitze erreichen. Der bedauernswerte Harry in seiner Hausmeistereinfalt muss eine verwöhnte Grossstadt-Tussi empfangen und lässt sie rostige Nägel aus alten Dachbalken ziehen. Na so was.  Und weil es nichts Langweiligeres gibt als September in Gugellandia, schleppt er sie auch noch durch den verwahrlosten Baumfriedhof und lässt sie mit Lori's Küchengewürzen hochgehen. Bumm. Später vergessen sie auch noch die Hälfte im Laub. Es soll wohl witzig sein, wenn eine Schnecke und ein Papagei auf dem Waldboden herumkriechen und vergeblich nach ihren verlorenen Ingwerknollen buddeln. Wildschwein sagt Danke. Aber besonders faul ist ja die Art, wie sich Grünling inzwischen zu Ruhm und Ehre emporrankt. Erbeutet auf seinen Feldzügen im verboteten Ladenviertel einfach wieder ein Gewächs mit schönem Namen, das hauptsächlich nicht winterfest ist und zwitschert darüber in höchsten Tönen, während er sein eigenes Gemüse auf dem Land verdörren lässt. Diese ganze gugelländische Pseudosippe ist langsam nicht nur noch farb- sondern auch äusserst niveaulos, würg, ich krieg's nicht runter. Echt geschmacklos!
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 Achtung, es sticht!
Da tut man ahnungslos seine unterbezahlte Arbeit und beobachtet pedantisch die unsauberen Gepflogenheiten einer grundverdorbenen Gesellschaft, die ja nur noch Geld im Kopf hat und dann dies: Der Wetterbericht ist von A bis Z erstunken und erlogen. Der Wolkenflüsterer hat nicht mal ein Hehl daraus gemacht, dass er sich geirrt hat, er verbessert einfach seine laienhaften Statistiken, wie jedes Missgeschick wird alles einfach unter den Teppich gewischt. Dieser wölbt sich langsam. Ja, um dieses Drecknest würde ich auch einen Bogen machen. Es ist ja eine frevlerische Straftat, was die mit Spocky gemacht haben. Ich weiss, wovon ich rede, mit mir haben sie es ja auch einmal versucht.  Aber Spocky ist, beziehungsweise war, sogar ein Feriengast. Den überlässt man doch nicht einfach ganz allein der grausamen Natur. Und dann wird dieses ganze katastrophale Ereignis natürlich auch erstmal vertuscht, dann schöngeredet und schliesslich total runtergespielt, ha ha, als hätte der kleine unschuldige Bär freiwillig in dunkler Nacht bei Blitz und Donner in einem fremden Land unter einem bösen Strauch gesessen und gewartet, dass niemand kommt und ihn rettet. Oh ich muss heulen! Aber es wird ja noch schlimmer. Der freche kleine Kiki wollte nicht mehr nach Hause und hat anstelle von sich einen gugelländischen Unbekannten ins Reisegepäck geschmuggelt. Das ist aber nur die offizielle Variante. Wahrscheinlich haben sie ihn mit den üblichen gugelländischen Waffen wie Thunfischbrötchen oder Schokoladetörtchen gezwungen. Deshalb ist nun diese lächerliche Agentengeschichte entstanden. Wenn das filmreif ist, ein paar Spiegeleier auf eine Steintreppe zu fletzen und ein Stabmixeroberteil als Wunderwaffe einzusetzen, dann hocke ich mich demnächst auch als Agent Nullkommanichts auf einen Baumstrunk und warte, bis Hollywood anruft und die Beifallsstürme kommen.
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 Verschnörkelter Unfug
Jetzt schaut euch doch mal diesen skandalösen Hinterwäldlerstaat an. Besser gesagt, schaut lieber nicht, es könnte womöglich zu gesundheitlichen Schäden führen, wenn man sich den ganzen Quatsch genauer ansieht. Angefangen damit, dass sie Münzen prägen mit dieser ominösen Maschine, die seit 'zig Jahren säuberlich angeschrieben herumsteht, aber keiner weiss, wozu sie überhaupt taugt. Ich schreibe jetzt dann auch auf meine Kaffeetasse "Luftballon" drauf, vielleicht kann ich nachher fliegen. Und was ist denn das wieder für eine unappetitliche Schweinerei, den Erdbeeren Erdbeeren vorzusetzen? Pietätloser Schnörkelkram, was sie sich hier wieder leisten, von A bis Zett, schauder. Das einzige, was stimmt, ist, dass man Feuerspuren in der Wiese nicht finden kann, denn wenn, dann gäbe es auch keine Wiese mehr, so dürr ist alles. Doch der schiefe Gonni darf über den Acker düsen wie es gerade gebraucht wird und der Kai macht mit seiner Zigarre wahrscheinlich auch keinen Waldbrand. Aber der Meteoguru lüftet seinen Unschuldspelz im lauen Windchen und verzapft immer noch die Mär von Gewittern, die sich hintenherum schleichen, als hätten sie Angst vor ihm. Demnächst versuchen sie uns weis zu machen, die Bäume bräuchten kein Wasser sondern lesen einfach immer Grünlings erfrischende Kolumne. Na hört mal! Aber das allerschlimmste Unheil stammt ja meistens von diesem weissen Flattergespenst mit den knallgelben Füssen. Der meint, weil er als Rätselonkel fungiert, er müsse hier alles leiten. Da schreibt er Freitags einfach drei Wörter in seine Fibel und ganz Gugellandia muss wegen seiner idiotischen Buchstabenkreation den Kopf hinhalten. Dabei kennt inzwischen jeder seine miesen Tricks. Der sollte lieber mal zu Ballo in die Ballettstunde und seine Hirnchoreografie ändern, dieser fiese Wackelweiss. Aber zum Glück weiss ja in Gugellandia wenigstens jeder was gut und böse ist. So lässt man die bösen Buben zum Schluss munter Bowle schöpfen und mitsaufen. Danke, mir reichts.
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Rechtsumkehrt!
Naja, ich würde nicht behaupten, dass es erholsame Ferien waren da unten in Dubai. Wenn man so eine verwöhnte Tussi wie die Caroline im Schlepp hat, die alles, was teuer ist, durch die Wände riecht, kann das ziemlich aufs Portemonnai schlagen. Zum Glück habe ich gute Beziehungen zu allen möglichen und unmöglichen Geschäftsleuten , denen ich ab und zu mit Kritik aushelfe. Zurück in Gugellandia dann aber erst mal der Schock: Alle ausser dem Koch sind wieder da, ein Albtraum! Nicht, dass mir der arrogante Pfannentöter fehlen würde, ganz im Gegenteil, aber Grünling, dieser angerberische Erbsenzähler hatte sogar die Frechheit am Zustand seines Gemüsegartens herumzunörgeln, dabei hat er nicht mal das kleinste Sämchen aus seinem Urlaub mitgebracht. Alle überschlagen sich vor Nettigkeit, dass einem schlecht wird. Und man ist kaum richtig angekommen, da gibt der neuerdings von einer der Strafanstalt entflohenen Muse geküsste Wetterakademiker auch schon eine Sturmwarnung heraus. Allerdings erst nachdem wir beinahe von der herumfliegenden Lokomotive erschlagen worden sind. Würde mich schon interessieren, was die hier die ganzen 49 Tage lang gemacht haben. Es sieht alles noch verwahrloster aus als vorher. Womöglich haben sie dem allgemeinen Dörrprozess noch nachgeholfen, mein Golfrasen ist nämlich nur noch Stoppelfeld und blumig sind auch nur noch die Stotterworte von Guido, wenn er sich wieder für seine obligaten Bruchlandungen entschuldigen muss.  Oh Jammero, ich glaube ich dreh gleich wieder um und suche mir ein stilles Plätzchen in einer Oase mit Wüstenflair. Hier hält es ja keine Sau aus. Geschweige denn so ein zartes Gemüt wie ich. Komm Caroline, wir gehen. Ach nein, vielleicht sollte ich mich lieber ohne Anhang verziehen. Hehehe.
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