News : Immer das Neuste aus Gugellandia

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Dezember 2015

 
Letzte Woche des Jahres 2015:
 Am Anfang jedes grossen Abenteuers steht ein unschuldiger Tag, der mit fröhlichem Arbeiten beginnt. Ottilio hat in Grünlings Garten ein Loch entdeckt, in dem sehr interessante Wurzeln wachsen. "Hey, Mauli und Bauli, könnt ihr mal schnell kommen und den Topinambur für Ottilio aus der Erde holen?"
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Irgend etwas muss mit den Wurzeln gewesen sein.  Sie finden es erst in der Nacht heraus, als der Vollmond einfach nicht mehr untergehen will. Die Zeit ist stehen geblieben! Einfach so. Dabei ist es kurz vor dem Neuen Jahr. Und man freute sich schon auf Silvester, wenn es dann eine lustige Bowle geben soll. Aber es geht nichts mehr. Der Mond geht nicht unter. Es bleibt 5 Uhr.
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Zeig ruft in ganz Gugellandia die Zauberer herbei, um zu helfen. Die kommen auch sogleich dahergeflogen. Der Onkel von Puffix und die Tante von Demi - mit ihren zwei Haustieren: Jakob und Moritz. Der uralte Rabe und die schläfrige, weisse Katze entstammen direkt einem Buch, welches den Titel trägt "der Wunschpunsch", und es spielt seltsamerweise zu Silvester.
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Guido und Edi wundern sich noch eine Weile über die stehen gebliebene Zeit, freuen sich aber über die Gäste. Da wird es nun sicher diesen Punsch aller Pünsche, erfüll-meine-Wünsche, geben. Und tatsächlich ist man schon am Brauen. "Mit diesem Gesöff werden wir euer Problem schon in den Griff kriegen." meint die Tante von Demi und rührt fleissig um.
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"Das Problem aller Probleme ist das Gegenteilproblem. Ihr konntet nicht warten, dass die Zeit umgeht, und so ist sie eben einfach stehen geblieben. Wir werden sie durch unsere Zauberkünste nun wieder in Gang bringen, nicht wahr Jakob?" "Wir wollen eine Probe sehen." Sowohl der Onkel von Puffix wie die Tante von Demi können zwar gut zaubern, aber es klappt nicht immer.
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"Am besten zeigt ihm mal, dass ihr gewöhnliche Steine in Bleikristalle verwandeln könnt." Die Tante setzt sich in Positur und zaubert: "Schnirzi, schnurzi, schnarzi, schon gibts aus Steinen Quarzi." Alle reissen die Augen auf und gucken ganz genau hin, ob die Tante nun Steine in Bleikristalle verwandelt hat, oder ob da wieder irgendeiner am Schummeln ist.....
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Die nächste Probe führt in den Garten. Diesmal wird ein Baum verwandelt. "Dem kleinen Baum ein Stupfer, und schon ist er aus Kupfer!" Während sich alle noch überlegen, ob sie noch mehr Beispiele für das Können dieser Zauberer brauchen, ist das Ganze schon ausser Kontrolle geraten und die zaubern einfach weiter. "Röslein rot - ist plötzlich silbertot". "Ihr müsst positiv zaubern!"
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"Anstelle Tannzapfen habbern, kannst du Karotten knabbern." Der Grünling ist noch am Stutzen, da hat sich Edi schon ins Gras geworfen und kugelt sich vor Lachen. Inzwischen machen Jakob und Moritz sich Gedanken. Das kommt ihnen bekannt vor, so etwas kann nicht gut gehen. Aber so Zauberer können einfach, wenn sie mal dran sind, nicht mehr aufhören.
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"Dieser Rabe: ein Rebell, und meine Nase ist aus Fell." Die Tiere sind schon auf der Suche nach Zeig, der ja diese Zauberer herbeigerufen hat, denn offenbar können die alles, nur die Zeit nicht wieder in Gang setzen. Gerade hat sich Puffix' Onkel in eine steinerne Kugel verwandelt.
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Jakob versucht noch einmal, den Zauberern zu erklären, um was es geht. "Ihr müsst dem einen einen Punkt setzten und beim anderen zum Punkt kommen." Und schon hat man eine gepünktelte Eule. Man glaubt nun den Zauberern, dass sie zaubern können, nur, das Ergebnis ist niederschmetternd. Alle fallen vor Lachen um, und um Edi macht man sich bereits Sorgen.
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"Also gut."der Onkel von Puffix meldet sich zu Wort.  "Wenn ihr möchtet, dass die Zeit einfach wieder weiterläuft, wie vorher, dürft ihr euch nichts wünschen. Das ist sehr schwierig, wenn man sich wünscht, alles werde wieder wie vorher." Die Tiere geben sich alle grosse Mühe, sich nichts zu wünschen, aber dafür brauchte man nun einen Hokuspokus.
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Moritz und Jakob schauen in ihrem Buch nach. Da geht es um einen einzigen Ton, der aber wichtig ist. Edi und Guido klettern wieder auf der Uhr herum und als der Kuckuck neugierig wird, wer da pocht, packen sie ihn und hurrah, in diesem Moment wünscht sich niemand etwas  - und die Zeit läuft endlich wieder weiter.
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Wie heisst es so schön? Ende gut, alles gut.
 
Vierte Dezemberwoche 2015:
Es herrscht grosse Aufregung am Abend der Generalprobe. Kaum einer hat seinen Text richtig gelernt und dem Regie-Huhn ist es völlig gleichgültig, wie die Aufführung heraus kommt. Aber unsere Darsteller nehmen die Sache ernst. "Dein Hut ist ein Witz!" kichert Schangelina und meckert, dass sie sich auf diesen Esel nie und nimmer draufsetzen wird. Inzwischen sucht Zeig seine Hirten.                                                                               
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Am Vorabend der Premiere passiert noch so einiges. Edi ist ungeduldig mit seinem Sternenschweif,  hüpft auf dem Dach herum, und mit einem Schwanzwedeln bringt er die ganze Maria zu Fall. Peso hat mit Frech einen Abenteuerkurs in Beleuchtung absolviert. Da leuchtet alles oder nichts. Mit dem Ergebnis, dass man am Schluss froh ist, dass es irgendwo noch Kerzen hat.
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Den Hirten ist es da im Dunkeln dann auch etwas mulmig geworden, und obwohl jeder Hirte nur ein einziges Schaf zu betreuen hat, kommt es zu etlichen Hilferufen, bis dann endlich einmal einer eine Laterne findet. Die Aufführung wird morgen Mittag beginnen, da ist es zum Glück heller. "Weiss eigentlich jemand, wo das Regie-Huhn hingekommen ist?"
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Tobi wird losgeschickt, im ganzen Land zu verkünden, dass das Krippenspiel gleich anfängt. Grünling geht nochmals seinen Text durch und versucht, mit den Eseln klar zu kommen. Es werden drei benötigt, da wahrscheinlich keiner einen Schritt vom Fleck macht, wenn er nicht will. Dann geht es endlich los. Gugel lässt die Weihnachtsmänner ein Schlagzeugtrommelsolo rattern.
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Kaiser Augustus tritt auf: "So, liebe Untertanen, wir machen eine Überbleibselzählung. Jeder geht dorthin, wo er herkommt und wer übrig bleibt, darf mit mir ein Lachsbrötchen essen!" Alle gucken entsetzt auf Schnorbert, der einen falschen Text gesprochen hat.
"Oje, liebe Maria," sagt Grünling gekonnt, "dann haben wir einen langen Weg vor uns. Wir müssen bis nach Bethlehem."
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Endlich darf auch die Maria mal etwas sagen: "Aber jetzt kommt doch dann bald unser Baby zur Welt" "Wir nehmen den Esel mit, dann kannst du ja ab und zu einmal aufsitzen. Komm Esel, komm Maria."  Und sie machen sich auf die lange Reise nach Bethlehem. Am Strassenrand sitzen gebannt die Zuschauer und fiebern mit, wie sich die drei durch das Land plagen."
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Sie watscheln und watscheln. "Wie geht es dir, Maria?" fragt Josef. "Wie geht es dir, Josef?" fragt Maria.  "Ich glaube, dem Esel geht es nicht so gut. Aber wir sind ja bald da. Da vorne ist Bethlehem. Wir werden uns gleich mal ein ordentliches Hotel suchen."
"Zu teuer darf es aber nicht sein." sagt die Schangelina, alias Maria.  Man klopft an die Türe. Ein unfreundlicher Wirt erscheint.
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"Was wollt ihr?" Das Nashorn tut extrem unfreundlich. Und durch den hohen, schauspielerischen Gehalt seines Einsatzes hat William den weiteren Text vergessen. Beppa kommt zu Hilfe und flüstert ihm den Text zu. "Äh, ja, keinen Platz, einfach keinen Platz." So lautete der Text nicht gerade aber Maria und Josef seufzen und gehen. "Komm Esel, komm Maria!"
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Bis zur nächsten Absteige ist es weit und der Esel bockt. Das war im Drehbuch nicht vorgesehen, denn der Weg war überhaupt nicht weit. Nach langem erreicht man endlich die zweite Herrberge. "Hallo Wirt, ich brauche ein Obdach für meine Frau, die ein Kind bekommt." "Was? Kind? Nein wir wollen keine Kinder, die machen Lärm und brauchen einen Spielplatz! Macht, dass ihr weiter kommt."
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Bei besagtem Weiterkommen ist die Schangelina über ihr blaues Kostüm gestolpert. Aber das Publikum ist viel zu gebannt. Die meisten wollen nur wissen, was der Esel denn nun wieder anstellt. Und wie oft der noch ausgewechselt werden muss, weil er findet, rückwärts gehen ist schöner als vorwärts.  - - - "Mach dir nichts draus Maria. Wir werden schon noch was finden!" 
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Sie sind jetzt bei der dritten Herberge. Wieder geht es "klopf, klopf" und Grünling leiert seine Spruch herunter. Diesmal sagt er nichts vom Kind sondern von seiner Frau, die bald Mutter wird." "Phoh" sagt der Wirt, "ich muss mich selber um meine Mutter kümmern. Geht weiter, ich habe keinen Platz." - Seufz, seufz, seufz.  Doch jetzt kommt die Frau Wirtin und hat wenigstens Mitleid mit dem Esel."
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Inzwischen rennt Beppa ganz aufgeregt herum. Der Stall, in den die Krippengemeinschaft nun einziehen soll ist noch gar nicht bereit. Der Ochse schnarcht, und nicht nur der. Die ganzen Heuballen sind voll mit schlafenden Schauspielern. Man darf gar nicht daran denken, was passiert. "Hey, Nascosti, Ochse, wach auf, du musst nun HALLO sagen."  Maria und Josef und der Esel kommen. Nascosti sag Muh anstatt Hallo. Doch in den Heuballen schnarcht es immer noch so laut, dass Musik angestimmt werden muss.
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Auf dem Feld sind die Hirten mit ihren Schafen und Hüten beschäftigt. Das Publikum ist entzückt von den niedlichen Schafen mit ihren behüteten Hirten. Sie müssten jetzt alle erschreckt tun, so, wie sie es bei der Generalprobe unfreiwillig getan haben, weil ja der Engel auftaucht. Aber Guido hat verschlafen. Und Stern ist keiner noch am Himmel. Zeig und Harry wollen gerade ein Lied anstimmen, da kommt endlich der Verkündungsengel.
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"Fürchtet euch nicht" Guido kennt seinen Text. Leider fürchtet sich niemand und die Aufführung gerät wieder einmal kurz ins Wanken. Aber guter Text wirkt Wunder. Guido sagt: "Kommet, ihr Hirten, ihr Hirten kommt all." Und weil ja das Christkind aus dem All gekommen ist, sind nun alle neugierig, es zu sehen. In der Krippe sind inzwischen die Engel alle aufgewacht. Fast alle.
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Beppa, unsere Souffleuse, rennt von hier nach da, obwohl inzwischen jeder seine eigenen Texte macht. Aber der Stern von Bethlehem schläft noch immer im Stroh. Als sie Edi endlich wachgerüttelt hat, spickt er wahrlich wie eine Sternschnuppe vom Heuballen herunter und macht sich gleich auf den Weg, die heiligen drei Könige oder die Weisen aus dem Morgenland zu holen.
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"Strahl, blinkel,  hier bin ich." Obwohl Edi eigentlich gar keinen Text hat, hier sieht man mal wieder, was ein echter Star ist. "Ich bin der Stern von Bethlehem und ich führe euch zum Christkind. Das ist heute in Gugellandia in die Krippe gekommen. Folgt mir." Die Könige Balthasar (Gugel) Melchior (Peso) und Kaspar (Frech) folgen. Edi dreht sich nochmal um. "Kamele, mitkommen!"
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Die Könige halten Edi für einen Meteorid und er muss ganz schön mit seinem Schweif wedeln, bis sie sich endlich in Bewegung setzen und zur Krippe kommen. Hier herrscht inzwischen ja schon Freudeluja. Und als jetzt die Könige ihre Schätze darbringen, guckt die Maria schon mehr auf die Klunker als auf ihr Kind. Nun sind alle vollzählig im Stall und es wird ein Lied angestimmt.
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Sie sind mitten im Lied  von "dunkler Nacht" oder "kalter Stall", da kann es eine im Publikum nicht mehr aushalten. Hefe rennt auf die Bühne, rafft ein wenig Stroh zusammen und deckt das arme Christkind zu, damit es sich nicht erkältet. Alle klatschen und jubeln, das Publikum gröhlt. Und nun stimmen sie alle ein lautes, schönes Lied an, das an alle Christkinder dieser Welt und alle Wolken im Himmel  und auch an uns gerichtet ist.  Oh du Fröhliche. 
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Dritte Dezemberwoche 2015:
  Mit zwei besonders hart gesottenen Gugellandiabewohnern haben wir es hier zu tun. Man muss sie zum jetzigen Zeitpunkt vorstellen, weil ihre Hauptaktivität genau in dieser Jahreszeit beginnt. Nämlich die Wintersportsaison.Tagaus, tagein hocken sie vor der Mattscheibe und gucken ein Skirennen nach dem anderen. Rodeln, Eishockey, was auch immer. Wintersport. Wintersport. Wintersport. Nur dieses Hasenpärchen hat nichts anderes im Kopf ausser das Einsaugen von Skipisten und Rodelbahnen. Die anderen Tiere verdrücken sich da lieber ins Freie und bringen selber etwas in Bewegung.               
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Die Wiesen sind grüner als im Sommer, aber man schreibt zehn Tage vor Weihnachten. Und genau heute gibt es eine Überraschung von Gugel. „Darf ich euch vorstellen, das ist Regie Goldschein, eine Regisseurin. Sie wird uns mit Rat und Tat bei unserer Krippenspielaufführung zur Seite stehen.“ Was an Tieren gerade so im Gras sitzt, sperrt das Maul auf und gafft. Einige wissen ja noch nicht einmal, was ein Krippenspiel ist. Das kann ja heiter werden.
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„Also ein Krippenspiel ist eine Theateraufführung, die es nur zu Weihnachten gibt.“ Gugel hat das Drehbuch geschrieben, aber er hat keine Ahnung, wie und mit welchen Rollen die einzelnen Personen zu besetzen sind. Das „Regiehuhn“ schickt einen scharfen, aber nicht unfreundlichen Blick in die Runde. Diejenigen, die die Weihnachtsgeschichte kennen, melden sich gleich mal zu Wort.
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„Kann ich den Josef spielen?“ fragt Harry vorwitzig. Aber das Huhn wedelt nur mit seinen Zetteln und sagt: „Zuerst brauchen wir die Maria.“ Es ist wahrscheinlich kein Zufall, dass ihr ausgerechnet die Schangelina am besten für die Maria geeignet scheint. „Ja, und du, da, Dickwanst, wie heisst du?“ Der Grünling hätte das Huhn am liebsten erwürgt, aber da er ja zum Josef gewählt wird, hält er es für klüger, damit noch zu warten.  Also dann ernenne ich euch zu Maria und Josef. Alle lachen und klatschen.
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Es gibt natürlich nicht nur Rollen zu verteilen. Bei einer Theateraufführung wird auch viel hinter den Kulissen gemacht. So braucht es zum Beispiel eine Kostümbildnerin, das macht die Hefe (die ja ihren Wollshop hat), und eine Maskenbildnerin, dafür ist Festa da (welche einen Beautysalon betreibt). Es ist viel, an das man denken muss, wenn man ein Casting für die Weihnachtsgeschichte macht. Da stört eben so ein Edi, wenn er bei der Vergabe der Königsrollen vor dem Huhn herumhüpf und auch etwas werden will. "Ich will eine Prinzenrolle!"
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Es ist keine leichte Aufgabe, die richtige Rolle für jedes Tier zu finden. Für das Jesuskind kommen weder Beppa noch Klepf und schon gar nicht Edi in Frage. Der ist natülich enttäuscht und probiert es gleich bei den Eseln noch einmal. Aber auch dort kann man ihn nicht brauchen. Es werden noch ein paar Rollen zu der Geschichte dazugeschrieben, damit auch der Wasel und William, das Nashorn, etwas darstellen dürfen. Beppa und Klepf ernennt man zu "Souffleuren". Edi geht noch immer leer aus. "Ich will auch so ein Soufflee werden, wenn ich schon nicht mitspielen darf."
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Als die flotte Lola, die Hola und die Wola aus dem gugelländischen Kuhstall als "Ochsen" einstimmig abgewiesen werden ist das zwar ein harter Schlag für ihre Schauspielkarriere, aber andererseits fassen sie es als ein Kompliment auf.  Die Regie hat auch sonst noch einiges an Problemen zu knabbern. Die mit den kleineren Darstellern sind grösser, als die mit den grossen. Das kleine Schäfchen möchte ein Stier sein und Edi egal was, aber etwas Wichtiges. Für das Jesuskind wird endlich eine Wahl getroffen. Sie fällt auf Aane, den ausserirdischen Dodo, wie passend.
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Regie hat zwar viel Erfahrung mit Krippenspielbesatzungen, aber dieser ungeduldige Haufen macht ihr dann doch Kopfzerbrechen. Dass Laura ein geschicktes Händchen (1. Preis im Eiermalwettbewerb) aber ein eher umfangreiches Äusseres hat,  führt dazu, dass sie zur Kronenmacherin berufen wird. Es wird in dem Stück ein paar Könige geben und sogar einen Kaiser, da braucht man goldene Kronen. Esel und Schafe werden vom Fleck weg als Esel und Schafe engagiert. Wie schön ist's, wenn einmal etwas ohne Probleme über die Bühne geht. Aber Edi steht schon wieder auf der Matte.
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"Ja, was soll das denn?" Das Huhn ist wie vom Donner gerührt. Diese Hartnäckigkeit von Edi musste doch irgendwann ein Ende haben. Er hat sich nun zum Kamel und zum Lama hingestellt und guckt treuherzig. Aber die Regie sagt: "Edi, du bist kein Lasttier sonder nur langsam lästig." Somit ist das Casting abgeschlossen.  Jeder hat seine ungefähre Aufgabe, und man wartet gespannt, wie es nun weiter geht. In einzelnen Gruppen stehen sie alle rum und reden hauptsächlich über die wahrliche und irgendwann wirkliche Weihnachtsgeschichte. Jeder weiss natürlich alles besser.
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Von weitem sieht es aus, als wäre da bereits ein Theaterstück am Laufen. Dabei sind nur alle frisch ernannten Darsteller und Schauspieler miteinander am Quatschen, was man sagen müsse, wie und wann sie sich drehen und auf welchem Bein sie hüpfen, auf welchem sie stehen. Peso, Gugel und Frech kommen als die drei Weisen aus dem Morgenland. Ja, das verbindet natürlich, das gibt Gesprächsstoff, vor allem treten sie erst zuletzt auf, wenn überhaupt. Tobi ist zum Beleuchter ernannt worden und Thymi darf ihm die Taschenlampe halten. 
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Während nun das Regiehuhn nochmals kurz die ganze Weihnachtsgeschichte erzählt, damit noch eventuelle Rollen gefunden werden können, sind langsam alle getröstet. Wer noch nichts ist, kann ja immerhin noch ein Engel oder ein Stern  werden, oder einfach im Chor mitsingen. Vier Wirte und eine Wirtin (Rosine) überlegen, welches Kostüm sie wohl kriegen.. Mauli, Bauli, Harry und Zeig fragen sich, ob sie ausser Hirtenhüten und Stäben auch Schafe bekommen. Als dann die Rollentexte verteilt werden, hockt sich Edi auf das Krippendach und schmollt.
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Aber die Regie muss sich ja noch um den Ochsen kümmern. "Der Ochse ist eine ganz wichtige Rolle im Krippenspiel. In manchen Versionen spielt er sogar die Hauptrolle." Alle staunen und folgen den interessanten Schilderungen des Regiehuhnes. Der Bär, der sich als "Nascosti" einen Namen gemacht hat, scheint geeignet als Ochse. Es fehlen nur noch die Hörner.... die wird unsere Masken- oder Kostümbildnerin schon irgendwie.... gähn, hin..ghähn... kriegen. schnarch. Das ist ein Privileg von Regisseuren. Die dürfen machen, was sie wollen. Auch mitten im Satz einschlafen. Das bedeutet dann Textpause. 
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Grünling ist ein wenig erschreckt. Soo viel Text auswendig zu lernen, war ja kein Leichtes. Schangelina hat ebenfalls ein Manuskript, das länger ist als ihre Einkaufsliste. Sogar Schnorbert hat einen Zettel zum Lernen bekommen. Darüber freuen sich alle hämisch. Gugel guckt nochmal in die Runde, ob jeder seinen Text bekommen hat. Er selber wird ja als "heiliger Dreikönig" agieren, da kann er das Ganze bis zum Schluss noch im Auge behalten.  So. Das Huhn, Entschuldigung, die Regisseurin ist wieder aufgewacht, es geht weiter.
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"Ja, dann lasst uns doch noch einmal gucken, was noch fehlt." Maria und Josef? Sitzt der Text?  "Ich habe noch kein Kleid!" bemängelt die Schangelina. Das hört die Regie nicht, sondern sie fragt: "Wie ist es mit Hirten? Stäbe, Heu, Stroh, Schafe? Windeln für das Jesuskind? Schürzen für die Wirte? Hörner für den , schmunzel, Ochsen?"  Na, dann werden wir uns mal in die verschiedenen Werkstätten begeben und schauen, was wir da noch alles machen können. "Hey, Edi, kannst runter kommen vom Krippendach, jetzt geht es zur Anprobe."
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In den gugelländischen Theater-Studios ist Laura schon am Werk. Sie hat goldenen Lachskarton aus der Küche geholt und für die verschiedenen Kronen eigens gereinigt. Schnorbert, als Augustus, bekommt eine kaiserliche Krone. "Die ist nicht so hoh wie die von Gugel, der kommt erst morgen aus dem Waisenland, äh, nein, als Weiser aus dem Morgenland." Laura ist schrecklich aufgeregt, aber sie macht schöne Kronen. Als Edi erscheint, stutzt sie erst mal. "Tut mir leid, Edi, du bist kein König. Es hat nur drei, und da sind alle Rollen schon weg." "Aber du kriegst die schönste Rolle im ganzen Krippenspiel!"
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"Ja?" Edi ist platt." "Du bist der Stern von Bethlehem!" "Laura, du bist ein Schatz!" Edi zerplatzt vor Freude und setzt sich schon mal den Schweif auf und die Sternenkrone. "Ich bin der Stern von Bettelhelm. Ich bin EIN STAR!" Wie wahr, wie wahr. In der Zwischenzeit hat Hefe mit den Star-Allüren von Schangelina zu kämpfen. "Ich ziehe aber nichts Wollenes oder Gestricktes an!" zickt sie und Hefe hat ihre liebe Mühe, Mass zu nehmen. Aber man ist ja geduldig. Im Hintergrund hört man immer noch Edi jubeln: "Ich bin der Star von Bettelhelm!"
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"Also dieser Stoff steht dir ausgezeichnet, Schangelina." Hefe hüpft um die Eisbärlady herum und versucht, ein schönes Kleid für "Maria" zu machen. "Der Stoff ist mir zu gewöhnlich, ich möchte das Glänzende da drüben." Die Schangelina reisst den schillernden Stoff hervor und wickelt sich darin ein wie ein Hotdog. "Ja, ja," beschwichtigt Hefe, "ganz schön, aber das passt doch nicht zu der Maria. Die war eine ganz Einfache, bevor sie berühmt wurde."  "Einfach ist nicht gerade mein Stil, aber meinetwegen, Hauptsache, ich werde berühmt!" 
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So haben Hefe und Festa, als Kostüm- und Maskenbildnerinnen ganz schön etwas einzustecken. Als die Hirten aufkreuzen, werden erst einmal Hüte nach Mass angefertigt. Anstelle von Harry erscheint aber Frech zur Anprobe, der brauchte jedoch eine Scheichkopfbedeckung und keinen Hirtenhut. Grünling kommt mit seinem neuen Freund "Greydon", der sich als Esel beworben hat, und zusammen haben sie alle Hüte aufgesetzt und stundenlang Blödsinn gemacht. Grünling hat als "Josef " mit seiner Hauptrolle natürlich einen Sonderstatus und dazu gehören die Starallüren.
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Endlich tauchen Mauli und Bauli auf und probieren ihre Hirtenhüte. "Wann kriegen wir denn nun unsere Schafe?"  Festa und Hefe sind schon fix und fertig, als auch noch Nascosti auftaucht und seine Hörner abholen will. Unter gefährlichen Schnitzkünsten entsteht das Geweih für den gugelländischen Weihnachtsochsen. "Na, gefällst du dir?" Na klar, niemand in ganz Gugellandia hat je einen schöneren Ochsen gesehen. Falls irgendwo auf der Welt ein Plüschochse existiert........
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"Hoffentlich verwechselt mich niemand mit einem Rentier!" Als man schon fast Feierabend machen will, wird es noch hektischer in der gugelländischen Kostümbildnerkammer. Engel strömen in Scharen herein und wollen Flügel. "Moment, wer schon Flügel hat, bitte hinten anstellen." Das weisse Seehündchen muss zuerst beflügelt werden. "Guck mal, Guido, jetzt sehe ich aus wie eine Möwe." Auch Guido wischt sich inzwischen den Schweiss von der Stirn. "Wir sollen aber Engel sein und keine Möwen".
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Das wird ein tolles Spektakel werden. Nicht versäumen. Nächsten Dienstag, 22. Dezember findet die Aufführung statt.
 
Zweite Dezemberwoche 2015.

Es ist noch nicht ganz Winter, aber in den gugelländischen Hügeln und Hängen ist schon nicht mehr alles so grün wie sonst. Aber das hindert unseren Grünling nicht, einiges daran zu setzen, dass wieder geerntet wird, als wäre es Sommer. „Die Wacholderbeeren wollen gepflückt werden!“ tiriliert er und stellt einen Sammeltrupp zusammen.

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Noch ahnt niemand, was das bedeutet. Fröhlich begutachten sie die vollbehangenen Wacholdersträucher mit den vielen blauen Beeren daran. Aber "Aua". Die sind auch für Pelztiere ziemlich stachelig.  Und wenn man ein so klitzekleines Beerchen zu fassen kriegen will, dann piekst der Strauch. Und das Früchtchen bleibt hängen oder kullert auf den Boden.
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„Meine armen Pfötchen.“ jammert Hefe. "Hat denn niemand eine Idee, wie man das hier etwas gescheiter angehen könnte?" Es hat. Edi kommt nämlich mit einem Kamm aus Festa’s Beautysalon angerannt. „Wenn sie sowieso alle auf den Boden fallen, dann doch wenigstens nicht einzeln.“ Edi's brauchbare Idee trägt sprichwörtlich Früchte. Nunmehr kriechen alle unter dem Strauch herum.
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Es bleibt aber bis zuletzt eine stachelige Angelegenheit. Festa bangt um ihre schönen Kämme, die hier zu Erntezwecken missbraucht werden. Aber Edi ist und bleibt dann doch der grosse "Ideen-Held" und stolz kehrt man mit der ganzen Ausbeute nach Hause und stellt sie dem Koch vor die Füsse. „Was kannst du uns daraus Feines kochen?“  Ottilio ist ratlos. Ich bräuchte höchstens EINE  Beere - und diese für einen Wildschweinbraten, den ich nicht habe.
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Und weiter im Text. Gesammelt wird nun anderes Grün. An Bäumen und Steinen wächst das weiche Moos, und es ist uns fast ein wenig peinlich, wenn wir dem Wald quasi sein Gewand entfernen. Aber die Bedenken wirft Peso als Mister Umwelt höchst persönlich über Bord. "Papperlapap" - und es wird fleissig  geerntet.
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"Och, so einen schönen Teppich möchte ich zu Hause auch haben.“ Edi ist ganz angetan davon und legt sich kurzerhand im Korb zu dem gesammelten Grün schlafen.“ Gugel aber gibt seinen Bedenken Ausdruck. „Es könnte ja sein, dass der Moosmann etwas dagegen hat, wenn wir so viel Moos pflücken. Edi ist sofort wieder auf den Beinen.
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„Huhu, Moosmann! Bis du da drin? Was gibt es bei dir zum Mittagessen?“ Edi ist eben neugierig. Aber alle bekommen nun auch langsam ein mulmiges Gefühl. Es könnte ja durchaus einen Moosmann im Wald geben. Sogar Schnorbert geht ein wenig auf Distanz. Schliesslich findet Gugel die treffenden Worte: „Von dieser Sorte haben wir jetzt sowieso genug. Gehen wir weiter in den nächsten Wald hinüber.“
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„Das hier ist eigentlich kein richtiges Moos, das sind Flechten..“ weiss Frech und fragt sich plötzlich, wo eigentlich der Grünling ist. „Den hat wahrscheinlich der Moosmann geholt.“ Edi ist schon nicht mehr so mutig wie zuerst. Auch Frech hat langsam eine grünliche Farbe angenommen. Hefe wirft noch ein letztes Büschel Moos in den Korb und sagt: „Ich glaube, ihr habt recht, wir verschwinden lieber, bevor der Moosmann doch noch kommt.“
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Wozu man das Moos braucht, weiss im Moment noch niemand. Aber dass es etwas ganz Tolles werden wird, sieht man daran, dass Harry mit der Stichsäge und der Leimpistole auf dem Platz erscheint. Auch ein paar rustikale Tannenäste sind zu Bauzwecken bereit. Wir bauen eine Krippe, Edi. „Eine was?“
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Im Hintergrund hockt Schnorbert und ärgert sich. Harry ist eben ein patenter Kerl und kann alles. Ihn stört nicht einmal, dass Edi oben auf der im Bau befindlichen Konstruktion bereits Blödsinn macht. „Was ist denn jetzt eine Kippe? Wieso muss man die bauen?“ „Hallo Frech, kannst du mal das Dach halten?“ Das kann ja ein toller Bau werden….
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Als die Begrünung anfängt, wird jedem klar, wozu man das Moos braucht. Und auch Edi ist inzwischen auf den Karton mit den Krippenfiguren gestossen. „Oh, ich sehe… eigentlich nichts,  -  aber da hat es…- ich glaube, Weihnachten, moment, ich komme gleich wieder.“ Und Edi ist in der Kiste mit den Weihnachtssachen verschwunden. Was er wohl darin alles findet?
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„Da, schaut mal. Die Zwei habe ich zuerst gerettet.“ Ja, es handelt sich nicht gerade um Maria und Josef, aber zweifelsfrei um zwei Hauptdarsteller für ein gewisses Krippenspiel. Die Krippenerbauer warten schon gespannt, bis Edi mit Ochs und Eselein einzieht. Aber der holt gleich noch mehr aus der Kiste und im Nu ist ein ganzer Zoo entstanden. „Tut mir Leid, Edi, keine Kamele vor dem Dreikönigstag!“ Die Kamele gehen zurück in die Kiste.
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Edi versteht die Welt nicht mehr. Er latscht betrübt herum und fragt alle Tiere, die gleich dumm sind wie er. „Warum keine Kamele, die haben mir so gut gefallen.“ Aber weder Nockerl, das Wildschwein, noch Thymi, das Häschen, kennen sich aus mit der Weihnachtsgeschichte. Edi wird wohl noch eine Weile dumm bleiben.  Aber es erscheint ja schon bald der (er)leuchtende Stern am Horizont. Bis dann.
 
Erste Dezemberwoche 2015.
 Wie könnte es anders sein.
Oh, die Weihnachtsschule findet statt! Eines schönen gugelländischen Tages müssen alle Tiere hinauf an den Waldrand gehen, und ihre Schulsachen mitnehmen. „Was soll denn das sein, Weihnachtsschule!“ stänkerte Frech und setzt sich gleich zuvorderst hin, falls es Kekse regnen würde.
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Vorne an der Tafel sorgen ein paar Rehe und ein süsser Pinguin für Weihnachtsstimmung. Der Lehrer selbst stösst bei unseren Gugellandiern auf wenig Begeisterung. „Das ist wieder so ein Werbegag von Babbo Natale, das kennen wir doch.“ „Ja, gleich sagt er, wir sollen aufschreiben, was wir uns wünschen.“ Und man kritzelte schon mal drauflos, dabei hat das Männchen noch kein Wort gesagt.
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„Liebe Gugellandier. Ihr sollt euch eine Liste machen, nicht nur mit dem, was ihr euch wünscht, auch, aber hauptsächlich mit dem, was sich wohl die anderen wünschen." Jetzt sind alle perplex. Wie sollte man wissen, was sich der andere wünscht, ohne seinen Wunschzettel gelesen zu haben?  Alle grübeln und studieren. War da nicht erst kürzlich etwas mit Wunschzetteln?
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„Natürlich. Man wünscht sich einen Gugelländischen Bahnhof. Wo alle Plüschtiere dieser Welt bequem hinreisen können, wenn es ihnen zu Hause nicht mehr gefällt. Alle machen sich begeistert an die Arbeit. Harry steht schon da mit Zementsäcken und dem üblichen Grinsen, wenn’s wiedermal ans Werken geht. „Und dann kann Babbo Natale auch gleich mit dem Zug kommen…“
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Zement wird angerührt. Pampe rumgeschleudert. Einige Tiere verkriechen sich in die höheren Etagen. Aber es nützt nichts. Die Hausfassade wird rigoros renoviert und der neue, gugelländische Bahnhof kann sich  schlussendlich wirklich sehen lassen. Es fehlen leider noch die Schienen, - aber - keine Bange - sie haben ja noch alles irgendwie hingekriegt.
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Und weiter geht es im Adventstext. Jetzt müssen auch noch gebührend Lichteffekte in das Land hinaus gesetzt werden. Peso ist kein Freund von Festbeleuchtung, aber seine Idee mit den Dosendeckeln findet doch Anklang, und ein paar Fleissige sind dabei. „Wir machen aus der Linde einen Glitzerbaum!“ Man braucht nur Schnur und Katzenfutter. Ha ha. Fliege hat noch eine Rolle farbloses Nähgarn gefunden. Da kann man ja die Angelschnur noch aufheben. Vorausgesetzt, die Dosendeckel sind nicht zu schwer.
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„Hallo, da oben!“ Peso ist besorgt, dass sich das Stinktier, wie letztes Jahr Edi, in den unsichtbaren Schnüren hoffnungslos verheddern könnte. Aber es geht alles gut. Nur Hefe ist vor lauter Liebe zu Glanzeffekten fast vom Ast gekippt.  Am Ende des Tages ist ausser einem hoffnungsvollen Flinkern und Funkeln auch ein leises Klimpern zu hören. Aber wir sind noch lange nicht fertig! Es geht noch 24 Tage bis Weihnachten!!!
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Ein anderer gugelländischer Voradventstag: Grünling hat Kerzen für den Adventskranz besorgt und heisst „alle Mann in die Taue“ oder was man da an Lianen so vorfindet, damit daraus ein Kranz gewunden werden kann. Da es an diesem Vormittag ziemlich kalt ist, besteht man darauf, dass alle gut ausgerüstet in die Wildnis ziehen. Das kann ja lustig werden..
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Günling braucht keine Rebschere  er beisst eine Liane mit den Zähnen durch. „Hooah, habt ihr gesehen?“ Ja, man hat, aber nun hängt Edi hoch in der Luft, weil Grünling unten abgebissen hat und wie soll er nun runterrutschen? Ein bisschen Gespött in der Weihnachtszeit kann ja nicht schaden - auch lachen alle wegen der modischen Winterkleidung, und Edi darf dann später vor dem eroberten Lianenstrang einhergehen. 
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Mit der Liane allein ist es natürlich nicht getan. Nun müssen noch Tannenzweige oder sonstig weihnachtliches Grün herbei. Harry klimpert schon mit dem Draht. Ja, so ein Weihnachtskranz braucht immer verschiedene Zutaten.  Frech sitzt mit seinem türkisfarbenen Käppi auf einem Tannenzweig und fragt sich: „Warum mache ich das überhaupt mit?“
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Und irgendwann hat dann die Klatschtante zugegeben, dass ihre Promotionstour für Strickwaren heute eine Weihnachtsausgabe macht, dass alle hübsch lächeln und ihre Tannzweige ernten sollen. „Flauschige Schals und luftige Mützen, ergeben einen Weihnachtskranz zum Küssen.“ So ungefähr. Nun geraten Hefe und Frech in einen Wortstreit. Mützen und Küssen reimt sich nun mal nicht.  Fauch.
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Edi hat inzwischen sein Tannenzweiglein nach Hause gebracht, die letzten Shootings in Sachen Wollmode gehen über die Bühne und man kann sich endlich dem Adventskranz widmen. Harry hat schon die Rundung vorbereitet. So eine Niele ist recht biegsam. „Mein Box-Ring!“ jauchzt Edi.  „Hoolahupp!"  Das wird was, man darf sich freuen!  
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Edi wird aus dem Ring geworfen. „Du kannst wo anders Blödsinn machen.“ Schnorbert grinst mitleidig und sortiert gebrauchte Rebenschnürchen. Jeder gugelländische Fan fragt sich nun ernsthaft, was geht in diesen Köpfen vor.  Die Kerzen werden montiert und Edi bringt „Verschönerung.“
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"Erinnert ihr euch denn nicht?" Diese Disteln haben wir extra für Weihnachten gepflückt. Und auch Edi's Tannzapfen müssen noch vorweihnachtliche Beachtung finden. Aber schliesslich ist der schöne Kranz fertig. Peso holt seine Plöte vor und tirielüüü, am Schluss sieht man von dem schönen Kranz nichts mehr, weil ihn alle soooooooooooooo schön gefunden haben.
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