News : Immer das Neuste aus Gugellandia

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April 2016

 
26. April 2016:
Auf dem grossen Maulbeerbaum sitzt Zottel, der Bär und wartet auf den Besuch von Leo von Leipzig. Dabei kommt Leo gar nicht von Leipzig sondern aus der französischen Schweiz, aber das ist egal, denn er kommt ja durch das Beamgerät. Es ist ein ganz besonderer Bär, nämlich einer mit Rädern.
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Während Zottel und Leo über die gugelländischen Hänge rasen, stecken andere angestrengt die Köpfe zusammen und denken darüber nach, wie man die Schatzsuche für Ahuii in die Tat umsetzen könnte. Es gibt einige Vorschläge, aber das Wichtigste ist eben doch die Schatzkiste. Und die muss gefüllt sein mit Münzen.
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Edi hat die Idee, möglichst seltene Münzen in den Schatz zu tun, gefallen, und er macht sich an die Bahnschiene, um dort sein Geld zu machen. "Wenn der Zug kommt, fährt er die Münzen platt und schon habe ich antike Dukaten oder so." Edi verbringt so manche lustige Stunde an den Bahngeleisen. Das ist natürlich sehr gefährlich, aber Edi fehlt es nicht an Mut, nur an Geld.
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Inzwischen trimmt Harry mit Hammer und Superhämmern das Münzgut in Plattrichtung. Es "klingt und klangt" tagelang durch Gugellandia, pling pling, plang, plang. "Aua" hört man auch ab und zu. Der Leo von Leipzig mischt sich irgendwann zu der Schlägerrunde und erzählt von dem Trick mit der Bahnschiene. Jetzt bekommt Edi die Leviten gelesen.
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"Du kannst so wie so nicht bei den Vorbereitungen helfen und dann bei der Schatzsuche dabei sein." Ahuii freut sich, dass Edi wieder Zeit für ihn hat. "Aha, verstehe," sagt Edi "sonst weiss ich ja, wo der Schatz ist und was es drin hat." "Genau, dann ist es nicht mehr lustig."
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"Aber wir können denen ja ein wenig nachschleichen und gucken, was sie machen.." Nichts da. Das können sie leider nicht. Denn Harry und die andern verschwinden im gugelländischen Geheimlabor, wo nur die Ausserirdischen  "Stallax, Aane und Stripp" Zutritt haben. Was die dort machen, ist sehr seltsam.
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"Ja, etwas mehr den Geldhebel aufdrehen, weniger Münzzufuhr, stooop." "Ich hätte mir fast die Schnauzhaare eingeklemmt." " Weiter. "Langsam, Frech, dreh mehr zum Zaster, nein, nicht klunken, es hat noch viel Platz in der Schatzkiste. Und so rasselt es, und klimpert merkwürdig aus dem Geheimlabor. Was da wohl gemacht wird?
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Niemand sieht, wie sie die Schatzkiste mit vereinten Kräften ziehen und schieben, schleppen und stossen. Peso findet, man hätte vorher überlegen sollen, ob man sie schon vor dem Transport mit dem Schatz füllt. Inzwischen denkt man auch schon an die Schatzkarte. Das ist nämlich das Zweitwichtigste einer Schatzsuche.  Laura darf sie zeichnen. "Wow, die ist aber gross!"
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Und dann braucht man ja auch noch Statisten. Harry heuert ein paar Bären an. Sie sollen sich im Wald verstecken und dann die Schatzsucher gehörig verschrecken. "Ha, ha, das wird ein Spass!" Sie üben fleissig Zähne fletschen und Brummen. "Also, ab geht's durch die Gänseblümchen zum versteckten, grausligen Ort der hungrigen Bären."
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Dort, wo die Bären ihren Hunger haben sollen, wird die Piratenflagge aufgehängt. Das ist für kleine Tiere gar nicht so einfach. Immer wieder rauf und runter, und dann ist es doch wieder verkehrt rum. Peso kommt wieder mit guten Ratschlägen, aber zu spät, denn da hängt die Fahne endlich.
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Auf dem Weg zum Schatz müssen natürlich auch verschiedene Gefahren bekämpft werden. Und dafür braucht es hilfreiche Botschaften, die nun Hefe und Festa überall verteilen und auf die Bäume hängen. Sie hüpfen durch Feld und Wald, denn so riesig wie die Schatzkarte, soll auch die Suche nach dem Schatz werden. "Das ist der falsche Baum!" "Ojemine, schon wieder."
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In der Zwischenzeit fragt Frech ein paar Eichhörnchen, ob sie mitmachen wollen. "Ich brauche noch ein paar freche Eichhörnchen." Als er ihnen eine fette Nusstorte verspricht, willigen sie ein und setzen sich in die bereit gestellte Karre, wo sich schon Piratenflagge, Skelett und andere Zutaten stapeln. Und wieder alle "ab durch die Gänseblümchen"!
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Zu viert versuchen sie, einen zum Skelett umgestalteten Gartenstuhl an einem Baum zu befestigen. Aber es ist auch hier alles mit Tücken verbunden. Gugel höchstpersönlich hat sich im Skelett eingeklemmt, dem Frech ist drei Mal der Schädel runter gefallen und Harry ist dauernd die Schnur gerissen. Peso kann ausnahmsweise mal den Schnabel halten.
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Hefe und Festa sind noch mit ihren Botschaften unterwegs.  Da sie keine Schatzkarte dabei haben, sind sie plötzlich an einem Ort, den sie gar nicht kennen. "Meinst du, wir sind noch in Gugellandia, oder schon... in Piratenhausen?" "Ehrlich gesagt, ich fürchte mich ein wenig, es ist so totenstill hier..." 
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Tatsächlich haben alle Vögel aufgehört, zu zwitschern. Ist was passiert?  "Komm, nach Hause!" Hefe und Festa rennen heim. Dort ist Laura gewissenhaft noch mit der Schatzkarte beschäftigt. "S wie Süden..dort, wo rot ist, ist rot, ..jetzt noch ein wenig Kohledreck und-.. anschmörzeln, ...Kerzentropfen drauf, und Öl, ....ich brauche Öl...." murmelt sie vor sich hin und köchelt an ihrer Karte.
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Na, kommst du dann auch mit auf die Schatzsuche?
 
19. April 2016:
Im April ziehen oft dunkle Wolken über den Himmel, einmal von links nach rechts, dann wieder von rechts nach links. Als wüssten sie nicht recht, wo sie hinrollen sollen. Das ist die Zeit, in der Grünling alle zum Setzen auffordert. "Wir fangen mit Sonnenblumen an. Das ist einfach, einfach Kerne in Töpfe." 
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Der Frühling ist aber auch Zeit, zu träumen, sich neu zu orientieren und vor allem, neuen Rasen zu säen. Laura und William dürfen immer beim Antrampen dabei sein. Ahuii aber hat Frühlingskummer. Irgendwie fühlt er sich nicht mehr so glücklich in Gugellandia. Anfangs haben sie ja ein Riesengeschrei um ihn gemacht, und jetzt?
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"Wenn alle deine Freunde sind, hast du eigentlich gar keine Freunde." Ahuii setzt sich auf einen Kirschbaumast und ist einfach nur traurig. Dabei ist so schönes Wetter. Warm ist es auch schon. "Ja, aber es hat kein Meer und keine Piraten." "Komm, setz dich zu mir auf die Nielen-Schaukel, dann kommst du auf schönere Gedanken."
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Inzwischen haben die Damen im gugelländischen Hause ein anderes Problem. "Es grünt überall, man kann gar nicht so viel pflücken, wie man möchte." Tiefgrüner Klee und saftiger Löwenzahn. Hefe, Festa und Beppa ernten für die Kaninchen. "Die werden ausflippen, wenn sie das sehen!"
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"Kaninchen sind ja nicht unbedingt für ihren Übermut bekannt, aber sie freuen sich tatsächlich, als Hefe, Festa und Beppa mit dem gepflückten Löwenzahn und dem unsagbar aromatischen Klee anrücken. Leider rückt inzwischen auch etwas anderes an. Es sind nämlich die arbeitswütigen "Männer" mit dem Rasenmäher.
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Da geht es nun ratterknatter durch die Wiesen und Felder, eine Wonne ist es, zuzuschauen, wie sie Spass haben, wenn das Gras herumspritzt und hinter ihnen ein schöner Weg entstanden ist. Leider hat der Mähtrupp etwas zu viel Schwung. Es kommt zum Drama. "Um Himmels Willen!" "Wo ist mein Klee?" Wo sind meine Gänseblümchen!" "Da hatte es noch Löwenzahnknospen!"
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Die gugelländischen Ansichten über Grün haben sich drastisch auseinandergearbeitet. Während Grünling's Seite immer noch vom Pflanzen und Setzen schwärmt, scheint auf der anderen eben der Wunsch nach Vernichtung zu herrschen. Die Herren Frech, Gugel, Harry, Edi und Ahuii werden mit vollgeweinten Taschentüchern beworfen. "Ihr habt alles kaputt gemacht!"
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Nach und nach legt sich die Wut. Hefe, Festa und Beppa wollen nur noch Vergeltung. Und nun ziehen eben die Männer mit den Körben und geduckten Köpfen aus und pflücken einträchtig Gräslein um Gräslein. Sie hätten ja nicht so vorschnell alles niedermähen sollen! Im Hintergrund zerreissen sich die Weiber schon wieder vor Lachen.
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Der Kuckuck hat gerufen, es ist Mitte April. Grünling ruft auch: "Auf zum Bohnen setzen!" Wer so viele Mäuler zu stopfen hat, braucht zünftig Bohnen. Und los geht's. Jeder kriegt ein Werkzeug, das ist psychologisch wichtig, denn dann steht keiner sichtbar nutzlos im Weg herum.
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Nach kurzer Zeit sieht der Garten schon aus wie ein Bauplatz. Was da alles herumwuselt. Mit den grössten Schaufeln versuchen sie gegenseitig Eindruck zu schinden und nebenbei ein paar Löcher für kleine Böhnchen zu machen. "Meine Schaufel hat Turboantrieb! " behauptet Frech. "Ich habe nur noch das Messbechermodell erwischt" seufzt Hefe.
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"Guckt mal," sagt Gugel, an die Schaufel lehnend, "Der Grünling macht gar nichts, der hält nur Reden!" "Ja natürlich, der darf das." Aber einige Tiere finden es nun auch nicht mehr so spannend, mit so Riesenwerkzeug im Land herum zu werken. Zum Glück kommt wieder Ahuii mit dem richtigen Thema.
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"Ich weiss überhaupt nicht, wozu ihr die Bohnen im Boden verbuddelt. Ihr könntet sie einweichen und essen!" "Edi hört sofort auf mit Arbeiten, er hat "Essen" verstanden." Aber Grünling setzt dem Papagei den Kopf zurecht: "Das ist wundersame Vermehrung, verstehst du?" "Du musst dich irren, es sind nur Bohnen!"
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Langsam sind alle etwas genervt. Einerseits vom vielen Arbeiten, anderseits vom ewigen Gestreite. "Ich streite doch gar nicht." verteidigt sich Ahuii. "Ich sage nur, dass es  n u r>  Bohnen sind und dass mir Piratenschiffe lieber wären. "Wir können auch Radieschen setzen". Martha mag Ahuii und kann sein Heimweh verstehen, denn sie ist auch noch nicht lange in Gugellandia.
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Edi hat in der Zwischenzeit gesehen, dass sich Bauli für Beppa zu interessieren scheint. "Soll ich dir die Giesskanne tragen?" Dieser Frühling, dieser Frühling. Man kann einfach nie wissen, was er mit einem vor hat. Gugel zum Beispiel hat eine Begegnung mit der beinahe ausgestorbenen Art gemacht. Er hat durch eine glückliche Fügung ein Lager Morcheln gefunden.
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Im Mondschein sind dann noch alle spazieren gegangen, weil die Lunaria so geduftet hat, und bei dieser Gelegenheit sind auch irgendwann die Worte gefallen: " Lieber Ahuii, du musst kein Heimweh haben, wir organisieren für dich eine "akaribische" Schatzsuche!" Endlich hat auch dieser Vogel einmal den Schnabel zugemacht.
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Mal gucken, wie so eine "a karibische" Schatzsuche aussieht. Nächste Woche in Gugellandia.
 
12. April 2016:

Endlich. Grüner Rasen, so weit das Auge reicht. Schnorbert freut sich auf das gugelländische Golfturnier, obwohl er weiss, dass er von lauter "Rabbits" umgeben ist, nämlich Laien, die nichts von Golf verstehen, aber meinen, weil sie nun einen Golfplatz haben, sie wären selber das Loch der Welt.
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Der Rasen wird ein zweites Mal geschnitten, viel kürzer. "Siehst du den Unterschied, Edi?" Harry stürzt sich auch in die Arbeit und baut Golf-Equipment, Schläger nach Mass und nach Wunsch. Nur die Bälle und die Löcher, die entsprechen genau den Golfnormen. Und schon kann es los gehen.
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Die Teilnehmer erscheinen auf dem Rasen. Grünling, Schnorbert, Edi und Peso. Letzterer ist leider verletzt und man macht sich schon Sorgen. "Ich habe nur mein Handycap mitgebracht." Auch Edi schleppt etwas herum. "Ja, Handy, das ist wegen dem Handycap." Schnorbert faucht los: "Ihr Idioten, darüber schweigt ein guter Golfspieler, schmeisst das Zeug weg."
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Sie nehmen sich jetzt richtig zusammen. Da vorne, wo das Fähnchen rot leuchtet, dort ist das Loch. Grünling darf den Auftakt machen. Er schwingt den Schläger wie eine Motorsense und - nanu? er trifft sogar den Ball und dieser fliegt nicht schlecht. Schnorbert macht es nun aber nochmals genau vor. So macht man den "Drive".
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Das Bällchen von Schnorbert ist auch nicht besser geflogen als das von Grünling. Aber wer sehen möchte, wie man es nicht macht, der kann jetzt eine Weile dem Mister Umwelt zuschauen. Peso ist nicht gerade ein Golftalent. Während er sich immernoch irgendwo auf dem angrenzenden Seitenweg abmüht, kommt Edi schon in den Zielbereich.
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Das war ja einfach. Drei Schläge waren "par", also vorgegeben, Schnorbert schaffte es in zwei, er hatte also ein "Birdie". Ihr könnt euch vorstellen, wie alle Vögel gezwitschert haben. Bei einem PAR pfeift niemand, aber wenn einer über par ist (UND DAS IST WENIGER GUT ALS UNTER PAR), dann heisst es "bogey." Das hat Edi gefallen. "Bogey, bogey, bogey..." Alle wundern sich. 
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Das war erst das erste Loch. Beppa ist gerade noch rechtzeitig herbei geeilt um das Fähnchen in der Mitte herauszureissen, bevor das Bällchen den womöglichen Schwung einbüsst. Die Sonne scheint, die Zuschauer klatschen, aber Peso hat dann doch etwas länger, um seinen Ball einzulochen. Immer wieder hin und her, und her und hin, bis Schnorbert kommt.
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Jetzt lernt man auch, dass ein "Bunker" ein Hindernis beim Golf ist - und nicht ein kriegerisches Versteck. Harry ebnet noch ein wenig, dann macht man sich auf zum zweiten Loch. Das kann ja heiter werden! Vor allem weil Peso, - naja - der hockt immernoch im Bunker, während alle schon oben ihre Bällchen im Trockenen haben.
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Die Spielregeln des heutigen Golfturniers sind so, dass derjenige, der die wenigsten Schläge braucht, um ins Loch zu kommen eindeutig Sieger ist,  - da können die übrigen noch üben so lange sie wollen, ändern wird es nichts an der Siegerposition. Das finden einige Zuschauer dann doch etwas langweilig.
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Aber jetzt! Schnorbert hat einen Fehler gemacht. Er verschiesst sich und sein Ball landet neben dem von Peso im ungemütlichen "Rough", hier handelt es sich aber nicht um hohes Gras, sondern um Hauswurztöpfe. Schnorbert kriegt seinen Ball aber schell wieder flott. Auch Edi hört von seinen Fans die ersten Jubelrufe. Peso "schürgelt" noch eine Weile.
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Eine Steigung sieht man auf einem Foto natürlich nicht so gut. Und dies erfordert auch immer etwas mehr Schlagkraft. Grünling holt aus uuuund......... sssssssssssssst. Platsch.  "Guter Schlag" grinst Schnorbert. "leider im Wasser gelandet."  Und danach macht es lustig noch zwei Mal "Platsch" und als könnte Peso treffen, sogar ein viertes Mal. "Platsch". Alle Bälle im Teich, ja toll!
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"Hey Schnorbert, was macht man, wenn man keine Bälle mehr zum Spielen hat?" Das Publikum ist schon ganz aufgeregt. Ist es doch spannend wie im Krimi, wer opfert sich, wer löst den Fall und vor allem, wer hebt den Ball. Beppa hat Wasel alarmiert und der ist einverstanden, zu tauchen.
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Flugs sind alle vier Golfbälle wieder da, aber diese Runde ist leider für alle baden gegangen. Edi streitet sich noch ein wenig mit Schnorbert über Golfregeln, Grünling guckt traurig das verlorene Loch an, dabei ist dafür gar kein Grund, denn es geht ja schon weiter. Ein Schräghang. Die grösste Herausvorderung für einen Golfspieler.
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"Wenn du erst gerade, dann letztlich leicht links schiesst, machst du, besser gesagt, dein Ball, einen DRAW" weiss Edi. Aber das hilft Grünling nichts, denn er ist einer von jenen, die das Ziel angucken, und treffen. Schnorbert guckt und ärgert sich, aber das kann er auch. DRAW und IN. Die Zuschauer sind schon auf der Strecke geblieben. Man hat ja schon so viel Gelände hinter sich.
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Sie sind jetzt beim achten Loch. Da wird es ganz schön schwierig. Man muss quasi ein halbes Tal überschiessen. Grünling entscheidet sich für einen scharfen Schuss. Wupps. Irgendwo im anderen Tal drüben gelandet. Schnorbert: Sssswupps... auch irgendwo im drüberen Tal runtergekommen. Und jetzt Peso. Zehnmal daneben. Jetzt Edi. ...Gerade als er zum Schlag ausholt, fährt unten Harry mit
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dem Rasenmäher vorbei. Edi's Schuss landet genau auf dessen Kühlerhaube und .... fährt mit. Harry lacht und fährt einfach weiter. Edi's Ball hat somit die besten Chancen in die Nähe des Lochs zu kommen, aber eben. Da sind die Regeln, und Schnorbert! Nachdem alle ihre Bällchen nach Stundenirgendwie wieder zusammengetragen haben, geht es an das letzte Loch.
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Es ist nicht knapp. Edi könnte zwar gegen Grünling noch besser abschneiden, aber alle haben inzwischen genügend gegenseitigen Respekt vor einander bekommen, dass sie nicht einfach kleinlich um Grashalmhindernisse streiten wollen. Eindeutig ist Schnorbert Sieger und Peso letzter.
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Gelernt hat jeder etwas. Schnorbert: "Mit Laien spielen macht auch ein wenig Spass." Grünling: "Hacke schwingen fördert den Drive."
Peso: "Jetzt will ich alles über Bunker wissen." Edi: "Zwanzig Stunden Golflatein geübt und trotzdem zweitletzter geworden. Da muss sich was ändern. Radikal." Kommt Beppa: "Möchtest du mal mit mir eine Runde Golf spielen?"
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05. April 2016:
Es ist erst ein paar Tage her, da haben sich alle "Gehilfen" zusammengefunden und beschlossen, ihre Chefs am 1. April zünftig zu verladen. Zuerst muss man aber noch eine Generalprobe machen. Dazu eignet sich Edi hervorragend. "Hallo Edi, was ist denn mit dir?" Rosine tut echt besorgt. "Jetzt schläfst du schon fast ein ganzes Jahr, guck mal, wir wollen gerade den Christbaum schmücken."
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Obwohl Edi eigentlich gerne den Christbaum schmückt, merkt er: "Es hat ja nirgends einen Christbaum!" Jetzt lachen alle. Hör' mal Edi, du kannst uns helfen, den Grünling reinzulegen. Wir brauchen deine Schneckensammlung. "Meine Schneckensammlung? Aber die Häuschen sind leer." "Das ist ja der Witz, Edi" und die zwei Maulwürfe kugeln sich vor Lachen. "Schnecki hier, Schnecki da."
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"Überall Schnecken, Edi, siehst du, ist wie Christbaum schmücken. - Jetzt holen wir den Grünling." Der Grünling kommt. "Ja was ist denn so Wicht.... um Himmels Willen, du grüner Lausplotter, welche Katastrophe!" Er wird ganz hellbraun. "Wir müssen sofort alles evakuieren." Mauli und Bauli können schon fast nicht mehr vor Lachen.
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Inzwischen zeigt es Blitz dem "Doktor Zeig." Er kommt mit dem Thermometer angewieselt und hält es seinem Chef vor die Nase. "Minusgrade, Chef, guck mal, Minusgrade, alle Prognosen falsch, Wetter im Keller."  Im ersten Moment erschrickt Zeig schon, aber dann sieht er, dass sein Assistent das Thermometer verkehrt rum präsentiert. "1. April, Maestro!" 
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Auch der Scherz mit Ottilio's Pfeffermühle bringt nicht den gehofften Erfolg. jetzt wünschen alle, dass wenigsten Schnorbert auf die 1. Aprilscherz-Nummer abfährt. Man hat eine Wiese gemäht und will ihm erzählen, dass man einen Golfplatz für ihn hat. Er aber wird natürlich sagen, quatsch, 1. April aber dann stimmt es doch, und er guckt blöd.  Gespannt lockt man Schnorbert zu dem Platz.
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Rosine, Schnorberts Rotstiftassistentin säuselt: " Sieh mal, wir haben für dich einen Golfplatz gemacht." Wie schön das wäre, Schnorbert wünscht sich nämlich nichts mehr als einen Golfplatz. Da ja 1. April ist, kommt die erwartete Reaktion von dem Getüpfelten." "Wisst ihr Laien überhaupt, was ein Golfplatz ist? Da hat es Raaaaaaaaaasen drauf. Raaaaaaaaaaaasen!"
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 "Du guck doch mal, die ganze Wiese ist gemäht, das ist doch ein Supergolfplatz!" Rosine ist ganz begeistert, aber Schnorbert krümmt nur ein wenig die Schnauzhaare. Nach unten. "Dieser Platz ist zu schräg, das ist alles nur Abhang. Da rollt der Ball nur einmal und zwar für immer." Rosine ist ziemlich enttäuscht. "Du hast recht, die Löcher haben wir auch vergessen."
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Ottilio hat von einem Rezept gehört, welches sich Rosenkohleintopf nennt. Das kann aber nur Lisa aus Berlin machen. Kurzerhand reist Ottilio nach Berlin, um bei Lisa dieses tolle Gericht zu lernen. Berlin ist aber eine grosse Stadt und man muss sich erst finden. Der gugelländisch Chefkoch ist natürlich im Kempinski abgestiegen und wartet auf Nachricht von den Plüschpiraten.
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Zugegeben, Ottilio hat nicht gewusst, dass am Kudamm keine Kühe sind, und dass die ganze Stadt von Bären wimmelt, aber sein gugelländisches Selbstbewusstsein hat ihn schliesslich doch ans Ziel gebracht. Die Bärenempfangsbrigade wartet am Elefantentor. Als Ottilio "Tor" gehört hat, ist er natürlich zuerst ins Fussballstadion gelaufen, von dort zum Brandenburger Tor und weiter.
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Quatsch, er hat natürlich ein Taxi genommen. Berlin ist ja schon eine Reise wert. Lisa und Ottilio haben dann schwungvoll  in der Küche herumgetobt (mehr am Donnerstag in "ottilios kochstudio"), und Lisa hat ihm das Super-Rosenkohleintopf-Rezept sogar auf die Rückreise mitgegeben. In Gugellandia sind zwischenzeitlich die verschiedenen Kochkünste nicht gerade von Erfolg gekrönt. Dabei wären sie farblich schon nahe dran....
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Bis Ottilio wieder zurück ist, kann man ja mal einen Abstecher in die Stadt machen. "Das ist Acqui Terme, Edi, hier gibt es eine Heilwasserquelle." "Das weiss ich doch, und das ist heisses Wasser, wer zu erst drin ist, hat gewonnen." Es ist tatsächlich der berühmte Brunnen, um den sich die Tiere nun scharen. Die Touristen suchen das Weite, man ist allein.
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"Und wo kommt das Wasser her, aus der Waschküche?" Peso setzt sich auf den Brunnenrand und erklärt. Das Wasser kommt direkt aus dem Boden." "Es stinkt nach Schwefel, das ist, weil es direkt aus der Hölle kommt." "Aus der Höhle, nicht Hölle!" "Doch, ich gehe jetzt baden." Laura setzt sich genüsslich rein, sie ist schliesslich ein Nilpferd."
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"Ich glaube das nicht" sagt Guido, das ist sicher nur ein Touristentrick. "Wenn die ihr Schwefelwasser selber produzieren und einfach so raussprudeln lassen, sind sie auch Genies,  - so genau muss man das ja gar nicht wissen." "Und wofür ist das Wasser gut?" "Keine Ahnung, das musst du selber herausfinden. Es ist gut, wenn es wirkt.." "Das ist mir zu hoch!"
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"Eine teuflisch schöne Stadt" findet Laura. Nachdem sie ihre Pranken in den Schwefelwassern gebadet hat, ist sie nun leichten Fusses von Modegeschäft zu Modegeschäft und von Bäckerei zu Bäckerei gehüpft. So eine Stadt hat eben für jeden etwas. Harry ist ganz fasziniert von den Eisengittern, welche die Kirche umspannen. Grünling ist auf grünen Spuren und Ahuii sieht schon wieder Piraten im Anmarsch. "Alle mitkommen, da drüben ist die Bar Kolumbia!"
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Man muss sich als so kleines Plüschtier in Acht nehmen, wenn man eine Bar betritt. Es ist dann immer gut, wenn man aus Mehreren besteht. Während Vögel wie Guido und Klepf schnell die Barhocker überflogen haben, sind Frech und Festa immer noch am Klettern und Abrutschen. Vorteilhaft ist, wenn man dann die Barfrau mit Aufträgen in Schach hält, dann guckt sie nicht so genau.  
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Nach dem Aperitiv in der Kolumbia-Bar, - blink werbung blink - erfährt man von Peso, dass Ottilio wieder aus Berlin zurückgekommen ist. "Hey, Leute" ruft Laura, "Was brauchen wir Ottilio, ich hab schon einen Ersatz gefunden!"

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