News : Immer das Neuste aus Gugellandia

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Dezember 2016

 
27. Dezember 2016 - ein Claim auf dem Mond
Durch den weihnachtlichen Nebel stapft Huupi, der Postbote. "Juhuh, die Post ist da, ein Päckchen aus Berlin!" Das ist sicher ein Weihnachtsgeschenk, das dürfen wir noch nicht öffnen." "Ach was, vielleicht muss man es umtauschen oder etwas zusammensetzen, los, Edi mach schon auf, ich platze vor Neugier." Edi greift zur Schere und öffnet das Paket. "Oh, das ist Spocky, mit dem habe ich an Halloween getanzt." Die Schangelina schwelgt in Erinnerungen.
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"Und was ist denn jetzt drin im Paket?" Noch ehe es alle richtig begriffen haben, lässt man das geheimnisvolle Geschenk wieder  verschwinden, und es taucht erst am heiligen Abend wieder auf. Laura und Loredana, Schangelina und auch Hefe, sind in der ersten Reihe, als das Paket geöffnet wird. "Oh, wie schön, ein Grundstück auf dem Mond! Herrlich, oh, wie werden wir uns dort schön einrichten!" 
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"Dem Grundstück sagt man Claim, und es ist mehrere Fussbalfelder gross. Es befindet sich hier links oben, bei der grumelgrumel Regenbogenbucht. Ich glaube schon, dass wir am besten einmal hinfliegen, und das ganze aus der Nähe begutachten. Wer kommt mit? Diese Frage ist ziemlich überflüssig, denn natürlich wollen alle auf den Mond fliegen und das neue Land besichtigen." Aber man hat ja nur Xerröd, das leicht veraltete Ufo von den Ausseridischen.
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Aber wo ein Wille ist, ist natürlich auch eine Raketenlaufbahn. Das Raumschiff wird startklar gemacht und eine Mond-Delegation zusammengestellt. "Also gut, ihr seid jetzt Astronauten und kommt mit." So einfach ist das. Und dann zählt man von Zehn retour bis auf Null, und LIFT OFF. Mit unheimlichem Gesirre und Gesurre düst die gugelländische Mondfähre in Richtung des Erdtrabanten, der zum Glück gerade über ihnen steht. "Mond, wir kommen!"
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Aus dem gugelländischen Schnee erhebt sich das Xerröd-Raumschiff mit Edi, Pfurr, Zeig, Beppa, Geolg und Guido an Bord. Die Ausserirdischen bleiben hier, denn sie müssen noch ihr Kep Gugeverell einrichten. Das ist die MOSA-Zentrale, von der aus nun alles geleitet wird. "Wie lange dauert denn dieser Flug?"  Beppa möchte am liebsten wieder umkehren. "Wir sind in Nullkommanichts oben, wirst sehen." Tatsächlich, es wackelt ein bissen und die Astronauten werden ausgespuckt. Sie sind auf dem Mond gelandet.
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"Ganz schön öde hier." stänkert Pfurr und guckt zu, wie Edi stolz die gugelländische Fahne in den widerspenstigen Mondboden bohrt. Auch Guido stellt seine Flagge auf. Zu Ehren der Plüschpiraten, von denen das Geschenk kommt. "Entfernt euch nicht zu weit vom Xerröd." es sieht hier alles gleich aus, und wir haben den Kompass und die Mondkarte vergessen!
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"Ich finde es toll hier!" brüllt Edi und rennt mit seinen gugelländischen Fähnchen hierhin und dorthin und begrüsst den Mond auf seine Weise. Aber es ist bereits neues Publikum angereist. Das Grundstück hat offenbar alle angezogen wie ein Magnet. "Bist du das, Grünling?" Wie kommst du denn nun plötzlich hierher?" "Es gibt keinen Grund und Boden, den ich nicht inspizieren will." und er hat schon nach wenigen Minuten Mondbäumchen und Steinwürzchen entdeckt.
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Und jetzt wird es immer bunter auf dem Mond. Es kommen auch Peso, Frech, die Papageien und zu allem Überfluss Kai, der Hai. Die Erklärung dafür ist die MOSA-Zentrale mit dem Osziliotifon. Die Ausserirdischen haben eine Möglichkeit herausgetüfftelt, um alle gugelländischen Bewohner innert Sekundenschnelle, mit Lichtgeschwindigkeit auf den Mond zu schiessen. Welch unsagbar tolle  bahnbrechende Neuigkeit.
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"Der Mond gehört uns!" jubelt Edi und rennt mit Pfurr um die Wette. Frech ist natürlich vor allem an lunarer Beute interessiert. "Hier wird es doch sicher irgendwelche Mondkühe geben oder so ein paar verirrte Sternstuten." und er schnuppert und schnuppert. die ganze Mondoberfläche ab. "Hast du gesehen, Pfurr, Frech ist auch schon auf dem Weg zur Rückseite des Mondes. Dort hockt der Mondmann, kommst du mit?"
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"Ist der Mondmann denn nett?" Na klar, der ist wahrscheinlich so vielleicht etwas wie der Weihnachtsmann oder so.." Edi weiss es natürlich nicht genau. Auf dem Mond gibt es viele Krater und Millionen von Strassen, man kann sich sehr leicht verirren, vor allem wenn man die Rückseite anpeilt, auf der es nämlich ziemlich dunkel ist. "Ich drehe um, Edi, ich will den Mondmann nicht kennen lernen."
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Pfurr geht zurück und Edi ist allein auf der Rückseite des Mondes. "Wow, ich fürchte mich nicht, ich find's total schön hier. Alles so grau wie ich." In der Zwischenzeit hat sich Geolg mit seinem "Hämmerchen über die mondländischen Gesteine hergemacht. Guido weist ihn zurecht und sagt: "Du kannst hier nicht einfach so nach Gutdünken herumbuddeln. Der Mond gehört allen!"
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"Aber das ist der gugelländische Claim und ich mache ja nur wissenschaftliche Grabungen." Man lässt ihn buddeln. Immerhin ist er ja im zweiten Beruf Bademeister und weiss, wie man sich am Meer verhalten muss. Und hier ist alles voller Meere. "Wieso heissen diese Steinwüsten Meere?" Dazu kann Geolg auch nicht viel sagen ausser, "Schön, gell!"
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Auf dem Mond gibt es so viel zu entdecken. Den gugelländischen Astronauten ist es keine Sekunde langweilig. Im Gegenteil. Diese weite, unberührte Landschaft birgt so viele tolle Möglichkeiten, man ist atemlos, aber nicht vor Mangel an Sauerstoff, sondern weil diese ganze Mondatmosphäre einen Zauber ausstrahlt. Das Licht ist ganz ungewöhnlich. Alles ist etwas unheimlich.
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Aber irgendwie liegt doch ein metallischer Glanz über dem Ganzen. Unten in Gugellandia sind sie an der MOSA-Zentrale mit ihrem Osziliotifon beschäftigt, um laufend Leute vom Mond runter und wieder rauf zu beamen. "Guck mal, Aane, auf dem Bild siehst du ganz genau wo Ahuii und Amanda sind." "Ja, grün und rot hat es wenig dort oben!!! Ha ha.!"
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Alle sind überglücklich über das neue Grundstück. Da werden wir auch in Zukunft viel Spass haben. Während Edi, Pfurr und Frech noch immer auf der Rückseite des Mondes herumturnen, geht auf dem Mond die Erde auf. "Oh, guckt euch das an." Alle sind ganz ergriffen. Als endlich wieder jemand etwas sagt, ist es Amanda: "Leute, ich hab's, hier oben machen wir unsere Silvesterparty."
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Wie hoch fliegt ein Sektkorken im luftleeren Raum? Bis bald.
 
20. Dezember 2016 - Weihnachten
Guido rennt mit der Geschenkeliste herum und ist ganz aufgeregt. "Ich weiss einfach nicht, wie man dieses Rätsel lösen könnte." "Aber du bist doch der Spezialist für Rätsel" meint Peso und lacht. "Ja, aber ich muss aus diesen 24 Vierundzwanzigern 4 Gruppen machen, von denen keiner in der Gruppe ist, der auf der Liste den anderen beschenken muss. Kapiert?"  "Ja, also mit den Grundrechnungsarten ist da wohl nichts zu machen." Prof. Dr. Zeig schüttelt den Kopf.
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"Du meinst, du möchtest 4 Gruppen, die zusammen Geschenke machen können, ohne dass einer in der Gruppe ist, der direkt ein Beschenkter ist. Zeig mal die Liste."  "Nein, das geht nicht, nur ich darf wissen, wer welches Los gezogen hat, ihr seid befangen!" Man brütet noch eine Weile, dann lässt man Guido mit seinem eigenen unlösbaren Rätsel allein. "Alle mal Aufstellung!" Und er jongliert nach Gutdünken die Teilnehmer hin und her, bis er einigermassen zufrieden ist.
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Aber immer ist wieder irgendwo einer drin, der nicht sein dürfte. "Geh du mal in diese Gruppe, och nein, und du mal in diese, hoppla, wieder nichts, ich werd noch wahnsinnig!" "Vielleicht gibt es doch irgendeine Formel..." ausgerechnet der kleine Pfurr meint, er wisse es besser. Aber Guido gibt nicht auf, und die Tiere machen belustigt mit. "Wenn man für Grünling arbeitet, ist es anstrengender, ha ha ha."  Und sie rutschen hin und her von einem Haufen zum andern. "Hallo, du schon wieder?" 
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Endlich ist Guido einigermassen zufrieden. Er studiert zum hundertsten Male seine Liste, macht ein paar Winks mit dem Flügel und zwei Kritzel mit dem Kugelschreiber, und es sind vier Gruppen entstanden. Die können sich nun gegenseitig seelenruhig erzählen, wen sie beschenken müssen, denn dieser ist sicher nicht in der Gruppe. Man kann also auch ein wenig beim anderen abkupfern, falls nötig. Alle sind bereit. Es geht los: Man mache Geschenke!
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Ottilio gehört zum Strick-Klub und sollte eigentlich zu fröhlichem Nadelklimpern erscheinen. Festa, Hefe und Loredana sind schon fleissig dran. "Ich konn jo meine Kekse mitbringen." findet Ottilio und guckt sich in der Strickrunde erstmal um. "Oh, wen hoben wir den do?" Auch Schnorbert hat es zu den strickenden Damen verschlagen, welch ein Anblick!" "Ich lese jetzt einmal vor, wer wem ein Geschenk machen muss." Jeder weiss es zwar selber, aber man lässt ihn mal lesen.
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"Die Loredana soll den Grünling beschenken, die Hefe muss etwas für Harry machen, und Ottilio, ha ha ha, muss dem Geolg etwas kredenzen." "Wos gibt es do zu lochen?" Alle probieren Ottilio's Kekse und stellen fest, dass die hart wie Stein sind. Und da Geolg Geologe ist, wird er mit Steinen doch seine Freude haben. Oder etwa nicht? Ottilio packt sein steinhartes Geschenk in eine kleine Tüte, lässt sich vom Woll-Verein noch ein paar bunte Fäden darumwickeln und sagt. "No donn, bis später..!"
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Loredana überlegt einen Moment. "Dieser Typ macht es sich einfach immer einfach!" Hefe ist fast fertig mit Harry's Mütze. "Wie weit bist du, Lori, mit deinem Mantel für Grünling?" "Quasi pronto!" "Weisst du, Schnorbert, Stricken ist etwas, das geht irgendwann ganz von selbst. das ist dann wie auf dem Handy spielen oder sonst etwas Nebensächliches. Du lernst es in Nullkommanichts." Aber Schnorbert knabbert lieber mit Klepf noch am letzten ottilionischen Keks herum.
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Loredana macht den letzten Stich und führt Grünlings neuen Mantel vor. "Na, wie sehe ich aus? Oder besser, wie sähe Grünling darin aus?"Jetzt muss auch Harry's Mütze ausprobiert werden. "Los Schnorbert, du hast doch einen ähnlichen Kopf, komm her."
Dem gugelländischen Hofkritiker stehen die Haare zu Berge, er ist offensichtlich nicht sehr glücklich in diesem Verein.
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"Weisst du Schnorbert, das geht so: zwei links zwei rechts,.... pruust." Schnorbert schwört sich insgeheim, Stricken zu lernen, damit ihm keine dieser Klimpermammseln mehr am Zeug flicken kann. "Ihr werdet euch noch alle wundern!" Aber auch andernorts, in einer anderen Gruppe ist man sehr fleissig am Geschenke basteln. Frech bringt kistenweise Material aus verschiedenen Löchern.
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Laura will der Loredana ein Weingestell schenken. Sie hat es aus dem "Fundus" von Harry geschnappt und möchte es nun etwas kunstvoller herrichten. "Eigentlich ist der Rost zu schön, um weggekratzt zu werden. Aber vielleicht gibt es einen antiken Touch, wenn ich die angeklebten Insekten mit Spray fixiere. Alle auf die Seite ich spraaaaaaaye!" Laura und das Gestell verschwinden in einer braunen Giftwolke. Edi macht ein Geschenk für Festa. "Die hat ja einen Frisörsalon. Da habe ich gedacht......."
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Edi möchte auch gern einmal mit Harry's Leimpistole arbeiten. "Na, wie findet ihr mein Geschenk?" Edi erntet Applaus von seiner Gruppe. An einer anderen Ecke Gugellandiens ist der Geologe mit einer Schachtel voller Muscheln aufgekreuzt. "Ich mache eine tolle Kette für die Schangelina." Ich bin ein Muschelkettenmacher! Ja, natürlich auch immernoch Geologe und Bademeister. Kommt, staunen!"
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Tatsächlich hat Geolg eine tolle Kette gemacht. "Jetzt wollen wir doch mal schauen, wie sie am lebenden Objekt aussieht, komm Caroline..." Das Hündchen von Schnorbert ist in der Gruppe von Geolg und probiert die Kette für Schangelina aus. "Wow!" "Aber oha, da kommt Schnorbert des Weges, der kann den Geolg so wie so nicht leiden." "Was treibst du hier mit meiner Caroline? Hä?"
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An diesem Punkt beginnt nun eine Art Kettenreaktion. Caroline erzählt Schnorbert natürlich von der Kette, die für Schangelina ist, und das hätte sie nicht dürfen. Dann verliert Schnorbert unglücklicherweise einen Keks von Ottilio, der ja für Geolg gewesen wäre, und so greift ein Rad in das andere. Bald weiss in ganz Gugellandia, wer was von wem bekommt, nur eines nicht. Denn dieses "Gangsterpaar" Caroline und Schnorbert hecken gerade noch etwas Besonderes aus.
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Caroline macht Schuhe für Zeig und Schnorbert gleich aus dem selben "Leder" ein paar explosive Schlapfen für das gugelländische Oberhaupt. "Du willst doch aber kein Dynamit reintun, das würde man merken....!" "Nein, nein, hi hi, natürlich nicht, es langt ja auch lebenslängliches Juckpulver oder immerwährendes Flossenwabbeln." "Na, wie sind die Finken?" "Oh, Schnorbert, die sind viel zu schön zum Verschenken."
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Inzwischen ist schon eine Weihnachts-Einpack-Equippe auf dem Plan, die wickelt und schnürt, mäschelt und ziert die ganzen Geschenke in Schächtelchen, Beutelchen und natürlich Papier und Schleifen. Loredana kann sich wirklich fast nicht von ihrem Geschenk trennen. "Wir sollten lieber alle uns selber etwas schenken, dann bekäme wenigstens jeder das Richtige!" grummelt sie.
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Man will dieses Jahr keinen Baum fällen, nur um einen Christbaum zu haben, das ist einstimmig beschlossen worden. Aber der selbst gepflanzte Christbaum ist inzwischen schon eine ziemlich hohe Tanne. Und die Schwester ist grad ebenfalls so hoch. "Na, dann haben wir eben einen Doppeltannenbaum, oder gibt es irgendwelche Christbaumvorschriften, von denen ich nichts weiss?"
Harry klettert schon darauf herum und legt Lämpchenschlangen aus.
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Alle hüpfen auf dem Baum herum, aber es ist viel zu wenig Christbaumschmuck vorhanden, um zwei solche Riesentannen weihnachtlich zu schmücken. "Hilfee, ich habe mich verheddert!" Amanda hängt kopfnachunten im Geäst und lässt sich retten. Jetzt kommen auch die anderen Tiere und finden. "Das ist überhaupt nicht weihnachtlich."
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"Moment, ich zünde mal das Licht an, vielleicht gefällt es euch dann....." Harry hüpft von Ast zu Stecker und von Kabel zu Strom, aber den Tieren gefällt es nicht. "Es ist einfach nicht weihnachtlich!" seufzt Schangelina und geht. Aber, wie durch ein Wunder, am nächsten Tag ist der Baum weihnachtlicher als weihnachtlich geschmückt. Es hat geschneit.
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13. Dezember 2016 - Jesolo
Gleich zu Anfang ist etwas schief gelaufen. Laura hat gedacht, sie ist zu dick für den von Edi gefundenen Durchgang in der Höhle und hat einen anderen Weg genommen. Klar, dass sie dann woanders herausgekommen ist. Es tönt jämmerlich, wenn ein verirrtes Nilpferd am Flussufer um Hilfe ruft. Aber zum Glück finden Grünling und der Professor die Laura bald, und gemeinsam ziehen alle neugierig weiter.
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Noch hat keines der Tiere die kleinste Ahnung, wo man sich plötzlich befindet. Man ist ja nur durch einen Mauerspalt und später eine Türe durchgegangen, und nun scheint es, als wäre man in einer Stadt. Allerdings ist der Ort ziemlich menschenleer. Niemand da, den man hätte fragen können, wo man ist. "Also Acqui Terme ist das nicht." sagt der kleine Pfurr. " "Santo Domingo ist es auch nicht, dort wär's wärmer." schliesst Amanda.
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"Ich weiss, wo wir sind." freut sich Loredana, " Hier habe ich im Sommer Ottilio getroffen. Wir sind in Jesolo." Loredana schwenkt nach rechts ab. "Kommt mit, dort vorne kenne ich mich aus." "Guck mal, da unten ist das Meer!" Laura und Schangelina sehen zum ersten Mal die Adria und sind noch etwas misstrauisch. "Jesolo? sagst du,  Jesolo, hat das etwas mit Krippenspiel zu tun?"
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Geolg, der gugelländische Geologe, weiss zwar schon, was ein Meer ist, aber er war noch nie in diesen Regionen. "Jetzt schaut euch das mal an hier. Tolles Bauwerk" flippt er aus "Alle Achtung."  Der Strand ist leer, man könnte fast sagen, sie sind an einem einsamen Strand gelandet und gucken sich den Sonnenuntergang an. "Wie romantisch," findet Amanda und flattert auf dem Steg herum.
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"Fehlen nur noch die Palmen." Guido schaut ganz verzückt nach den andern Möwen, die sich da am Strand und in den Lüften tummeln. Nur Schnorbert hat wieder etwas zu meckern. "Die Tatsache, dass hier niemand ist, lässt darauf schliessen, dass es hier nichts gibt. Komm Caroline, wir gehen."  Edi hat Musik gehört und rennt mit Beppa eilig über den Sand. "Kommt mit!"
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Noch schneller ist die Schangelina. "Wow, eine Eisbahn. Das gefällt mir, und alles so schön leuchtend und glitzernd. Sie sind mitten auf dem Weihnachtsmarkt gelandet. Und die Leute staunen nicht schlecht, als da so Plüschtiere über die Eisfläche sausen. In Italien ist die gugelfamily noch nicht so bekannt, aber man findet sie ausnahmslos "süss!"
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Zeig, der Professor, ist natürlich ausser sich vor Freude, mit der Schangelina auf der Eisbahn laufen zu dürfen. Und das Eisbärchen seinerseits ist im Element und kreist zu den üblichen Weihnachtshits wie "Jingle bells" oder "White Christmas" eine Runde nach der anderen. Sogar Loredana traut sich auf die Schlittschuhe und löst beim Publikum Begeisterungsstürme aus.
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Die Sonne ist untergegangen. Überall leuchten Lämpchen, blitzen Lichtlein und die Meerluft ist von Weihnachtsduft erfüllt. Peso fliegt eine Runde über der Piazza Mazzini und guckt, wo die Einzelnen sich so aufhalten. Ganz ungefährlich ist es ja nicht, ist es nirgends, ausser in Gugellandia. Loredana findet Peso als erste. Sie sitzt vor ihrem Glühwein und studiert das Festprogramm.
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"Weisst du, wo die anderen sind?" "Edi war zuerst noch auf der Eisbahn, dann habe ich ihn beim Karussell gesehen, möchtest du auch einen Vin brüle?" Tatsächlich ist Edi schon in einen richtigen Vergnügungs-Taumel geraten, als Peso ihn findet. Mit fliegendem Pelz am Karussell. "Komm, Edi, wir treffen jetzt ein paar alte Bekannte!" Und schwupp, sind sie in einem Haus drin, wo tatsächlich Freunde wohnen.
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"Mpf, ich liebe Fische, lebendig, gegrillt, gebacken oder gekocht - auch hi hi, nur zum Anschauen." Neben dem Aquarium zeigt Peso seinem Freund Klepf die Riesen-Minnie-Maus. "Über sie habe ich mal geschrieben, erinnerst du dich?" Loredana ihrerseits kennen hier alle. "Nein, nein, ich koche heute nicht, ich bin nur zu Besuch da." Neben Small-Talk gibt es auch Gespräche unter den Tieren.
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"Wenn der Weg ja so kurz ist, könnt ihr uns in Zukunft auch jederzeit in Gugellandia besuchen." Aber zuerst feiern wir Wiedersehen. Wer sich nicht vorstellen kann, dass Plüschtiere feiern können, und vor allem ein festliches Gelage abhalten, der kann sich ja nun die Augen ausgucken. "Zum Glück haben wir die Laura dabei, so viel könnten wir alle gar nicht essen!"
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Pfurr ist für Edi eine richtige Klette. Dauernd hängt er ihm an den Fersen und fragt ihn Löcher in den Bauch, wie sonst Edi selber. "Was meinst du, aus was sind diese Bällchen gemacht? Kann man die essen oder braucht man sie zum Pfoten reinigen?" Grössere Tiere, höhere Themen. Peso und Professor Dr. Zeig unterhalten sich über Risotto. Und Familie Schnorbert über leere Teller.
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"Na, schmeckt's dir,Grünling?" "Ja, sagenhaft, wir müssen uns stärken Harry, ich habe gehört, wir werden nachher noch arbeiten." "Vor dem Nachtisch kriegen mich hier keine tausend Pferde weg." Und die Tiere essen und trinken, es gibt auch noch Torte und Kaffee, man hat extra nicht mehr Fotos präsentiert, damit kein Futterneid aufkommt. Aber jetzt sind alle satt.
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Im Grunde sind die Tiere ja keine Zechpreller. Obwohl, man könnte ja schon auf den Gedanken kommen, wenn man sieht, wie schnell Amanda und Ahuii nach dem Essen auf den Bäumen sind. Aber die Vereinbarung ist bereits getroffen. Grünling will bei dem Jesolanischen Tiger die Zeche abarbeiten. Ausserdem finden sie beim Heckeschneiden vielleicht den Ausgang nach Gugellandia.
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Harry stürzt sich mit Feuereifer auf die Hecke. "Ich bin ja nicht darauf erpicht, möglichst schnell den Eingang zur Höhle zu finden, aber ich arbeite einfach gern." und er klappt den Schnippi auf und zu, dass die Blätter in alle Richtungen spicken. Grünling amtiert an der elektrischen Heckenschere, so dass ein klappriges Gerassel ertönt. "Mach doch nicht solchen Lärm!"
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Die Hecke wird immer kleiner, der Laubhaufen grösser und die Schaulustigen zahlreicher. Oben auf der Hecke erscheint jetzt auch Guido und mahnt zur Eile. Man müsse dringend zurück nach Gugellandia, denn er hätte noch was Wichtiges mit ihnen vor. "Nur nicht hetzen!" Grünling lässt sich nicht stressen und Harry erst recht nicht.
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"Stopp, ihr macht ja die ganzen Laubhaufen wieder durcheinander, sucht jetzt lieber nach dem Loch, irgendwo in der Hecke muss es ja sein, dann sind wir in einer Sekunde wieder zuhause." Und so ist es. Grünling ist kaum mit Pfotenschütteln fertig, hüpfen alle vom jesolanischen Wiesengrün wieder in das Gugelländische. Guido hat sich hier schon eine Schreibstube eingerichtet.
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"Erinnert ihr euch? Bevor wir durch dieses Loch in der Höhle geschlüpft sind, hat doch Hefe  "das Wichteln" erklärt. Jetzt zieht jeder von euch ein Los. Da steht der Name eines anderen drauf. Und nun habt ihr noch Zeit bis Weihnachten um für denjenigen, der auf euerem Zettel steht ein Geschenk zu besorgen. Ihr wisst also nicht, wer euch etwas schenkt, aber ihr könnt ein passendes Geschenk für den anderen suchen. Das ist doch ein Riesenspass, nicht wahr?"
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"Ja, wirklich toll, dann gehe ich gleich mal in das Loch zurück, vielleicht finde ich dort ein Geschenk......."
 
6. Dezember 2016 - Besuch in der Wurzelhöhle
Ein sonnig fröhlicher Nachmittag in Gugellandia. Das neue Eichhörnchen "Pfurr" lernt die anderen Eichhörnchen kennen. Amanda und Ahuii sind auch mit von der Partie, und man will nun gemeinsam das Waldwurzelwackeln spielen. "Die Regeln sind ganz einfach und das Spiel ist höllisch lustig", findet Amanda. "Es wird bis Drei gezählt, dann muss man auf dem Baum sein."
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"Klingt doch einfach, also spielen wir." Das kann ja nicht so schwierig sein, denken alle, und es geht los. Eins Zwei und "ah ja, wenn man bis Drei nicht auf dem Baum ist, kommt das Waldwurzelwackeltier und frisst einen auf...." -  Drei! Für Ahuii und Amanda ist es keine Sache, auf den nächsten Ast zu flattern, auch für Eichhörnchen, Ratten und Mäuse ist das eigentlich kein Problem.
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Aber Pfurr war ja lange bei einem Spielzeughändler und kann noch nicht so gut zwischen Bäumen und Strünken unterscheiden. Als alle schon in die Höhenlagen verschwunden sind, sitzt er immernoch am Boden und versucht sich irgendwie zu verstecken, denn das Waldwurzelwackeltier ist schon im Anmarsch. "Hoffentlich sieht es mich nicht!"
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Die anderen Eichhörnchen kommen wieder von ihren Ästen herunter und wollen Pfurr aus seinem Strunkloch herausholen. Aber er schafft es nicht mehr auf den nächsten Baum. Das Waldwurzelwackeltier hat ihn im Visier und rennt ihm mit langen Sätzen nach. "Hiiilfeee"! Die Angst von Pfurr ist natürlich total unbegründet, denn es handelt sich ja nur um ein Spiel.
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Als alle wieder von den Bäumen runtergekommen sind, steht bereits ein neues Spiel auf dem Programm. Jemand hat gesehen, wie in einer Höhle, verdeckt von Wurzeln, unterhalb eines Baumes, Augenpaare leuchten - und - es soll sogar gekichert haben. Jetzt kennt man natürlich keine Vorsicht mehr, jetzt wird geforscht und erobert. Mal gucken, wo der Eingang zur Höhle ist.
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Obwohl ziemlich steil, sind Edi, Pfurr, die Papageien und Eichhörnchen schnell beim Höhleneingang. Aber irgendein Wurzelmechanismus hat Riegel vorgeschoben, und man kommt nicht mehr durch die Öffnung. Während nun die einen nach dem gugelländischen Geologen rufen, versuchen die anderen, im Umkreis einen Eingang zu der Höhle zu finden.
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Für den Geologen Geolg hat man sogar extra eine lange Leiter angeschleppt. Aber inzwischen hat Edi den richtigen Eingang gefunden. Unverbarrikadiert und - naja, fast bequem. "Kommt, ihr müsst kommen, alle, ich habe eine Höhle entdeckt!" Natürlich kommen alle. Aber zuerst der Geologe. "Ist ja hochinteressant, Lauboflysen und Bröckelochien. Riecht auch so."
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Amanda empfängt die Neuankommer. Jeder will natürlich nun Edi's neu entdeckte Höhle sehen. Und alle sind bei dem ominösen Loch angelangt. "Hereinspaziert, ich nehme an, es ist da drinnen gemütlich, sonst wären man ja schnell wieder draussen, oder?" Es ist ein ziemliches Gerangel am Eingang, nur Zeig ziert sich etwas, er will noch auf die Schangelina warten. 
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Edi streckt als erster seine Nase in die Höhle. "Das ist ja eine richtige Wohnung, guck mal, Pfurr, überall Zeug und Sachen!" Vorsichtig tapsen sie über die Brücke, welche in den Raum führt. "Vorsichtig, man weiss nie, was so alles passiert, wenn man in fremde Wohnungen reinkommt."Genau. Sie befinden sich noch auf dem wackeligen Brett, da blitzt alles plötzlich auf.
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"Bist du noch hinter mir? Pfurr? Was meinst du, wer hier wohnt?" "Ich finde es gemütlich." Immer mehr Tiere drängen sich durch den engen Höhleneingang hinunter in das inzwischen hell funkelnde Verliess. "Sieht aus wie ein Weinkeller." sagt Schnorbert im Gewühle, und Loredana spitzt gleich die Ohren. Aber es ist niemand da, in dieser Höhle. Wo sind die Bewohner?
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Jedes der Tiere vermutet etwas anderes, aber allen gefällt dieser hell erleuchtete Glitzerkeller. Edi macht sich auf die Suche nach dem Wohnungsinhaber, aber keiner ist zuständig. Vielleicht weiss ja jemand aus Gugellandia, wo man sich befindet. Es ist immerhin wenige Wochen vor Weihnachten, da ist stets allerhand Geheimnisvolles im Gange.
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"Weisst du, Edi, das ist eigentlich die Geschenkewerkstatt von den Wichtelmännern und Elfen. Die helfen dem Babbo Natale und dem Weihnachtsmann und auch dem Christkind, wenn Weihnachten ist." "Aha, verstehe, und wir sollen nun aus Tannzapfen Geschenke basteln?" Edi ist leicht von Misstrauen erfasst, und auch Laura hat keine Bonbons sondern nur buntes Dekozeug gefunden.
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Lustig haben es Ahuii und Amanda. "Ich wollte schon immer mal sehen, wie ein Rennpferd aussieht." "Rennpferd, wieso Rennpferd?" "Aha, du meinst ein Rentier. Möchtest du eines zu Weihnachten?" Inzwischen haben alle mehr oder weniger verstanden, wo sie sich befinden. Von hier aus werden die Weihnachtsgeschenke versandt. Verstanden, aber nicht begriffen.
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Harry ist auf der Suche nach dem Sensor, der automatisch die brennenden Kerzen an- und ausknippst. Hefe erzählt allen die Sache mit dem "Wichteln": "Wir müssen nun jeder einem anderen ein Geschenk zu Weihnachten machen. Man sagt dem Wichteln und das geht so. Jeder kriegt einen Namen, den er beschenken muss, und am Schluss kriegen alle ein Geschenk. Das ist eine ernste Sache, denn sonst ist jeder traurig, weil er an Weihnachten nichts kriegt, verstanden?"
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Während Hefe noch das "Wichteln" erklärt, sind andere schon auf Abwichtelwegen. Die Schangelina hat es plötzlich in einer entlegenen Nische noch mehr blinken gesehen. "Guckt mal, hier oben, da sind echte Kristalle. Wir sind wahrscheinlich im Keller einer Schmuckhandlung, wow, das müsst ihr sehen...!"
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Natürlich ist Geolg als erster am Stein. "Jaaa, ich würde sagen, echter Munkopitz und Quarkolitt, woher kommt das Zeug eigentlich? Von da oben?" Schnorbert guckt sich die Edelsteinwelt auch aus der Nähe an, und Zeig fragt schon nach den Preisen. Er möchte Schangelina ein tolles Weihnachtsgeschenk machen.
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"Kreisch, diese Blauen kenne ich. Davon hatte mein Käptn die ganze Koje voll." Und während es so blinkt und alle sich an den Kristallen und Edelsteinen die Augen ausgucken, hat Edi schon etwas Neues entdeckt. Noch viel interessanter! Nämlich einen Gang, der zu einer Tür führt, die ..... Doch Pfurr, das Eichhörnchen, warnt: "Wo willst du denn hin, Edi, hier ist es doch soo schön!"
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Aber Edi hat den Luftzug gerochen und ist nun versessen darauf, das richtige Loch, die wahre Türe, was auch immer zu finden. Und er schnuppert und sucht, scharrt und schabt, und endlich hat er die Türe gefunden. Hierher, Pfurr, hol die anderen, hier müssen wir durch. Edi hat nicht nur eine umwerfende Logik sondern auch den totalen Instinkt.
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Lassen wir uns überraschen, wo er uns hinführt. Bis nächste Woche, dann werden wir es erfahren.......


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