News : Immer das Neuste aus Gugellandia

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Dezember 2017





 
 Plätzchen für die Heiligen
Der Schnee ist schon fast wieder weg, als überraschend Karla und Lisa in Gugellandia auftauchen. "Aber vielleicht können wir doch noch ein wenig rodeln." Harry saust in seine umfangreiche Fundgrube und schleppt alle möglichen Untersätze herbei, in die man sich setzen kann, um den Hang hinunterzusausen. Aber zuerst muss man einmal Schnee finden. Und da kennt Edi noch eine gute Stelle.
ausblick
Pfannensammlung
winterwanderung
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"Oh, das ist ja fast eine richtige Piste." jauchzt Lisa. "Ja, wunderbar, keine Bäume im Weg, das wird lustig." Auch Karla ist begeistert. Jeder hockt sich auf seine Rutscheinrichtung und los geht es. Die mit den Pfannen haben es etwas schwieriger, denn die drehen sich manchmal während der Fahrt wie Karusseltassen und alle kreischen und quietschen.
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rodeln
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Pedro findet Schnee nicht besonders toll. "Das ist ja nasses Zeug. Nein, ich mag nicht, lass mich runter." Guido grinst und macht extra noch einen Schlenker, damit es spritzt. " Wenn du aussteigen möchtest, bitte sehr, aber dann steckst du bis zum Hals in diesem nassen Zeug, ha ha."  Zu schnell ist man unten an der Wiese angekommen und muss nun natürlich wieder hinaufkraxeln, um ein weiteres Mal runtersausen zu können.
schlittenfahrt
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rodeln
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Und so geht der Spass weiter. Immer wieder raufkeuchen und dann unter Riesengejubel wieder runtersausen. Lisa ist nicht immer erste. Ab und zu saust Gonni an ihr vorbei und pfeift ein Räuchlein. Es macht allen riesigen Spass und sie stapfen unzählige Male rauf und runter. Nur Pedro macht es nicht so richtig Spass. Er darf sogar einmal mit Karla und einmal mit Lisa runterfahren, aber Schnee ist nicht sein Zeug, findet er.
rodelbahn
rodeln
rodeln
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Besonders aufregend ist es in der Mitte der Strecke. Dort sind nämlich die vielen Rehe quer über die Rennbahn gekreuzt und haben Vertiefungen hinterlassen. Wenn man nun etwas ungeschickt in diese Rehlöcher fährt, kann man entweder abruppt zum Stehen kommen und vom Schlitten rutschen, oder sogar mitsamt dem Gefährt in die Luft katapultiert werden. Auf jeden Fall ist jede Fahrt wieder anders. Edi hat mit Beppa einen kleinen Rangierfehler gemacht und schwupp, sind sie über die Brombeerbüsche gefegt......
schlitteln
rodeln
schlitten fahren
rodeln
...und zum Glück hinter dem Gebüsch wieder im Schnee gelandet. "Phuh, Edi, du musst erst mal den Pfannenführerschein machen, wie mir scheint!" schimpft Beppa und schüttelt sich den Schnee aus dem Pelz. Durch die vielen unfreiwilligen Schneelandungen wird nun allen etwas feucht, und sie beschliessen, nach Hause zu kehren um dort natürlich erstmal in Ottilio's Küche einen heissen Kakao zu trinken.
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rodeln
rodelbahn
Während alle im Kochstudio um ihre dampfenden Tassen sitzen, sind Harry und Karla bereits wieder mit einer neuen Herausvorderung beschäftigt. "Wir bauen hier eine Weihnachtsbäckereistube." "Alle können kommen, und hier ihre Plätzchen backen, das wird eine Mordsgaudi, wirst sehen." Harry freut sich, und Karla hilft fleissig Tannzweige und allerlei Weihnachtliches aufzuhängen.
weihnachtsvorbereitungen
dekorieren
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dekorationsarbeiten
"Das Wichtigste ist der Backofen, oh, wo ist der?" "Ah, da musst du dir keine Gedanken machen, dafür sind Loredana und Ottilio zuständig. Wir müssen die Plätzchen nur ofenfertig machen." "Was ist denn deine Lieblingssorte, Harry?" "Oh ich mag eigentlich alles, was Zucker dran hat, aber besonders mag ich jene mit Ingwergeschmack." "Ingwer?" "Ja, aber auch die mit Schokolade und die mit Orangen, Rum, Kirsch und Vanille." "Ja, dann haben wir ja fast den gleichen Geschmack."  Beide träumen schon von süssen Plätzchen, aber noch ist es nicht soweit.
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Auch Lisa kommt nun in die Backstube. Zusammen rücken sie den Marmortisch an die richtige Stelle, denn dort soll ja der Teig ausgewallt werden. Dann kommt Tante Loredana und knallt den Mailänderli-Teig auf die Tischplatte. "Die ersten Weihnachtskleckerbäcker können kommen!" Beppa, Myriel, Pfurr und Edi nehmen Stellung auf. Gerade begnadete Köche sind sie alle vier nicht, aber man will sich ja Mühe geben. Und da der Teig ja schon da ist, muss man nur noch Formen ausstechen.
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backstudio
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"Geh runter vom Teig, Myriel, du machst Löcher mit deinen Krallen!" "Aha, und du darfst deine Pfoten reinhacken und die Nase in den Teig bohren?" "Na klar, ha ha ha." Auch Edi und Beppa haben ihre Mühen und Plagen. "Dieser Teig muss am Nordpol gewachsen sein, bei EISESKAELTE, ich kriege ihn nicht weich." "Na klar, jetzt weiss ich auch, was Ottilio, dieser HEIMLICHTUER, gestern, schwupp, im Kühlschrank versteckt hat." Lisa kommt zwischendurch mal fragen, ob's läuft.
backstudio
backen
backen
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"Ich weiss nicht, dieser Teig klebt überall, vor allem in der Form, an meiner Nase und an meinen Pfötchen." Beppa witzelt herum und tanzt mit dem Nudelholz. Inzwischen hüpfen auch Pfurr und Edi unermüdlich vom Teig zum Blech, vom Blech zum Teig mit ihren Ausstechformen. Sie haben bald gemerkt, dass Herzen, Sterne und Blumen einfacher zu handhaben sind als Sternschnuppen oder Elefanten.
backen
backen
backen
backen
"Ihr müsst euch beeilen, andere wollen auch noch backen." Im Hintergrund kommt schon Miezi und steckt Nüsse in die  uralte Kurbelreibe."Ja, ja, wir müssen nur noch, was müssen wir - - -, ja was denn?" Edi planscht im Eigelb herum und schwingt gekonnt den Pinsel über das zukünftige Gebäck. Er erinnert sich, dass er vor einem Jahr sogar ein tolles Gemälde zusammengepinselt hat. Und so sind die "Mailänderli" im Nu ofenfertig und alle freuen sich.
backen
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backen
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Stolz blicken die Vier auf ihr Werk, da ist schon Laura im Anrollen. "Platz da, wir machen jetzt Nilpferde." Sie hat Gugeli und Gugela mitgebracht. Den kleinen Esel haben sie heute zufällig zwischen den Rosenbüschen getroffen und gerade mit in die Backstube genommen. "So, ihr seid ja zu dritt, ihr könnt ausstechen und ich trage die Plätzchen aufs Blech. Und bis das Blech wieder da ist, passe ich auf, dass sie niemand frisst.
backen
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backen
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Und auch Laura's Nilpferdproduktion läuft ganz ordentlich. Als endlich das Kuchenblech wieder kommt, sind zwar tatsächlich einige Teigobjekte auf unerklärliche Weise verschwunden, aber es hat zum Glück noch genügend und schon bald können auch Laura und ihre kleinen Helfer auf eine stolze Leistung blicken. "Die Farbe ist ja nicht so wichtig, es gibt auch rosa Nilpferde, das schwöre ich."
backen
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backen
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Ein frischer Wind fegt durch die Backstube. Zeig kommt mit Pedro. Sie wollen Windbäckerei herstellen. "Das ist ganz einfach, man braucht nur Eier und Zucker, besser gesagt man braucht nur das Eiweiss von den Eiern." Pedro ist noch ganz interessiert, aber als Zeig sagt, dass sie nun Eischnee machen werden, ist er gar nicht mehr begeistert. "Du, ich war vorher im Schnee, das Zeug ist echt widerlich, glaub ja nicht, dass ich das auch noch esse!" "Aber guck mal, Pedro, sooo viel Zucker!" Zeig zeigt sich ziemlich pädagogisch.
backen
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backen
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Nachdem Pedro etwas von dem geschlagenen Eiweis mit Zucker drin probiert hat, ist er nicht mehr so skeptisch. "Du hast recht, ich glaube, ich muss meine Meinung über Schnee noch einmal durchdenken." Schleck. Und als dann Zeig anfängt, schwungvoll kleine Ringe auf das Backblech zu zaubern, ist der kleine Esel vollends begeistert. "Lass mich auch mal!" Das klappt natürlich nicht immer, schleck, aber verloren ist nichts. "Oh, aber jetzt klebe ich von oben bis unten!"
backen
backen
widbäckerei backen
windbäckerei
Während die einzelnen Teams backen, sitzen die übrigen Tiere in der Backstube herum und saugen den magischen Duft von Weihnachten ein. "Wir sollten lieber etwas Gutes tun, als nur an unsere Bäuche denken." findet plötzlich jemand. "Du hast recht, wir können die Kekse ja jemandem schenken." Der Vorschlag findet nicht gerade Begeisterung. "Nein, wir könnten sie ja teilen. Zum Beispiel mit den Insassen von unserem Altersheim." "Genau." Und schon ist es beschlossene Sache. Chrugi soll losfahren, um die Altersheiminsassen abzuholen, damit sie zusammen feiern und Kekse essen können.
windbäckerei
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traktor
tieraltersheim
Chrugi macht sich auf den Weg. Es hat zwar nicht mehr viel Schnee, aber er hat doch noch Mühe mit seinem Gefährt, die gugelländische Seniorenresidenz abzuholen. "Kommt alle mit, wir haben eine Überraschung für euch." Die Insassen, nur schon das Wort, seufz, ist Mitleid erregend, sind teils sehr alt und gebrechlich, auch haben sie teilweise Heiligencharakter. Also Chrugi hat mit seinem Transport eine riesengrosse Verantwortung. Hoffen wir, dass alles gut geht.
eine fahrt
festlich geschmückter wagen
eine spazierfahrt
eine ausflugsfahrt
Inzwischen ist in der Backstube schon ein richtiges Tohuwabohu. Miezie versucht die drei unzähmbaren Papageien zum Arbeiten anzuregen. Sie hat selber den ganzen Tag Nüsse gemahlen, was zwar auch nicht ganz stimmt, denn sie ist nur an der Kurbel gestanden und hat gewartet, dass die Nüsse von selber in gemahlener Form wieder unten raus kommen. "Also wir," erklärt Ahuii "haben auf unserem Schiff immer Eier, Butter, Mehl und Nüsse in eine Nische gestopft und gewartet bis nach etwa zehn Stürmen die fertigen Kekse herauskamen."
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backstudio
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"Soll ich dir mal etwas Backpulver ins Fell streuen? Vielleicht kannst du nachher auch fliegen?" "Au, ja, Gonni, wo ist das Pulver?" Alle sind inzwischen ziemlich übermütig. Das Weihnachtsorchester klappert schon mit den Stiefeln und den Drumsticks, es duftet nach Vanille und Mandelkeksen. Alle vergnügen sich in der vollen Backstube und warten auf den grossen Moment. "Das Orchester kann ja schon mal etwas zum Anwärmen spielen!" findet Klepf und flattert auf Loredanas Kopf. Guido unterhält sich auch noch mit einem der Musiker.
im backstudio
backvorbereitungen
weihnachtilch
weihnachtlich
 Nun kommen auch noch die Kerzen, und endlich ist die WEIHNACHTSSTIMMUNG perfekt. Guido hüpft um die Schokolade rum und sucht Lisa, die natürlich bei den Keksen in der Küche ist. Grünling gibt noch eine kleine Stepeinlage in den Haselnüssen, bevor nun doch ein kurzer Trommelwirbel von den Nikoläusen kommt.  Miezi ist immer noch nicht weiter, aber Ahuii hat noch viele Piratenrezepte auf Lager. "Man kann Butter, Nüsse, Mehl und Eier auch in einen Sack tun und über die Planke hängen. Nach dreitausend Meilen hast du wenigstens saubere Nüsse." 
nüsse
weihnachtlich
weihnachtlich
weihnachtlich
"Oh, ich höre was, Freunde, ich glaube Chrugi kommt mit den Senioren und Heiligen."  Zum Glück hat Chrugi einen guten Motor an seinem Fahrzeug, denn die Reifen lassen heute etwas zu wünschen übrig. Die letzte Steigung zur Backstube ist etwas kritisch. Aber es klappt alles, die Musik setzt nun endlich ein und spielt ein tolles Stück von Johnny Cash. Im Anhänger fangen die Alten schon an, zu wippen.
weihnachtlich
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spazierfahrt
spazierfahrt
Chrugi hüpft aus dem Wagen und zeigt den Gästen den Weg. "Hallo, wir danken euch für die Einladung, das ist sehr nett, wir freuen uns." Zur Begrüssung gibt es nun natürlich endlich Glühwein und dergleichen, und last, but not least die ganze Weihnachtsbäckerei. Die Kapelle läst ihr ganzes Jingle Bells-Repertoir durch und einige singen schon fröhlich mit. "Wo sind denn nun die Keeeekse?"
weihnachten
weihnachtsfeier
weihnachtlich
weihnachtlich
Nächstenliebe geht eben auch  -  durch den Bauch. Und so haben alle noch einen wunderschönen, süssen Adventstag, singen und tanzen bis es dunkel wird und alle müde sind.
weihnachtsfeier
weihnachtsfeier
weihnachtsfeier
weihnachtsfeier
Wir wünschen allen unseren Freunden noch eine schöne Zeit bis Weihnachten.

 
Die Rehjagd mit Frech
Es ist wieder ein Jahr vergangen. Wenn der Winter kommt, ist man sich dessen am meisten bewusst. Edi schwingt grosse Reden bei den Neuankömmlingen, was er jeweils hier und dort erlebt hat. Pedro, Atina und Brauni lauschen gespannt, aber auch schon ein wenig gelangweilt, denn Edi kann nicht genug schwärmen. "Hier nicht zu nahe kommen, da geht es hundert Meter weit runter." "Ja, aber du stehst ja auch dort." "Na gut, gehen wir weiter."
weg
spaziergang
spazieren
ruhepause
"Diese Gebilde hier stammen aus grauer Vorzeit. Etwa vor zwei Jahren haben Fussgänger damit angefangen, es ist irgendetwas chinesisches, aber Geolg sagt ihnen Bauxel." Aber die Kleinen interessiert das wenig. Sie sind bald unten im Tal und sehen schon den Kirchturm von Merana. Sie wollen natürlich nur auf den Spielpatz vor der Kirche. Da haben eben gewisse Geistliche auch schon an diejenigen gedacht, die nicht zwei Stunden ruhig auf ihrem Hintern hocken können. "Los kommt."
erkundungstour
spazieren ins dorf
spazieren
rutsche
Aber es ist kalt. Es ist ja auch schon bald der ersten Advent. Zeig hat vorausgesagt, dass es in Kürze schneien wird. "Wir müssen nach Hause, wenn es vier Uhr schlägt." Edi ist ganz unsicher, denn rundherum wird es immer dunkler. "Ich denke, liebe Leute, wir hauen lieber ab, bevor es irgendwas schlägt, wir haben ja noch einen weiten Weg." Und nun geht das ganze rückwärts wieder den Berg hinauf nach Gugellandia.
schaukel
kirche von merana
acker
gugelfamily
Dort fallen schon die ersten Schneeflocken. "Das sind doch keine Schneeflocken, Amanda, du willst mich veräppeln. Ich kenne das Zeug, das tun sie als Stopfmaterial in die Kartons, wenn sie Fernseher und so Zeug verschicken." Alle wundern sich über diese kugelrunden Körnchen, die vom Himmel herunterschweben.  "Das ist Schnee, Leute, es ist Winter." Alle freuen sich.
für den Winter ausgerüstet
esel
der erste schnee
schneehöhe messen
Es schneit nur einen Tag. Schangelina hüpft überglücklich ins Freie. "Zeig, stell die Sonne etwas leiser, sonst schmilzt ja alles wieder." In der Tat ist die Sonne so sommerlich, dass man sich gerne auch ein Eis gönnen würde. "Meine Eisdiele, Cirillo, du hast meine letztjährige Eisdiele noch nie gesehen. "Ja, wo ist sie denn?" "Na geschmolzen natürlich." "Ich kann dir ja helfen, eine neue zu bauen." "Oh, toll. Bauen wir!
gugelfamily
eisbärdame
gugelfamily
gugellandia im winter
Was man an so einem Schneeimbissstand ergattern kann, ist natürlich allen klar. Es geht auch nur um die Grösse der Portion, denn essen kann ja ohnehin nicht jeder sooooo viel.  Aber mal ehrlich, hat nicht jeder einmal Lust, Schnee zu essen?  Nur ein paar Ignoranten sitzen neben Schanglinas Eisbar und frönen dem Nichtstun. Grünling wälzt sich in seinem Liegestuhl und Loredana will ihm ein Bier kredenzen.
eisdiele
eisdiele
eisdiele
Ruhepause
Es ist alles sonntäglich, herrlich schön, in Gugellandia. Nur, wenn man genauer hinschaut, ist es überhaupt nicht so.  Hefe regt sich auf, dass nicht alle besinnlich um den Adventskranz herumsitzen und die schönen Tannenzweige bestaunen. "Hör mal, Hefe, wenn wir nun die Kerzen anzünden, sieht man es nicht mal." "Du hast recht, Festa, es ist einfach zu schönes Wetter, um Advent zu feiern."  Und sie schleppen den umfangreichen Kranz wieder ins Haus, und hoffen, dass, wenn es Abend wird, doch noch der eine oder andere etwas besinnlich wird.
eisdiele
pause
adventskranz
adventskranz
"Diebe, Räuber!" Jemand schreit ganz aufgeregt. Es ist der neue Esel, Pedro. Er ist ganz ausser sich, weil an seinem gerade erbauten Schneemann plötzlich die Nase fehlt." "Die Nase ist das Wichtigste an einem Schneemann." schimpft nun auch Miezi. Und es pfuttert auch der Schneemann. "Das war der freche Frech mit seiner Mannschaft." Und jetzt wollen wir doch mal ganz genau wissen, was diese freche Mannschaft vorhat.
schneemann
schneemann
schnee
auf der jagd
"Folgt mir, Freunde, wir werden es diesen Aasgeier- Rehen zeigen. Wir legen einfach überall Köder aus, dann kommen sie her, um die Rüben zu schnappen, aber dann kommen wir und machen ihnen den Garaus." Ahuii, der auch in Frechs Mannschaft ist, hat bis jetzt noch überhaupt nichts gesagt. Auch nicht Gonni. Sie sind völlig geplättet von so viel Jagdgefühl. Aber, es macht sicher Spass. Also warum nicht?
auf der jagd
auf der jagd
auf der jagd
spuren lesen
Frech sieht überall Rehspuren.  "Halt, zurück, sie gehen in die andere Richtung."  "Es soll ja ganz clevere Rehe geben, die können rückwärts laufen..." Die ersten Sprüche fallen, aber Frech lässt sich nicht beirren. "Da, da sind sie entlanggelaufen, sieht du, das sind Hufabdrücke!" "Aber, Moment mal, Frech, dann hat das Reh aber... hi hi hi, oder es ist rückwärts gelaufen." Während Ahuii und Gonni sich im Schnee wälzen und gröhlen, hat Frech das Thema analysiert. Sie sind tatsächlich einer falschen Spur aufgesessen, aber nun wird es sich ja ändern.
auf der jagd
auf der jagd
im schnee
im schnee
Diese Rehe haben einen sehr merkwürdigen Turnus. Sie machen sich immer dort ran, wo etwas ist, das ist klar, aber sie kommen nicht dort hin, wenn du sie erwartest. "Ich werde dieses Vieh erwischen, das schwöre ich euch." Frech klettert auf den nächsten Baum und lässt seine Spiessgesellen  allein. " Ich habe ja auf meiner Galleone viel erlebt, aber so ein verrückter Tiger ist mir nie untergekommen." Ahuii grinst zu Gonni und Gonni grinst zu Ahuii.
auf rehjagd
im schnee
auf den baum klettern
klettern
Frech, dieser TUGENDBOLD, hat angeordnet, dass man alles möglich Essbare für Rehe im Umkreis verteilen solle. Sie sind dann ja auch ausgerückt mit körbeweise Karotten und Äpfeln, aber die Rehspuren haben sich bei ihrem Anmarsch einfach in Luft aufgelöst. "Ich hab es gesehen!" Frech ist ausser sich. Gonni und Ahuii haben natürlich nichts gesehen. "Was seid ihr für eine faule Mannschaft, da, guckt, da unten!"
gugellandia
im wald
im wald
auf dem baum
"Ja, guck mal, Gonni, genau so hat es Käpten Schnurp gemacht, er wollte ein gegenerisches Piratenschiff entern und ist einfach losgerannt, ohne Konzept, ich wiederhole, ohne Konzept, kein Wunder, dass es ihn nachher auf die Schnauze gehaut hat und der Feind ist so schnell abgedüst, wie ach, hey Gonny, hörst du noch zu, wie - Was, hat er es erwischt?" Wie wir alle wissen, redet Ahuii gerne und viel. Aber jetzt muss er den Schnabel halten, denn Frech erteilt Anweisungen.
rehjagd
tiger frech
frech der tiger
auf jagd
"Diese Rehe sind eine echte Strafe für Gugellandia. Die haben fast schon Wuwati-Format, das heisst, man frisst, und sagt tschüs." "Und dagegen willst du nun etwas unternehmen?" "Nicht ich, wir!" Und sie versammeln sich zu dritt an den ultimativsten Rehspuren, die Gugellandia je gesehen hat. "Seid ihr bereit? Es geht um Kopf und Kragen."  Gonni und Ahuii sind bereit.  Vor lauter Bereitschaft rutscht der Drache noch aus und sie müssen ihn wieder aus dem Teich fischen, aber das ist alles ein Klacks zu dem, das ihnen nun noch bevorsteht.
unterwegs
winter
teich
beim teich
"Ihr müsst mir nur folgen. Das ist alles." Ahuii und Gonni reihen sich brav als Gefolgschaft ein. "Kennst du schon den Witz von dem Kapitän, der...." "Ja, kennen wir. Hast du keine Rosinen oder Tomatenwitze, ich habe nämlich schon Hunger." "Ihr müsst nun ganz leise sein und den Mund halten, ein Reh hört nämlich alles, es hat zehnmal grössere Ohren als wir, also leiiiiiiiiiiise, bitte"
unterwegs
im wald
drachen im wald
papagei im schnee
Die kleine Jagdgruppe kommt nun an einen Abhang. Alle geraten ins Rutschen. Als sie alle einigermassen wieder ihre Füsse vor sich haben, sehen sie etwas ziemlich Eiszeitliches. "Seht ihr auch, was ich sehe?" "Ein Reh ist das nicht." "Oh, ho ho ho, ich fürchte mich."  "Tut doch nicht so, es bewegt sich nämlich." Vielleicht ist gerade hinter der Kulisse ein Reh verschwunden. Wer weiss? Unsere drei Helden stehen auf jeden Fall da, wie vom Donner gerührt.
im wald
im verschneiten wald
im schneewald
mammut
"Na, kennt ihr euer Mammut nicht mehr?" sagt das gugelländische Mammut in walderschütternd tiefem Ton und fügt hinzu. "Ich stehe schon seit einem Monat hier und werde nicht abgeholt."  Ahuii und Gonni kriegen schon fast Mitleid.  Frech hingegen hat wieder die Spur gefunden. "Hier, da ist was....oh, halloh, nein, entschuldigung." 
mammut
drache im wald
papagei im winter
schnüffeln
Sie sind inzwischen alle etwas eingeschüchtert. So ein schneeverhangener Wald macht viele Geräusche und fängt mitunter sogar an, zu reden. Sie versammeln sich dann, der mutige Frech, der freche Gonni und der sprühende Papagei. "Wenn wir das Reh erwischen wollen, müssen wir zusammenhalten."  "Ja, müssen wir wohl, kennt ihr schon den Witz von der Auster, die über die Planke ging...?" "Ahuii, halt mal die Klappe, es ist ernst, wir jagen Rehe!"
schneemann
gugellandia
gugellandia
im schnee
Frech sieht auch schon alles Mögliche. Aber es ist schon fortgeschrittener Nachmittag. "Und du möchtest den Witz von der Auster wirklich nicht wissen?" Ahuii  wabbelt etwas mit den Flügeln. Es könnte ja irgendwann die Sonne untergehen. Aber gerade ist wieder so ein freches Reh vorbei gehüpft und alle haben es gesehen - nur  nicht ergrabscht. Phuh.  
im wald
drache
im schnee
im wald
Die Jagdtruppe versammelt sich zu einem letzten Anschlag. "Diesmal erwischen wir das Viech." Man guckt sich siegreich an und jeder geht auf eine andere Seite. Ganz klar, nur Frech hat Interesse an Rehen. Keiner weiss, warum der kleine Frech in der Dämmerungsstunde noch in den Wald hüpft.
spurenlese im schnee
im wald
schneespuren
auf der jagd
"Ich kriege sie. Das schwör ich euch." "Warum bist du denn so verbissen?" Frech ist nicht verbissen, er hat einfach gute Zähne, und die wollen nun unbedingt ein Reh dazwischen. So einfach ist das. Aber? Kein Reh in Sicht, die Freunde sind auch schon nach Hause zurück gekehrt. An einem schönen Laubbaum macht Frech ein Schläfchen. Und husch, ist da nicht gerade ein Reh vorbei spaziert.
im schnee
im schnee
im schnee
im wald
"Ich werde noch wahnsinnig, die sind gross wie Kühe und fressen Gugellandia kahl, aber dann spazieren sie mit einem Augenaufschlag vorbei, der dich lahm legt, ausser Gefecht setzt, und dann, wenn du sie endlich geortet hast, machen sie mit ihrem Schwanzwedel winkewinke. Ich hasse Rehe."
im schnee
im wald
im wald
rehe im wald
"Wo ist Frech?" Ahuii und Gonni machen sich ernsthaft Sorgen. "Er ist da runter gerannt, wie von der Tarantel gestochen.  Es ist aber weit und breit weder ein Reh noch ein Frech in Sicht. "Dann hat er es also erwischt." lacht Gonni. "Das ist nicht gesagt, erst muss er wieder mit seiner Beute aufkreuzen." Ahuii ist eben mehr für Klartext. Aber es ist weit und breit keine Spur von Frech und dem Reh. Sogar Wuwatis schalten sich ein.
im wald
im schnee
im schnee
im schnee
Nachdem sich Frech ein Schläfchen unter der Eiche gegönnt hat, fällt ihm ein, dass seine Freunde wahrscheinlich auf seine Jagderfolge neugierig sind. Er hat das Reh zwar vor der Nase gehabt. Ojemine. "Ich verstecke mich einfach mal, und wenn sie mich finden, verzeihen sie mir so wie so."  Alle haben sich Sorgen um Frech gemacht. Und es wissen auch alle, dass gegen die Rehe kein Frech gewachsen ist.  "Huiii, wir haben dich gefunden, kannst rauskommen.!"
tiger frech
auf jagd
sonnenuntergang
verstecken
Die Sonne geht unter.  "An alle Frechs dieser Erde, Rehe sind auch morgen noch da."
sonnenuntergang
sonnenuntergang im winter
sonnenuntergang im winter
sonnenuntergang


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