News : Immer das Neuste aus Gugellandia

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Juli 2019





 
Gugellandia Super-Bowl
Giselle ist ganz aufgeregt. "Wann kommt das Bienchen aus Berlin? Ist sie schon da? Meinst du, sie findet unsere Kleewiese mit den vielen Bienen attraktiv, oder hat sie Angst vor einem Bienenstich?" Harry versucht, die Gastgeberin zu beruhigen. "Es gibt gar nichts anderes, der Rasen wird gemäht, und zwar schwupp, du kannst dich auf den Rasenmäher setzen und mitfahren!"  
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Man ist in Gugellandia relativ stolz, dass um diese Jahreszeit vor dem Haus noch etwas grünt, obwohl es lange nicht richtig geregnet hat. Aber Giselle hat andere Sorgen. "Oh, ich armer Wurm, hilft mir denn niemand, diesen Wirrwarr zu verstehen, ich kann zwar lesen, aber dieses Kauderwelsch verstehe ich einfach nicht." Giselle hat sich eine ganz verrückte Sportart ausgesucht. Sie möchte Bienchen zu einem Football-Spiel einladen. Besser gesagt zum ersten gugelländischen Superbowl.
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Laura ist gleich Feuer und Flamme. "Ich mach euch den Ball. Das ist ganz einfach. Man nehme von zwei Eiern das spitze Ende, setze sie zusammen und ummantle sie mit Leder."  Inzwischen macht sich Harry bereits an die Vorbereitungen für das Spielfeld. Loredana schleppt für ihn die Mehlsäcke an.  "Das Feld bei einem Footballspiel wird ganz anders gezeichnet als beim Fussball." Keiner traut sich so richtig an die SPIELFELDBERECHNUNG heran.
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Auch Laura ist mit ihrem Lederball erst einmal wieder bei Punkt Null angekommen. "Mein Ei ist zu gross. Die Spieler sind ja nicht mal grösser. Vielleicht sollte ich eine Eichel verkleiden oder einen Mirabellenstein. Harry und Loredana sind mit dem Spielfeld schon beinahe fertig, da ist Laura immer noch nicht weiter. "Wenn ich schnelltrocknende Knetmasse hätte...." aber die ist leider zu schnell getrocknet, "ah, ich hab's." Laura verschwindet in die Küche, diesmal nicht aus Fressgier, sondern sie hat eine neue Idee für den Ball.
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Niemand ahnt, dass Bienchen inzwischen bereits angekommen ist. Sie ist eine gute Freundin von Ottilio und stattet ihm natürlich zuerst einen Besuch ab. (Sie waren einmal zusammen im Kino und haben gefüllte Vergissmeinnichteier gekocht.) Während draussen in der brütenden Juli Hitze langsam ein richtiges Football-Stadion entsteht, plaudern Bienchen und Ottilio über die bevorstehende Attraktion und stärken sich mit Vergissmeinnichttrank und....
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...Bienenstich. Anschliessend suchen sie die Griaffe Giselle, die von Laura erfahren hat, dass Bienchen bereits da ist, und mit Ottilio in der Küche herumturnt.  "Ich warte, bis sie kommt." schmollt Giselle, "ich will ja nicht stören."  Amanda versucht, Giselle von ihrem Stromkabel herunterzulocken. "Komm, runter, wir müssen noch die CHOREOGRAFIE einstudieren."  Tationa hüpft schon übermütig mit ein paar Glitzerbüscheln herum. "Wir sind die Cheerleader!" 
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Bienchen ist zwar sehr klug und überlegt, macht aber trotzdem gerne ab und zu einen Blödsinn mit. "Wir machen das aber richtig, so mit Hüpfen und Schwingen und Mannschaft anfeuern?" fragt sie. "Ja, und das Publikum müssen wir auch aufmöbeln!" "Aber sind wir nur zu viert?" - Amanda verspricht, sich darum kümmern. "Also zwei Hübsche werde ich schon noch auftreiben, denke ich, bis später!"
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Inzwischen strömen Massen an Publikum in Richtung des Stadions. Von allen Seiten füllen sich die Tribünen. "Habe gar nicht gewusst, dass wir ein Football-Stadion vor dem Haus haben." wundert sich Keck und sucht einen guten Platz in der ersten Reihe. Obwohl das Spielfeld nun überdacht ist, befinden sich einige Plätze noch in der prallen Sonne. "Das ist nichts für mich, ich schaue, ob ich drüben noch was finde." Lulu umrundet das ganze Stadion für einen guten  Sitzplatz. "Warst du schon mal an einem Football-Spiel?"
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"Na, klar, aber damals hiess das noch Fussball und ich habe sogar fast ein Tor geschossen. Oh, jetzt kommen die Chips." Laura ist froh, dass sie in letzter Sekunde noch den Ball hat beisteuern können. Er ist aus Salzteig und noch nicht ganz hart, aber das merkt ja hoffentlich keiner. Die Schiedsrichter trudeln ein. Karlchen verteilt Chips an die Zuschauer.
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Auch Stetü geht mit einer Tüte Chips herum. "Achtung, jetzt kommen die Cheerleader!" Grosser Applaus erschallt. Die Mädchen hüpfen im Gleichschritt herein, Bienchen winkt allen zu. "Nächstes Mal spielen wir und die Jungs machen die Cheerleader!" Das Publikum tobt. Jetzt schon! Giselle hat schreckliches Lampenfieber. "Ich kann doch nicht so tanzen wie ihr." - "Natürlich, bei dir sieht es noch viel wirksamer aus als bei uns."
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Als die Cheerleader ihre Akrobatik präsentieren, schauen alle nur noch auf den Rand des Spielfeldes, wo deren Show abläuft. Battamba, Giselle, Beppa und Thymi wackeln für die weissen Spieler mit ihren Puscheln. Bienchen, Tationa, Amanda und Zelli winken mit ihren Superwuscheln für die Roten. Aber noch hat man keinen einzigen Spieler zu Gesicht bekommen. Die Schiedsrichter patroullieren aufmerksam an den Linien herum. Alle sind gespannt.
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"Mir tun schon die Arme weh." mault Giselle. " Na, hör mal, jetzt kannst du sagen, du warst schon mal Cheerleader in einem Footballspiel, ja sogar im Superbowl von Gugellandia!" sponrt sie Battamba an. Alle wedeln fleissig, hüpfen, was das Zeug hält und die Musik hergibt. Das Publikum klatscht mit und freut sich, alle sind unruhig und gespannt.
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Durch den unsichtbaren Lautsprecher ertönt nun eine bekannte, leicht nasale Stimme. Guido begrüsst das Publikum und die Cheerleader. "Herzlich willkommen, liebes Bienchen, wir freuen uns sehr, dass du als Cheerleader bei unserem ersten gugelländischen Footballspiel dabei bist." Tosender Applaus, Gekreische, Gestampfe und Getröte ertönt aus den Zuschauerrängen. "Und nun lassen wir die Teams einmarschieren!"  Die Weissen gegen die Roten.
"Wir freuen uns auf ein spannendes Spiel!"
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Auf die Schnelle haben natürlich nicht alle Gugellandier die SPIELREGELN des Football gelernt, also hat man sich auf eine etwas einfache Version geeinigt. Nämlich die gugelländische. Der Football, das ist dieses braune Teigei in der Mitte von den Spielern, muss in die Endzone bugsiert werden. Und nun fragt man sich wirklich, warum das Spiel Football heisst, wenn es nämlich hauptsächlich von den Spielern mit den Pfoten geherzt und getragen wird.
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Die AUSRUESTUNG der je fünf mutigen Kämpfer besteht aus Helm und Schulterpolstern. Sie müssen und dürfen sich so viel anrempeln, wie nötig ist, um das Publikum zum Toben und Schreien, und natürlich die begehrte Trophäe, das Ei in die gegnerische Endzone oder ins Tor zu bringen. Dann darf man sogar die Füsse benutzen. Die weissen Kämpfer, bestehend aus Äffchen, Giraffe, Schwein, Hase und Gugeli treten an gegen die Teufel in roter Aufmachung, Gugela, Wolf, Hund, Elefant und Esel. Und schon die erste Unterbrechung.
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Jetzt sind wieder die Cheerleader dran. Sie wedeln fröhlich mit den Armen, hüpfen und springen, und werfen ihren Mannschaften lustige Anfeuerrufe zu. Auf dem Spielfeld geht es hart auf hart. Sogar Gugeli und Gugela kommen sich kurz in die Haare. Ist ja kein Wunder. In diesem Spiel sind sie harte Gegner. "Wehe, wenn du mir nochmals zu nahe kommst, dann kriegst du einen Kinnhaken, der dich dreimal um den Globus befördert."
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Dem Publikum machen die vielen Unterbrechungen nichts aus. Man hat ja seine Chips. "Also beim Fussball geht es auch hart zu, aber dann sieht man wenigstens ob einer ein Foul macht." sinniert William, der weiss, wovon er redet. Aber hier weiss man nie, ob einer am Boden liegt, weil er unter sich den Ball verbirgt, oder weil ihm einer die Rübe vermöbelt hat. Gleich hat es Rumpel geschafft. Er ist schon fast an der Ziellinie. Das gibt Punkte. Mannomann, der traut sich was!
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Aber die Gegner sind nicht faul, zu viert schleudern sie sich auf ihn, wie herzlos. Aber immer in solchen Momenten gibt es zum Glück die Cheerleader, die wieder hüpfen und Frohsinn verbreiten, auch wenn die von der weissen Mannschaft jetzt erst merken, dass sie ihre Sträusse vergessen haben. Das Publikum ist auch erschöpft. Endlich die erste Pause.  Battamba will eigentlich die gugelländische Hymne singen, doch Guido winkt ab. "Das kannst du am Schluss machen, aber es ist noch lange nicht Schluss."
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"Wo ist eigentlich der Ball?" Böcki, einer der wichtigsten Schiedsrichter sucht vergeblich das ganze Spielfeld ab. "Los, weg hier, Wuwatis, die Pause ist zu Ende. Hat jemand von euch den Spielball gesehen? Es ist so ein ovales Ding, braun mit weissen Streifen..." Auf der Tribüne macht man sich auch schon Gedanken. "Du, ich glaube, die Wuwatis haben den Ball geklaut!" "Ja, ich habe es auch gesehen, einfach mit dem Maul davongetragen, dabei heisst es doch Football."
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Als der Ball wieder gefunden ist, - es sind tatsächlich die Wuwatis gewesen, ihr Interesse an Ottilio's Kochkünsten ist unübertroffen -, geht das Spiel weiter. Inzwischen kennt man alle Spieler und kann die Roten von den Weissen unterscheiden. "Da, schaut, Wicki, das ist Wicki, oder ist es Noldi?" Die Weissen legen einen Superspeed nach vorn hin, Wicki hat den Ball und schiesst ihn zu Noldi, der direkt vor der Endzone steht. Er muss ihn aber noch packen um den Touchdown zu sichern. Man hat gegenseitig schon viele Punkte erzielt, aber noch zeichnet sich keine eindeutige Führung ab.
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"Ist da überhaupt ein Ball drunter?" fragt Vanille, als sich wieder so eine Horde wild gewordenet Footballspieler auf einem Haufen tummeln. "Wo ist eigentlich Xaver mit der gelben Flagge?" Das Spiel scheint etwas aus dem Ruder zu laufen, aber da brüllt schon das Publikum. Die Roten scheinen Oberhand zu gewinnen. - "Nein, schon wieder Wicki, der Elefant, äh, ich meine, der Hase oder?" Blitzschnell war er. Erneut gibt es eine Unterbrechung.
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Dem Publikum gefällt es. Alle singen nun mit, als eine neue Melodie ertönt und die Cheerleader ihre Wuscheln schmeissen und ihre Beine tanzen lassen. Diesmal passt man auf, dass die Wuwatis nicht nochmals mit dem Ball abhauen. Man hat auch ein Reserve-Ei, aber das wurde von den Spielern nicht so begrüsst, weil es schwer zu handhaben ist. Und wie man weiss, ist es bei Football das Wichtigste, den Football in der Hand zu haben. Harry kennt auch keinen Feierabend. Er installiert, in Anbetracht, dass das Spiel noch länger dauern könnte, die Beleuchtung.
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Die Red Devils führen um vier Punkte, aber der Schiedsrichter kommt nach einem unübersichtlichen Gerangel zum Schluss, dass die White Fighters noch zwei Punkte bekommen wegen Verstössen der Gegenseite und so steht es kurz vor Mitternacht wieder 16:16. Längst haben Karlchen und Co. von Chips auf Gelato umgestellt aber noch immer will keiner nach Hause gehen. Es ist doch sooo spannend.
Am anderen Morgen machen die verkaterten Hauptdarsteller noch ein Gemeinschaftsbild mit Bienchen.
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Nächste Woche kommt der grosse gugelländische Schiffsbauwettbewerb.

 
Die Schöne und das Biest (letzter Teil)
Wir erinnern uns, dass Belle's Vater vom Biest aus dem Schloss geworfen wurde und in einem verzauberten Fahrzeug nach Hause geschickt wird. Der arme Vater kommt völlig verzweifelt wieder in seinem Dorf an. "Ihr werdet nicht glauben, was mir widerfahren ist. Ein schreckliches Biest hat mich gefangen genommen." Monsieur Hibou kann vor Aufregung kaum sprechen. " U...und jetzt ist Belle in seiner Gewalt. Ihr müsst alle mitkommen und mir helfen, sie zu befreien."
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Alle schauen ihn besorgt aber auch zweifelnd an. So ein Parfümhersteller hat oft nicht alle Tassen im Schrank, denken sie und fragen, wie denn das Biest aussieht. "Es ist schauderhaft. Zähne bis zu den Füssen, Haare überall, stechend leuchtende Augen und riesengrosse Tatzen. Mit denen hat es mich aus dem Fenster geworfen und sein Gebrüll hört man viele Kilometer weit." "Das tönt ja interessant", grinst Gaston, "aber das ist natürlich nicht wahr, deine Geschichte stinkt zum Himmel, wie dein Parfüm, ha ha ha." Alle lachen.  Monsieur Hibou dreht allen den Rücken zu und macht sich allein auf den Weg. "Ich muss zurück und Belle aus dem Schloss befreien."
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Aber Monsieur Hibou verläuft sich im Wald und irrt kopflos herum. Inzwischen ist man im Schloss des Biestes gut gelaunt und voller Hoffnung. Miezi als Belle verbreitet so viel Fröhlichkeit und stimmt das Biest sanft und vergnügt. Besonders gern lässt er sich von ihr vorlesen.  Er fühlt sich wie im Himmel, während Belle viele BUCHSEITEN durchstreift und mit ihrer wunderschönen Stimme die Buchstaben zum Leben erweckt.  "Siehst du Myriel, sie wird es schaffen, sie wird unser Biest zu einem ganz sanften Ungeheuer machen."
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" Dann können wir es ja noch einmal wagen, ein Dinner für die zwei zu arrangieren."  Die Kerzenständergiraffe rennt von Küche zu Biest, von Biest zu Küche, von Belle zu Biest und immer hin und her, bis sie endlich das Date geregelt hat. "Sie kommen beide zum Essen herunter." freut sich Giselle. Tatsächlich hat sich das Biest sogar "fein" gemacht und eine Fliege umgebunden und sich die Krallen geschnitten.  Auch Belle tritt feierlich aus der Türe und gemeinsam schreiten sie nun die Treppe zum Saal hinunter.
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Das Personal schaut völlig von den Socken auf das merkwürdige Paar, welches nun Stufe um Stufe die Treppe hinunterkommt. "So habe ich das Biest noch nie gesehen. Sie muss ihn verzaubert haben."  "Ich fange gleich an, zu ticken..." sagt Pedyclock ergriffen, denn es liegt ein Zauber in der Luft. "Das wäre endlich mal Zeit" kichert Giselle und schubbst die Schlangenuhr in die Seite, während sie selber zu leuchten anfängt, wie, ja eben, ein Leuchter.
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Das Biest geleitet Belle an die obere Seite der Tafel. Das unbeholfene Monster hat bei Miezi Benimm-Unterricht gehabt und freut sich nun, dass es ihr gefällt. Er ist ja schliesslich ein Biest, und die benehmen sich normalerweise nicht besonders ordentlich. Das Küchenpersonal bringt das Essen. Die Weinlori und der Essigotti sind genau wie alle anderen Schlossbewohner verzaubert worden und wünschen sich, ihre normale Gestalt wieder zu erlangen. Aber das geht nur, wenn das zwischen Belle und dem Biest auch wirklich klappt....
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Die Musik hallt durch den Schloss-Saal und die beiden prosten sich lächeln zu. Das Biest gibt sich Mühe, nicht zu schmatzen und zu patzen. Belle zwinkert ihm fröhlich lächelnd zu, als er beinahe etwas von der Suppe verschüttet. Aber sie sind so weit voneinander entfernt.  -  Nach wenigen Bissen kommen sie sich näher und Belle fordert das Biest auf, mit ihr zu tanzen.
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Der kleine Tapi, der einen verzauberten Teppich darstellt, bellt freudig, als sich die beiden an der Hand nehmen und zum Tanz schreiten. Das ganze Schloss fibriert plötzlich wie ein Glockenspiel, als sich Belle und das Biest  zur Musik im Kreise drehen. "Ich fang' gleich an zu ticken." sagt Pedyclock. "Du könntest diesmal recht haben." seufzt Giselle und schaut ganz verträumt auf das sich zur Musik drehende Paar.
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Die Kerzen leuchten wie die Augen aller Schlossbewohner. "Oh, ist das schön!" Beppa und ihre Tasse schaudern vor Freude und geben sich ein Küsschen. Das ganze Personal schaut auf das zauberhafte Paar, das da auf dem Parkett ebenfalls ganz verzaubert seine Runden dreht. "Belle." sagt das Biest schliesslich.  "Ich möchte dir etwas zeigen."
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"Schau, von der Rose habe ich dir schon erzählt, aber es gibt da auch einen Spiegel, der verzaubert ist. Du kannst darin sehen, wen immer du möchtest und wo er sich befindet." "Ich würde gerne wissen, wie es Papa geht." seufzt Belle und schaut das Biest dankbar an. Aber dann sieht sie im Spiegel, dass es Monsieur Hibou nicht gerade gut geht. Er steckt in der Klemme, und niemand scheint ihm zu helfen. "Oh, das ist Papa, ich muss zu ihm, er ist in Gefahr!"
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"Verzeih mir, bitte, ich muss ihm helfen, wenn ich kann, komme ich zurück, aber mein Vater ist irgendwo da draussen in Gefahr. Bitte verzeih mir." Belle rennt die vielen Treppen im Schloss hinunter auf den Hof. Dort schwingt sie sich auf ihr Pferd und stürmt in wildem Galopp davon. Das Biest schaut ihr traurig nach. "Sie wird nicht mehr wieder kommen, es ist alles aus."
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Als Belle am Horizont verschwunden ist, verzieht sich das Biest tieftraurig in seine Gemächer. Das Schlosspersonal ist ebenfalls bestürzt. "Jetzt werden wir nie mehr erlöst werden." Die Rose wirft heute gleich mehrere Blätter zu Boden. Das Schloss kehrt in sein altes Grau zurück und sieht aus, als wäre es überhaupt nicht bewohnt. Belle ist inzwischen voller Sorge um ihren Vater durch die Wälder geritten und nähert sich nun der Stelle, wo der arme alte Vater mitten in einem Gebüsch zittert und jammert.
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"Papa, was tust du hier? Wieso bist du nicht zu Hause?" schimpft sie sanft. "Ich habe dich gesucht, ich machte mir solche Sorgen, weil dich das Biest gefangen hält." "Ach, Papa, es hält mich nicht gefangen, du musst dir überhaupt keine Sorgen machen, mir geht es gut. Siehst du, da bin ich."  Miezi bringt sich und ihren Vater Hibou sicher wieder ins Dorf, wo natürlich alle gleich hunderte von Fragen stellen. "Hat dein Vater ein Foto vom Biest gemacht?" "Wie gross ist denn das Biest, etwa so wie eine Maus? Ha ha ha."  Belle ist ziemlich ärgerlich. "Ihr versteht das alles nicht." 
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Jetzt macht sich Schnorbert, in der Rolle des Gastons wichtig. "Na, dann werde ich mich mal um das Biest kümmern.  Ich bin Weltmeister im PFEILSCHIESSEN - dieses Monster spiesse ich im Pfoteumdrehen an die Schlossmauer, wenn es überhaupt noch da ist, wenn ich komme. Nein, bleibt alle zurück, ich kann keine Memmen gebrauchen. Das mach ich mit Links. Bis nachher!" Alle schauen Schnorbert belustigt aber auch angstvoll nach, wie er so mit Bogen und Pfeilen losmarschiert, um das Biest zur Strecke zu bringen.
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Das Biest sitzt immer noch traurig am Fenster und hält Ausschau nach Belle. "Wir hatten es doch so schön zusammen, wie kann sie mich einfach verlassen?" Schnorbert nähert sich dem Schloss. "Ich bin Gaston, der beste Pfeilschütze im Umkreis, ich glaube ich werde es mal über die DACHRINNE versuchen."  Das Biest sieht keine Gefahr kommen, zu traurig ist es über den Verlust von Belle. "Sie wird nie mehr zurück kommen, ich bin einfach zu schrecklich."
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Gaston klettert erst einmal gekonnt auf das Dach. "So, von hier aus, kann ich die faule Bestie bequem treffen. Ich muss nur warten, bis sie den Kopf etwas vorbeugt... ha ha, und dann zack!"  Er spannt schon mal den Bogen und legt einen Pfeil ein. Da hört er Belle's Stimme. "Gaston, Gaston, nicht, komm zurück!"  Das Biest, welches am Fenster wartet, hört Belle, ist aber irritiert, weil sie nach einem Gaston ruft.  "Belle, wie schön, du bist zurück gekommen."
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"Bitte, lehn' dich nicht aus dem Fenster!" ruft Belle, sie sieht, wie Gaston den Bogen spannt und kann das Unglück nicht verhindern."Belle, Belle, ich freu' mich so, dass du zurückgekommen bist."  Der Pfeil von Gaston trifft das Biest und dieses verliert das Gleichgewicht und fällt vom Turm. "Ha ha, das war Schnorbert's Geschoss, hi hi, aber regnen muss es nun nicht unbeding, upps, jetzt wird alles glitschig." Auch Gaston kommt ins Rutschen.
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Belle rennt zu dem getroffenen Biest und beugt sich über seinen massigen Pelz. "Oh, was hat man dir angetan, nein, du darfst nicht sterben, mein grosser Freund, bitte bitte, komm wieder zu dir, wir wollen doch noch so viele Bücher zusammen lesen und, bitte, bitte, steh auf, steh doch wieder auf." Belle weint zusammen mit dem Himmel und alle werden klatschnass. Im Schlossturm wirft die Rose das letzte Blatt ab. Es ist vorbei.
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Da regt sich das Biest plötzlich und der ganze Pelz und sein schreckliches Gebiss fallen von ihm ab. Übrig bleibt der verzauberte Prinz, der nun zusammen mit dem ganzen Hofstaat wieder seine normale Gestalt angenommen hat. Er nimmt die weinende Belle in die Pfoten und tröstet sie. Du musst nicht weinen, es ist alles gut. Ende gut, alles gut.
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Noch nicht ganz. Schnorbert, besser gesagt unser Gaston ist nach seinem Treffer auf dem glitschigen Schlossdach ausgerutscht und in die Tiefe gestürzt. Das Drehbuch sagt, dass er natürlich in die ewigen Jagdgründe verschwinden würde, aber da hat er offenbar ein paar Beziehungen spielen lassen. Unten warten nämlich schon seine Fans und legen ihm ein weiches Kissen für eine sanfte Landung hin.  Soweit ist das für ihn auch okay. Dass sie ihn aber nachher alle abgeknutscht haben, schiebt er auf die Seite von "Nie gesehen - nie geschehen".
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Und jetzt noch ein kleiner Vorgeschmack auf den kommenden SCHIFFSBAUWETTBEWERB. Es sind noch nicht alle Teilnehmerschiffe eingetroffen, aber hier lässt doch mal schon eine kleine Vorschau Tolles vermuten.
Das wird ein Sommer wie aus dem Märchenbuch.
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Wir freuen uns, da doch einige ein Schiff gebaut haben. Auf ein paar Überraschungsboote warten wir noch. Die Besatzungen feiern inzwischen noch in der Hafenkneipe bis es los geht.
Das wird natürlich das Ereignis des Sommers werden.
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Schon bald heisst es: Schiff ahoi!

 
Die schöne und das Biest (Teil 2)

Miezi will gerade losreiten, um ihren Vater zu suchen, da stellt sich ihr Schnorbert, in der Rolle des Gaston, in den Weg. "Wohin denn so eilig, meine Süsse? Komm mit mir rüber in die Spelunke und wir machen ein Tänzchen zusammen, ist doch erquickender als mit dem ollen Esel durchs Gebüsch zu hasten." Aber Miezi will von dem aufgeplusterten AUFSCHNEIDER Gaston nichts wissen. Gerade als ihr eine Pusteblume vor der Nase vorbeizieht, holt sie tief Luft und pustet dem arroganten Kerl die Löwenzahnschirmchen um die Ohren!  "Lass mich vorbei, Gaston, ich hab es eilig!"
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"Hatschi! Was soll das? Diese freche Mieze, was meint die eigentlich, wer sie sei, ich weiss doch, dass mich alle Mädchen anhimmeln. Nicht wahr ihr dummen Häschen und hübschen Täubchen?" "Oh, Schnorbi, äh, Gaston, wie gut du heute wieder aussiehst, wie elegant mit der roten Krawatte!" säuseln diese geblendeten Mädels und scharen sich kichernd um ihn."Du hast wohl nicht Belle's KRAGENWEITE, ha ha ha, hi hi hi, wir finden dich aber süss, ja soooo süss!"
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Gaston schaut Belle irritiert nach, wie sie mutig im Wald verschwindet. Es gibt viele irreführende Pfade in diesem Wald.  Miezi galoppiert mutig unter den Ästen durch und hofft, dass das Pferd den Weg zurück zu dem Ort, wo sie überfallen wurden, wieder findet. Tatsächlich sind sie bald dort, und Miezi schnürt es die Kehle zusammen, als sie den verlassenen Wagen ihres Vaters mit der ganzen Ladung vorfindet. "Papa? Wo bist du? Ich bin's, Belle, ich helfe dir. Wo bist du? Warum antwortest du nicht?"
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"Vielleicht ist er da hochgeklettert, was meinst du, Greydon, du warst doch dabei, als sie euch überfallen haben." Aber das Pferd schüttelt den Kopf und schaut traurig. "Ich habe nichts gesehen, ich bin einfach abgehauen!" Das Schloss macht keinen einladenden Eindruck. Es scheint irgendwie verzaubert zu sein. Aber Belle will ihren Vater finden und klopft an die schwere Schlosstüre. "Hallo, aufmachen, ich suche meinen Vater, Monsieur Hibou, ich bin seine Tochter, Belle, ich mache mir Sorgen!" Aber niemand öffnet. Es ist alles totenstill.
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Belle schubst eine Türe nach der anderen auf und trifft auf keine lebende Seele im ganzen Schloss. Überall stehen aber merkwürdige Gegenstände herum, die sie beobachten. "Ob das die Tür zum Keller ist? Vielleicht ist mein Vater irgendwo eingesperrt worden?" Die Bediensteten des Schlosses, die alle verzaubert sind, wie das Biest, gucken dem hübschen Mädchen erstaunt nach, wie sie geradewegs in den Keller des Schlosses steuert, wo tatsächlich ihr Vater in einer Zelle als GEFAENGNISINSASSE vor sich hinseufzt.
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"Bist du hier irgendwo, Papa? Papa?" Belle schaudert, als sie an den grässlichen Verliessen vorüberkommt. "Belle, hier bin ich, Belle, du bist gekommen, um mich zu befreien!" Monsieur Hibou flattert ganz aufgeregt in seinem Käfig herum. "Ein schreckliches Biest hat mich gefangen, als ich eine Rose für dich pflücken wollte." - "Oh, Papa, wie geht es dir? Ich bin so froh, wie kann ich dich da rausholen?" Die Freude über das Wiedersehen wird durch die Gitterstäbe getrübt und gleich kommt der nächste Schreck! Der Schatten eines grässlichen Monsters wirft sich über Vater und Tochter.
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"Nur diese Bestie kann mich hier rausholen, Belle, geh lieber wieder, bevor das abscheuliche Tier kommt. Der hat so grosse Pranken, der wirft dich mit dem kleinen Finger durch den ganzen Raum, und Hörner hat er wie der Teufel pesönlich, schlotter, bibber, ich glaube, oh Herrjeh, das Biest kommt, versteck dich, Belle, rette dich...." Monsieur Hibou zittert am ganzen Leib als das Biest plötzlich vor ihnen steht. "Was hat dieses weisse Wuwati hier in meinem Kerker zu suchen? Mach, dass du rauskommst!" brüllt das Biest, dass es im ganzen Gewölbe auf und abhallt.
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"Ich möchte nur meinem Vater helfen" stottert Belle, die zum Glück in der Dunkelheit des Kellers nicht die ganze Hässlichkeit des Biestes erkennen kann. "Lass ihn frei, er hat es doch für mich getan. Du kannst ja mich an seiner Stelle einsperren, aber bitte, tu meinem Vater nichts, und lass ihn frei!" weint Belle mit steinerweichendem Flehen, so, dass das Biest eine Sekunde lang ganz merkwürdig dreinschaut. "Man vergreift sich nicht an meinen Rosen!" brummt die Bestie und reisst trotzdem am Schloss, so dass es aufspringt. Belle drängt sofort in den Käfig und schubst ihren Vater hinaus. "Nehmt mich an seiner Stelle, aber bitte bringt meinen Vater heil nach Hause. Bitte, bitte!"
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Das Biest brummt zwar und knurrt unfreundlich, aber er packt den alten Hibou und wirft ihn aus dem nächsten Fenster. "Da, bringt den Tunichtgut nach Hause, und sein stinkendes Zeug gleich mit!" Belle's Vater landet auf einem merkwürdigen Gefährt, wahrscheinlich auch ein verzaubertes Schlossutensil, und gleich fliegt ihm auch seine ganze Ladung Parfüm hinterher."Ich kann doch Belle hier nicht allein zurücklassen. Ich werde dann  im Dorf um Hilfe bitten." Und in ruckeliger Wackelfahrt kehrt Monsieur Hibou dem verzauberten Schloss den Rücken.
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Das Biest schimpft und tobt noch eine Weile, hüpft wie ein Höllenhund vor dem Käfig hin und her, während Belle nichts besseres einfällt, als bitterlich zu weinen. "Hör mit dem Geheule auf, das kann man ja nicht aushalten!" schimpft das Biest. Gut, ich lass dich raus, aber benimm dich gefälligst. Das Biest stapft unsanft aus dem Verliess und schubst seine verzauberten Bediensteten beinahe um, die alle hinter der Treppe gelauscht haben, was da im Keller passiert.
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"Aber Monsieur le Biest, das ist doch ihre Chance!" zwitschert der Kerzenständer mit seinem unwiderstehlichen KURZHALSGIRAFFENBLICK. Er verwirft seine Kerzenpfoten und schwafelt unaufhörlich. "Sie haben hier die Rettung gefangen. Wenn Sie von ihr geliebt werden, sind Sie gerettet, verstehen Sie, Monsieur, le Biest?" Das Biest versteht nichts und schlägt knurrend um sich. Jetzt mischt sich auch Pedyclock ein , die Uhr ist der verzauberte Hofmeister. "Lumiere hat recht, das Mädchen könnte Ihre Rettung sein, Monsieur Biest. Wenn sie sich in Sie verliebt, wird der Zauber gebrochen!"
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"Gut, ladet sie zum Nachtessen ein." knurrt das Biest und verzieht sich unhöflich grunzend zurück in seine Gemächer. "Das könnte schwierig werden" seufzt das Personal. "Ein derart hübsches Mädchen verliebt sich nicht einfach so in ein grässliches Biest, das noch dazu keine Manieren hat!"  Belle guckt verwundert die lustige Gesellschaft der verzauberten Schlossangestellten an. "Liebe Belle, das Biest meint es nicht so, es hatte noch nie besonders gute Manieren. Das hat ihm auch nie jemand beigebracht." Beppa, die Teekanne, versucht, das Biest etwas freundlicher darzustellen, damit Belle etwas zutraulicher wird. "Würdest du mit ihm zu Abend essen? Wir kochen ganz vorzüglich!"
"Mit diesem ungehobelten Frechdachs, der meinen Vater ins Gefängnis geworfen hat? Niemals!"
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Wie soll man zwei so unterschiedliche Wesen dazu bringen, sich ineinander zu verlieben? Die Bediensteten sind ratlos. "Beide wollen nichts von einander wissen, es ist eine Kathastrophe! Wenn das Biest nicht erlöst wird, müssen auch wir alle verzaubert bleiben!"  Das Biest wartet schon ungeduldig auf das Nachtessen, besser gesagt auf seine Begleitung. Aber Belle hat sich in ihrem Zimmer eingeschlossen und will nicht herauskommen.  "Sie müssen sie eben höflich bitten!" rät Pedyclock. Aber das ist nicht die Stärke des Biests. "Komm raus, sofort, ich warte nicht mehr lange!"
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Nach etlichen Misserfolgen wird das Biest so wütend, dass es nicht nur beinahe die Türe zu Belle's Zimmer zertrümmert, nein, es schlägt auch mit ganzen Kerzenständern um sich, so, dass alle Deckung suchen müssen. Das war wohl nichts mit dem romantischen Nachtessen. Jeder verkriecht sich wütend und enttäuscht in seiner Kammer.
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Auch Beppa, die Teekanne ist traurig. "Ich hatte es mir schon vorgestellt, die Schöne und das Biest, wie sie gemeinsam essen, später miteinander tanzen und sich dann in einander verlieben. Aber daraus wird wohl vorerst nichts werden. "Aber wir geben die Hoffnung noch nicht auf." Leider werden die Bediensteten von diesem verwunschenen Schloss gleich ihre Träume vorerst begraben müssen. Miezi, als Belle, schleicht sich nun nämlich unerlaubterweise in die Räume des Biests, wo sie ein Geheimnis vermutet. Und dann steht sie direkt vor der Rose.
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Wie ein Paukenschlag trifft sie das Gebrüll des Biests, das sie auf frischer Tat ertappt hat. "Was erlaubst du dir? Verschwinde du hohles Gespenst, willst mir nur die Sinne vernebeln und meine Rose kaputt machen!"
Belle schaut das Biest nun etwas mit anderen Augen an, aber der verwunschene Prinz wirft Miezi unbarmherzig  einfach hochkant aus dem Schloss.
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Dann blickt er traurig auf seine Rose, die ihm erneut ein Blütenblatt vor die Füsse wirft. Das Biest ist todunglücklich und bereut auch schon, dass er so hart zu Miezi war. Diese ist bereits in gestrecktem Galopp auf dem Heimweg. Einerseits tut ihr nun das Biest leid, weil er ja wegen des Zaubers nichts dafür kann, wie er ist, aber anderseits, will sie nur noch weg, und zwar schnell, ganz schnell.
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Aber daraus wird auch nichts. Sie ist mitten im Wald, als sie es von hinten knurren hört. "Lauf, Grauer, wir müssen schnell weg hier, es tönt nach wilden Bestien. Davon habe ich genug bis obenhin!" Aber es scheint, als käme das Geknurr nun von allen Seiten. Tatsächlich warten bereits ein paar hungrige Waldtiere auf Beute. "Gleich reitet sie unter dem Baumstamm durch. Du packst sie von links, ich von rechts und du hältst ihr den Weg auf!"
LOS!
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Belle fällt fast vom Pferd, als sie von allen Seiten angegriffen wird. Aber sie denkt an ihren Vater und auch an das Biest, und dass es sinnlos ist, sich von Waldtieren fressen zu lassen. Sie packt sich einen dicken Ast und schwingt ihn um sich, aber das Geknurre und Geschnappe der Bestien wird dadurch nur noch stärker.
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"Sie sind in der Überzahl!" schreit sie verzweifelt und schlägt noch eimal einen Haken um ein paar angreifende Zähne herum, doch dann kommt einer von hinten und beisst das tapfere Reittier ins Bein. Laut wiehernd bricht Greydon zusammen und auch Miezi liegt im Laub. "Ich bin Belle, die Tochter des besten Parfümhändlers in ganz Gugellandia, ich werde euch zeigen, was ich draufhabe." Leider ist damit gleich fertig, als sich wieder ein Angreifer nähert. Schützend hält sich Belle die Hände vor das Gesicht.
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Plötzlich hören alle auf zu Knurren. Einen Moment lang scheint die Welt still zu stehen. Dann hüpft von dem grossen Baumstamm niemand anderer als das Biest zu Hilfe. Er wirft sich mitten ins Gewühle und bekommt gleich ein paar tiefe Kratzer ab. "Lasst meine Belle in Ruhe, ihr Taugenichtse und sucht euch was anderes zu Fressen!"
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Es tobt ein wilder Kampf. Belle und ihr Pferd haben sich etwas aus dem Getümmel entfernen können und schauen nun atemlos zu, wie das Biest abwechslungsweise von den drei scharfzähnigen Feinden angefallen wird. Als aber das Biest den Kleinsten kräftig in den Schwanz beisst, ertönt der Schlussschrei der Angreifer und sie türmen allesamt in die gleiche Richtung. Aber das Biest hat dennoch ziemlich viel abbekommen und bleibt regungslos liegen.
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Belle eilt sofort hin zu dem verletzten Biest und schaut, ob es noch lebt. "Wir werden dich ins Schloss bringen, und du wirst wieder gesund werden!" verspricht Belle mit Tränen in den Augen. Hat sich doch dieser ungehobelte Pelzriese als ihr Retter erwiesen. Mit grösster Anstrengung und Hilfe von Greydon schleppen sie das Biest zurück in sein Schloss.
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"Schaffst du das, mein Grauer? Kriegen wir das hin? Wir gehen zurück zum Schloss!"
Als das Biest wieder zu sich kommt, umsorgt ihn Belle mit einem Lächeln und frischem Wasser. "Ich versorge deine Wunden, du darfst nicht aufschreien, wenn es brennt." Das Biest beisst tapfer auf die Zähne und empfindet grosse Dankbarkeit für dieses fremde, süsse Wesen, das ihn so umsorgt.
Bald sind die Wunden verheilt und das Biest gibt sich Mühe, freundlich und aufmerksam zu sein.
"Komm mit, Belle, ich will dir etwas zeigen!"
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Das Geheimnis mit der Rose will das Biest noch nicht ganz preisgeben, aber er führt Belle in einen verdunkelten Raum. Dann ziehen Pedyclock und Lumiere die Vorhänge auf. "Du magst doch Bücher, oder? Ich weiss, dass du gerne liest. Wirst du mir etwas vorlesen?"
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Man darf die Hoffnung auf ein gutes Ende nie aufgeben........(Hier der Link zum 3. Teil)


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