News : Immer das Neuste aus Gugellandia

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Dezember 2019





 
Peterchen's Mondfahrt
"Ein Paket für uns ist auf dem Postamt angekommen! Es soll sehr schwer sein." Huupi, unser Postbote freut sich und nimmt seinen Gehilfen Ottokar mit auf die Post. Aber dort ist kein Paket angekommen. Jedoch im oberen Stock, im BUERGERMEISTERBUERO steht eine grosse gelbe Kiste mit der gugelländischen Adresse drauf. "Wow, warum macht ihr es denn nicht auf?" will Edi wissen. "Es ist für Weihnachten, du Wunderfitz, aber am Nikolaustag darfst du es öffnen." "Aber das geht ja noch Jaaaahre. Vielleicht können die Wuwatis etwas daran Krallen wetzten, damit man reingucken kann. " Und was macht überhaupt Frech auf einem Teppich in der nassen Wiese?
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"Das ist die Einladung für die Rehe. Ich stelle ihnen in Zukunft immer ein Leckerli auf den Tisch, so gewöhnen sie sich dran und kommen immer ihre "Belohnung" abholen. Wenn sie dann nicht mehr misstrauisch sind, zack, hab ich eines. Superidee, was?" Niemand glaubt so richtig an Frech's Jagderfolge. Man hat ja auch gar keine Zeit, man muss Tannzweige holen für den Adventskranz. 
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Edi hat sich gut von seiner Rolle als Oliver Twist erholt und will schon wissen, was man als nächstes spielt. "Zuerst spielen wir Adventskranz bauen und Tannzweige sammeln. Sie haben einen grossen Sack dabei, der muss ganz gefüllt werden. Das ist nicht einfach, denn die hiesigen Tannenbäume warten nicht gerade mit den schönsten Zweigen auf. Und jene, die wirklich schöne Zweige haben, denen will man sie nicht abschneiden. Ein Dilemma. "Wo ist eigentlich die Rebschere?" Natülich hat sie keiner.
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Man muss einige Male kehrt machen, weil sie unterwegs immer wieder die Rebschere liegen lassen. "Wo habt ihr euere Köpfe?" fragt Miezi, aber sie ist selber am Grübeln. "Wir brauchen eine schöne Geschichte für Weihnachten. Etwas wo der Nikolaus und das Christkind vorkommen, hat jemand eine Idee?" Aber niemand hat einen guten Einfall, die Rebschere ist nämlich schon wieder verschwunden. "So wird das nie etwas mit unserem Adventskranz."
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Erstaunlicherweise schaffen sie es dann aber doch noch, einen Sack voller Zweige zusammenzutragen. "Jetzt fehlt noch die Liane, Edi, du kannst das gut, zeig Poldi, wie man es macht, es wird sein erster Adventskranz in Gugellandia." Edi und Poldi klettern auf den kahlen Bäumen herum, jetzt sieht man die dicken Lianen besonders gut. Poldi ist ganz aufgeregt. "Wir können ja Tarzan spielen?" "Du meinst, als Stück? Oh, du bringst mich auf eine Idee, Poldi, kannst du denn mit deinem neuen Bein auch gut hüpfen und springen?" Poldi ist ja in diesem Sommer von Ringo aus dem Thunersee gefischt worden. Das neue Bein verdankt er Hefe's Strick- und Nähkünsten."
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"Na klar, ich kann mich auch von Liane zu Liane schwingen, schau nur." Aber Edi hält ihn zurück. "Nein, Poldi, den Tarzan können wir ein andermal machen, ich kenne ein Märchen, da geht es auch um ein verlorenes Bein, und, wenn ich mich recht erinnere, kommt darin auch der Nikolaus und das Christkind vor. Das ist genial, komm lass uns zurückgehen zu den anderen, ich muss ihnen meine Idee erzählen." "Ich möchte sie aber auch wissen, Edi." "Du bekommst auch eine Hauptrolle, nimm die Rebschere mit und komm schnell."  Wieder daheim setzt Edi eine wichtige Miene auf und verkündet: "Wir spielen Peterchen's Mondfahrt, und Poldi ist Peterchen, was sagt ihr?"
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Es ist etwas viel verlangt, dass alle die Geschichte von Peterchen's Mondfahrt kennen, aber das ist ja auch schön, dann ist es noch eine Überraschung. Miezi und Laura sind begeistert. "Dann brauchen wir nur noch eine Schwester für Peterchen und einen Maikäfer." Atina hüpft aufgeregt vor Miezi's Nase herum. "Ich bin eine talentierte Schwester, wie du weisst, ich habe das Schneeweisschen gespielt und auch etliche Prinzessinnen." Miezi aber macht ein nachdenkliches Gesicht. "Ich glaube, nicht, dass du diesmal die Richtige bist, für diese Rolle muss man fliegen."
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Poldi fühlt sich super in seinem neuen Status als Schauspieler. Er kennt zwar das Märchen nicht, aber von denen, die es kennen, hört man nur Begeisterung. "Da, schaut mich an, ich kann fliegen, ich bin ein wahres Fliegertalent!" Atina tut alles, um Miezi und Laura zu beeindrucken, aber die Rolle ist schon vergeben. Zelli darf Peterchen's Schwester spielen. "Hallo Anneliese." "Hallo Peterchen. Und wer spielt den Maikäfer?"
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"Was? Ich, ich spiele doch keinen Käfer, ich bin Geologe." Der gugelländische Bademeister hat ja viele Talente, vielleicht reizt ihn die Herausvorderung, auch auf Klepf's INSEKTENSEITE zu erscheinen.  Während Edi und Cirillo auf dem Erdbeerbaum nach Ersatz für Äpfel suchen, ist der gugelländische Adventskranz fertig geworden. Wie immer eine Glanzleistung. Dank Harry wackeln heuer sogar die Kerzen nicht mehr.
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"Da schau, Atina, die Sonne geht unter."Laura versucht Atina zu trösten. "Du musst nicht traurig sein, weil du die Rolle nicht bekommen hast. Es gibt noch eine andere in dem Stück, die ist zwar nicht so gross, aber wie für dich gemacht. Du spielst die Wolkenfee und lebst mit den übrigen Naturgeistern auf einer riesengrossen Himmelswiese. Rund herum nur STERNENHIMMEL und natürlich der Mond." Atina ist getröstet und Geolg wird zum Käfer umgebaut. "Wir müssen noch das Kinderzimmer einrichten!" Miezi, Hefe und Laura gehen ans Werk.
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"Wow, Poldi, wir werden Filmstars, wie findest du das?" Die zwei Nachwuchstalente gucken neugierig bei den Installationen im Kinderzimmer zu. "Laura, was treibst du denn wieder, jetzt ist nicht Zeit zu Chips knabbern, du sollst die Deko machen, dass das alles hier etwas nach Kinderzimmer aussieht." Hefe schimpft und schleppt Malstifte herbei. Viel Kinderzimmerdeko ist in Gugellandia zur Zeit nicht vorhanden. "Das sind gar keine Chips!" rechtfertigt sich Laura, und tatsächlich, es fällt eine Giraffe aus der Röhre. "Entschuldige, ha ha ha, war nicht böse gemeint."
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"Was ist das für eine merkwürdige Socke, es hat noch Nadel und Faden daran?" Poldi erinnert sich wieder an sein Bein und schaut ganz mitleidig auf das offenbar ähnliche Teil, welches dem Maikäfer gehört. "Das ist das sechste Beinchen vom Maikäfer. Es ist auf dem Mond verloren, und der Maikäfer muss es dort holen. Aber er braucht dafür zwei Kinder, die noch nie ein Tier gequält haben, damit sie ihm helfen." Hefe erzählt nun Poldi und Zelli die ganze Geschichte. "Das wird ein grosses Abenteuer für euch Zwei. Der Mondmann, der das Bein vom Maikäfer hat, ist sehr böse und gefrässig."
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"Und wer spielt den bösen Mondmann?" Darauf bekommen aber sowohl Poldi wie Zelli keine Antwort mehr.  "Ihr seid jetzt Peterchen und Anneliese, hier ist euer Spielzeug, eine Puppe und ein HAMPELMANN, und nun husch ins Bettchen, die Nacht ist schon bald da, und das Abenteuer geht los. Laura wird euch noch ins Bett bringen, dann komme ich und singe euch ein Gutenachtlied vor. Nicht vergessen, ihr seid brave Kinder.
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"Los, Anneliese, schau Peterchen ist schon im Bett, mach auch du, dass du unter die Decke kommst, es ist schon spät."  Aber Annelliese zeigt mit der Hand zur Decke und ruft: "Da, schau, Laura, da oben schwirrt ein Käfer an der Decke. Er ist ziemlich gross, ich glaube, das ist ein Maikäfer." Laura sieht ihn jetzt auch. "Mach, dass du wegkommst, du Krabbelmonster, solche wie dich verspeise ich mit einem Schnapp." Aber der Maikäfer an der Decke kann in letzter Sekunde noch zurückweichen. Er versteckt sich hinter den Gardinen, damit die Laura ihn nicht mehr fressen kann.
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"So. liebe Kinderchen, ich rufe jetzt euere Mutter, die wird euch noch etwas vorlesen oder singen, schlaft gut, ihr beiden und träumt etwas Schönes!" Peter und Anneliese schauen interessiert zur Decke. "Siehst du ihn noch? Sie hat ihn ja nicht erwischt, oder?" "Nein, ich hoffe, er hat sich hinter dem Vorhang verkrochen."
"Die Mutter soll uns heute ein Lied über Maikäfer singen, vielleicht gefällt ihm das.!
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"Was soll ich, singen?" Die Mutter bringt den zwei Kindern eine Belohnung mit, wenn sie jetzt brav schlafen. "Oh, das ist aber schön, so rote Beeren, und so viele." "Ja, aber die sind erst für morgen früh, jetzt wird erst einmal geschlafen, ich wünsche euch eine gute Nacht." Und sie küsst ihre zwei Kleinen liebevoll. "Gute Nacht Anneliese, gute Nacht Peterchen." Aber die Kinder lassen sie noch nicht gehen. "Kannst du uns noch ein Maikäferlied singen? Dann schlafen wir sicher ganz ganz schnell ein."
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"Na schön, dann passt gut auf." Miezi singt ihnen nun ein Lied mit vielen Strophen vor, das von einem Maikäfer handelt, der ein gar schlimmes Leben hat, und sehr viel Trauriges erlebt, und immer am Ende jeder Strophe singt sie mit ihrer sanften Stimme: Summm, summm, summm. Nach der zweiten Strophe sogar Summ summsumm summsusumm! Anneliese und Peterchen hören zwar aufmerksam zu, aber das Lied ist lang, das Leid vom Maikäfer gross.... Summ summ summ... dann sind beide eingeschlafen.
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Die Mutter geht leise zur Tür hinaus. Der Maikäfer hat hinter dem Vorhang rausgeguckt und alles mitbekommen.  "Ach, dieses traurige Lied stammt von meinen Ururururvorfahren. Damals ist das Unglück schon geschehen, ich bin jetzt der letzte meiner Ahnen, hoffentlich schaffe ich es diesmal, die zwei Kinder da unten scheinen sehr nett und tierlieb zu sein."
Ich werde mal runterfliegen und ihnen den Schlaf mit meinen Geigentönen versüssen.
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Der Maikäfer Sumsemann fliegt also zum Bett von Peterchen und Anneliese und spielt auf seiner silbernen Geige, die ein Erbstück aller Sumsemänner ist. "Hörst du das? Anneliese, wach auf, ich höre eine Geige spielen." Der Maikäfer Sumsemann traut sich noch nicht recht, aber schliesslich entdecken sie ihn doch. "Ich habe nicht gewusst, dass Maikäfer Geige spielen können", wundert sich Peterchen, und Anneliese ruft. "Du hast ja gar nicht sechs Beine, wie alle normalen Maikäfer. Es sind nur fünf."
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"Ja, liebe Kinder, das ist eine lange Geschichte, schon mein Vater und Grossvater und Urgrossvater hatten nur fünf Beine und wir leben deshalb besonders gefährlich. Sie alle haben versucht, das sechste Bein wieder zu bekommen, aber das ist hoch oben auf dem Mond. Ein Zauberspruch der Nachtfee hat einen Holzdieb vor langer langer Zeit erwischt und auf den Mond verbannt. Das sechste Bein meines Ururururgrossvaters hing noch an dem Baum und ist jetzt beim bösen Mondmann." "Das ist ja schrecklich." seufzt Anneliese. "Wie können wir dir helfen?" fragt Peterchen.
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"Ihr wollt mir wirklich helfen?" Der Maikäfer ist ganz gerührt. "Na klar, was müssen wir tun, um dem Mondmann das sechste Maikäferbein abzuluchsen?" "Zuerst müsst ihr wissen, dass wir zum Mond fliegen werden, und zwar zu dritt, allein kann ich das nicht, alle meine Vorfahren haben es bis jetzt vergebens versucht. Nie hat jemand zwei brave Kinder gefunden, die nie ein Tier gequält haben. Seht her, ich habe hier eine Mondkarte." - "Aber wir können doch nicht fliegen, Maikäfer, wir haben keine Flügel wie du." Peterchen schaut ganz traurig.
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"Aber das ist doch kein Problem. Ich bringe euch das Fliegen bei, es ist ganz einfach. Passt auf. Ihr stellt euch in die Richtung in die ihr fliegen wollt. Dann sagt ihr einfach folgende Worte. Gut merken.
-Rechtes Bein, linkes Bein, rechtes Bein, linkes Bein und dann kommt das Flügelein, summ, summ, summ.-
Das funktioniert natürlich nicht gleich beim ersten Mal, aber ihr könnt ja noch ein wenig üben."
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Anstatt zu schlafen üben nun Peterchen und Anneliese in ihrem Zimmer fliegen. "Rechtes Bein, linkes Bein, und dann kommt das Flügelein.. hi hi hi, schau Anneliese, ich habe schon abgehoben." Dem Poldi mit seinem Handycap macht es einen Riesenspass im Zimmer herumzuhoppsen und auch Zelli als Anneliese gibt sich alle Mühe. "Ich bin schon fast bis an die Decke gekommen." Der Maikäfer Sumsemann freut sich und spielt  zwischendurch ein wenig auf der Geige.
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"So, ich glaube, jetzt seid ihr soweit, wir können fliegen. Aber ihr müsst noch etwas zu essen mitnehmen, der Flug zum Mond ist lang, ihr werdet beim Fliegen Hunger kriegen." Sumsemann schielt nach den Körbchen mit den Beeren. "Die wären aber erst für morgen früh, hat die Mutter gesagt." Anneliese nimmt den Korb nur widerwillig, aber was sein muss, das muss sein. "Halt, ich kann doch meine Puppe nicht alleine lassen. Kann ich sie mitnehmen?" Anneliese stürzt sich auf ihre Puppe und schliesst sie in den Arm. "Meinetwegen", sagt der Maikäfer und steht ungeduldig in den Startlöchern. "Und meinen Hampelmann, kann ich den auch mitnehmen?" fragt Peterchen. "Natürlich, aber jetzt los, die Nacht dauert nicht ewig."
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"Und jetzt alle zusammen. Rechtes Bein, linkes Bein, rechtes Bein, linkes Bein und dann kommt das Flügelein, summ summ summm!"  Sie erheben sich gemeinsam in die Luft, fliegen durch das Fenster hinaus in die geheimnisvolle Nacht. Schon bald ist von der Erde nicht mehr viel zu sehen, rundherum ist alles tiefdunkel und sie halten nach Sternen und Anhaltspunkten Ausschau. "Ich habe es euch gesagt, es ist kein Spaziergang. Wir fliegen zum Mond!"
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Nächsten Dienstag werden wir erfahren, wo sie gelandet sind.


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