News : Immer das Neuste aus Gugellandia

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Januar 2020





 
Jorinde und Joringel
"Alle mal herhören, wir spielen wieder ein Märchen. Die wenigsten werden es kennen, deshalb lese ich euch das Wichtigste vor und ihr könnt Fragen stellen. Es handelt sich um die Geschichte von Jorinde und Joringel." "Kriege ich die Hauptrolle?" will Schangelina wissen. "Ja, wenn du Jungfrauen in Vögel verwandeln kannst." Edi spielt sich auf mit seinem Wissen über das Märchen. Immer mehr Tiere wollen nun diese Erzählung kennen lernen und hören aufmerksam zu, was Edi ihnen berichtet.
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Das ZAUBERMAERCHEN spielt in einem dunklen Waldschloss, wo eine Zauberin lebt, die sich am Tage in eine Katze oder eine Eule verwandelt, um die Tiere des Waldes anzulocken, und diese dann zu fangen und zu verspeisen. "Das ist eine Rolle für dich, Tante Loredana. Du kennst dich doch aus mit Wildbret." Lori verdreht die Augen und murmelt. "Immer bin ich die böse Hexe, warum eigentlich, aber na schön" und sie verlässt die Versammlung. Edi schwärmt weiter: "Es braucht noch ein Liebespaar, das dann getrennt wird, nämlich Jorinde und Joringel, was ist, Miezi, würdest du die Rolle spielen, wenn Bradipo dein Geliebter ist?"
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"Na klar, ist ja nur eine Rolle, mach ich gern."  Der Bradipo ist inzwischen bereits eine kleine Berühmtheit in Gugellandia. Seine Fans finden ihn einen tollen Schauspieler und schwärmen schon von ihrem "Bradi Pitt". Lori ist auch schon wieder da und bringt ihre gefährlichsten Messer aus der Küche. "Ich bin gewappnet, es kann losgehen, wen soll ich zuerst hopps gehen lassen?"  In einiger Entfernung ist Laura damit beschäftigt, einen VOGELKAEFIG zu basteln. Ringo schaut ihr dabei zu und fragt: "Was sind denn das für Vögel, die mitspielen, du weisst mich interessiert das beruflich. Ich bin Ornithologe."  "Spiel doch einfach auch mit, dann findest du es bestimmt raus."
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Die böse Zauberin hat zwar ein grosses, unheimliches Schloss, aber der Hintereingang, den sie immer benutzt ist versteckt zwischen Steinen, alle möglichen SCHATTENGEWAECHSE wuchern um die Felsen, alles sieht ganz natürlich und harmlos aus. Aber die Zauberin ist sehr enttäuscht von der Welt und hat nur Rache im Kopf. Alle Jungfrauen, die ihr in die Fänge geraten, verwandelt sie in wunderschöne Singvögel und sperrt sie zeitlebens ein. Als Katze getarnt fängt sie sogar Wildschweine und verspeist sie dann gegart, gekocht oder gebraten.
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Axel, der ja eigentlich ein Stachelschwein ist, darf heute ein Wildschwein spielen. "Du musst dich nur fressen lassen, das ist keine grosse Sache." tröstet ihn Nockerl, der schon oft ein Wildschwein gespielt hat. "Achtung, die Zauberin kommt, wir müssen tun, als hätten wir sie nicht gesehen, das ist hohe Schauspielkunst." flüstert Laubus und hüpft fast lautlos durch die Blätter. Lori tritt furchteinflössend durch die Tür, verwandelt sich in eine schwarze Katze und krallt sich mit je einer Pfote ein Wildschwein. Laubus kann entkommen. "Du bist nächstes Mal dran." zischt die Alte. Die zwei erwischten Komparsen schlottern hinter einem Stein. "W.w.w..war ich gut?" will Axel wissen. "Du siehst aus, wie gefressen."
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Lori hat sich in eine Eule verwandelt, denn es naht jetzt eine Jungfrau mit ihrem Begleiter. Atina und Brauni werden nun auch Opfer der Hexe mit dem merkwürdigen Amulett. "Pass auf, Atina, ich glaube, wir sind schon ziemlich nahe an dem gefährlichen Schloss, lass uns lieber umkehren." "Ach was, Brauni, hier ist doch weit und breit kein Schloss zu sehen, und das da oben ist nur eine harmlose alte Eule."  "Ich bin überhaupt nicht alt, gefälligst." entfährt es Demi, die für Loredana als Eule einspringt. "Komm nur näher, mein kleines Fräulein, du brauchst keine Angst zu haben, es wird dir nichts Böses geschehen."
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Neugierig geht Atina auf die Eule zu, aber -  B l i t z - schon ist die Eule verschwunden und die Zauberin erscheint in ihrer ganzen unheimlichen Grösse. Sie schnippt mit den Fingern und lässt zuerst einmal Brauni zur Statue erstarren, dann verwandelt sie Atina in einen kleinen Vogel. "Jetzt kann dir nichts mehr passieren, mein Vögelchen, jetzt bleibst du bei mir." Brauni ist zur Salzsäule erstarrt, er sieht zwar noch aus wie vorher, kann sich aber nicht mehr bewegen.
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Die Zauberin lässt einen blauen Vogelkäfig herbeischweben und steckt die verwandelte Atina hinein. "Du kommst jetzt in meine Sammlung, ich habe schon über 7000 von deinesgleichen, aber einjede bekommt ihren eigenen Platz auf meiner Veranda." Dann verschwindet sie im Schloss und Brauni bleibt starr und steif allein im Wald zurück. Zum Glück kommen Edi und Beppa vorbei und können ihn aus seiner Starre wieder aufrütteln. Normalerweise bräuchte es einen Zauberspruch von der Hexe um den Bann zu lösen.
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"Komm, Brauni, das ist nur ein Märchen, du bist gar nicht verzaubert und die Atina ist auch gar kein Vogel." Inzwischen üben Miezi und "Bradi Pitt" das Liebesgeplänkel. "Was ist denn das für ein Name, Joringel, ha ha ha. Bist du ein Schlingel oder hast du ein Ringelschwänzchen? Ha, ha, ha." Miezi kann überhaupt nicht ernst bleiben. "Liebe Jorinde, ich weiss auch nicht, warum, aber wir gehören eben für immer zusammen."
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Bradipo hat ziemlich lange Arme, und die schlingt er nun um Miezi, während sie durch den sonnendurchfluteten Wald spazieren. "Jorinde, du meine Jorinde  -rinde, genau, wir könnten ein Herz in die Rinde von einem Baum ritzen, was meinst du, das ist doch romantisch." Bradipo holt sich ein spitzes Stecklein, aber der Baum ist nicht geeignet. "Wir suchen uns eine Ulme, da kann man gut ein Herz hineinritzen, du wirst begeistert sein, ich bin sagenhaft gut im Herze zeichnen."
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Tatsächlich. Miezi ist begeistert. "Schade, dass es nicht mehr von diesen Bäumen hier hat, sonst könntest du überall unser Herz hineinritzen, schau, da vorne, da hat es eine Mauer, in Stein geritzt wäre unser Liebe doch noch viel ewiger." Die verliebte Jorinde läuft auf die Mauern des Schlosses zu. Die Zauberin wittert schon eine neue Beute. "Das wird ja ein ganz zauberhaftes Vögelchen werden, hi hi hi."
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"Jorinde, Jorinde, komm zurück, das ist das Schloss der Zauberin, sie wird mir dich wegnehmen und mich in eine Statue verwandeln, komm schnell, wir müssen weg von hier." Jorinde eilt zu Joringel zurück. "Aber, Liebster, das sind nur Steine, hier ist nirgends ein Schloss, ich suche uns einen Stein aus, da können wir dann unser Herz hineinritzen." und schon ist sie wieder weggerannt, um sich den schönsten aller Steine auszusuchen.
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Joringel ist zum Glück noch weit genug entfernt, aber er ist wie gelähmt vor Kummer, dass seine Geliebte geradewegs ins Unglück rennt. Da ist nämlich schon Tante Loredana, inzwischen zur bösen Zauberin ernannt, und wackelt mit der Pfote. "Wer sich einmal bis hierhin gewagt hat, gehört mir. Komm mit, es kann dir niemand mehr helfen." Miezi, alias Jorinde geht wie von einem unsichtbaren Strick gezogen hinter der Zauberin her, die ihr nun ihre Veranda mit den ganzen Vogelkäfigen zeigt. "Es sind über 7000 Nachtigallen und du wirst nun eine davon werden."
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Es herrscht ein aufgeregtes Gezwitscher auf der Veranda der bösen Zauberin. "Das sind alles verzauberte Mädchen?" fragt Miezi staunend. "Aber warum verwandelst du sie alle in Vögel?"  Der Blick von Loredana lässt ihr jede weitere Frage im Hals stecken. Es blitzt und zischt, wird hell und dunkel, und Miezi, die arme Jorinde, ist auf der Stelle zum Vogel geworden. Nun wird sie in einen Käfig gesperrt wie alle die anderen vor ihr und so wird es wohl bleiben. Nie mehr wird sie ihren geliebten Joringel sehen und die Freiheit.
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"Ade, du schöne Welt." Jorinde fügt sich in ihr Schicksal und zwitschert nun jeden Tag für die böse Zauberin die schönsten Lieder über die Liebe und das Glück, während ihr die Tränen über die Federn kullern." Joringel ist gleichermassen verzweifelt. "Oh, warum habe ich sie nicht vor dem Unglück bewahren können?"  Da er keine neue Regieanweisung bekommt, begibt er sich auf die nahe Wiese. "Vielleicht kommt mir ja eine Idee, wie ich sie aus den Fängen der Zauberin retten kann."
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 Loredana ist eine sehr mächtige Zauberin. Niemand kann ihren Zauber unwirksam machen. Jedoch ist sie selber in ihrem Wahn, alle Jungfrauen dieser Welt in Nachtigallen verwandeln zu müssen, gefangen wie die Vögel selbst. Man weiss nicht mehr, wer Schuld daran trägt, dass die einst so schöne Lori zu einer bösen Hexe wurde. Sie hält auch einen Papagei in einem goldenen Käfig. Das einzige männliche Wesen im ganzen Schloss. "Na, Touri, wie findest du unsere Neue?"  "Mal ganz ehrlich? Die kann nicht singen und hat einen doofen Namen." "Halt den Schnabel du Frechdachs, sing' du erst mal besser!"
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Touri fängt an zu singen: "Jörinde Jörinde, keine Linde aber Rinde, verschwinde - ein Herz für dich und für mi hi ch!" "Du Knalltüte, bist du eigentlich bei Ottilio in der Lehre gewesen? Es heisst Jorinde und nicht Jörinde!" "Und wo ist denn nun die Jörinde eingesperrt? Käfig 6999 oder 7002? hä hä hä!" Der Papagei gibt sich schamlosem Gelächter hin, mehr als eingesperrt werden kann er ja nicht. "Ich glaube, ich werde dir demnächst mal ein paar Federn ausreissen." Jetzt ist Touri ganz still geworden. "Aber bitte keine Schwanzfedern, die sind der ganze Stolz von einem Papagei."
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Während Touri noch Angst um seine Schwanzfedern hat, ist die Zauberin bereits wieder damit beschäftigt sich in eine Eule oder eine Katze zu verwandeln.  Auf der wundervollen Veranda des Zauberschlosses zwitschern die Nachtigallen um die Wette. Man hört es leider jedoch nicht bis ins nächst Tal. Dort hütet nun unser Joringel alias Bradi Pitt Schafe. "Das ist auch kein Zuckerschlecken. Ich hätte lieber James Bond spielen sollen."  Die Schafe machen, was sie wollen, aber Bradipo hat doch eine Idee.
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Jede Nacht, nämlich, träumt er von Jorinde "Ich weiss ja, wo sie ist, vergessen kann ich sie auch nicht, also hat Suchen keinen Sinn. Vielleicht kennt ja jemand die Zauberin..." Und einmal nachts, er schrickt sogar auf, träumt er von einer blutroten Blume mit einem TAUTROPFEN in der Mitte. "Wenn ich diese Blume finde, dann finde ich auch Jorinde." Und nun macht sich Joringel doch auf die Suche, aber nicht nach Jorinde, sondern nach der Blume.
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Er ist noch weit entfernt vom Schloss der bösen Zauberin, aber er hat davon gehört, dass es einen Ornithologen in der Region gibt. "Der kann mir vielleicht helfen." Bradipo rennt durch den Wald, hüpft jeden Hang hinauf und hinunter und hört dann von den Waldtieren, dass der gesuchte Ornithologe im Mooshügel  888 wohnt. Mooshügel Achthundertsiebenundachzig. Mooshügel achthundertach.. oh, da sind Sie ja!"
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"Ja, ich weiss, diese Art von Zauber kann nur eine Blume besiegen. Ich weiss nicht genau, wo du sie findest, aber ich kann dir erklären, wie sie aussieht."  Bradipo ist noch etwas misstrauisch. "Aber es müsste einen Tautropfen in der Mitte haben." "Der Tautropfen ist eine Träne, die zu einer Perle erstarrt ist."
"Dann ist es ganz wichtig, dass ich diese Blume schnellstens finde, nicht wahr?" Und er rennt los und denkt immerfort an seine Jorinde.
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Man darf nun nicht in den Glauben verfallen, dass man einer bösen Hexe einfach eine Blume vor die Nase halten kann, damit ihre ganze negative Zauberkraft verfliegt, aber es wäre für einige Jünglinge schon mal eine Idee. In unserem tragischen Fall kommt Bradipo mit seiner magischen Blume zum Schloss. "Gib sofort meine Jorinde heraus, ich bin Joringel." Obwohl sich die Zauberin nichts anmerken lassen will, sie weicht vor der Blume zurück.
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Bradipo sucht nun verzweifelt unter den ganzen Vögeln seine Jorinde. Alle zwitschern zum Stein erweichen und die Lori versucht gerade noch einen orangen Käfig heimlich beiseite zu schaffen.  "Da, das ist Jorinde, bitte, gib sie mir, ich liebe sie so sehr, ich muss sie wiederfinden." Bradi Pitt legt ein erschütterndes Solo aufs gugelländische Filmparkett. Seine Blume in der zitternden Pfote krampfhaft umfassend, rennt er auf den Vogelkäfig zu, den Loredana gerade verschwinden lassen will.
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Er berührt alles mit seiner Blume und, oh Wunder und Märchenglück, es macht wieder Zisch, Blitz, Hell und Dunkel und die Miezi, seine Jorinde steht wieder leibhaftig vor ihm. "Vor Freude zerbiegt er nun alle Vogelkäfige und lässt alle verzauberten Nachtigallen frei. Welch ein Gezwitscher!
"Oh, Joringel, du hast mich befreit?"
"Welch ein Glück, Jorinde, meine!"
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Sie lassen nun alle Nachtigallen fliegen, und nachdem sie alle frei sind, hat auch der Zauber der bösen Lori keine Wirkung mehr. Sie werden wieder zu den Jungfrauen, die sie einmal waren. Natürlich rennen alle sofort zu ihren Liebsten, sofern die nach so langer Zeit noch warten.... Aber uns lernt das alles doch etwas.
Wenn wir das nächste Mal eine Nachtigall hören...
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Der nächste Frühling kommt bestimmt.

 
Atlantiküberquerung
Die zwei englischen Damen der besseren Gesellschaft, Lady Carlago und Lady Miezecome haben ihre zwei Brieffreunde am Ende der Wüste Sahara gefunden und freuen sich sehr über das Wiedersehen. "Ihr hattet sicher eine anstrengende Reise, wir könnten zur IMBISSBUDE hinter den Dünen. Es gibt dort "Lokosch", eine mauretanische Spezialität. Danach besuchen wir unseren Brieffreund aus Südamerika." Die zwei Ladies gucken fragend, aber sie sind hungrig und durstig und freuen sich, etwas zwischen die Zähne zu bekommen.
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"Wir müssen noch etwas weiter nach Westen, dann gibt es eine tolle Rutsche über die Dünen, das wird euch sicher Spass machen." sagt Axel und prescht bereits voraus durch die wilde Wüstenlandschaft. "Da vorne ist der Atlantik." "Sehen Sie, Lady Miezecome, ich habe es doch gleich gesagt, wir sind in Mauretanien." "Und da vorne sind unsere Kamele, einfach abgehauen, die zwei, und nun schlagen sie sich die Bäuche am Imbiss-Stand voll."
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Die kleine Snack-Bude hat nicht gerade eine grosse Auswahl. Was erwartet man auch hinter ein paar Dünen am Rande der Wüste und am Ufer des Atlantiks. Aber die Bedienung ist freundlich. "Wös wünschen die Dömen, ihre WUESTENSCHIFFE hoben bereits zehn Longösch, äh ich meine, Lökösch gefuttert, dos köstet...plopper, plopper." Die Kamele schmatzen genüsslich im Sonnenschein. Es gibt auch Vergissmeinnichtsaft zu trinken.
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Lady Carlacome und ihre Freundin setzen sich mit Hehehe und Axel in den Sand und besprechen die Fortsetzung ihrer Reise. "Wir müssen in Südamerika unseren Freund Bradipo abholen. Er erwartet uns." Axel scheint sich richtig zu freuen. "Zuerst aber müssen wir ein Ruderboot auftreiben, damit wir über den Atlantik paddeln können, hehehe" sagt die Hyäne Hehehe. Das haben Miezi und Karla nicht erwartet. Schnell noch einen Schluck Vergissmeinnichttrank!
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Inzwischen tummeln sich allerhand Neugierige um die Imbissbude. Ziegen und Esel, ein Negerlein und alle wollen Lokosch essen und Vergissmeinnichttrank schlürfen, und vor allem wissen, woher die vier Abenteurer nun ihr Ruderboot nehmen wollen. Da macht es laut Tuuuuut, und es nähert sich eine Art Dampfschiff. Darin sitzen Laura und Moby, die man ja noch vom grossen Schiffsbauwettbewerb kennt. "Wo ist Ottilio? Wir bingen ihm den Kochtopf zurück."
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"Ein Dampfschiff könnten wir jetzt gut brauchen, das wäre besser als mit einem Ruderboot über den Atlantik zu paddeln." seufzt Miezi und verfolgt zusammen mit den anderen das weitere Geschehen. "Lös, her mit dem Töpf. Ihr hobt ihn illegol gemöpst."  Da der Koch nur am Topf und nicht am Schiff interessiert ist, liegt die Frage nahe, was dann mit dem Boot passiert? "Oh, das könnt ihr nehmen, ich habe auch noch ein paar Spezialruder, dann ist es ein komfortables Ruderboot, sogar mit Kajüte." Laura tut sich an den letzten Lokosch gütlich, schmatz und mampft.
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Ottilio scheint wirklich glücklich über den wieder auferstandenen Kochtopf. "Ich hotte die Löri in Verdocht, doss sie ihn für ihre Schnoppsbrennerei genömmen hot." Nachdem alles geklärt ist, begucken sich alle das neue Schiff. Ein zusätzlicher Raum im Schiffsrumpf ist durch den fehlenden Kessel entstanden. Laura erklärt noch schnell die Ruder. "Das sind Spezialpaddel, man muss sie nur einmal anschwingen, dann paddeln sie von selbst und so schnell, dass man sie gar nicht mehr sieht."
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"Na, dann wollen wir doch gleich mal in See stechen." freut sich Lady Carlago. "Sehen Sie, Lady Miezecome, es hat sogar einen Rettungsring für Sie." Alle werfen nun einen sorgenvollen Blick auf den grossen weiten Atlantik, den es zu überqueren gilt. "Dort drüben ist Südamerika, dort müssen wir hin." Axel, das kleine Stachelschwein freut sich schon auf die Überfahrt. "Das wird bestimmt lustig, und wir werden Wale und Delfine sehen."
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Bevor man zur eigentlichen ATLANTIKUEBERQUERUNG startet, muss das Boot noch ins Wasser geschoben werden. Alle nehmen Platz und Lady Carlago gibt dem Schiffchen noch einen Schubs, und hüpft dann auch hinein. "Ich war ab und zu mit Sir Barcroft segeln, ich kenne mich aus." lacht sie, und schon schwimmt das Schiffchen auf dem Wasser des riesigen Atlantiks, der hier in Gugellandia von einem Hügel zum anderen reicht und von oben bis unten aus reinster, winterlich prickelnder Luft besteht.
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Tatsächlich, nach den ersten mutigen Ruderzügen, bewegen sich die Paddel von alleine und die Freunde wundern sich. Wie mit unsichtbaren Propellerflügeln fahren sie durch die wellengepeitschte Luft, einmal höher, dann geht es wieder runter, je nach Luftströmung, allerdings nicht so gleichmässig wie im Flugzeug, man ist ja auf dem Meer.
"Da, schauen Sie, Lady Miezecome, Tannenwale und Eichenkraken, hoffentlich tuschieren wir sie nicht."
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Die Hyäne Hehehe hat ein wenig Angst, will es aber nicht zeigen. Deshalb fängt er wegen jeder kleinen Welle zu lachen an. "Huii, habt ihr das gesehen? Das war sicher ein He he he, ich meine Huiii, äh Hai, He he he."  Sie machen sich überhaupt keine Gedanken, dass das Boot vielleicht kippen könnte, denn es gleitet zwar schwankend aber stetig in einer Linie mit dem südlichen Savonastrom immer schön in Richtung südamerikanische Küste. Natülich würde die Überfahrt in einem Ruderboot mehrere Wochen dauern, aber diese Spezialpaddel legen ein Tempo hin, dass man nur noch staunen kann. "Wenn das da vorne die mauretatische Mauer ist, sind wir im Kreise gefahren." mutmasst Lady Miezecome, etwas misstrauisch.
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"Nein, nein, das ist Südamerika!" weiss Lady Carlago und klatscht in die Pfötchen." Das Schiff setzt zur Landung an. Ganz einfach wird es wohl nicht werden, denn das Ufer ist voller Gebüsch und kein Hafen oder Landeplatz in Sicht. "Ruder stooopp!" Ein frommer Gedanke von Axel. Aber das Schiff bremst erst in einer dicken Wacholderhecke etwas ab und rutscht dann noch eine Weile munter auf dem südamerikanischen Kontinent landeinwärts.
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Inzwischen hat man in Gugellandia bereits Vorkehrungen getroffen, den Atlantiküberquerern einen gebührenden Empfang in Südamerika zu bieten. Eine Schar Vögel ist aufgebrochen und auch Edi, der es sich nicht nehmen lässt, überall dabei zu sein. Amanda, Ahuii, Cirillo und Battamba haben die zwei Enten Tuck und Otto im Schlepp, die natürlich mehr schnattern als fliegen, so, dass auch Edi noch nachkommt. "Hat sich der Bradipo schon versteckt? Den müssen sie ja finden, in Südamerika, keuch, wartet." Edi hastet hinterher und macht sich so seine Gedanken. "Wer hat denn eigentlich den Preis für die Rudermannschaft?"
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Das Wetter ist sonntäglich und wunderschön. "Los, Edi, du musst jetzt deine Lama-Herde in Empfang nehmen. Die kommen gerade aus Argentinien." Die Papageien und Enten flattern noch eine Weile auf den dürren Ästen herum und machen das Geierspiel. (Spielanleitung, siehe gugelländisches Wörterbuch). Edi rast los, fällt fast vom Ast und sieht, wie seine Lamas im Laub brav warten. "Oh, meine Lämchen, wie süss ihr seid, wir müssen sofort das Empfangskomitee für die Atlantiküberquerer bilden."
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Auch der Bradipo ist schon vor Ort.  "Hallo, Edi, kommen sie schon? Muss ich der Miezi und der Karla "Sie" sagen?" Tatsächlich hört man das Laub rascheln, ein Schiff schleppt sich durch den trockenen Waldboden Südamerikas. Naja, das gugelländisches Südamerika hat seine eigene Art von Dschungel. "Hier können wir mit unseren Superrudern nicht mehr viel anfangen. Ich glaube, wir müssen aussteigen und zu Fuss gehen."
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Karla und Hehehe versuchen noch eine Zeit lang, das Boot durch das Laub zu schieben, aber es ist auf die Dauer zu beschwerlich. "Hört ihr das? Mir dringt Papageiengesang ans Ohr!" flötet Lady Carlago, wir sind am Ziel!" Tatsächlich sieht man schon von weit etwas Goldenes leuchten und hört Battamba singen. "Alle meine Entchen....schwimmen übers Meer, auch die tapf 'ren Ladies freuen sich nun sehr!" Auch die anderen Papageien und Enten fangen ein Loblied an.
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"Ich halte diesen Saukrach nicht mehr aus, komm Kai, wir gehen." "Nichts, da, wir warten." Unten am Fusse des Felsens, auf dem sich Battamba für die Pokalübergabe positioniert hat, scharren tatsächlich zwei uns mittlerweile zur Genüge bekannten Unholde im Laub. "Wie willst du ihr denn den Pokal abnehmen, ohne, dass sie dich alle sehen?" "Ich nehme ihn ihr gar nicht ab, sie lässt ihn vor Schreck fallen und dann landet er genau vor deiner Nase, Gonni, kapiert?"
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Endlich sind sie da. "Miezi, Karla, Axel und Hehehe begrüssen den lustigen Bradipo, der mit grossem Vergnügen die Welt auf den Kopf stellt. "Hör mal, wir sind doch noch ganz weich in den Knien von der Überfahrt." Aber alle lachen fröhlich und tummeln sich im Laub. Bradipo umarmt mit seinen langen Armen jeden einzeln und als er fertig ist, fängt er gerade noch einmal vorne an. "Ich bin so glücklich, dass ihr mich abgeholt habt."
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"Hier seht ihr meine Wohnung. Sie geht über mindestens sechzig Stockwerke, je nach dem wie hoch der Baum ist."  Sogar Axel klettert in Bradipo's Wohnung herum, obwohl er eigentlich lieber gerade aus läuft. "Schön hast du es hier." findet auch Karla. Sie haben ihre Lady-Namen nun in die Ecke geschmissen, wie das Gepäck, das sie gar nicht mitgenommen haben. "Hey, Miezi, vermisst du auch einen LEDERKOFFER? Ha, ha ha." Der Bradipo ist ein Turnkünstler. "Eigentlich schlafe ich den ganzen Tag, denn ich bin ein Faultier."
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Battamba hat ihren Gesang nun spezifisch auf Karla gerichtet, damit sie endlich den Pokal abholen kommt.
"Tralaaa, tralaa, hier kommt Karlaaa, der Pokal ist für siieee, tralala tirrilie
Im Boot mit Ruder und ohne Trick, fährt sie über den Atlant - ik
und kommt nach Südamerika, tralala und tarika...Kräääächz und Sing......"
Karla muss nun den Felsen hinaufklettern, sonst hört die Battamba wahrscheinlich nie auf mit ihrem schrecklichen, sorry, wunderschönen Gesang.
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Alle sind ganz übermütig und freuen sich über jedes Blatt, das sie aufwirbeln. "Schaut mal, der Rettungsring für Miezi, ha ha ha." "Den brauch ich jetzt gar nicht mehr, wie sehe ich aus?" Karla klettert die steile Böschung zu dem Felsen mit dem singenden Papagei und dem Pokal hinauf. Kurz bevor sie den Preis für die erfolgreiche Überquerung des Atlantiks im Ruderboot in Empfang nehmen kann, schauen alle auf Miezi mit dem Rettungsring um den Hals.

Wir sind auch ohne Pokal die Besten.
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Dann gehen alle glücklich nach Hause und zwar nach Gugellandia. Karla verabschiedet sich und reist wieder nach Berlin. Aber vorher stopft natürlich Loredana den Gast noch mit Köstlichkeiten aus der Küche voll. "Bring das deinen drei grossen B's nach Hause und schönen Gruss an die Plüschpiraten."

 
Auf, nach Afrika
Harry hat den Auftrag bekommen, das neue Schild für die Anreisenden nach Gugellandia auf zwei Stecken zu befestigen und beim grossen Maulbeerbaum aufzustellen, weil dort die meisten Besucher ankommen. Fleissig sägt er, bohrt Löcher und klebt die Buchstaben (ein Weihnachtsgeschenk vom Team Felix) auf ein Brett. "Wo ist denn eigentlich Giri, der könnte mir beim Messen helfen." Es ist Sonntag, und Giri Siebenschläfer sitzt beim Mittagessen. 
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"Hallo, Harry, da bin ich, was gibt es denn so Dringendes?" Harry zeigt auf die Tafel. "Gleich werden ein Haufen Leute nach Gugellandia kommen, da muss die GLITZERBUCHSTABENTAFEL stehen, aber ich sehe nicht, ob sie gerade ist." Zusammen werden nun die Löcher gemacht und das ganze ausbalanciert, damit es dann niemandem auf den Kopf fällt. Miezi rollt noch schnell einen Teppich aus, damit es etwas festlicher aussieht. "Vielleicht kommt heute auch Karla durch die Beammaschine, wir haben bei Who ist Who den Dezember gewonnen." Aber als erstes kommen Elche.
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Keck, der Controller von Gugellandia, und bisher einziger Elch wundert sich etwas. "Nanu, Weihnachten ist doch vorbei,  die Rentierjobs hinfällig, warum kommen denn gleich so viele?" Hinter ihm schreit Poldi: "Wartet noch einen Augenblick, ich habe auch noch einen Elch." Er holt seinen Hampelmann aus Peterchens Mondfahrt und trennt ihm vorsichtig die angenähte Zipfelmütze ab. Tatsächlich kommt darunter ein kleiner Elch hervor. "Der darf doch nun auch zur BEGRUESSUNG, oder?"
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"Willkommen in Gugellandia," fängt Keck feierlich an, "Was führt euch hierher, bei uns gibt es doch weder Schnee noch kanadische Wälder, und der Controllerposten ist auch schon besetzt." Die drei Elche oder Rentiere, die noch keine Namen haben, erklären etwas bedrückt ihr Kommen: "Wir sind alle entlassen worden, weil Weihnachten vorbei ist, und da dachten wir, in Gugellandia ist doch auch das ganze Jahr Ostern, da gehen wir hin." Peso hat auch schon einen Job für die drei Arbeitslosen. "Kommt, helft uns, den Christbaum abräumen, das bringt euch auf andere Gedanken."
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Im schönsten Sonnenschein sieht man nun fünf ganz unterschiedliche Elche auf dem Wacholderbäumchen herumturnen und "Geschmück" herumwerfen. Aber es tapsen schon wieder ein paar Neulinge über den violetten Teppich. Peso hält eine kurze Ansprache. "Ich heisse euch alle herzlich in Gugellandia willkommen. Wer sich für Who is Who bewerben möchte, bitte gleich nach dem Empfang bei Guido oder Gugel melden, wer einen Job sucht, kann bei uns auch arbeiten, aber das ist freiwillig. Neugierig werden die Tiere beobachtet, wie sie über den Teppich stolpern, denn der ist notgedrungen, nicht ganz eben.
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"Oh, schaut, der Kleine braucht meine Hilfe!" Hefe segelt über den Teppich, um einen kleinen, scheinbar verletzten Seehund in Gewahrsam zu nehmen, bevor noch jemand grösserer draufsteigt. "Ich werde dich verarzten, komm, ich bring dich in meine Nähstube und dann gibt es auch was zu Futtern."  Otto hat von weitem etwas leuchtend Blaues, das wie eine Ente aussieht, erspäht und sich sofort vor dessen Schnabel positioniert. "Ich bin hier der Entenexperte, wie heisst du und wo kommst du her?" Noch bevor Tuck den Schnabel aufmachen kann, ist auch Cirillo zur Stelle.
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"Ich bin hier der Spezialbeauftragte für blaue Vögel, wie heisst du und wo kommst du her?"  Es geht ein lustiges Geschnatter los, aber da kommen ja auch schon die Nächsten. Alles Mögliche an Tieren entsteigt der Beammaschine hinter dem Maulbeerbaum. "Oh, Elefanten, ich sehe Elefanten!" Knipps rennt mit seinem Fotoapparat zur Begrüssung, vergisst aber vor Aufregung ein Foto zu schiessen.  Das kleine STACHELSCHWEIN, welches voran stapft, hat er völlig übersehen.
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"Ich werde euch ganz Gugellandia zeigen und mit allen Elefanten bekannt machen, es sind sehr viele, aber alle sind nett." Das kleine Stachelschwein will schon wieder umkehren, weil es denkt, hier ist es nicht willkommen, da ruft Edi. "Halt, so ein Tier wie dich haben wir in Gugellandia noch nicht. Wir haben Wildschweine und Igel, aber du bist sehr besonders. Möchtest du bei uns bleiben, ich bin Edi." "Hallo, ich heisse Axel und komme direkt aus der Herstellung, ich kenne noch niemanden. Doch, nur Einen, und das ist der hier, er heisst Hehehe und ist eine Hyäne."  Bei solch illustren Besuchern ist sogar Guido eingeflattert, wo er doch die Who ist Who-Anmeldungen machen müsste....
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Edi kümmert sich um Axel, der verglichen mit Hehehe eher schüchtern ist. Die Hyäne verbreitet nämlich ein ansteckendes GELAECHTER, welches schon beinahe an Ruhestörung grenzt. "Wir machen mit euch ein Afrika-Special! Dann lernt euch jeder kennen, wir brauchen nur noch jemanden, der die Wüste durchquert und euch findet." Edi lässt seine Gedanken kreisen und hat schon eine Idee. Es kommen immer mehr Leute nach Gugellandia.
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"Oh, du bist ein kleiner Panda, wie ich." Toby freut sich über den süssen Annkömmling. "Wie heisst du denn, bist du ein Männchen oder ein Weibchen?" "Toby! So etwas fragt man nicht!"  Verschiedene Tiere sind jeweils nicht gerade einer eindeutigen Tiergattung zuzuschreiben, was den Gugellandiern jedoch nichts ausmacht, hier ist jeder willkommen. Miezi allerdings zieht etwas enttäuscht eine Schnute. "Ich dachte, Karla würde heute kommen, und wir könnten was lustiges zusammen spielen." Aber was stattdessen kommt, sind die Bremer Stadtmusikanten und ein riesiger Hund mit blauen Schlappohren. Und zuoberst sitzt ein neues, unbekanntes Tier.
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"Kommt ihr aus dem Zirkus?" "Nein, wir sind die Bremer Stadtmusikanten, wir gehören zusammen, uns gibt es nur als Einheit." "Wärt ihr denn gerne mal jeder einzeln?" fragt Poldi, als er sieht, dass er mit seinem Schnippi wieder etwas bewirken könnte. "Ich schneide nur die Fäden durch, die euch zusammen halten, ihr könnt dann jederzeit wieder einer auf den anderen raufhüpfen, wenn es beliebt." Der gelbe Hahn freut sich endlich mal die Beine von sich strecken zu  können. "Kikerikie, Gugelandiiie!"
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Poldi befreit auch die Katze und den Hund.  "Ich zeige euch, wo unsere kleinen Tiere wohnen, dort gefällt es euch bestimmt. Aber euer Esel gehört schon zu den grossen. Ihr könnt euch ja jederzeit sehen, es gibt hierzulande keine Türen." Amanda steht inzwischen wie vom Donner gerührt vor dem grossen Plüschhund, aber ihre Aufmerksamkeit gilt nicht dem Riesen, sondern dem lustigen Tier auf seinem Kopf. "Das ist Bradipo, den kenn ich, aus dem brasilianischen Urwald."  Jetzt muss nur noch der Riesenfufi durch das Tor bugsiert werden, dann sind alle drinnen.
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Ausser Karla. Der Riesenfufi muss sich ziemlich ducken, aber dann kann er aufrecht stehend aus dem Tor spazieren. Alle klatschen. Jetzt wird natürlich erst einmal gefeiert und viel geschwatzt und gelacht. "Ich hätte wetten können, dass heute Karla kommt." Miezi wartet immer noch. "Wir könnten dann doch das Afrika-Special spielen, das sich Edi ausgedacht hat. Das wäre genau richtig bei dem Sonnenschein."
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"Karla! Oh, ich wusste es. Wie schön, dass du doch noch gekommen bist, die anderen sind schon am feiern." Miezi erklärt der Schwester von Lisa, auch eines der Bärchen aus Berlin, was man vorhat. "Wir zwei sind reiche englische Ladies, weisst du, so richtig aristokratische feine Damen der besseren Gesellschaft und haben zwei geheime Brieffreunde in Afrika." Karla und Miezi studieren den Atlas mit der Afrikaseite eingehend. "Hier, unterhalb der Sahara müssten sie irgendwo sein, das bedeutet, wir zwei müssen die Sahara durchqueren. Machst du mit?"
Na klar macht Karla mit. Es gibt noch einige Regieanweisungen und Toi toi toi.
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wüste
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Auf nach Afrika. Die Vorgeschichte wird auf dem gugelländischen Stein der Wahrheit ausgetüftelt. Karla hat einen Brieffreund namens Axel. Der schreibt von seinem tristen Leben in Afrika und sie möchte ihn besuchen und etwas aufheitern. Miezi hat mit ihrem Brieffreund erstmal eine kleine Debatte ausserhalb vom Drehbuch. "Hör mal, Hehehe, wir spielen das nur, ich bin schon verlobt, kannst du dir das merken?""Hehehe."
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"Wir werden mit allem fertig, nicht wahr Karla? Aber zuerst müssen wir unsere Hüte aufsetzen. Die machen uns zu Lady Miezecome und Lady Carlago - oder möchtest du lieber Lady Carlacome sein, dann bin ich Lady Miezego."
Und schon tauchen die zwei ins Reich der Fantasie, sie sind bereits nahe an der Grenze zur Wüste und brauchen nun erst einmal Kamele.
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"Da schauen Sie, Lady Miezecome, da vorne vermietet jemand Kamele, wie viele brauchen wir?" Tatsächlich, eine Tafel, darauf steht: Kamelverleih. "Ich kann nirgends eine Klingel finden, Lady Miezecome, was machen wir jetzt?" Karla hat sich auf einen Stein gesetzt und macht ein derart ratloses Gesicht, dass Miezi nur schwer ernst bleiben kann um zu  sagen: "Das ist erst der Anfang, Lady Carlago, wahrscheinlich werden wir auch noch ausgeraubt und verschleppt."
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Aber da kommt schon der Kamelhändler die Treppe herunter. "Um Himmel's Willen, was kann ich für sie tun, sie armen Frauen, sind sie geflohen?" ("Hihihi, Hahaha, huhuhu")  "Wir brauchen Kamele, mindestens vier, zwei zum Reiten und je eines als Ersatz. Wie sie sehen haben wir kaum Gepäck." Dem Kamehä fallen beinahe die Augen aus dem Kopf. "Ja, wo wollt ihr denn hin, ihr leichtsinnigen Mädels? Da vorne ist die Wüste."
Aber er rückt dann doch seine zwei einzigen Kamele raus, von denen eines sogar noch zu klein ist, um Lasten zu tragen."  "Sie bringen euch sicher nach "Ginsterbuschokum", das ist eine Oase am Rande der Wüste, dort nimmt mein Bruder die Kamele wieder entgegen.
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"Die zu überfallen wird sich wohl nicht lohnen, das muss ich Abu Kai und Abdel Gonni flüstern, es sei denn, sie haben alles unter ihren Hüten versteckt... grummel." Wer hat auch angenommen, dass ein Kamelhändler ein anständiger Bursche ist? An dieser Stelle muss noch einmal ausdrücklich betont werden. Sie  s p i e l e n  das alles nur. Das müssen sie sich zwischendurch auch selber immer wieder sagen, denn ab und an wird es doch ziemlich unheimlich.
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"Zwei Frauen allein in der Wüste. Das ist doch eine Falle, was meinst du, Gonni?" "Ja, das wäre zu einfach, ausserdem haben sie überhaupt kein Gepäck."  "Wenn wir nur die Kamele schnappen, kriegen wir Ärger, also lassen wir es lieber und schauen nur, was sie vorhaben." So schleichen also in gemessenem Abstand zwei Unholde hinter den Ladies her, was gar nicht so einfach ist, denn die Wüste ist gross, und wenn jemand in der Nähe ist, müsste man es ja sehen. Aber heute ist die Hitze in der Sahara besonders flimmerhaft und überall tanzen diese Fatamorganas.
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"Ich sehe schon grüne und rote Männchen, ha ha, wie geht es ihnen Lady Miezicome?" "Ha, ha, ha, auch nicht besser, Lady Carlago, ich dachte gerade, uns folgt ein Haifisch und ein roter Drache, hahaha."Es ist zu heiss zum Lachen, aber sie kommen gerade an ein Wasserloch, das nur die Kamele kennen. "Lassen wir die  zwei ein wenig saufen." "Ja, ich würde auch gerne ein Glas Sherry trinken, hi hi hi, aber das verbietet um diese Uhrzeit die Etikette, hi hi hi."
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Karla und Miezi sind also an diesem Sonntag im Januar bei über 20 Grad in der Wüste Sahara unterwegs, haben es an einem Wasserloch mit ihren Kamelen respektierlich lustig, als sie hinterrücks überfallen werden. Zwei finstere Gestalten preschen aus dem Gebüsch der Oase und fletschen die Zähne. "Her mit der Habe oder wir legen euch flach." Karla und Miezi sind über den scharfen Ton in dem echten, grossen Hintergrund doch etwas eingeschüchtert. "Ist doch nur ein Spiel, Karla." säuselt Miezi, "wir geben ihnen die Hüte, vielleicht ziehen sie dann von selber ab." 
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Aber in diesem Moment schiessen aus einer Sanddüne bzw. einem Strohloch zwei blutrünstige Bestien hervor und stürzen sich auf die armen Gauner, "Los, Karla, wir rennen!" Die Ladies nehmen die Beine in die Hand uns sausen davon, während Frech und Festa die zwei arabischen Schurken noch ordentlich vermöbeln. "Meinst du, wir kriegen nun politische Probleme mit Arabien oder Ägypten, weil wir das aufs Internet stellen?" "Quatsch, wir sind doch hier in Gugellandia, da kann ich die Fresse polieren, wem und wann es mir passt, ha ha." Kai und Gonni suchen das Weite.
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Lady Carlago und Lady Miezicome haben ihre Kamele wieder eingeholt und gemeinsam schreiten sie nun durch die Wüste. Es ist heiss, und man schafft es kaum, einen Fuss vor den anderen zu setzen. "Wer waren denn nur unsere mutigen Retter, haben sie einen erkennen können, Lady Carlago?" "Ja, aber ich kann mich irren, es ist so ein dickpfotiger Jäger, der sonst keine Haie, sondern Rehe bevorzugt."  ("Hihihi, hahaha") Die Damen schleppen sich immer noch hoch erhobenen Hauptes mitten durch die Wüste, während rundherum die Gefahren lauern.
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"Wie weit ist es denn noch? Mein Kamel will schon nicht mehr weiter." "Ja, ich glaube, wir müssten eigentlich schon am Rand der Wüste angekommen sein."  Lady Carlago und Lady Miezecome sehen langsam ohne ihre stolzen Federhüte auch nicht mehr so taufrisch aus. Im Hinterhalt schnaubt ein Nashorn, von den dürren Ästen eines Baumes gaffen die Geier herunter, und die Kamele bleiben von einem Moment auf den anderen einfach stehen. "Ich kann doch in diesem Zustand nicht meinem Brieffreund vor die Nase treten." seufzt Lady Miezecome.
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"Erst müssen wir die Hyäne und das Stachelschwein einmal finden." Lady Carlago hat wenigstens noch eine aufrecht stehende Masche um den Hals. Miezi läuft der Schweiss runter und sie ist etwas wütend auf das Drehbuch. Aber wie immer, wenn man meint, es geht nicht mehr weiter... Plötzlich hören sie eine sanfte, freundliche Stimme. "Ha, hallo, hier bin ich, bist du Lady Carlago? Dann bin ich Sir Axel, wir haben uns jahrelang Briefe geschrieben." Miezi und Karla schütteln ihre Köpfe um wieder richtig ins Spiel zu kommen.  Und dann folgt eine grosse - gespielte Begrüssung - und wie es weitergeht...?
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Hehehe

 
Jahresrückblick 2019
Das Jahr fängt schon spektakulär an, nämlich mit einem Wrestling-Kampf, den man für Mecki und Schnorbert organisiert hat. Die anfänglich kleinen Teilnehmer werden jede Runde grösser, und gigantischer sind dann auch die jeweiligen Kämpfe. Das gefällt allen. Weniger lustig wird es, als die Bonbon-Röhre von Zelli angezapft und umgeleitet wird. Gonni und Kai haben auf dem gugelländischen Mondgrundstück eine Geisterstadt errichtet.
rückblick
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Auf Knopfdruck kommen die Bonbons durch eine Röhre und die Mabirossi, sowie die Mabineri werden damit erpresst. Zum Glück kommen Edi, Klepf und Pfurr den Gaunern auf die Schliche und es endet alles wie immer in Wohlgefallen, besser gesagt in Tonnen von Süsskram. Dann kommt das grosse Australien-Special. Da werden neue Tiere in Gugellandia begrüsst, zum Beispiel das Schnabeltier Ringo und der Wombat Wombi. Sie üben Bumerang-Werfen und schauen den Koalas zu, wie sie auf den Bäumen herumturnen.
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Natürlich ist Australien auch nicht frei von Reptilien. Die Würgeschlange Pedy lädt die ganze Truppe zu sich nach Hause ein. In Coober Pedy schürfen sie dann nach Opalen. Die Kängurus Autu und Dongdong geniessen ihre Flitterwochen zusammen mit dem Nachwuchs, der abwechselnd in ihren Beuteln spazieren getragen wird. Denn, das hat man auf der AUSTRALIENREISE gelernt. Die männlichen Kängurus in Australien haben keinen Beutel, aber unsere gugelländischen schon. Warum? Wegen der Gleichberechtigung!
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Nach der sonnenreichen Zeit folgt plötzlich ein Wintereinbruch und man entschliesst sich, die folgende Veranstaltung an der Wärme abzuhalten. Es wird ein Zauberprogramm aufgeführt, bei dem alle Fledermäuse ihr Können zeigen. Grünling wird zersägt, Kai, der Hai, wird zur schwebenden Jungfrau, und sogar der verschollene Puffix wird wieder herbeigezaubert. Aber kaum ist der Applaus verklungen, strömen alle wieder ins Freie, denn Schrotto ist eingetroffen, und es findet eine Piratenflossfahrt durch den Schnee statt.
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Sie haben natürlich viel Spass mit der Flaschenpost, den Schneebällen und den ganzen Zwischenfällen. Am Valentinstag wird es dann wieder etwas ruhiger im gugelländischen Haufen bis wieder jemand eine fixe Idee hat. Ringo ist leidenschaftlicher Vogelbeobachter und möchte gerne eine eigene Seite haben. Aber auch Klepf hat die selbe Idee, und zwar schon länger. Also entscheidet Gugel für beide und so nimmt alles seinen Lauf.
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Zwischendurch führt man noch den Hans im Glück auf. Da das Märchen sehr kurz ist, lechzt man gleich wieder nach etwas mehr "Action". Der Höhepunkt zum Fasching ist dann die Aufführung vom Struwwelpeter, in dem alles schrecklich garstig und ungezogen zu- und hergeht. Guido als Daumenlutscher, Edi als Zappelphilipp,  -  da jagte ein Gruselszenario das nächste und als Höhepunkt kommt noch Schnorbert, der als fliegender Robert am Horizont verschwindet. 
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Schon ist es wieder Zeit, einen neuen Gast zu begrüssen. Das Schweinchen Mr. Pig kommt zu Besuch und darf gleich im Märchen von den drei kleinen Schweinchen mitspielen. Gonni hat ja schon Übung im Wolf spielen und reklamiert auch nicht, als er einen Kübel Wasser übergeschüttet bekommt. Das verrückte Hütchenspiel, genannt Fang den Hut, ist deshalb sehr lustig, weil man nämlich anfangs nicht die Hütchen, sondern dauernd die Felder einfangen muss. Der Wind will auch mitspielen, aber eben auf seine Art.
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Dann bekommt Amanda ihre grosse Hauptrolle im Stück von der kleinen Seejungfrau. Es werden Fisch-Schwänze angefertigt, Kuchen gebacken und eine Segeljacht für Prinz Ahuii erschaffen. Da das Märchen eher traurig endet, hat man eine gugelländische Version geformt, und zum Schluss eine richtige kleine Nixe bekommen. Das Schauspiel vom Gespenst von Canterville überbrückt eine von Professor Doktor Zeig natürlich angekündigte Wetterstörung.
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Das Gespenst alias Geolg wird zwar für den goldenen Gugel nominiert, aber schnell vergessen, als es heisst, das Museum ist geöffnet. Einen letzter Anblick wirft man auf das Mammut, welches ein ganzes Jahr im gugelländischen Outback verbracht hat - und immer noch steht, dann auf viele merkwürdige Sammelobjekte, die wehmütig stimmen oder gar richtig eklig wirken. Es hat für jeden etwas zu bestaunen.
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Nach Verlassen des Gruselkabinetts erfährt Gugellandia eine ganz besondere Neuerung. Sie bekommen eine Mobbing-Beauftragte. Das ist ein wichtiges Amt und wurde Häschen Lilo von den Klopfis übertragen, weil  sie sich für Moby eingesetzt hat, als dieser gemobbt wurde. Ein ganz anderes Abenteuer erleben nun Frech und Gugel, als sie sich von Krämer Grünling ein Pulver andrehen lassen, das sie in Störche verwandelt.
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Man hätte nicht lachen dürfen, aber das ist leicht gesagt. Immerhin schaffen sie es noch, die verzauberte Eule in die Prinzessin Miezi zu verwandeln, so dass der Kalif Storch auch ein gutes Ende nimmt. Aber schon winken die Distelgeister den Felix herbei. Nichts wird es mit Frech's Rehjagd, man muss Mariendisteln jäten. Da freut sich Edi schon lieber auf das nächste Märchen, das da heisst: König Drosselbart.
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Es wäre langsam an der Zeit, dass Festa in ihrem Beauty-Salon auch anständige Bärte verleiht. Das Märchen ist sehr spannend, weil ein Haufen Geschirr zerdeppert wird und die hochnäsige Königstochter in einen richtigen Schlamassel kommt. Aber am Schluss siegt doch die Liebe, wie auch im nächsten Märchen, denn die Rosen blühen um die Wette, das Dornröschen ist fällig. Schangelina und Grünling stehen vor der Wiege herum, in der endlich mal ein Nachwuchstalent aus den gugelländischen Reihen mitspielen darf.
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Franzi als Dornröschen sticht sich natürlich wie vorhergesagt an der Spindel und nach hundertjährigem Schlaf küsst sie der Harry wieder wach. Dann schlägt ganz unvorhergesehen ein Meteorit in Gugellandia ein. Da ist natürlich sofort wieder Geolg als Sachverständiger von Nöten, aber er kann auch nur feststellen, dass es sich um einen äusserst merkwürdigen Meteoriten handelt, an dem sich offenbar drei Wesen festgekrallt haben.
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Die neuen Bewohner von Gugellandia heissen Easy, Ego und Erkül. Nun aber kommt Schnorbert's Paraderolle in Schneeweisschen und Rosenrot. Während Zottel den braven Bären mimt, muss Schnorbi den kleinen Giftzwerg spielen, und man kann dagegen nichts sagen. Die Rolle ist ihm auf den Leib geschrieben. Etwas brenzlig wird es erst, als die Szene kommt, in der ihn Peso am Schwanz packt und die zwei Schwestern an seinem Bart zerren. Ha ha ha, Gugellandia hat noch nie so gelacht.
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Jahresrückblick
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Der Sommer nähert sich seinem Höhepunkt, alles ist schon ferienhaft, sogar der Swimmingpool ist aufgebaut und lädt Gross und Klein zum Plantschen ein. Beppa hat zur Begrüssung von Amico trotz sommerlicher Hitze das passende Woll-Outfit besorgt, so dass die drei Mäuse die Geschichte von der Stadtmaus und der Landmaus passend zum Besten geben können. Man redet schon die ganze Zeit vom grossen Schiffsbauwettbewerb, aber noch schwebt das Grossereignis nur in den Köpfen. Grünling wartet mit Rebschere, Sense und allerhand Schnippikram auf Helfer.
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Die Schierlingspflanzen vor dem Haus müssen entfernt werden. Das nutzt Edi, indem er kurzerhand anstelle ein Schneidewerkzeug, ein Buch zur Hand nimmt und Vorlesungen über Sokrates verlauten lässt, dass dem herumstehenden Studenten-Gemüse Ohren und Augen übergehen. Da ist ein wenig Erholung im Pool angemessen. Kai und Gonni versuchen, an Laura's Schiffsbaupläne heranzukommen, aber sie kriegen nichts heraus, ausser, dass die Basis ein Kochtopf ist. Aber bevor man zur See fährt, wird es noch romantisch mit der Schönen und dem Biest.
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Mehrere Wochen zittert man mit Miezi um ihren Vater, dann um sie, dann um das Biest in einem verzauberten Schloss, bis sich dann alles zum Guten wendet, dank einer Rose und - wer ist denn der Bösewicht in dem Stück? Sogar die Kurzhalsgiraffe Giselle bekommt eine Rolle. Als Stehlampe nicht als Schlampe. Der Esel Greydon darf endlich ein Pferd spielen und mit Miezi durch den Wald und über die Wiese galoppieren.
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Für die Tanzszene müssen mitten im Sommmer Kerzen gekauft werden, damit die Miezi und das Biest einen ordentlichen Walzer aufs Parkett legen können. Es wird dann noch einmal richtig sportlich in Gugellandia. Das Bienchen aus Berlin hat in Who-is-who einen Senkrechtstart hingelegt und hüpft zusammen mit ein paar anderen Cheerleadern beim ersten gugelländischen Football-Tournier herum. Das Spielfeld wird wieder aus Mehl gezeichnet, umweltfreundlich, kostensparend.
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Nach dem Spiel kribbelt schon die Spannung auf den grossen Schiffsbauwettbewerb. Einige Modelle dieser internationalen SCHIFFSWERFTEN haben noch nie Wasser gesehen. Als die Vertreter Gugellandiens mit ihren Freunden in Savona am Hafen rumstreunen, erregen sie natürlich Aufsehen. Dafür ist man dann auf dem Wasser fast allein. Was die einzelnen Mannschaften im ligurischen Meer alles erleben, beschäftigt die Gemüter noch während den ganzen Sommerferien.
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Das Team von Felix wird von einen Mastbruch ereilt, Kapitän Arturo liefert mit seiner Loreley ein Wettrennen gegen Delfine, das Floss von Tiger kommt in einen Strudel, Butzer's Rettungsinsel wird von den Plüschpiraten geentert, und so weiter, langweilig wird es niemandem auf See, und alle kommen wieder heil im Ausgangshafen an. Allerdings zeitlich ziemlich unterschiedlich.
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Bert und Karotti finden ihre einsame Insel dann doch etwas langweilig und schippern auch nach Hause. Nur Kai und Gonni haben in ihrem Kochtopf weder Ruder noch Steuer und gondeln herrenlos durch den Sommer, so dass man in Gugellandia eine Weile von den zwei Strolchen Ruhe hat. Ringo fischt ein kleines Bärchen aus dem Wasser und Hefe strickt ihm ein neues Bein und tauft ihn Leopold (Poldi), weil sein neues Bein aus Leopardenfell besteht. Der Kleine ist aber damit äusserst zufrieden und macht schon bald viele gugelländische Abenteuer mit.
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Nach der Sommerpause geht es gleich wieder mit Besuch los. Wutzi zu Ehren gibt es eine Pfirsichtorte, Apfeljagd und Steinrutschen, Goldfische fangen und natürlich viel Spass. Kurz darauf kommt Kimba nach Gugelhausen und macht zusammen mit Guido, Poldi, Laura und ein paar anderen einen Ausflug in den nahen Safari-Park. Dort ist es wie im Zoo, nur dass man selber im Auto sitzt und draussen die wilden Tiere frei herumwuseln.
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Beim Schildkrötenrennen entdeckt man ausser Langnasen- und Spitzmaulschildkröten auch eine Wassermelonen- Schildkröte. Laura beguckt  staunend ihre Artverwandten. "Gegen die bin ich ja schlank wie ein Strich in der Landschaft. Zum Glück ist ein Gitter zwischen uns, sonst verwechselt die mich vielleicht noch mit einem Nüsschen."
Dann wird es wieder seeräuberhaft in Gugellandia. Eine Schatzsuche wird vorbereitet.
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Stundenlang geht es dabei durch Raubtierfeld und Bärenwald, und zu guter Letzt muss noch ein Büchsenmonster besiegt werden, bevor es zu der verschollenen Kiste geht, die bis heute noch nicht gefunden wurde.  Es ist Oktober und  das Wetter wird unstabil. Sogar das Dorffest fällt ins Wasser, sehr zum Leidwesen von Battamba, die dort auf der Bühne singen wollte. Anfangs ist man vom Regen noch angetan, tut ein wenig Nass der Natur doch gut.
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Es regnet nicht ohne Unterlass. Einen strahlenden Tag gibt es dann doch, und man beschliesst mit Lisa den Turm von Roccaverano zu erklettern. Sie müssen ganz schön mutig sein, denn es führen keine Treppen, nur Leitern hinauf zu dem begehrten Aussichtspunkt. Dafür ist dort oben eine herrliche Sicht auf die ganzen Hügel der "Langhe". Wieder in Gugellandia retten sie noch Frösche aus dem leeren Wassersilo. Lisa hat überall tapfer mitgemacht, auch wenn sie wahrscheinlich lieber in einem Märchen die Prinzessin gespielt hätte. Vielleicht das nächste Mal.
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Die zweifelhafte Wettersituation bringt Edi auf die Idee, man könnte den "Oliver Twist von Charles Dickens" aufführen. Das ist eine solch traurige Geschichte, dass Regenwetter praktisch immer passend wäre.  Er spielt selber den mitleiderregenden Waisenjungen, der von einer miesen Lage in die nächste gerät. Man hat dann aber bei der Aufführung so viel Spass, dass man fast fürchtet, die Geschichte könnte aus dem Ruder laufen.
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Aber Edi kann so gut "traurig gucken", dass er das Geschehen immer wieder rettet, auch wenn dieser Held eigentlich wirklich nicht viel anderes macht, als hauptsächlich Mitleid zu erregen. Die Szene vom Begräbnis hat allen den Schauer über den Rücken gejagt. Als Edi falsch verdächtigt, und von vielen Leuten, sogar Polizisten, verfolgt wird, ist der Geschichtsverlauf in der Tat sehr spannend.
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Aber dann macht ihnen das Wetter wieder einen Strich durch die Rechnung. Nein, auf Schnee ist man nicht erpicht. Man findet nur schwer eine Ecke, die nicht weiss ist. Sie haben dann die Geschichte etwas abgekürzt und mit einem Happy End versehen, keine Sekunde zu früh, denn schon kommt Schrotto durch die Beammaschine nach Gugellandia.
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Was tut man, wenn Besuch kommt, und das Wetter ist zum Wegwerfen? Richtig, man entfacht ein tolles Lagerfeuer, singt und tanzt im Regen herum und zwischendurch geht es mit der Zeitmaschine zurück in den Frühling, wo die Mandel- und Pfirsichblüten um die Wette duften. Aber schon geht es mit Riesenschritten in Richtung Weihnachten. "Wir brauchen ein Weihnachtsmärchen, wie wäre es mit Peterchen's Mondfahrt?" "Die Idee ist nicht schlecht, allerdings was soll ein Maikäfer im Dezember?" Erst muss man mal einen Maikäfer finden.
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Geolg ist zwar ein etwas seltsamer Maikäfer geworden, aber es hat dann doch allen grossen Spass gemacht, zum Sandmännchen auf die Sternenwiese und mit ZWISCHENLANDUNG zum Weihnachtsmann und den Lebkuchen zu fliegen. Poldi ist sogar freiwillig in die Kanone geklettert, die Harry gebastelt hat. "Ist nur ein Spiel, verstehst du, wir schiessen natürlich nicht richtig, ihr seid nur Schauspieler." Und so retten sie das verlorene Bein vom Sumsemann, und dank den gebastelten Sternen ist die Stimmung sogar etwas weihnachtlich geworden.
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Kurz vor dem Fest wird noch die Detektei Andi und Schnorbi gegründet. Die zwei machen sich auf die Suche nach dem verschollenen Christstollen, der dann eine lustige Überraschung bietet. Zuerst sind aber alle ratlos, wer kann denn  einen Christstollen aus der Originalverpackung klauen, ohne das Siegel aufzubrechen? Es werden diverse Schurken befragt, denen man vieles zutraut, keiner ist es gewesen, aber alle sind verdächtig.
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Zu guter Letzt lüftet Hefe das Geheimnis um den verschollenen Stollen. Zur allgemeinen Erheiterung ist es dann gar kein Christstollen sondern ein Mohnstrudel. Ha ha ha. Jetzt muss noch schnell ein Christbaum her, aber natürlich will man keine Tanne fällen, sondern sie graben einen kleinen Wacholderbaum aus. Dann kann Weihnachten kommen. Und zusammen warten wir jetzt auf das glorreiche Auftauchen des Neuen Jahres. Prosit 2020.
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Wir danken allen, die mit uns durch das Jahr spaziert sind und hoffen, dass wir uns auch nach der NEUJAHRSANSPRACHE gesund und munter wiedersehen.


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