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Juli 2020





 
Der Sommerlinkkalender 2020 ist da!
sommerlinkkalender 2020

 
Traumreise  -  Luise und Wonny
Man schreibt schon die zweite Juliwoche, die gugelländischen Ferien stehen vor der Tür. Das soll mit einem grossen Gartenfest gefeiert werden. Luise und Wonny haben den Monat Juli gewonnen und stehen nun im Mittelpunkt der Festivitäten. Das wissen die beiden aber noch nicht, und man wartet gespannt, was der Nachmittag noch so bringen wird. Die einen planschen, die anderen plauschen. Aber hauptsächlich wartet man auf die Leckereien, die an so einem Fest normalerweise geboten werden.
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"Platz da, der Vergissmeinnichttrank kommt!" Edi und Beppa rucken die Bowleschüssel heran und Klepf gibt Kommando. "Schnell allen einschenken und die nächste Ladung holen! Nicht dass noch jemand verdurstet." Es ist zwar angenehm unter dem Olivenbaum, aber Durst und Hunger haben die meisten immer. Ins Wasser trauen sich noch nicht viele, obwohl es ja heisst, mit vollem Bauch soll man nicht schwimmen gehen. "Schaut mal, bei Gugel am Tisch gibt es Aprikosen-Eis-Torte. Hoffentlich essen die nicht alles auf."
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Geolg ist wieder voll ausgerüsteter Bademeister. "Jetzt brauche ich aber noch einen Hochsitz." fordert er. Obwohl immer noch niemand baden geht ausser ein paar übermütige Insekten und dürre Blätter, die vom Olivenbaum herunterkommen. Aber alle sind guter Laune und spassen fröhlich herum. "Wie lange dauert denn so ein Tischtennis-Match, ich möchte auch mal spielen." Alinka schaut schon stundenlang nur zu, wie der Ball hin und herfliegt. Kadi und Dika sind immer noch unentschieden.
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"Ich habe gehört, es gibt noch eine Überraschung." ruft Atina quer über den Pool zu Zeig, der vor lauter Getümmel nicht einmal mehr freien Blick zum Himmel hat. "Überraschung? Wer hat das gesagt?" Edi und Beppa kommen nun mit der zweiten Ladung Vergissmeinnichttrank. Sie können die Riesenschüssel nicht ganz voll machen, weil sie sie sonst nicht mehr schieben können. "Na, schmeckt dir die Aprikosen-Eis-Torte?" Stilles Schmatzen ist genügend Antwort. "Ich mag lieber etwas Salziges." Easy hat sich ein Stück Zucchini-Kuchen geschnappt.
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Sogar die gugelländischen Huftiere gönnen sich einen Drink mit dem Strohhalm. "Wow, schmeckt genau wie es aussieht, nach Aprikoooose!" schwärmt Pedro. Aber nun naht tatsächlich Guido mit der angekündigten Überraschung. "Alle mal herhören, hier kann man eine TRAUMREISE gewinnen!" Obwohl keiner so richtig weiss, was man sich unter einer Traumreise vorstellen soll, kommen sie neugierig aus allen Richtungen und versammeln sich um Guido's seltsames Wagenrad. "Was sind denn das für Zeichen rundherum?"
"Das sind Buchstaben, besser gesagt immer zwei. Wir drehen nun das Rad und dort, wo es stehen bleibt, passiert etwas." Man will eigentlich warten, bis man Glücksfee Miezi im Getümmel gefunden hat. Aber nun dreht Guido selbst.
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Das Rad saust imposant im Kreis herum und bleibt bei den zwei Buchstaben "Lu" stehen. "Wer hat einen Namen, der mit Lu anfängt?" fragt Guido scheinheilig in die Runde. Luise zuckt zusammen. "Hoffentlich muss ich nun nicht abwaschen oder ein Gedicht aufsagen." Alle lachen. "Nein," sagt Guido, "du musst lediglich noch zwei Leute finden, deren Name auch mit Lu anfängt, dann kannst du dich für die Traumreise bewerben." Luise denkt nach wie verrückt. "Ich kenne doch noch lange nicht alle." seufzt sie. "Aber Lulu, die Safety-Schnecke kennst du doch, und Lummi, der hat erst grad in einem Märchen mitgespielt." Die drei "Lu's" sind also gefunden. Es geht weiter. Guido dreht das Rad. Als es zufällig bei "Wo" stehen bleibt, glauben einige schon nicht mehr an Zufall, aber sie finden es in Ordnung, schliesslich sind Luise und Wonny heute die Ehrengäste.
Wonny hat noch zwei Mitspieler, das sind Wolfi und Wombi, beide auch nicht ganz unbekannt.
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Auch mit "Do" werden Kandidaten für das Traumreisespiel ermittelt. Dolly Dama (Schauspiellehrerin), Domi (Lama) und Dongdong (Känguru). "Das Baby lasse ich lieber bei dir, Autu, man kann ja nie wissen, was man bei so Spielen alles machen muss." Guido instruiert nun auch noch die restlichen, durch das Rad ermittelten Kandidaten. "Ihr spielt zuerst im Team und später gegeneinander." Die Gruppe "Ri" macht grosse Augen. Riccio, Ringo und Riegel kennen sich noch gar nicht so gut. Auch die Gruppe "Ma" muss sich erst näher kennen lernen.  Martha ist gugelländische Kräuterhexe und wirkt eher im Verborgenen. Matoni und Marmori sind erst knapp ein Jahr in Gugellandia.
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Guido schwingt fröhlich Reden, das macht er ja so gern. "Ich darf euch nun bitten, jeder mit seinem Team vorne zur Strasse zu kommen. Wir haben dort ein Seil gespannt, da müsst ihr mit dem Schwebekorb auf die andere Strassenseite übersetzen und dabei Bällchen werfen, die euere Mitstreiter auffangen müssen. Keine leichte Aufgabe, ich sags euch!" Unten an der Leiter, die den Aufstieg zum Korb bedeutet, findet man auch noch die sechste Gruppe "Mo".
Moritz, Moby und Mogli freuen sich, am Spiel um eine Traumreise teil zu nehmen.
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"Die ersten drei können jetzt im Korb Platz nehmen. Es sind dies Martha, Wonny und Luise. Ihre Mitspieler können unten bei Miezi Becher fassen, mit denen müsst ihr die runtergeworfenen Kugeln vor dem Aufprall retten. Ihr dürft sie auch mit den Pfoten fangen und dann in den Becher tun." Soweit scheint alles klar. Es herrscht grosse Nervosität, aber das gehört zu solchen Spielen. Wer am schlechtesten abschneidet, fliegt raus.
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Zur Beruhigung sitzt Battamba oben auf dem Startplatz des Korbes und krächz hinunter. "Ihr könnt euch eine Landeshymne oder einen Hitparadensong wünschen, aber Arien singe ich am liebsten, einfach nur sagen, was ihr zum Konzentrieren braucht." Als die ersten Drei im Korb sitzen, wird der Mechanismus gestartet. "Luise, du hast die roten Kugeln, Wonny, du die Grünen und Martha wirft die mit der Farbe Orange."
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Aber damit haben die Teilnehmer nicht gerechnet. Der Korb fährt nämlich nicht gemütlich nur über die Strasse, sondern schwungvoll mehrere Male hin und her. Da ist es natürlich nicht verwunderlich, dass die Trefferquote relativ gering ist, obwohl die unten herumsausen als wären sie selber Kugeln. "Ich habe schon zwei!" freut sich Wombi, während man von Marthas Leuten wenig Jubelrufe hört.
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Als es dann ans Zählen geht, ist gut zu erkennen, dass die Mannschaft von Wonny mit fünf Kugeln eindeutig als Sieger hervorgeht. Luise's Team hat eine Kugel weniger. Martha, Matoni und Marmori sind letzte dieser Gruppe mit nur zwei Kugeln. "Aber jetzt kommen ja noch die anderen. Die müssen erst besser sein."
Man ist gespannt. Moritz steht schon auf der Leiter und setzt sein siegessicheres Grinsekatzenlächeln auf. Welche Farbe haben wir? "Ihr habt blaue Kugeln, Moritz!"
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Battamba ist noch nicht zum Singen gekommen, weil alle gefunden haben, sie müssten Ruhe haben, damit sie sich konzentrieren können. Aber obwohl Moritz nun mit lautem Miau die erste blaue Kugel schleudert, es geht eben doch sehr rasant hin und her. Natülich nehmen es die Teilnehmer nicht bitter ernst, wenn sie mal daneben werfen. Da sind immer ein paar verlegene Sprüche dabei. "Oh, ich wollte nur schauen, ob sich die Kugel im Gras tarnt, hihi."
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"Wieso hat denn Moritz immer noch blaue Kugeln, ich habe schon lange nichts mehr zum Schiessen." jammert Dolly Dama. "Oh, entschuldige" stottert Ringo, "dann habe ich wohl versehentlich deine rumgeballert." Aber es nützt trotzdem nichts. Die Zählung erfolgt durch den unbestechlichen Schnorbert und die faire Miezi.
"Wir sind sicher Letzte geworden, ich habe das so im Gefühl." seufzt Domi, und sie könnte vielleicht recht haben.
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Von den rosa Kugeln wurde nur eine erwischt. Aber die anderen waren auch nicht gerade sehr erfolgreich. Miezi macht ein gespielt sorgenvolles Gesicht. "Was bedeutet das jetzt?" fragen die "Do"s und schauen etwas betrübt, weil sie das Spiel eindeutig verloren haben. "Das bedeutet, ihr habt die erste Traumreise gewonnen. Ihr könnt gleich starten und zwar ohne TRANSPORTMITTEL, nämlich mit unserem Beamgerät. Ihr dürft sogar noch jeder einen Freund mitnehmen!  Dongdong natürlich auch das Baby."
Sie stellen sich also erwartungsvoll vor dem Beamgerät auf. "Nur einfach durchmarschieren, ihr seht ja dann, wo ihr rauskommt!"
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Während die erste Gruppe also erfolgreich nach Paris gereist ist, macht sich schon der zweite Verlierer an den Start. "Ihr habt leider auch nicht genügend Kugeln gesammelt, aber ihr bekommt natürlich ebenfalls eine Traumreise und dürft euere Freunde mitnehmen. "Riccio, Ringo und Riegel können es noch gar nicht glauben, und ihre Freunde erst recht nicht. "Ja wo geht denn unsere Reise hin?"
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Und schon landen vier Igel, ein Schnabeltier und eine lustige Ente in einer Bucht in Korsika. "Na die werden sicher ihren Spass haben." Moritz, Mogli und Moby haben ebenfalls zu wenig Punkte gesammelt und dürfen nun aber ihre liebsten Freunde herbeirufen. Moritz wählt natürlich Jakob, obwohl der aus dem gugelländischen Seniorenheim kommt und eine Sonderbewilligung braucht. Mogli freut sich, mit Balu zu verreisen und Moby hat Laura als Mitpassagier gewählt. Und so warten alle sechs nun natürlich gespannt, wo sie das Beamgerät hinführen wird.
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Die lustige Truppe landet an der Algarve, der Atlantikküste in Portugal. "So, und nun zu uns Übriggebliebenen." grinst Guido. "Es kommt jetzt eine Fragerunde, in der ein Mitstreiter mit einer sportlichen Aktivität die falsche Antwort wieder aufheben kann. Seid ihr bereit? Man ist bereit.
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Die erste Frage geht an Wonny. "Wie heisst die Hauptstadt von Bulgarien? - Richtig,  jetzt du, Luise, wie heisst die Hauptstadt von Albanien? - Richtig!" Sowohl Wonny, wie auch Luise können ihre Fragen beantworten. Aber jetzt kommt die Frage an Martha. "In welchem Staat liegen die Niagara-Fälle?" "Ich weiss es nicht. In Amerika?"
Jetzt kommt der sportliche Einsatz. Guido freut sich schon. "Seht ihr das Rutschbrett da drüben? Euer sportliche Kandidat muss nun da runterrutschen und innert zehn Sekunden wieder hier auf der Matte stehen."
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Martha wählt natürlich Matoni, den Seehund, der kennt sich doch sicher mit Rutschen ins Wasser aus. "Los, Matoni, viel Glück, hol uns unseren Traumurlaub!" ruft ihm Martha noch nach. Der kleine Sausewind rutscht im Höllentempo das Brett hinunter, platscht und klatscht im Wasser herum. "Los, raus, jetzt musst du raus kommen, innert zehn Sekunden musst du hier auf der Matte stehen, sagt Guido."  Aber was nun kommt, damit hat niemand gerechnet. Matoni schaut Martha treuherzig an und dreht sich um. Genüsslich schwimmt er noch ein paar Runden, während es im Hintergrund schon heisst:  "Drei - Zwei - Eins - Aus."
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"Wir haben verloren, das war das Aus für uns!"  "Ach, mach dir doch nichts draus, Martha, wo wärst du denn gerne mal hingereist?" Die Drei holen sich noch ihre besten Freunde und tapsen dann erwartungsvoll durch das Beamgerät, und was glaubt ihr, wo sie gelandet sind??
"Sehr witzig, aber jetzt weiss ich immer noch nicht in welchem Staat die Niagarafälle liegen."
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Es sind inzwischen nur noch sechs Teilnehmer übrig. Nämlich die zwei Teams von Luise und Wonny. Als erstes müssen sich nun die Schnecke Lulu und Wolfi messen, indem sie ein Hindernisrennen durch den Wald absolvieren müssen. Überall unwegsames Gelände, Stolpersteine und schiefe Hänge mit Gestrüpp und morschen Ästen. Obwohl Lulu mindestens viermal grösser ist als Wolfi, sie ist und bleibt eine Schnecke, wenn auch eine rasante. Aber Wolfi ist doch ein sehr winzig kleiner Wolf und so ist das Rennen immer ziemlich ausgeglichen, mal ist der eine vorne, mal der andere.
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Nach einigen Minuten kommen beide gemeinsam am Ziel bei Guido wieder an. Der Rätselvogel ist etwas ratlos. Mit Unentschieden hat er in einem sportlichen Wettkampf nicht gerechnet. "Na gut, schauen wir erstmal, wie es die beiden im Kaktus-Irrgarten schaffen." Wombi und Lummi sind die Unglücklichen, die nun mit verbundenen Augen durch den Kaktuswald tapsen müssen, um den Ausgang zu finden. Oben krächzen Papageien und geben Anweisungen. Keine wundervolle Aufgabe! Aber es geht ja schliesslich um eine Traumreise.
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Aber sowohl Lummi wie auch Wombi haben, wenn auch verbundene Augen, doch schlaue Pfoten und ein gutes Gehör und können sich ohne Verletzungen recht schnell durch das stachelige Labyrinth hindurcharbeiten.
Jetzt endlich darf Battamba ihre Siegesarie losträllern, man weiss zwar nicht genau, was es sein soll, aber es tönt wie "Quiiiikake Schääääämpies" und ist sicher gut gemeint.
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Die Papageien haben durch ihre verschiedenen Stimmen den zwei Verirrten natürlich den Weg etwas leichter gemacht, aber zu dumm, nun kommen tatsächlich sowohl Wombi, wie auch Lummi, wieder gleichzeitig am Ziel an. Guido kratzt sich an seiner letzten Kopffeder und überlegt. "Ich glaube, es hat hier irgendwo einen Gerechtigkeitsvogel im Spiel, der mir den Wettbewerb madig machen will." Aber es gibt nichts zu rütteln. Alle haben Gleichstand und Guido hat keine STICHFRAGE zur Hand.
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"Dann wünsche ich euch allen einen schönen Urlaub mit euerer Traumreise! Wo immer sie auch hinführen mag." Guido schaut selber neugierig zu, wo es für die einzelnen Gewinner nun hingeht. Da stehen nun Lulu und Wolfi vor dem Eingang zum Beamgerät, und wo sind sie gelandet? "Auf den Philippinen, Wolfi, wir sind auf den Philippinen!"
Wombi und Lummi hoffen insgeheim auch auf einen Südseestrand.
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"Wo sind wir, Wombi, ist das Australien?" "Die Palme links von mir hat gesagt, wir wären auf den Fiji-Inseln, ich habe keine Ahnung, wo das ist, aber ich find's herrlich!"
Und wohin hat es wohl das Siegerpärchen verschlagen?
"Aprikosen- Eis-Torte auf den Seychellen hat man auch nicht alle Tage, ha ha ha!"
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Das Beamgerät wartet. Wer möchte einsteigen? Wünsche gar nicht erst äussern, die Maschine kann Gedanken lesen.

 
Des Kaisers neue Kleider
Der Sommer ist da, aber das Schwimmbassin für übermütiges Geplansche ist besetzt. Na klar, man kann ja immer noch verschiedene Teiche und Tonnen zum Baden benutzen, aber so richtig Ferienstimmung kommt eben nur auf, wenn man etwas Neues baut. Also packen ZIEGE, ESEL, FROSCH und Edi die Gelegenheit beim Schopf und das im Estrich vergessene Planschbecken aus. "Die Tiere werden einen Riesenspass haben." Edi ist sicher, dass ihr Vorhaben auf positives Echo stösst. Frifri, Vanille und Pedro helfen abwechselnd, die Luftpumpe zu bedienen."Schau mal, Pedro, da sind ja mehr Sicherheitsvorschriften aufgedruckt, als Wasser hineingeht!"
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"Das macht nichts, wir werden schon noch genügend nass. Los, mehr Luft, hier braucht es noch, auf der Seite, wo ist denn das Ventil?" Sie hüpfen wie Trampolinspringer auf der Pumpe herum, und langsam nimmt das komische Plastikwesen auch Gestalt an. "Wo wollen wir es denn hinstellen, in die Sonne oder in den Schatten?" Frifri guckt sich neugierig auf der Wiese um. "Gute Frage, schwierige Sache, denn zum Sonnenbaden braucht man beides." Edi schlägt vor, die zukünftige Badeanstalt unter dem Olivenbaum anzusiedeln. "Wo ist Geolg, wir brauchen einen erfahrenen Bademeister!"
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Man braucht auch noch Harry, damit das Bassin gerade aufgestellt werden kann. Geolg ist es egal, ob gross oder klein, viel oder wenig Wasser. "Ersaufen kann man auch im kleinsten Tümpel." weiss er. "Na hör mal, Geolg, da schau, kannst ja mal die Sicherheitsvorschriften lesen, alles japanisch, arabisch und holländisch."  Sie entscheiden sich für Halbschatten. "Die Sonne pflegt ja zu wandern." witzelt Frifri, "dann ist überall mal ein bisschen Schatten."  "Oh, schaut mal, wer hat denn Grünling bestellt?"
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Der Pflanzenexperte naht mit Mauli und Bauli und Blumendekoration. "Das wird hier ein richtiger Sommerspielplatz, Leute, es gibt auch ein Café mit Eisdiele und Erfrischungen. Alle arbeiten einträchtig, sogar die Wuwatis machen ausnahmsweise keinen Unfug, es ist ihnen zu heiss. "Wo soll ich die Tafel hinhängen, Flipp?" Das Wuwati überlegt. "Mikiwuki, hänisoki!" Was soviel heisst wie, ist mir egal, fällt sowieso wieder um. Aber Harry hat schon ein Ziel im Auge und montiert die Tafel. "Das macht doch richtige Ferienstimmung! Als wären wir an einem anderen Ort!"
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Dass man in Italien ist, merkt man auch an der bunten Verkleidung vom Erfrischungs-Stand, den Laura nach dem Vorbild von Miezi's Tanz-Café erbaut hat. "So, jetzt könnt ihr das Wasser einlassen!" ruft Geolg nach eingehendem Studium der ganzen Aufdrucke auf dem offenbar gefährlichen Spielzeug. Darauf haben Edi und Co. gewartet. Sie sausen sofort los und holen den Schlauch. "Wasser marsch!" Sie können es kaum erwarten, vom Rand aus ins kühle, erfrischende Nass zu springen.  Aber was ist das? Edi wird plötzlich blass wie ein Leintuch. "Ich habe etwas Wichtiges vergessen!"
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"Tu doch nicht so geheimnisvoll, Edi, was ist denn los? Was hast du vergessen?" Vanille klettert besorgt aus dem Wasser und versucht, Genaueres aus Edi rauszukriegen. Aber der rennt schon an Geolg vorbei und sagt: "Du kannst dir schon mal einen Stellvertreter für deinen Posten suchen, du bist hier nicht mehr lange Bademeister!" Dann saust Edi davon. "Was der kleine Kerl wohl wieder ausgefressen hat?" fragen sich seine zurückgebliebenen Freunde. "Nichts ausgefressen, er sagt, er hat etwas vergessen..."
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"Da ist es ja." Edi ist erleichtert, als er sein Buch noch genau so vorfindet, wie er es verlassen hat. Niemand hat ihm einen Buchstaben weggelesen, alles noch in bester Ordnung. "Ich muss zu Miezi, wir wollen ja heute noch ein Märchen aufführen, sie wartet sicher schon. "Ja, wo warst du denn so lange, Edi, ich brauche doch das Buch. Miezi schnüffelt kurz darin herum, dann weiss sie Bescheid. "Zuerst brauchen wir mal eine Menge Dummköpfe, ha ha ha." Die Papageien haben zugehört und fragen nun leicht empört. "Wozu brauchst du denn die? Wir können doch nicht jeden fragen, ob er ein Dummkopf ist, das wird doch keiner zugeben." mutmasst Cirillo.
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"Sie sollen die DUMMKOEPFE ja auch nur spielen, aber es wäre nicht schlecht, wenn sie ein klein bisschen doof aussehen, ihr wisst schon, was ich meine." Die Papageien flattern los, um Dummköpfe zu besorgen. "Dann brauche ich noch zwei Scharlatane, das sind Schwindler, so kleine Ganoven." Kai und Gonni blinzeln Miezi grinsend an. "Nein, ihr seid mir zu echt, ich brauche keine zukünftigen Knastbrüder, ich suche Scharlatane."  Bradipo hat sich als guter Schauspieler bereits einen Namen gemacht und will seinen Freund Hehehe als Kumpanen mit einbringen." Miezi ist einverstanden und sucht nun nur noch den Minister des Kaisers."
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Obwohl Schnorbert in die engere Wahl kommt, fällt Miezi dann eine überraschende Entscheidung. "Gute Schauspieler sind nicht immer diejenigen, die sich selber verkörpern." Edi hat inzwischen Geolg an den Drehort gelockt. "Was spiele ich denn diesmal? Gespenst, Maikäfer, Geologe?" Der Bademeister schaut Edi erwartungsvoll an. "Viel besser, Geolg, du spielst diesmal einen Kaiser!"
Die zwei vertrautesten Diener des Kaisers treten auf. Es sind Dika und Kadi, die heute die ehrenwerte Rolle der kaiserlichen Hofangestellten spielen dürfen. "Der Kaiser will neue Kleider!" Das ist nichts Neues in dem Land, in dem das Märchen spielt. Der Kaiser will dauernd neue Kleider. Aber jetzt redet ihm gerade sein Minister ins Gewissen.
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Aussenminister Lummi ermahnt gerade den Kaiser, seine STAATSGESCHAEFTE nicht zu vernachlässigen. "Was heisst vernachlässigen, die interessieren mich nicht, lieber Lummi, ich möchte mich mit schönen Dingen umgeben, mit Kleidern in Samt und Seide, glänzend und prachtvoll, wo ist der Hofschneider, ich brauche dringend etwas Neues für den Nachmittag." "Aber Herr Kaiser, das ist unklug, so viel Geld für Kleider auszugeben, ihr Volk braucht dringend Hilfe, der Staat ist bald pleite, wenn niemand etwas zu essen hat, kann auch niemand arbeiten, dann geht nichts mehr..." Lummi fleht den Kaiser an, doch an sein armes Volk zu denken, aber der erwidert nur. "Papperlappap, dafür sind Sie da, Herr Minister, kümmern Sie sich besser um den Staatshaushalt!"
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Der Kaiser ist ziemlich schlechter Laune und giftet gleich Dika und Kadi, seine Diener, an. "Was steht ihr so dumm herum, holt mir endlich den Schneider, damit er mir ein neues Gewand macht, ich kann den alten Rock nicht mehr sehen, ich habe ihn schon seit dem Frühstück an. Wird's bald?" Der Schneider eilt sofort herbei, aber ihm schwant nichts Gutes.  "Ich habe nichts anzuziehen, ich will etwas Neues, los, Meister Keck, werden sie kreativ, oder ich werfe sie im hohen Bogen auf die Strasse!"
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"Wie wäre es mit diesem Stoff, kaiserliche Hoheit, steht ihnen ausgezeichnet!" Aber der Kaiser ist entsetzt. "Sowas trägt ja die Nachbarin der Putzfrau. "Und das hier?" - "Um Gottes Willen, darin sehe ich ja aus wie ein kranker Vampir, lassen Sie sich endlich was besseres einfallen, Meister Keck, ich sag es ja, sonst sind Sie gefeuert!" Dem Kaiser passt heute rein gar nichts. "Wollen Sie mich kränken, diese Farbe hatte ich schon vor einer Woche, ich kann doch nicht dauernd das selbe tragen."
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Der Kaiser regt sich schrecklich auf und lässt sich auf den Haufen mit den vorgeschlagenen Stoffen plumpsen. "Wenn Ihnen nichts mehr einfällt, sie lausiger Schnippelmeister, wird gleich eine Stelle hier am Hofe frei." Kadi und Dika sehen starr wie Salzsäulen aus einer Ecke des Thronsaales zu, wie der Kaiser eigenhändig den armen Schneidermeister Keck mit einem Fusstritt in Richtung Ausgangstüre befördert. "Oh weh, der arme Schneider." sagt Kadi. "Ach was, der arme Kaiser, jetzt hat er keinen Schneider mehr!"  Das ganze Kaiserreich scheint unausweichlich auf eine Katastrophe hin zu driften.
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Das Volk ist arm und hilflos. Es ist aber offenbar auch ein bisschen dumm, dass es seinen Kaiser einfach so walten lässt, wie es ihm gerade in den Kram passt. Edi und Miezi, zwei Bürger dieses mausarmen Kaiserreiches unterhalten sich gerade am Stadttor, als zwei merkwürdige Neulinge aufkreuzen. "Wie ehrliche Bürger sehen die zwei nicht gerade aus." mutmasst Miezi, "aber man soll ja nie nur auf das Äussere gehen.""Hallöhchen, ich bin Brad und das ist He, wir suchen ehrliche Arbeit, gibt es hier so was?."  Edi schaut die beiden kritisch an. "So viel ich weiss, ist gerade der Hofschneider entlassen worden, habt ihr Talent für Modekram? Unser Kaiser liebt sowas."
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Sowohl Bradipo als auch Hehehe ziehen gleichermassen die Lefzen nach hinten. "Mode? Ha, das ist gerade unser Fachgebiet. Wir kommen direkt aus Malino und Piras, dort tägt man den neusten Chick."  
Es naht auch schon der Kaiser mit seinem Minister. "Sie müssen etwas kürzer treten, Majestät, das hält das Budget nicht mehr lange aus, sehen Sie doch, die armen Leute, völlig apathisch vor Hunger..." "Wenn Sie nicht endlich das Maul halten, Lummi, sind sie der nächste, der fliegt."  
Zuerst aber fliegen noch die zwei Scharlatane und zwar mit einer Verbeugung vor dem Kaiser hin. "Majestät, wir haben gehört, sie suchen einen neuen Schneider. Hier haben sie gleich zwei der besten Modeschöpfer aller Zeiten."
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Obwohl das ganze Volk des Kaisers Mode-Eskapaden missbilligt, schöpfen nun doch alle Hoffnung in ein neues Gewand, das dem Kaiser vielleicht die Augen öffnet.  Brad und He werden in die kaiserliche Schneiderwerkstatt geführt und sollen gleich anfangen. "Was brauchen Sie? SEIDENSTOFF, wieviel, welche Farben, nein sagen Sie nichts, ich will mich überraschen lassen. In einer Stunde erwarte ich den ersten Vorschlag."  Da natürlich unsere zwei Scharlatane überhaupt keine Ahnung vom Kleidernähen haben, sind sie froh, dass Herzchen, das Stecknadelkissen die nötige Erfahrung mitbringt. "Es ist ausser ein bisschen Faden und einem Ballen Seide nichts mehr vorrätig. Damit könnt ihr dem Kaiser gerade noch ein wenig Unterwäsche anfertigen." 
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"He, hast du gehört? Das Herzi hat mich auf eine Idee gebracht. Wir schneidern dem Kaiser ein neues Kleid aus Nichts. Wir sagen einfach, es ist so wertvoll und unbeschreiblich kostbar, dass es nur Wesen gleichen Kunstverstandes sehen können. Dummköpfe und Heuchler werden nichts von der ganzen Pracht sehen und somit entlarvt werden." Bei Hehehe rattert's und denkt's, aber so ganz hat er noch nicht kapiert. "Du meinst, wir tun nur so, als hätten wir Stoff, dabei ist es nur Luft?" "Genau, aber wir sagen natürlich, dass es die Seide aus den Federn des Paradiesvogels ist und wir mit Stickgarn aus den Tränen der Perlen arbeiten."  
Bei einem so guten Konzept für ein Gewand ist natürlich ein kleiner Vorschuss angebracht.
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Der Kaiser wiegt sich in Vorfreude. Die Schilderungen der zwei Mode-Fachmeister aus Malino und Piras war so überzeugend, aber der Kaiser hält es vor Neugier fast nicht mehr aus und bittet seinen Minister, einmal im kaiserlichen Nähstudio vorbeizuschauen und ihm Bericht zu erstatten. "Guten Tag, die Herren, ich komme vom Kaiser und soll mal fragen, wie weit ihr schon seid." Natürlich ist überhaupt kein Stoff zu sehen, aber die zwei Scharlatane zupfen und nähen an einem imaginären Gewand herum, dass Lummi zweimal leer schlucken muss, um zu begreifen. "Also entweder nähen die ein Luftgespinst oder ich bin einer von diesen Dummen und Heuchlern, die den Stoff nicht sehen können."
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Im ganzen Kaiserreich erwartet man den Moment, wenn der Kaiser mit seinem neuen Kleid das erste Mal wieder vor sein Volk treten wird. Er hat sich inzwischen tatsächlich ein wenig Gedanken darüber gemacht, warum ihm wohl kein Stoff, kein Gewand mehr so richtig Freude macht. Zu einer Lösung ist er allerdings nicht gekommen. Er kann es einfach kaum mehr erwarten, bis es fertig ist. "Wie sieht es aus, haben Sie es zu Gesicht bekommen, Lummi?" fragt der Kaiser aufgeregt seinen Minister. "Es ist unbeschreiblich, Majestät, wie wenn sich das Licht von allen Seiten auf einen Punkt konzentriert." Geolg fängt sogar vor Aufregung zu stottern an. "Dddddie Farbe, wie ist denn die Fafarbe.?"
Lummi hat sich entschlossen, kein Dummkopf zu sein und das Unsichtbare nun sogar in allen Versionen zu beschreiben.  "Farbnuancen, einmalige und alle, die Sie sich nur denken können, Majestät." Der Kaiser ist nun ganz hibbelig und schüttelt noch mehr Geld aus der Staatskasse.
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Die zwei Scharlatane He und Brad schaffen es immer wieder, den Kaiser zu vertrösten und ihm noch mehr Geld abzuluchsen. Einmal, als Kadi und Dika wieder mit mehr Förderungsgeldern anmarschiert kommen, sehen die beiden, dass das Coutier-Team anstatt beim Nähen am Schwatzen ist. Im ganzen Atelier ist kein Fetzen Stoff zu sehen, ausser dem Ballen mit weisser Seide für kaiserliche Unterwäsche. "Ihr dürft nicht gucken, sonst seid ihr Dummköpfe!" weiss Brad den beiden als Ausrede für sein Nichtstun hinzuwerfen. "Den Stoff sieht nur, wer genügend gebildet ist und Sachverstand für die schönen Künste hat, ansonsten ist er ein Heuchler und Dummkopf." Ganz frustriert ziehen Dika und Kadi wieder ab.
Zum Glück sind die zwei ehrliche Freunde und tauschen ihre Beobachtungen aus. "Ich habe auch nichts gesehen, das bedeutet, ich bin ein Dummkopf." "Genau wie ich. Wir sind beides Dummköpfe, aber das geben wir natürlich nicht zu, gell?"
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Endlich ist es soweit. Der Kaiser darf ins Atelier und die beiden Mode-Künstler werden ihm sein neues Kleid präsentieren. Natürlich geht es dem Kaiser nicht anders als den anderen, er sieht nichts, keinen Stoff, keine Umrisse und hat im Moment keinen Schimmer, ob nicht sogar er vielleicht doch nur ein Dummkopf ist.
"Wir werden ihrer Majestät nun das Gewand anziehen. Sind Sie bereit, Herr Kaiser, die unbeschreibliche Leichtigkeit des Stoffes könnte sie in die Knie zwingen, sollen wir Sie stützen?"
"Spühren Sie das Flattern in den Lenden, das sind die aus Schmetterlingsflügeln gesteppten Abnäher, und hier hinten am Kragen, leicht gerollte Elfenpalastfliesen, die vorne über eine rauschenden Silberglockentreppe bis zum Gürtel plätschern. Jetzt kommt aber noch die Hose und der Umhang, Herr Kaiser, ist alles okay?"
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Der Kaiser hat sich ergeben. Er fühlt sich wie in Watte gepackt und doch erfrischend unbeschwert, er hat ja auch gar nichts an ausser einem Haufen eingetrichtertem Singsang, Klimbim und fantastischem Brimbamborium. Aber er fühlt sich dann doch richtig gut gekleidet, um vor sein Volk zu treten. "Ich werde die zwei Schneider fürstlich belohnen, ich habe mich in einem Gewand noch nie so wohl gefühlt. Wie in einer Wolke von Nichts, einfach superbequem, so richtig kaiserlich schön."
Dann geht es zur kaiserlichen Parade. Das Volk wartet schon.
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Die Leute stehen Spalier und haben eigentlich vor, den Kaiser endlich mal auszubuhen, weil er ja immer nur in den schönsten Klamotten herumläuft, während man in den armen Hütten nicht einmal Kaffee zum Brot hat, geschweige denn umgekehrt. Aber als der Kaiser so unter dem von Papageien getragenen Baldachin einherschreitet, bleibt dann doch allen das Buh im Halse stecken. Das Gerücht, das schon seit Wochen die Runde macht, schnürt allen die Kehle zu. "Der Stoff, aus dem des Kaisers Kleider gemacht sind, ist nur für Wesen mit reinem Kunstverstand und guter Seele zu sehen. Wer nichts sieht ist ein Dummkopf und Heuchler."
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Nachdem einige Minuten lang Totenstille herrscht, macht hier und da ein leises Ooooooh, oder Aaaaaaah die Runde. Die meisten nicken nur anerkennend. Niemand wagt zu lachen, obwohl alle sehen, dass der Kaiser splitternackt unter seinem Baldachin einherschreitet. 
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Wer nicht dumm und heuchlerisch denkt, hat vielleicht die Idee, der Kaiser könnte dies tun, um sich seinem Volk wieder zu nähern, indem er zeigt, dass auch er nichts mehr hat. Aber zum Glück wird das Eis nun gebrochen.
Der kleine Akku hat noch nie einen nackten Bademeister gesehen und schreit empört in die ganze, ehrenvolle Runde: "Der hat ja gar nichts an!"
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So sind eben Märchen. Man kann sie verschieden interpretieren. In unserem kaiserlichen Fall fangen nun natürlich alle mal an, herzlich zu lachen. "Der Geolg ohne Hose! Wow, den müssen wir zum Kaiser machen!" Ha ha ha.  Auch der Kaiser lacht  zum Schluss fröhlich mit.
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Und weil der Kaiser nun weiss, dass er auch ohne Kleider von seinem Volk bejubelt wird, verzichtet er in Zukunft auf seine modischen Eskapaden und tut mit dem Geld etwas für und mit seinem Volk.
Ende gut, alles gut.


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