Mister Umwelt
Tipps und Weisheiten zu.... in alphabetischer Reihenfolge

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Mai 2015

 
Kirschkernkissen und Mikrowellenofen
01.Juni 2015: Bin gerade unterwegs nach Jesolo, Ottilio besuchen. Mein Beitrag sollte dann diese Woche anstelle Dienstag am Mitwoch erfolgen. Bis dahin sollte ich wieder zurück sein. Euer Peso
02.Juni 2015: Kirschkerne. Damit kann man ja tolle Weihnachtsgeschenke machen, und dann in der Mikrowelle verschmörzeln lassen, mitsamt den liebevoll gestrickten Worten, dass das Kirschkernkissen nur für dich ist. Wenn man eine Mikrowelle zu Hause hat, sollte man wissen, was in dieser vorgeht, bevor man sein Kirschkernkissen hineingibt, ja, ich habe gelesen, dass gewisse Leute auf dem Internet ihre Kirschkernkissen in die Mikrowelle geben, weil sie entweder keine Geduld, keinen Ofen oder eben keine Kirschen haben. Hoffen wir mal, dass unser Kirschkernkissen schön warm wird... Dies wäre einerseits ein Aufruf, seinen Mikrowellenofen zu begrüssen und die Kirschkernkissen zu fördern. Ich komme gerade zurück von Jesolo, dort drüben ist alles viel leichter.
mit Mikrowelle
im Busch
Kirschsteine
 
Rosenkäfer
25. Mai 2015: Unsere Rosen leiden sehr. Kaum sind deren Knospen aufgegangen, kommen in Heerscharen aus allen Himmelsrichtungen "Rosenkäfer" angeflogen,um die schönsten Blüten zu vernichten. Unsere Damenriege machte wohl das Beste daraus, nämlich alle sofort pflücken. Dabei möchte ich auch unseren Komposthaufen erwähnen, welcher nun quasi zu Erde geworden ist. Gräbt man nun um und siebelt die Erde, so trifft man vollgefressene grosse Engerlinge an, die kurz vor dem Ausschlüpfen sind. Und unsere fünf Kois oben im Teich haben Riesenfreude daran. So hat man gratis Fischfutter, und ein paar Rosenkäfer weniger in den Rosen.
vorm Teich
Peso in den Geranien
Peso in Wiese mit blauen Blümchen
 
Umweltfreundliches
18. Mai 2015: Es ist nicht die Schuld unseres Wetterpropheten Zeig, dass es in Gugellandia sehr wenig regnet. Wir leben in einer Art Talkessel und doch in hügeliger Höhe. Im Sommer war früher das Wasser sehr oft knapp, da holten wir es eimerweise aus dem Ziehbrunnen. Dies streben wir nun auch wieder an. Ebenso haben wir mit dem gelben Ungetüm einen Schritt in die Abwasserwiederverwendung getan. Als nun vorgestern kein Waschpulver mehr da war, musste ich schon sehr überlegen, womit nun das Pulver ersetzen, damit dieses das Wasser nicht mehr verunreinigt als der Dreck von der Wäsche. Ich habe dann geraten, Karbonat zu nehmen und für den Duft natürliche Essenzen aus stark riechenden Blüten (zum Beispiel Ginster oder Rosen). Umweltfreundliches Waschpulver ist sündhaft teuer! Warum wohl?
im ginster
nochmals ginster
am teich
 
Ungeziefer
11. Mai 2015: Während wir uns letzte Woche mit Retten beschäftigt  haben, sind wir diese Woche auf das Vernichten fixiert. Nämlich Ungeziefer und Schnecken. Auf jeden Fall ist wichtig, dass wir auf chemische Mittel verzichten. Am Liebsten rücke ich natürlich dem Ungeziefer mit meinem Schnabel zu Leibe. Naja, es schmeckt nicht immer. Aber wenn natürlich mit Chemieprodukten gearbeitet wird, könnte dies den Tod vieler nützlicher Tiere bedeuten, und das wollen wir ja nicht. Man müsste es eigentlich an dem Aufdruck "giftig" erkennen. Denn was für den Benutzer schon schädlich ist, wie schädlich ist es dann erst für diejenigen, die beseitigt werden sollen. Und dann natürlich für viele andere auch. Also machen wir Brennesseljauche gegen die Blattläuse(3) und zerkleinern Eierschalen gegen die Schnecken(1). Der Inhalt der beiden Spritzflaschen  (2) ist nur Regenwasser für die Orchideen und eben brennesseliger Blattlausvertilger. Man hat bei der einen Flasche einfach noch das alte Ettikett drangelassen, höhn. 
hüpf
1
flasche
2
brennesselgülle
3
 
Flüchtlinge
04. Mai 2015: Rette sich, wer kann. Der Frühling ist in vollem Gang. Wir haben in dieser Woche gerettet, was wir konnten, und das war nicht wenig.  Man darf nicht vergessen, dass, während wir in Gugellandia in Friede Freude und Überschwang leben, es andernorts  Wesen gibt, die unserer Hilfe bedürfen. Naja. Wir haben uns auf den Weg gemacht und Flüchtlinge gerettet. Von wo die auch immer kommen, ist völlig egal. Was zählt, ist jedes einzelne Teelöffelchen Rum und jedes einzelne Stücklein durchgeweintes Küchencrepes.  In diesem Sinne, lasst euch nicht aufhalten: Rettet alles, was ihr könnt. Denn wir sind die Welt. 
links
mit Blumenstrauss
rechts


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