Mister Umwelt
Tipps und Weisheiten zu.... in alphabetischer Reihenfolge

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September 2016



 
Gleiches, Ähnliches und Wiederholungen

27. September 2016: Heute möchte ich wieder einmal etwas in meiner Funktion als Kulturminister sagen. Guido hat sich gestern entschuldigt, dass er sich jedes Jahr wieder vor die selben Bäume und Sträucher stellt, um die Fotos für seine Rubrik zu machen. Er hat sich zwar ganz tapfer gerechtfertigt, dass man den Unterschied ja sehen müsste, weil er älter geworden ist. Für so viel Selbtslosigkeit muss ich ihn bewundern. Tatsächlich scheinen auf dem Land oft jahrelang die selben Stellen immer gleich. Aber das täuscht. Die Unterschiede zu entdecken sind tiefliegende Geheimnisse unseres täglichen Lebens. Nichts ist heute gleich wie morgen, und wenn es gleich scheint, scheint es eben nur so. Aber in gewissem Sinne hat Guido recht. Den kulturellen Vogel spricht es nicht an, wenn er Gleiches eben schon gesehen hat. Das sieht nach gestohlen und nicht orignial aus.  Immer das Gleiche ist langweilig. Vielleicht muss man nur ein wenig die Position ändern. Es kann ja nicht das Gleiche sein. Denn es gibt alles nur einmal. Ich werde mich mal mit Leisstreifer unterhalten. Das ist ja der gugelländische Modezar. Was er wohl über Gleiches, Ähnliches und Wiederholungen denkt. Bis bald. Die gugelländische Modewoche ist allerdings erst im Januar.Bis dann gehe ich  auch noch eine Runde Ballon fahren.

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Gewässerverschmutzung
20. September 2016: Über die Gewässerverschmutzung wird heute nicht mehr so viel geredet, weil sich die Wasserqualität der meisten Seen und  Flüsse in letzter Zeit verbessert hat. Das heisst aber nicht, dass das Problem beseitigt ist. Wenn man den Fluss Erro besucht, denkt man, es sind sicher nur die paar Plüschies, die hier Picknicken kommen und irgendwo einen Plastikbecher auf einen Stein stellen, der dann ins Wasser fällt. Oder ein Luftstoss hat aus einem nahe gelegenen Garten ein paar leere Plastiksäcke in den Fluss gewirbelt. Aber es sind nicht die privaten, sichtbaren Dinge, die die eigentliche Gewässerverschmutzung ausmachen. All diese chemischen Mittel, auch Haushaltreiniger etc. die ins Wasser gelangen, können dem Gewässer sehr schaden. Deshalb wird hierzulande auch jedes Haus kontrolliert, ob auch eine anständige Kläranlage vorhanden ist. Ich kann mich gut erinnern, dass hier vor ein paar Jahren viel Protest gegen eine Flaschenfabrik erhoben wurde. Obwohl dadurch viele Leute ihre Arbeitsplätze verloren haben, wurde die Fabrik schliesslich geschlossen. Und seither ist auch der Fluss sauber. Auch das Meer ist oft eine richtige Müllhalde. Da fragt man sich, woher der ganze Dreck wohl kommt. Aber es muss eben jeder einzelne mithelfen, und nicht denken, ich bin ja nur ein kleiner Fisch, zuerst sollen mal die anderen machen. Wer sind denn die anderen, wenn im Verhältnis nicht auch kleine Fische? 
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Erdbeben
13. September 2016: Edi hat einen Riss im Boden entdeckt, und wir haben uns alle gefragt, warum der entstanden ist. Die erste, plausible Erklärung ist, dass die Trockenheit und die Ameisen einen Zwischenraum in den Felsstrukturen hinterlassen haben. Ein Erdbeben kann aber die selben Phänomene erzeugen. Wenn man nun nichts dagegen tut, kann das Wasser, welches bei uns natürlich nie vom Himmel kommt, durchfliessen und die Rillen vergrössern. Interessant ist, dass Edi beunruhigt ist, wenn er so eine Rille sieht. Wären alle Menschen beunruhigt, wenn sie Risse in ihren Häusern oder an Stellen, wo vorher keine waren, erkennen würden, könnte man vielleicht in Zukunft verhindern, dass bei einem Erdbeben, Häuser einfach einstürzen. Steinhäuser, wie die hiesigen, sind eigentlich erdbebensicher, denn diese grossen Platten, aus denen sie gebaut sind, können sich sehr gut hin und her verschieben, ohne zu fallen. Aber wenn man eben Jahrhunderte alte Bauten nie kontrolliert, und nicht aufpasst, dann können die logischerweise beim kleinsten Wackeln zusammenkrachen. Wir werden Edi's Felsspalte natürlich noch genau prüfen und alles tun, dass Gugellandia nicht plötzlich durch eine Ritze fällt und weggespült wird. Versprochen!
risse in der mauer
mauerwerk
risse
 
Denkmalschutz
06. September 2016: Als Umweltminister und zukünftiger Kulturminister habe ich natürlich an der Erhaltung von Ruinen und so denkwürdigen Überresten von Vergangenem einiges Interesse. Aber man muss auch verstehen, dass kein Land dieser Welt entscheiden kann, was schützungsbedürftig ist und was nicht. Denkmalschutz. Schon das Wort ist etwas merkwürdig. Denkmal. "Denk mal Schutz!" Gut, aber würden wir vielleicht lieber ein paar Denkmäler weniger schützen und dafür an dieser Stelle eine Zeltstatt für Flüchtlinge hinstellen. Nein? Ja? Dann möchte ich eigentlich lieber nicht mehr Umwelt- und Kulturminister sein, sondern Gesundheitsminister. Man ist wirklich hin und hergerissen. Ich glaube schon, dass ich ein Ministeramt abgeben werde. Denn man kann sich nicht um zwei so verschiedene Dinge kümmern. Die Kultur ist ja schliesslich das, was unsere Umwelt in die Enge treibt, und als Entschuldigung lässt man einfach ein paar Ruinen stehen, damit die Eidechsen, die schon seit Jahren darin wohnen, ihr Zuhause nicht verlieren. Es kommt jetzt darauf an. Noch hat sich kein neuer Umweltminister gemeldet, der mir mein Amt abnehmen möchte. Mir gefällt das Amt als Kulturminister auch besser, es ist irgendwie ein Aufstieg. Na gut, ich habe verstanden. Es muss einen Einklang geben zwischen Umwelt und Kultur, das wäre dann die Lösung. Ein schweres Amt. Ich will es versuchen. Euer Peso
eicheln
im Wald
eichenbaum


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