Mister Umwelt
Tipps und Weisheiten zu.... in alphabetischer Reihenfolge

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Umweltminister: Mai 2017






 
 Chemische Industrie
plemack mythium
über chemie
in den rosen
Ich experimentiere ja liebend gerne in meinem unterirdischen Laboratorium mit Pülverchen, Flämmchen und Flüssigkeiten. Schon als ganz kleiner Vogel konnte ich es nicht lassen, auf chemische Reaktionen zu warten, auch wenn ich noch nicht begriffen hatte, was eigentlich passieren sollte. Wer heute auf Wikipedia nachschaut, was die chemische Industrie macht, bekommt dies hier zu lesen:"Die chemische Industrie zählt zu den wichtigsten Industriezweigen. Sie stellt Stoffe her, deren Eigenschaften von modernen Menschen zur Herstellung von Alltagsgegenständen (z. B. Grundchemikalien, Kunststoffe, Lacke), Lebensmitteln (z. B.Düngemittel und Pestizide) oder zur Verbesserung der Gesundheit (z. B. Pharmazeutika) benötigt werden." Das ist leicht schockierend, finde ich. Denn mich befremdet vor allem das Wort "moderne Menschen. Und dass man aus Eigenschaften etwas herstellen kann, war mir bis jetzt auch fremd. Zum Glück bin ich ja ein Vogel und pfeife auf den ganzen Kram in blauer Farbe. Und ob die Gesundheit durch Pharmazeutika verbessert wird, wage ich grad auch nochmal zu bezweifeln. Mir wurde immer vorgegaukelt, die ganzen Wirkstoffe aus der Natur würden in der Chemie eingesetzt, zum Beispiel Baldrian für Schlafmittel, dabei wird alles zuerst pulverisiert und dann wieder anderweitig zusammengemischt. Das mag ja ganz interessant sein, aber gesund? Man nehme es mir nicht übel, ich werde nun selber meinen Zaubertrank brauen und damit den Gonni füttern. Der fliegt dann über ein paar so Chemiekonzerne drüber und - oh, entschuldigung, bei mir hat es gerade Bumm gemacht.

 
 Öffentliche Schulen
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Nun haben wir ja seit einigen Jahren eine segensreiche und anderseits beängstigende Entwicklung im Internetbereich gemacht. Jeder führt heutzutage schon eine Art Doppelleben. Was mich wundert, ist nur, dass auch die ganzen offiziellen Institutionen nicht nachziehen, sondern immer noch im alten Trott marschieren. Schule müsste heutzutage schon ganz anders sein, wenn nicht gänzlich abgeschafft. Hier in unserem Dorf ist die öffentliche Schule schon vor über zehn Jahren geschlossen worden, weil es nur noch drei Schüler in verschiedenen Altersklassen gewesen wären. Mindestens fünf müssen es hierzulande sein, damit es sich lohnt, eine Lehrkraft anzustellen. So ein Quatsch. Ich denke an eine Schule der Zukunft, da gäbe es keine Schulpflicht für Altersgruppen mehr. Wer sich oder seine Küken bilden will, kann dies frei machen wie und wo er will. Die öffentlichen Schulen sind nur noch Sportverein,  Treffpunkt für gemeinsame Interessen mit ab und zu Quizsendungen (Prüfungen). Ausserdem hat es immer gleich viele Lehrer wie Schüler.  Man geht nur hin, wie die Studenten an die Uni und kann sein Leben frei gestalten. Aber leider werden heute immernoch die Kinder schon im zartesten Alter in die Schulbänke gezwängt, da die Eltern keine Zeit für sie haben, weil sie arbeiten müssen. Ja, Herrschaften, so kommen wir nicht weiter.

 
 Schwarzfahrer
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Liebe Leute, ich weiss im Grunde nicht, ob es die Kultur oder die Umwelt betrifft, wenn man schwarz fährt.  Aber egal, es fällt sicher irgendwo ins Gewicht, wenn die Fahrgäste einfach keine Tickets kaufen, weil sie wissen, dass der Kontrolleur  gar nicht kontrollieren kommt. Schwarz fahren ist wahrscheinlich auch nicht mehr der richtige Ausdruck, es könnte diskriminierend wirken, ha ha. Nehmen wir mal an, es kommt tatsächlich ein Kontrolleur und ich habe kein Ticket. Der darf mich aus dem Zug werfen, wenn ich die Busse nicht zahlen kann, auch wenn ich sage, dass jemand mein Ticket bezahlt, wenn ich dort ankomme, wo ich hinwill. Dann stehe ich an irgendeinem unbekannten Bahnhof und kann die Züge zählen. Jetzt ist es aber so, dass wirklich nie ein Kontrolleur kommt, wenn man ein Ticket hat. Hier in Italien schmeissen die dich sogar fast aus dem Zug, wenn du ein Ticket hast, aber "vergisst", es vorher abzustempeln. Dann zahlt man eine Busse. In der Schweiz muss man vergleichsweise sein Ticket nicht mehr abstempeln, denn es gilt alles immer mit Datum und Uhrzeit. Ich frage mich, ob man mit der heutigen Technik nicht ein Gerät entwickeln kann, dem man einfach beim Einsteigen die Karte zeigt. Dann gäbe es keine Schwarzfahrer mehr, denn die Sirene würde sofort den Strafbeamten aufs Parkett rufen, und auf diesen langweiligen Bahnhöfen wäre mal so richtig was los.  Oder man stellt wieder einen richtigen Schaffner in eine Ecke, der sich ordentlich um alles kümmert. Hier ist noch Lernbedarf, liebe Infrastruktur, doch, doch. Ich wünsche allen eine schöne Woche mit der Bahn.

 
 Fön und Staubsauger
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Die Tatsache, dass ich ein Vogel bin, ist wahrscheinlich massgebend für meine Einstellung zu gewissen Dingen im täglichen Haushalt. Ich habe Staubsauger schon immer gehasst, (Staubsauger werden auch Wuwatischreck genannt). Sie sind laut und aufscheuchend, natürlich für jeden Fussel ein Albtraum, aber ihr Geheul ist schlimmer als ihre Wirkung. Geht man nämlich nach so einer Prozedur nochmals über den Fusselteppich, lachen dich all deine Fans an, die überlebt haben. 
Genau so schrecklich ist das Fön-Gedröhn, wenn gewisse Lackäffchen ihre Löckchen im Warmluftspender wirbeln lassen und darauf bedacht sind, dass der Fönstrahl  ja nicht ihre Pelzkringel direkt berührt, sondern möglichst alle warme Luft daneben geht. Ich kann ja verstehen, dass eine ins Wasser gefallene Maus kurz mal unter dem Föngerät wieder aufgerichtet werden muss, aber nur der Frisur zu Liebe diesen wattverschlingenden Aufwand zu betreiben, nein, das kann ich nicht befürworten. Wer Boden hat, der hat auch einen Besen. Spannteppiche lassen natürlich nicht zu, dass man sie nur mit dem Besen kehrt, aber das ist schon wieder ein neues Kapitel zum Aufregen. Für heute lass ich es bleiben und schüttle meine Federn ohne Fön-Gedröhn in die Form.  Wer Lust hat, ein wenig Frühjahrsputz zu machen, kann sich die feuchten Locken ja unter das Kopftuch stecken wie die Loredana.



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