Mister Umwelt
Tipps und Weisheiten zu.... in alphabetischer Reihenfolge

Jahr
Monat
Monat
Monat
Monat
Monat

Umweltminister: Oktober 2017





 
 Tante Emma Laden
emma1
emma2
emma3
Was mag wohl Tante Emma angestellt haben, dass jeder ihrer Läden irgendwann auf Nimmerwiedersehen verschwindet? Wir haben in unserem Dorf, das ihr nun ja kennt, keinen Tante Emma Laden. Und jetzt hat auch der 10 Kilometer entfernte zugemacht.Jeder geht ja nur hin, weil er etwas im Supermarkt vergessen hat. Und dafür zahlt man dann noch gern das Doppelte. Die heutigen Kleinkinder kennen wahrscheinlich nicht mal mehr das Kaufladen-Spiel mit der Klingelkasse. Auf dem linken Bild oben sieht man ja, warum dieser Laden für immer die Tore schliessen musste. Emma kaufte aufs Geratewohl Dinge ein, die dann liegen bleiben. Den schwarzen Trüffel musste sie wahrscheinlich auch selber essen, weil ihn niemand gekauft hat. Ein so kleiner Laden kann nur funktionieren, wenn man dafür keine Miete zahlen muss. Aber verderbliche Ware ist eben ein heisser Hund und mit der ganzen Spekulation begibt man sich auf dünnes Eis. Trotzdem wäre es doch schön, es gäbe viele kleine Tante Emma Läden in der Nähe, so etwa wie früher Telefonzellen. Was? Die gibt es auch nicht mehr? Wenn man nun in jedem kleinen Geschäft auch ein Café aufmachen dürfte, Tischchen und Stühle und etwas Unterhaltendes, wie zum Beispiel einen Papagei, dann wäre der Laden vielleicht schon gerettet? Ach ich armer Vogel, jetzt muss ich wohl einen Tante Emmal Laden eröffnen. Ah, nein, es gibt noch einen, der ist 20 Kilometer entfernt. Da muss ich aber eine Viertelstunde warten, bis die Kundin vor mir ihre 8 Gramm Zucker und 10 Gramm Griess, ihre 50 Gramm Salami gekauft und ihre ganze Familiengeschichte abgeladen hat. Und 20 Kilometer entfernt?.. Ha, da bin ich ja doch schon fast im Supermarkt.

 
 Vermummungsgesetz
brill1
brill2
brill3
Vor noch nicht allzulanger Zeit habe ich mich mal über Kaputzenpullover geäussert und bin mit meinen Vorschlägen auf nicht sehr fruchtbaren Boden gefallen. Hi hi. Aber dass es nun tatsächlich Staaten gibt, die Verbote für Vollverschleierung aufstellen, finde ich dann doch sehr mutig. Dass es allgemein verboten ist, sich vermummt an Demonstrationen zu beteiligen, ist ein schwacher Trost, wenn dafür gewisse Fieslinge einfach hintenrum ihre unlauteren Geschäfte abwickeln. Mir persönlich gefällt es auch nicht, wenn ich diese wandelnden Tuchschiffe auf der Strasse sehe. Was die alles unter ihrem Zelt herumtragen, kann mir ja egal sein, aber da sie so auffällig sind, wird wohl sicher jeder Polizist nun Riesenfreude haben, wenn er so einen spazierenden Stoffballen auseinanderwickeln darf. In den Touristenorten hat man die Araberinnen besonders gern, weil sie sehr kauffreudig sind und meist viele schöne Geldscheinchen flattern lassen. Und mal ehrlich, wer so viel Stoff um sich herumwickeln kann, braucht ja sicher keine Bank zu überfallen. Aaaaber man kann ja nie wissen. Das Böse lauert immer und überall, dagegen ist kein Verbot gewachsen. Spass am Verkleiden sollte man aber doch noch haben dürfen und zwar nicht nur zu Fasching oder Halloween.

 
 Postwesen
post1
post2
post3
In der Tat ein merkwürdiges Wesen, das Postwesen. Immer wieder ein Anlass zu Ärger und Verwunderung! Vor allem hier in Italien kann man schon nach kurzer Zeit ein langes Klagelied anstimmen. Was ich mich schon geärgert habe! Es ist doch immer wieder verwunderlich, was man so alles auf sich nimmt. Zum Beispiel ein Paket verschicken ist heutzutage schon zehnmal schwieriger als früher, dabei würde man doch denken, da die nun alle computerisiert sind, müsste es einfacher gehen. Aber gerade die Rechner auf diesen kleinen Postämtern sind wahre Komunikationstöter. Lieber schickt man seinen Freunden nur noch über Internet Geschenke, als dass man sich überhaupt noch auf ein Postamt begibt. Warum dies dann doch immer zum Platzen überfüllt ist und man manchmal stundenlang warten muss, frage ich mich ja schon. Und wenn man es dann geschafft hat, tatsächlich etwas abzuschicken, kommt erst das grosse Fragezeichen, ob die Sendung auch klappt. Nicht selten kommen Weihnachtspakete erst zu Ostern an, wenn überhaupt. Neulich wollten wir etwas versenden, das knapp etwas mehr als 2 kg wog. Das gipfelte in einem unangenehmnen Rattenschwanz an Formularkrieg und war zum Schluss überhaupt unmöglich, es sei denn man hätte 50 Euro bezahlt. Wir mussten alles in eine vorschriftsmässige Packung umschichten und das Gewicht genau abmessen. Ach, wie war es doch noch unkompliziert, als es noch Postkutschen gab.

 
 Batterien
batt1
batt2
batt3
Das Wort Batterie ist eigentlich recht klangvoll, wenn man bedenkt, dass man auch eine Schlagzeuganlage so nennt. Ebenfalls in Napoleonzeiten konnte sich eine Batterie auf dem Schlachtfeld mit Ruhm besudeln. Aber ich persönlich habe zu Batterien irgendwie ein gestörtes Verhältnis. Es hat schon angefangen, als ich ein ganz junger Vogel war. Da bekam ich mal ein Spielzeug zu Weihnachten, das mit Batterie betrieben wurde, aber es war nirgends in der Packung eine Batterie vorhanden. Das erweckte in mir dieses Misstrauen, das mir bis heute anhaftet. Dabei ist so eine Batterie im Grunde eine tolle Sache. Ich hatte sogar einmal eine Anlage, um 1,5 Volt-Solarbatterien wieder aufzuladen. Hatte. Leider ist das Gerät, da es an der Sonne stehen musste, einmal auch mit Niederschlag in Berührung gekommen. Nachher war es kaputt und ich konnte meine Solarbatterien auch wegwerfen. Das Gemeinste an einer Batterie ist, dass sie keine genaue Anzeige hat, wie lange sie noch hält. Heute sind es die Akku's, die eigentlich das selbe sind wie Batterien, die uns ganz überraschend im Stich lassen können. Tüüüüt, plötzlich "aus die Maus" und man steht da wie ein verschaukeltes Kind unter dem Weihnachtsbaum. Vielleicht hätte ich eine bessere Beziehung zu diesem Wunderwerk, wenn ich begreifen würde, was darin genau passiert. Aber schliesslich bin ich Umwelt- und Kulturminister und kein Elektronikexperte. Und deshalb weiss ich, dass man ausgediente Batterien, egal welchen Kalibers, nicht in den Hausmüll werfen soll, sondern dem Händler zurückgeben oder in eine Batteriesammelstelle bringen. Es ist zwar schon etwas umständlich, auch wegen kleinen Batterien extra noch einen Umweg zu machen, aber die Batterien enthalten zum Teil schädliche oder aber auch wiederverwertbare Stoffe, deshalb sollten wir der Umwelt zu Liebe verbrauchte Batterien artgerecht entsorgen.  Liebe Grüsse euer Peso.


Geh zur Legende
Zurück zur Titelseite (Home)