Mister Umwelt
Tipps und Weisheiten zu.... in alphabetischer Reihenfolge

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Umweltminister: Juni 2018





 
 Kriminelle Ideen
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Ich muss ja ihren Ideenreichtum bewundern, aber doch sagen, dass es in die falsche Richtung führt. Einfache Bürger zu beklauen, das geht gar nicht. Warum kommen diese Mundräuber, Kleinkriminellen nicht auf den mittleren Weg, sondern meinen, sie müssten entweder ganz unten oder ganz oben abräumen? Bei letzterem sprengen sie sich in die Luft. Weil sie eben dumm sind. Und gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. Mir ist es passiert, dass ich meinen Einkaufswagen kurz stehen liess, um schnell im Tiefkühlregal was zu holen, da muss es passiert sein. Als ich nämlich am Ende dieser strapaziösen Einkaufstour meinen Euro zurückholen will, ist nur noch ein Ring drin. Da muss jemand in meiner Abwesenheit den Euro geklaut haben. Oh, davon wird man reich. Was soll man denn machen, wenn es nur Rentner gibt und man selber keinen Job hat?  Ganzen Tag im Lidl rumkurven und schauen, ob einer sein Wägelchen kurz aus den Augen lässt. Immerhin habe ich zwei Ringe bekommen, denn ich hatte zwei Wägelchen und beide kurz aus den Augen gelassen, welch Frevel haben die mir da angetan? Wahrscheinlich waren sie sogar noch grosszügig, denn sie hätten ja den Käse auch gleich in die Tasche stecken können, vielleicht haben sie ja für ihr Land gekämpft oder mit dem Geschäft ein bilaterales Abkommen vereinbart.
Ich möchte euch nun mein neues Projekt vorstellen:  Ein Land für Kriminelle. Ich stelle mir das so vor, dass, irgendwo in der Nähe von Ryadh oder Qatar (damit man schnell in die Stadt kommt, wenn es nötig ist und dann rechtzeitig zur nächsten Fussball WM einen Platz hat) ein Multilebenszentrum aufgebaut wird, wo sich diese Kleinkriminalisten so richtig austoben können, nämlich gegenseitig nach Lust und Laune beklauen. Natürlich geben wir ihnen dann auch noch ein paar sexhungrige Asylanten dazu und dann dürfte das ein lustiger Staat werden. Könnte man auf RTL oder sonst einem Kanal gleich als Reality verbraten. Na? Peso hat doch immer einen guten Vorschlag.

 
 Spenden für wohltätige Zwecke
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Mal abgesehen davon, dass eine Wohltätigkeitsorganisation ein Wort für Guido wäre, sträuben sich mir aber die Federn aus einem anderen Grund. Wer bestimmt denn, was wem wohl tut? Vielleicht ist ja das Gegenteil der Fall, wenn da die unbestimmten Spenden in einem Notgebiet anrollen. Ich war noch nie dabei, aber ich habe schon viele Reportagen gesehen, wo sich zum Beispiel in Katastrophengebieten, die Leute um die Lieferungen geprügelt haben, wenn sie noch die Kraft dazu hatten. Zugegeben, es geht auch im Tierreich arg brutal zu. Es ist da ein beispielloser Kampf um das Fressen und gefressen werden. Aber müssen die Menschen denn alles nachmachen? Bei ihnen sollte das Hirn doch insofern etwas über dem der Tiere stehen, weil sie eben keine sind. Ich habe auch schon mal an so kleinere Gruppen wie Schulen oder Kindergärten gespendet. Aber was die dann mit dem Geld gemacht haben, da war ich absolut nicht einverstanden. Deshalb, prüfe erst, wer Wohltat verbreiten will, geben ist zwar seliger denn nehmen, aber manchmal wäre es besser, den Batzen eigenhändig zu verschenken, als den manchmal umstrittenen Hilfswerken in den gierigen Schlund zu stopfen. Einen Drittel der Spenden geht in die Administration, heisst es.  Die Direktorengehälter wären nicht höher als die in der freien Wirtschaft. Was? Na und? Das wäre ja noch schöner...Ist denn eine Wohltätigkeitsinstituion eine Wohltat oder nur eine um sich selber rotierende Organisation? Da könnte man einmal ausmisten unter den 600'000, oder wie viele es inzwischen sind. Ich melde mich gehaltlos als Kontrollstellen-Direktor für wohltätige Zwecke. 

 
 Pilze sammeln
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In meiner Funktion als Umweltminister möchte ich mich mal über die Pilzschutzverordnung auslassen, die es mancherorts gibt. Die ist natürlich total nutzlos, denn wer bezahlt schon bis zu 1000 Franken für einen Pilz? Da lässt man sich doch lieber nicht erwischen. Aus diesem Grunde gehen die ganzen Frevler auch oft mit Plastiksäcken Pilze suchen, da ein Korb zu eindeutig wäre. Dabei sind diese Tüten extrem ungut für die Aufbewahrung von Pilzen. Sie beschleunigen den Verfallprozess. Wir (Gugel und ich) sind auch einmal erwischt worden, als wir im Voralpengebiet Pilze suchten, und ein neues, kantonales Pilzschutzgesetz war gerade mal ein paar Wochen in Kraft. Da dachten wir leichtsinnig, man kann doch noch so tun, als hätte man es nicht gewusst. Aber gerade deswegen war da so ein unsympathischer Wildhüter im sonst stets menschenleeren Wäldchen unterwegs und nahm Gugel die gesamte Beute ab. Dieser wurde ganz schön wütend und schimpfte: "Ja und ihr macht euch damit nun einen Festschmaus, oder was?"  Ich befand mich noch etwas weiter entfernt und stellte meinen Korb hinter einen dicken Baum, bevor ich mich bemerkbar machte und unser Tun wehement verteidigte. Aber der Gesetzeshüter blieb standhaft und liess uns nicht mehr aus den Augen bis wir das Feld geräumt hatten. Mein Pilzkörbchen steht vielleicht heute noch hinter dem Baum. Wir "holen" ja nur dort Pilze, wo kaum einer hinkommt. Hier in Italien sind sie ja auch scharf auf alles, was da an mykologischem Zaubergut aus der Erde kommt. Mit Stöcken bewaffnet dreschen sie auf das Farn ein, dass nachher nichts mehr steht. Ausser die Pilze, die sie übersehen haben, ha ha ha. Das Pilze sammeln ist eine wunderschöne Art, die Natur zu geniessen, und das sollte nicht verboten werden. Es ist wieder nur der Neid der Bonzen, die stolze Steinpilze selber essen wollen. Ausserdem sorgt die Natur selber dafür, dass ab und zu ein Pilzsucher seine Freveltat mit Bauchschmerzen büsst.  Viel Spass in Wald und Feld wünscht euer Peso.


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