Mister Umwelt
Tipps und Weisheiten zu.... in alphabetischer Reihenfolge

Jahr
Monat
Monat
Monat
Monat
Monat

Umweltminister: Dezember 2018





 
 Stress in der Weihnachtszeit
weih1
weih2
weih3
Nachdem mir Schnorbert ins Gewissen geredet hat, ich solle lieber in meinem Umwelthaufen wischen, als mich in Politik einmischen, habe ich gedacht, stimmt - ist ja Weihnachten, da will ich niemandem auf den Schlipps treten. Es ist doch alles plötzlich so menschlich in dieser Zeit. Man kriegt ein dreizehntes Gehalt, das man dann grad dem Steueramt abliefern kann. Die Kinder führen Krippenspiele auf, die von Maria und Josef noch nie etwas gehört haben, alles ist so wunderbar und glänzt und glitzert, duftet und schwebt. Man erinnert sich an die eigene Kindheit mit Tannenbaum und Lebkuchengewürz... und hopps, schon ist der 24. und man hat vergessen, noch eine Kleinigkeit für den Hausmeister, die Nachbarn, die Frau vom Chef.. oder... moment, warum denn schenken? Klar, die schenken mir ja auch immer etwas. Mit den Worten "Wenig, aber es kommt von Herzen!" werde ich mit allem möglichen Zeug bedacht, das ich dann (nicht weitersagen) grad wieder weiterverschenke. Aber ich bin schliesslich Umweltminister, da kann ich auf Gefühle keine Rücksicht nehmen. Ho ho ho, natürlich nicht. Ich habe nur festgestellt, dass es klug ist, auch wenn man seit Jahren keine Geschenke mehr kauft, doch irgendwas Kleines in Petto zu haben, denn es gibt nichts Schlimmeres, als beschenkt zu werden, und man hat selber nichts ausser ein blödes Grinsen. Wir machen jedes Jahr einen anderen Fehler. Einmal haben wir nur Weihnachtspapier und Schnürchen, aber nichts zum Einpacken, das anderemal haben wir tausend Sachen zu verschenken und keinen Cent mehr für Weihnachtspappe.  Jetzt ist noch genügend Zeit bis Weihnachten. Wenn man anderen eine Freude machen kann, freut man sich doch selber am meisten. Also los.

 
 Der Zahlen-Terror
zahlen1
zahlen2
zahlen3
Die Weihnachtszeit ist wieder da. Zeit für Spendenaufrufe und Bettelaktionen, Sammlungen und tolle Geschäfte. Keiner kommt da ungeschoren durch, aber darüber will ich heute im Speziellen nichts sagen, sondern einfach mal über das Verhältnis zu Zahlen. Ich weiss nicht, wie es euch damit geht, aber bei mir ist schon kurz nach "Drei" Schluss mit der Vorstellungskraft. Ich kann mir zwar noch neun Wuwatis vorstellen, aber ich bin mit der Fotografie in meinem Hirn nicht bei neun sondern einfach bei "viele".  Noch schlimmer ist es, wenn es heisst: "eine Distanz von 100 Tausend Kilometern". 40'000 geht noch, das wäre einmal am Äquator um die Erde rum, aber huntert Millionen sagen mir dann absolut nichts mehr. Stellt euch aber mal vor, es gibt Leute, die so viel Geld haben! Trotzdem ist es mir egal, ob sie nun 3 oder 20 Milliarden haben, das ist bei mir einfach "viel". Und ob der eine mehr als der andere hat ist mir wurscht. Ich war deswegen in der Schule nie besonders gut im Rechnen, weil mir alles ab 10 schon völlig egal war. Man hat mich dann aber dahingehend überzeugt, dass es wichtig ist, immerhin bis 100 zu kommen. Klar, 100 Ameisen könnte ich ja vielleicht noch mal auf dem Gefieder haben aber 100 Kokosnüsse werden auch für mich schwierig. Aber mit dem 100er- Prinzip haben die mich nun in der Kralle. Jetzt bombardieren sie mich nämlich mit Prozenten.  Das ist richtig gemein von diesen Zahlenkünstlern, weil die wissen, dass ich mir so ein Bild machen muss, weil ich ja bis 100 zählen kann. Trotzdem kann ich nichts kontrollieren, das über meine Vorstellungskraft hinaus geht, und sie wollen mir nur imponieren und mich als Dummkopf degradieren, wenn ich nicht "Wow" oder "OK" sage. Aber die können mich alle mal. Auch wenn es Tausende von Flüchtlingen gibt, ich habe nur ein Herz.


Geh zur Legende
Zurück zur Titelseite (Home)