Mister Umwelt
Tipps und Weisheiten zu.... in alphabetischer Reihenfolge

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Umweltminister: Januar 2019





 
 Weltraumschrott
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Während ich so im tiefblauen Januarhimmel nach Schneeflocken Ausschau halte, fällt mir ein, dass ausserhalb unseres Himmelszelts der Weltraum in seiner ganzen Schwärze liegt, und noch schlimmer, dass da draussen allerhand los ist, das genau so zu Sorge Anlass gibt wie die Erdverschmutzung. Es reicht den Menschen nämlich nicht, die wunderschöne Erde systematisch zu zerstören, sie sind bereits auch im Weltraum sehr aktiv. Da fliegen schon viele Tonnen Weltraumschrott im Kreis herum. Wahrscheinlich haben diese schlauen Raketenfritzen ursprünglich gemeint, wenn man etwas im Weltraum zurücklasse, würde es dann einfach davonschweben und in schwereloser Langsamkeit davongaukeln. In Tat und Wahrheit schwirrt das ganze Zeug mit grosser Geschwindigkeit um die Erde herum und beschädigt beim Aufprall dadurch immer wieder notwendige Satelliten. Das Ergebnis ist dann, dass diese Satelliten auch wieder zu Schrott werden und neue hinaufgesandt werden müssen. Durch diese Vielzahl an Weltraummüll gibt es automatisch immer mehr davon und zu guter Letzt ist der Weg zum Mond total verstopft. Es wäre also an der Zeit, dass man ein paar Weltraummüllmänner mit Containern hinaufschicken würde, die etwas Ordnung machen, so lange noch ein Durchkommen ist. Ausnahmsweise trifft Gonni und Kai keine Schuld an dieser Angelegenheit, zu so einer selbstzerstörerischen Aktion wären die nie fähig, das können nur Menschen.

Von NASA employee - http://orbitaldebris.jsc.nasa.gov/photogallery/beehives.html#leo, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52128


 
 Der Untergang von Google+
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Wie die wahren Gegebenheiten sind,  weiss ich nicht. Die Hintergründe, die dazu geführt haben, dass das Internet-Portal Google+ die Pforten schliesst, sind mir auch egal. Aber nun ist es so, als wären wir, eine grosse Familie, zusammen in einem Haus Mieter gewesen, denen man plötzlich die Kündigung vorsetzt. Zusammen mit Freunden und Nachbarn stehen wir alle auf der Strasse und wissen nicht, was tun. Nur, weil der Vermieter zwecks Eigenbedarf sein Haus wieder anderweitig braucht. Ich habe das irgendwie schon mal erlebt. Vor vielen Jahren habe ich in einem wunderschönen Haus gewohnt, aber das hat nicht mir gehört. Der Vermieter hat uns halsüberkopf gekündigt -er brauche das Haus wieder selber- und wir waren alle furchtbar enttäuscht. Aber es hatte einen Vorteil. Es hat uns in eine Richtung geschubst, die schlussendlich viel, viel besser war. Sie hat uns nämlich nach Gugellandia geführt. Hätte uns dieser rücksichtslose Bandit nicht rausgeschmissen, wären wir nie in dieser herrlichen Gegend gelandet. Und so, denke ich, kann es auch mit dem Rausschmiss aus Google+ sein. Wir werden alle etwas für uns viel Besseres finden und können denen die lange Nase machen und am Schluss noch Danke sagen. Man darf nicht vergessen, dass, wenn etwas gratis, meistens ein Haken dabei ist. Nur bei unserer Gugelfamily ist das anders. Wir wollen ja alle nur berühmt werden.  Ich wünsche allen ein erfolgreiches 2019.
Euer Peso.

 
 Heutige Comedians - Komödianten
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Heute ist Silvester, da muss man nicht mehr den Schnabel halten, weil es die Weihnachtsstimmung beeinträchtigt. Ich habe mich früher schon mal über Clowns geäussert, das ist eine sehr mutige Menschengattung, die vom Aussterben bedroht ist. Was früher die Clowns waren, - die treten ja inzwischen nur noch in Krankenhäusern auf -, sind heute die Comedians. Die guten Kabarettisten sind leider auch schon fast alle ausgestorben, man fragt sich inzwischen wirklich, worüber, besser gesagt, dank wem man noch lachen soll. Erstaunlicherweise gibt es inzwischen schon mehr als zwei Türken, ich sage dies ohne irgend eine Anspielung, eher bewundernd, die sich im deutschsprachigen Raum eine richtig gute Fangemeinde aufgebaut haben. Ganze Säle sind voll mit Anhängern und der Typ (Name vergessen), der ja ein Kabarettist sein will, redet einen ganzen Abend über nichts anderes, als was er für ein Dummkopf sei. Und noch schlimmer, er plappert nestbeschmutzerisch nonstop über das, was alle Türken so typisch macht. Wir haben selber einen Türkenfan in der gugelländischen Familie. Frech hat viele Freunde in Istanbul. Wir sind nicht rassistisch, aber ich stelle fest, dass sich gewisse Comedians, also die heutigen Clowns, so selbstkritisch gegen ihre eigene Nationalität äussern, dass das bereits wieder verdächtig erscheint. Es ist, zugegeben, ein dünner Draht, auf dem sich die neuzeitlichen Narren bewegen. Man muss jedem einzelnen dankbar sein, dass er Publikum um sich häuft um Geschichten aus dem Ärmel zu schütteln und schliesslich über sich selber zu lachen. Aber ich habe gewisse Zweifel, ob das alles mit rechten Dingen zu geht. Ich will ja jetzt keine Namen nennen, aber wenn bei so einer Veranstaltung in der ersten Reihe alle unisono Kopftücher tragen, ist es doch naheliegend, dass die ganze Verwandtschaft Freikarten bekommen hat. Na und? Wenn die aber alle nicht lachen, finde ich das auch nicht lustig. Kommt gut ins Neue Jahr!


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