Mister Umwelt
Tipps und Weisheiten zu.... in alphabetischer Reihenfolge

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Umweltminister: Juni 2019





 
 Mineralwasser
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Ich kann ja verstehen, dass man in Gebieten, wo kein sauberes Trinkwasser vorhanden ist, auf Mineralwasser zurückgreift. Aber auch da ginge es doch sicher ohne Plastik. Man hat ja früher das Wasser auch in "Schläuchen" herumbugsiert. Ich rege mich immer wahnsinnig auf, wenn meine Freunde und Bekannten, die zu uns zu Besuch kommen,  zu Tonnen ihr Mineralwasser kaufen müssen, obwohl wir sauberes, gutes Wasser ab der Röhre zur Hand haben. Wer meint, dass in Mineralwasser etwas Besseres drin ist als Wasser, kann sich nämlich täuschen. Ich begreife ja, wenn jemand diesen Sprudel mag. Aber ohne Sprudel macht Mineralwasser erst recht keinen Sinn. Mineralwasser ist einzig und alleine für die Gastwirte gesund. Die können nämlich Preise nach Lust und Laune auf ihre Wässerchen schlagen. Ja es soll sogar eigens für Restaurants produzierte Flaschen geben, die dann preislich gleich hoch liegen wie der Wein.  Ein kostenloses Glas Wasser und das "Amtsblatt" kriegt man inzwischen auch in der Schweiz nicht mehr. Wo doch inzwischen jeder weiss, dass der Plastikmüll trotz Recycling enorm ist, trifft man in jedem Supermarkt auf Berge von Mineralwässern mit und ohne Kohlensäure. Da könnte man eine Menge Geld und Müll einsparen. In einigen Orten Italiens, zum Beispiel Jesolo, kann man das Mineralwasser an öffentlichen "Tankstellen" kanisterweise für wenig Geld beziehen. Auch mit Kohlensäure. Ob es sich dabei nur um das gewöhnliche Leitungswasser handelt, möchte ich lieber nicht wissen, aber immerhin gehen dort bereits viele vorbildliche Leute ihr Wässerchen abholen, auch wenn zu Hause die Röhre Trinkwasser spendet.

 
 Finanz-Beratung
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Das Wort Finanzberater lässt mir einen Schauer über das Gefieder laufen. Irgendwie tönt das mehr nach Gerichtsvollzieher als nach Reichtum. Wozu braucht ein einfacher Vogel wie ich auch einen Finanzberater! Aber es soll ja bekanntlich jeder im schönen Europa die Möglichkeit haben, sich selber emporzuarbeiten und reich zu werden. Vielleicht sogar durch Börse und Onlinebanking. Wie das machbar ist, sagen sie einem auf dem Internet. Man fängt mit einem Finanzplan an. Alle unnötigen Kosten werden gestrichen, das ist ganz leicht, wenn man weiss, was unnötig ist, obwohl man es dringend braucht. Deswegen ist ein Finanzberater von Nöten. Der sagt einem dann auch, dass es eventuell besser ist, einen Kredit zur Fortbildung aufzunehmen, als damit Urlaub in Spanien zu machen.  Ich habe mir ein wenig die Kommentare zu diesen "So-wirst-du-reich-Tutorials" angesehen. Einhellig sind sie der Meinung, dass man fleissig arbeiten, sparen und nichts ausgeben soll, damit man im hohen Alter dann etwas zum Vererben hat. Allerdings an wen, denn Kinder sind natürlich zu teuer für einen Reichwerdenwoller. Der absolute Hammerschlag kommt aber dann, wenn der Finanzberater sagt, man solle auch noch etwas für Spenden und wohltätige Zwecke einkalkulieren. Spätestens dann erklärt man sich selbst enttäuscht zum grössten Finanzversager und bestellt aus Trotz eine Fertigpizza aus der Stadt. Wir haben jahrelang unsere Ausgaben fein säuberlich aufgeschrieben und darüber Buch geführt. Dass wir dadurch weniger ausgegeben haben, war allerdings nicht der Fall. Man hatte einfach bei den hohen Posten jedesmal ein schlechtes Gewissen. Aber ganz eindeutig braucht man Erspartes, um damit finanzmässig etwas in Gang zu bringen.
 Auch wenn die meisten von den Reichen nicht mit Erspartem sondern Geerbtem angefangen haben. Ha! Ha! Ha!

 
 Werbung mit Kindern -  Kinderstars
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Es geht mir nicht um jene Kinder, die Werbung schauen und dann genau die Puppe oder das Auto haben wollen, das sie dort gesehen haben. Das kann ja mal vorkommen. Aber jene kleinen Jungen und Mädchen, die von ihren Eltern dazu angeheuert werden, bei Werbesendungen mitzumachen, oder noch schlimmer, sich selber in Szene zu setzen, das gefällt mir überhaupt nicht. Geplatzt ist mir der Kragen schon vor einer Weile. Das war wohl ein ganz schlauer Kopf, dem es eingefallen ist, in seiner Werbung für Süsskram anstelle Kinder mal Erwachsene werben zu lassen, die dann mit Kinderstimmen blöden Quatsch reden. Mich hat es beinahe aus dem Fernsehsessel geworfen. Aber die Werbung ist wirksam, jetzt kennt jeder Trottel die Gummibärchen beim Namen. Mich haben sie aber nicht froh gemacht, denn ich finde im Allgemeinen, dass Kinder, die Werbung machen, wahrscheinlich nicht genau wissen, was sie da sagen und wozu. Obwohl es viele Richtlinien und Vorschriften in diesem Bereich gibt, wird allerhand Schindluder mit den armen Kids getrieben, die doch nur "gut" sein wollen. Man kann doch von einem Kind nicht erwarten, dass es Niederlagen einfach gefühlslos einsteckt. Und wenn die nämlich erstmal "TV-Luft" geschnuppert haben, ist es meist mit einer normalen Laufbahn vorbei. Sind die Eltern der Kinder auch Schauspieler, mag es ja noch angehen, dass die Kleinen in die Fussspuren der Eltern drängeln, aber so viele Schauspiel-Eltern, wie heutzutage Kindermöchtegernstars rumhopsen, die gibt es wohl kaum. Die Frage ist jetzt, von wann bis wann ist man überhaupt ein schützenswürdiges Kind. Es werden ja auch schon Babies vor die Kamera gezerrt. Und erst die ganzen Videos, die Leute von ihren Kleinen im Internet verbreiten. Da lachen Millionen, wenn so ein kleiner Hosenscheisser beim Essen den Brei neben das Mäulchen schmiert. Oh, du arme Welt, hast eben wirklich nichts mehr zu lachen.


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