Mister Umwelt
Tipps und Weisheiten zu.... in alphabetischer Reihenfolge

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Umweltminister: Juli 2019





 
 Verschmutzungserlaubnisscheine
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Kaum zu glauben, aber ich schwöre, dass ich dieses Wort im Fernsehen gehört habe. Verschmutzungserlaubnisscheine. Eigentlich gar keine schlechte Idee, auch wenn es haarsträubend tönt. Das Problem liegt wahrscheinlich darin, dass sich keiner einer Verschmutzung bewusst ist. Jedes Paar Socken, das wir verbrauchen, jeden Teller, den wir anpatzen, das ganze luxuriöse Brimbamborium, welches wir um unser Leben veranstalten, ist eine einzige Verschmutzung. Aber Moment mal. So dürfen wir es natürlich nicht sehen, denn sonst hätte der Mensch ja gar keine Daseinsberechtigung mehr und wäre schlimmer als ein Parasit. Und da ich ja zum Glück ein Vogel und kein Mensch bin, habe ich für diese Gattung nur folgende Ratschläge.
Pflanzt Bäume, schützt die frische Luft und respektiert die Wunder der Natur.
Natürlich hätte ich da auch gleich noch ein paar weitere Tipps. Meidet alles, was mit Po anfängt. Politik, Polizei und Pommesfrites. Poker, Ponyhof, Polyethylen, Polypen, Postwesen, Poltergeister, Poröses und Populäres. Man wischt am besten nur vor der eigenen Türe, wird selbst erfinderisch und hat Spass am Dasein, ohne den Planeten zu zerstören, auf dem man leben darf.
Liebe Leute, ich bin echt ferienreif,  - und das ist unsere Erde wohl auch.
Gute Erholung und schönen Urlaub!
Tschüs, euer gugelländische Umweltminister Peso.

 
 E-Scooter
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Darauf hat die geplagte Erde natürlich gerade noch gewartet! Anstelle mit dem Rad machen sie jetzt mit Stromverbrauch die Strassen unsicher. Bei dem Gedanken, dass man ja mit einem Elektrofahrzeug auf der umweltschützenden Seite ist, (was ja nur bedingt stimmt) brausen vor allem die Jüngeren nun mit gutem Gewissen über Verkehrskreuzungen, womöglich ohne Helm, weil der ja nicht Pflicht ist wie beim Fahrrad - und dann? Den Benutzern kann man ja nicht viel vorwerfen, ausser dass sie offenbar zu faul zum Gehen oder Radfahren sind. Gesund kann das E-Scooter-Fahren ja auch nicht gerade sein. Aber denken wir doch mal positiv. Der Markt blüht, der Umsatz mit Elektro-Scootern steigt rasanter, als irgend jemand auf die Schnelle Verkehrsregeln aufstellen kann. Diese Fahrzeuge sind nicht nur totaler Unfug sondern auch noch eine zusätzliche Strassenbelastung. Alles, was man damit gefahrlos machen kann, ist auf Plätzen herumzufahren, aber dort hat es oft Fussgänger, dann ist es verboten. Ja, könnte es vielleicht sein, dass sich da die Verkehrsbehörden eine neue Einnahmequelle für Bussen erhoffen? Wir sollen doch Strom sparen und nicht aufs Gehen oder Radfahren verzichten! Wozu also diese Roller? Sie werden sogar teilweise als Fahrradersatz zum Ausleihen angeboten. Wahrscheinlich für die, die nicht Rad fahren können, ha ha, ja wo sind wir denn? Hat irgend jemand das Gefühl, ein Autofahrer würde nun, dank der Erlaubnis mit E-Scootern auf Strassen rumzuflitzen, auf sein Auto verzichten? So blöd können auch nur Politiker denken. Es macht doch überhaupt kein Spass, wenn ein Fahrzeug keinen Lärm macht. Wir haben auch ein Elektroauto in der Garage. Es wurde sogar auf Solarbetrieb umgebaut. Und es fährt so leise, dass Harry mit dem Gedanken spielt, oben auf dem Dach einen Lautsprecher zu installieren, der Motorengeräusche von sich gibt. Demnächst kommen dann elektrisch betriebene Rollbretter auf die Strasse, damit man wieder seine vier Räder hat.
Lieber Gott, lass es Hirn regnen!

 
 Tiere aussetzen
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Auch wenn Jahr für Jahr weniger darüber geschimpft wird, es ist noch immer jeden Sommer das selbe traurige Schauspiel, wenn die Ferienzeit beginnt.  Haustiere werden vergessen, an der Autobahn ausgesetzt oder absichtlich irgendwo platziert, damit sie ein Mitleidiger findet und man sie los ist. Ich kann das, ehrlich gesagt, nicht glauben, wo sind diese Zahlen her: 70 000 Tiere? Schon möglich, dass gewisse Tierbesitzer es irgendwann bereuen, dieses, ja, genau dieses undankbare Tier adoptiert zu haben, nur, wie wird man es wieder los? Ich weiss aus Erfahrung, dass es nicht immer leicht ist. Manchmal ist ein Haustier wirklich am falschen Ort. Aber deswegen wirft man es doch nicht einfach weg wie eine alte Socke. Warum gerade zur Ferienzeit so viele Tiere ausgesetzt werden, ist erst recht bedenklich. Haben denn diese Menschen überhaupt kein Gewissen? Wie können die ihren Urlaub geniessen, wenn sie ihr Tier vorher einfach abschütteln wie einen Regentropfen und dafür beten, dass "ihn" gleich jemand findet und sich so verliebt, dass er ihn nach Hause nimmt. Ja, was ist denn das für eine Art Verantwortung? Wer immer sich ein Haustier anschafft, sollte vorher etwas überlegen und sich erkundigen, wo man gegebenenfalls einen Tiersitter bekommt, wenn man einmal keine Zeit für das adoptierte Geschöpf hat.  Ich würde diesen Egoisten nicht einmal ein Plüschtier in Obhut geben. Bitte Augen offen halten und solche Tierbesitzer melden. Ich wünsche allen diesbezüglich ein blütenreines Gewissen und trotzdem einen fröhlichen Sprung in den neuen Monat.


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