Mister Umwelt
Tipps und Weisheiten zu.... in alphabetischer Reihenfolge

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Umweltminister: November 2019





 
 Containern
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Vor ein paar Jahren wusste man noch nicht einmal, dass dies ein Verb ist. "Ich gehe containern, kommst du mit?" Wow, das möcht ich auch mal! Tatsache ist, dass irgendjemand meint, was sein ist, ist sein und das darf er wegschmeissen und dann ist es immer noch sein. Daran muss ich irgendwie zweifeln, es sei denn, es handelt sich um einen Hund, der seinen Knochen verbuddelt. Was jedoch im Container landet, im offiziellen Müll, das hat man abgeschrieben und das will man nicht mehr. Aber da irrt man sich offenbar. Diese Müllcontainer sind schon reserviert, und wer sich verbotenerweise daran zu schaffen macht, wird bestraft. Aber nun mal über dem Tisch: Warum zuerst in den Abfall werfen und dann wieder verteidigen. Also doch Hundeknochen vergraben? Ich verstehe das nicht. Diejenigen, die für die Armen und Hungernden die Müllcontainer plündern, wollen doch nur Gutes tun. Also bitte erkläre man ihnen doch ganz ehrlich, was mit den weggeworfenen Lebensmitteln tatsächlich geschieht. Fünf Prozent nehmen wahrscheinlich die Angestellten mit nach Hause, 85 Prozent werden umdatiert und wieder in den Verkauf gegeben und der Rest spendet die tolle Firma wahrscheinlich der Tafel. Wer weiss, zugegeben hat es noch niemand. Aber ich finde, containern sollte erlaubt sein. Mundraub sagt man dem, und wenn das Grundstück, auf dem der Container steht privat ist, heisst es auch Mundraub, handelt es sich doch um weggeworfene Ware und keine Wertsachen mehr. Wenn die ihre abgelaufenen  Sachen irgendwo vorbeischmuggeln wollen, dann aber offen und ehrlich, und nicht erst in den Müll werfen!

 
 Nomen est Omen
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Hallo Freunde, wir sind jetzt im Knovember. Und weil Anfang eines neuen Monats ist, will ich nicht gleich wieder den Teufel an die Wand malen und das Skelett aus dem Schrank holen. Es reicht ein wenig Tiefenforschung in der menschlichen Namensgebung. Was haben die sich eigentlich gedacht, als sie eine Kuh als Rindvieh benannt haben, oder so einen wunderschönen Vogel als Gans. Aber das ist ja nur die Nebensache. Wie ist denn dein Name? Naja, mit dem Vornamen fängt es ja schon in der Schule an. Bei uns waren immer Fritz und die Heidi's die Beliebtesten. Wenn man Heidi hiess, war man Lehrer's Liebling. Aber plötzlich hatten wir eine Adelheid. Jetzt konnten alle Heidi's einpacken. Und dann gibt es ja auch noch die Nachnamen, wo keiner weiss, wie man dazu gekommen ist. Pech gehabt, wenn du der Kleinste in der Klasse bist und Winzig heisst. Oder der grösste und hast den Namen Riese. Aber das ist eben der Punkt. Genau der Name ist es, der vielen Menschen die Kraft verleiht, in einem speziellen Masse Grösse oder Leistung zu zeigen, sei's zum Trotz oder zum Dank. Wenn der Herr Hinterseher mit dem Fräulein Vordermann ho ho ho. Da kommt plötzlich so viel Fanatasie in die Köpfe jener Menschen, die man bisher für völlig talentlos hielt. Wer nun die Zeit hat, sich etwas mit Namensforschung zu befassen, der ist zu beneiden. Denn es ist ein Buch mit offenen Siegeln und es macht wahnsinnig viel Spass, in den Namen zu wühlen und natürlich auch, sich welche auszudenken. Einige Tiere in Gugellandia brauchen noch einen. 


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