Mister Umwelt
Tipps und Weisheiten zu.... in alphabetischer Reihenfolge

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Umweltminister: Dezember 2019





 
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"Ruhe, ich muss die Nachrichten hören!" Wer kennt nicht diesen Satz. Der Vater sitzt am Mittagstisch, im Gerät laufen die heiligen Nachrichten, der Kontakt zur Aussenwelt, die Information für das Wichtigste im Leben. Jeder lauscht gespannt: Was ist los hinter den sieben Bergen? Klar, so ab und zu passiert etwas auf der Welt, das alle schockiert, dann soll man ruhig am Lautsprecher kleben und die neusten Reportagen einsaugen, damit man auch richtig dabei ist. Aber es gibt auch viele, viele Tage, da passiert nichts Weltbewegendes, die Nachrichtenredaktionen suchen sich dann das Schlimmste raus. Da ein Mord, dort ein Überfall, ein besoffener Politiker und ein toter Schauspieler, das ist immer gut. Seit es Internet gibt, sind alle Nachrichten gleich. Jeder holt sich seine News vom Netz, setzt seinen eigenen Sprecher vor den Hintergrund, Mikrofon in die Hand und atemlose Spannung ist garantiert. So ein Quatsch. Schon das Wort, NACHRICHTEN müsste uns eigentlich stutzen lassen. Das heisst, was die erfahren haben, bauen sie irgendwie zusammen, so dass es eine runde Sache ist, auf der man rumgackern kann. Ja, ich gebe zu, ich gehöre zu den Ignoranten, die nichts glauben, bevor sie es selber gesehen haben. Aber zum Beispiel, als wir total von der Aussenwelt abgeschnitten waren und nur noch das Batterieradio funktionierte, was war da wohl in den Nachrichten? Nichts, ausser Werbung, Musik, Aufzeichnungen, heiteres Trallala, denn es war Wochenende. Keiner da in der Redaktion. Die Geschehen von gestern könnte ich auch in der Zeitung lesen, wenn  sie alles "nach gerichtet" haben. Katastrophen passieren immer am Wochenende und dann liegt die Nachrichtenredaktion in der Hängematte, oder?


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