Mister Umwelt
Tipps und Weisheiten zu.... in alphabetischer Reihenfolge

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Umweltminister: Mai 2020





 
 Das Klonen
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Es ist in der Wissenschaft wie in der Politik, man kann noch so dagegen sein, alles wird irgendwie dann doch durchgesetzt. Der Gedanke, Lebewesen künstlich identisch zu erneuern, mag ja schon seine Reize haben. In China sind sie bereits fröhlich dabei, Hunde zu klonen. Die Begründung, man könne auf diese Weise einen "Film-Hund" entlasten, weil sein Double ihn perfekt ersetzen würde, ist bei denen schon ein ausreichender Grund für das Klonen. Sogar von verstorbenen Haustieren können  "Neuauflagen" gemacht werden. Als ob es nicht schon genügend arme Tiere gäbe. Vom Aussterben bedrohte Tiere zu klonen mag ja als gönnerischer Akt erscheinen, aber mir ist das ganze Thema überhaupt nicht geheuer. Man denke nur mal an die Atombombe. Da wurde auch aus einer ursprünglich tollen wissenschaftlichen Erkenntnis eine tödliche Gefahr. Es ist auch völliger Unsinn, zu denken, man könnte besondere menschliche Genies quasi auf diese Weise erhalten. Bis man nämlich als Genie erkannt wird, hat man meist schon ein gewisses Alter erreicht, der Klon wird also erst geboren, wenn das Genie schon beinahe abdankt. So wird der Klon mit den gleichen genetischen Eigenschaften jedoch trotzdem ein anderer werden. Warum reicht es denn Menschen nicht, nur natürliche Zwillinge zu sehen? Warum müssen sie immer Gott spielen und ihre Finger überall drin haben? Und mal ehrlich, so gut ist kein einzelner Mensch, dass man ihn unbedingt in mehrfacher Ausführung braucht. Was zum Wohle der Wissenschaft alles herumgedoktert wird, geht auf keine Klonhaut, es kostet immer Milliarden, und mich fragt keiner, ob ich das gut finde.

 
 Ist Impfen Unsinn?
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Natürlich nicht. Da ich mich aber gerne in die Nesseln setze, habe ich mir heute ein Thema genommen, das hier intern auch noch sehr diskutiert wird. Impfen bedeutet, sich mit kleinen Mengen eines Feindes immun zu machen, damit man später keine Probleme mehr hat, wenn er dann auf uns trifft. Unsere Vorfahren haben ja schon viel geübt. Es wäre durchaus unsinnig, ihre Erfahrungen mit Impfstoffen und Erfolgen bei der Kinderlähmungsbekämpfung zu ignorieren. Das war ein Anfang. Heute gibt es diese Krankheit beinahe nicht mehr, aber ist es deshalb sinnlos, sich dagegen impfen zu lassen? Es geht um Babies, die etwa 3 Monate alt sind. Da wird ihnen Impfstoff, besser gesagt, die Krankheit in kleinen Dosen verabreicht, damit sie immun werden. Meistens klappt das hervorragend. Der Kinderarzt sagt dann in der Regel nur, etwas Fieber ist normal. Und siehe da, heutzutage wird man nun auch schon gegen normale Kinderkrankheiten wie Masern und Windpocken geimpft. Leider gibt es inzwischen immer mehr Krankheiten, da fällt die Auswahl, was man am liebsten nicht haben möchte, natürlich schwer. Das allgemeine Widerstreben, seine Kinder impfen zu lassen, kommt nicht von ungefähr. Viele sind an den Impfungen erkrankt, das dürfte nicht sein. Deshalb bin ich auch dafür, dass wirklich jedes Elternpaar selber entscheiden dürfen sollte, ob und von wem es seine Kinder impfen lassen will oder nicht. Allerdings würde ich mehrheitlich dazu raten, wenn das Lebewesen gesund und stark ist, dann steckt es die Impfung locker weg. Wahrscheinlich hätte es dann allerdings auch die Krankheit überstanden. Ich gehöre auch zu denen, die fast alles gehabt haben, und ha ha, und ich flattere noch immer.

 
 Online-Shopping
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Ich selber bin ja viel zu misstrauisch, um mir einfach blind etwas vom Internet zu bestellen. Aber man hat allgemein in den letzten Wochen nun natürlich dankbar im Netz herumgewühlt, wenn man schon nicht ins Schuhgeschäft darf, und keine Klamotten zum Shoppen in den Schaufenstern der Boutiquen hängen. Ein Trauerspiel? Ach was, der Internethandel blüht und glüht wie ein Stern am Himmel. Wenn ich nur daran denke, wie viele Kartonschachteln da verbraten werden. Aber es ist l"egal". Unsereins muss Handschuhe und Mundschutz anziehen, und die Tüte selber mitbringen, wenn man ein paar Kichererbsen kaufen will, aber per Kurier wird jede erdenkliche Scheisse unkontrolliert und völlig uneingeschränkt in sauberen Plastik und neuen Karton gepackt, überall hin verschickt,  - ich glaube es nicht! Wieder einmal schlage ich mir als Umweltvogel die Hand auf die Stirn. Diese Menschen sind unglaublich. Alles, was ungesund für sie selber und die Welt ist, machen sie am liebsten. Im Moment sind ja alle von der Nachholpanik ergriffen. Man hat ja drei Monate im Kämmerlein gesessen und womöglich fromme Wünsche gehegt, jetzt soll es wieder losgehen, dass es kracht. Sie sind unbelehrbar, diese ungefiederten Zweibeiner. Das Schlimmste ist, dass in der ganzen Corona-Zeit sämtliche Umweltschutzgesetze, wie Plastik vermeiden, ins Gegenteil ausgeartet sind.  Sogar der Müll wurde teilweise aus so genannten Sicherheitsgründen nicht mehr getrennt. Ach, was soll ich dazu sagen? Da bestelle ich mir einfach ein paar Wünschmirwas-Überraschungsboxen per Sonderpreis und werde glücklich. Und was die im Dorf machen, kann mir ja egal sein?
So nicht, liebe Freunde, so nicht.

 
Umzug - Zügeln 
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Als alter Vogel bin ich natürlich schon sehr oft umgezogen. Meistens hat sich der Lebensraum dadurch vergrössert. Und deshalb auch wieder der Krempel, der jedesmal mitkommen möchte. Vom Zimmer zur Wohnung, von der Wohnung in eine grössere Wohnung und dann zum Haus. Von dort dann wieder wegzuziehen ist die grösste Herausvorderung. Ausserdem ist der Grund des Umziehens nicht immer unbedingt ein Erfreulicher. In unserem Falle brauchte der Hauseigentümer sein Haus einfach wieder selber und warf uns auf die Strasse. Der Umzug nach Italien war kein Honiglecken. Was da alles für erforderlicher Papierkram erledigt werden musste! Aber noch schlimmer war, das Haus dem Eigentümer in optimalem Zustand wieder zu übergeben. Mängelliste hatten wir natürlich beim Einzug keine gemacht. Das war ein grosser Fehler, zumal das anfangs freundliche Beziehungs-Klima mit dem Hausbesitzer inzwischen  ziemlich im Keller war. Es kam zu einem richtigen Nervenkrieg, so dass wir am Schluss vor lauter Wut, sogar noch die vielen bezahlten Vorhänge mitgezügelt haben, obwohl wir die hier gar nicht brauchen können, nur damit er sich wieder neue nähen muss. Ich glaube, die liegen sogar immernoch irgendwo im Fundus rum. Jeder Umzug bedeutet einen neuen Lebensabschnitt, weil man ja auch die gewohnte Gegend verlässt und etwas Neues anfängt. Ich träume heute noch oft, ich müsste umziehen.  Ein Albtraum. Aber ich kann mich noch gut erinnern - als wir damals im Zügelwagen nach Italien tuckerten - da habe ich geschworen. "Das ist das letzte Mal, dass ich umziehe!" Jetzt müsste man nur wiedermal entrümpeln, dafür ist so ein Umzug nämlich genau das Richtige.


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