Garten- und Blumenkolumne, Pflanzenexperte und Ratgeber
präsentiert von Grünling, unserem Fachmann
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Gartenecke: Juli 2024





 
 Dickblatt Hottentot (Crassula marmeriana hottentot)
10. Juli 2024: Die Urlaubsreife macht sich auch bei mir bemerkbar. Nichts desto trotz möchte ich Euch ein faszinerendes Pflänzchen vorstellen. Wer mich kennt, alles was Sukkulenten sind, ob mit oder ohne Stacheln, löst in mir Begeisterung aus. Dieses Gewächs mit dem Namen Dickblatt Hottentot (Crassula mermeriana hottentot) kommt aus Südafrika, besser gesagt aus Lesotho und Swasiland.
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Trivialnamen sind chinesische Pagode, Jade Halskette oder Wurmpflanze. Diese immergrüne mehrjährige "Crassula" trägt Blätter, welche dick und rundlich sind und eine viereckige Struktur bilden. Es ist dies eine sehr langsam wachsende Pflanze und sie bildet auf den Haupttrieben wiederum Verzweigungen.
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Brechen Teile beim Durchstreifen von Tieren ab, so bilden sich innert kürzester Zeit Wurzeln, die Kontakt mit dem Boden suchen und so eine neue Mutterpflanze bilden. Natürlich erfolgt auch die Vermehrung durch die winzig kleinen Samen. Diese Sukkulente bildet an den Triebspitzen unscheinbare sehr kleine sternenförmige duftende rosa Blüten.
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Eine sehr dankbare Pflanze. Im Sommer ist sie im Gegensatz zu anderen Sukkulenten etwas mehr zu giessen. Meine Empfehlung alle 10 Tage ein paar Tröpfchen. Um so heller ihr Standort ist, um so faszinierende intensive rote Farbe der Blätter bildet sich. Im Winter gehört sie in die Stube an einen hellen Platz, nicht unter 5 Grad und wird nur noch alle vier bis sechs Wochen mit etwas Wasser versorgt.
Euer Grünling

 
 Knabenkraut (Orchis bzw. Dactylorhiza)
03. Juli 2024: Dieses Jahr wurde ausnahmsweise bis heute unter dem Olivenbaum nicht gemäht. Das kommt daher, dass man bedingt durch den vielen Regen einfach nicht dazukam. Und siehe da, im Schatten des Baumes wachsen zwei verschiedenartige Orchideen. Ein purpurfarbenes und eine hellrosaartiges Knabenkraut (Dactylorhiza). Auffallend ist die stattliche Grösse von über 90 cm. Deshalb möchte ich Euch dieses ausserordentliche Exempar nicht vorenthalten.
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Das Brandknabenkraut (siehe Link), das Dreizähnige Knabenkraut (siehe Link) sowie das Purpurknabenkraut (siehe Link) stellte ich bereits in Kurzform vor, auch über die hiesigen wilden Orchideen berichtete ich (siehe Link). Nun, bei uns in Gugellandia sind etwa zehn verschiedenartige Knabenkräuter beheimatet. Es gibt diese wilde Orchideenart in ganz Europa, vorwiegend in feuchten Mittelgebirgsregionen oder in Feuchtwiesen, die nicht gemäht und gedüngt werden. Nicht verwunderlich, dass diese Orchideen strengstens geschützt sind.
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Trivialnamen sind Helmblume, Fingerwurz oder Kuckucksblume. Diese mehrjährigen und absolut winterfesten Orchideen können weit über 100jährig werden. Sie besitzen eine Knolle, blühen während zwei Monaten von Mai bis Ende Juli. Danach verdörrt das oberirdische Blattwerk mit den Blüten und wartet auf den nächsten Frühsommer. 
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Heutzutage haben es sich Spezialgärtner zur Aufgabe gemacht verschiedene Arten des Knabenkrautes zu züchten. So kann man die Knollen dieser Pflanze käuflich erwerben und diese im eigenen Garten haben. Geeignet dafür ist ein sonniger oder halbschattiger Platz. Es gibt um ein paar wenige zu nennen das gefleckte-, purur-, Fuchs-, kleines-, fleischfarbenes-, iberisches-, persisches-, Holunder-, Affen-, blasses-, Moor-, oder Sumpfknabenkraut.
Euer Grünling


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