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Gugelländische Vanillekipferln
Ja, liebe Leute, liebes, gugelländisches Volk und
Genossen,
Anhänger und Mitdusler, es ist soweit, wir sind wieder in Gugellandia
angekommen. Ein bisschen unfreiwillig, ein bisschen glücklich und
überhaupt! Ein ganzes Jahr ist vergangen und wir haben ganz Europa
abgeklopft. Und nun freuen wir uns, endlich wieder daheim zu sein. Wir
backen heute mit Gugeli und Gugela gugelländische Vanillekipferln.
Nicht böse sein, dass wir ein paar östliche Staaten nicht besucht
haben, Quizzfrage, wo waren wir nicht?
Gugeli und Gugella schälen Mandeln. Die
stammen noch von
langen Jahren her, und sie sind immer noch gut. Na klar, bei der dicken
Schale, die sie haben, schnalzt der kleine Gugel und freut sich schon
aufs Essen. "Es gibt aber heute nichts, wir backen nur." sagt Loredana
und setzt ein wichtiges Gesicht auf. "Es gibt heute wahrscheinlich nur
einen Hauch von Weihnachten."
Ottilio versucht, die zwei enttäuschten Waschbären
wieder
aufzumuntern, und er verspricht ihnen eine tolle Leckerei. "Ihr müsst
nur die Mandeln zuerst schälen, dann enthäuten, dann raffeln und dann
.... ja dann bekommt ihr den Teig hin, ich wünsche euch viel Glück. Und
wo ist Ottilio?
"Man nehme einfach ein Rezept aus dem Internet." spricht
er. Und
er ist ganz bei sich und findet sogar gut, was er redet. Aber wir
Gugellandier kennen unseren Ottilio, er macht nicht immer, was man ihm
sagt, und das ist gut so. Auch heute. Er wartet und guckt, und er
findet schliesslich, es wäre nicht besonders gut, wenn man zu viele
Vanillekipferln auf einmal in die Backröhre schieben würde. Also machen
wir es langsam. Ha ha.
Und unter Ottilios Augen! Wir schafften es. aber wir
mussten sie alle gleich verstecken. Das ist eben das Geheimnis der
Weihnachtsbäckerei.
Wir wünschen eine schöne Weihnachtszeit.
Salzbrezerln russisch
Wir sind heute mit dem kleinen Bären Mogli in Russland.
Wir
haben keine Ahnung, was dort so gekocht wird, deshalb haben wir uns von
einem Frühstücksbild von einem Hotel inspierieren lassen und machen
einfach einen Hefeteig, den wir zu Brezeln verarbeiten wollen. Das ist
schwierig genug, denn Lori und ich sind immer zweierlei Meinung, vor
allem im Winter mit Hefeteig.
Was im Sommer nie ein Problem macht, ist im Winter eine
richtige
Herausvorderung. Aber da wir denken, die in Russland haben mehr Winter
als wir, beissen wir die Zähne zusammen und wagen uns an unsere 500 g
Mehl und nehmen mehr als 20 g Butter zu einem Viertelliter Milchwasser
und 1 Prise Zucker und einem Teelöffel Salz. Das Ergebnis ist
einschneidend, denn der Teig ist zu flüssig. Lori packt einfach ein
wenig mehr Mehl dazu und die Schose ist gerettet. Man wartet,
dass sich der Teig verdoppelt.
Früher haben wir in der Küche beim Warten noch Karten
gespielt,
aber das möchten wir in Anbetracht des Besuches vom russischen Mogli
nicht machen. Also
schlagen wir uns die Zeit mit Quatschen tot. Da Lori den Backofen in
voller Pulle leer rennen lässt, wird es ordentlich warm in der Küche
und der Teig kommt relativ schnell zu Grösse. Nun geht es los. Man
macht
drei Teile vom Teig und diese werden je in fünf Portionen geteilt.
Ich fand dann zum Schluss, grössere Brezel wären
ebenfalls nicht
schlecht und wir haben nur noch vier Brezel von einem Stück Teig
geförmt. Allerdings war das mit dem Formen noch eine rechte
Zufallskunst. Der kleine Mogli konnte es gut, aber es durfte ihm
niemand bei seiner Verschlingungstechnik zusehen. In der Zwischenzeit
haben wir einen Topf mit Salzwasser angesetzt.
Dann ist jedes geformte Brezel kurz in die Salzsuppe
geflogen
und gleich wieder gerettet worden, das macht man so, es heisst.. habe
ich vergessen aber pökeln ist es nicht. Im Internet haben sie uns mit
Wasserratten verwechselt und allerhand zum Planschen im Meer verraten,
wenn wir nach Salzwasser gefragt haben. Aber unsere Brezel sind nun
bereit für den effektiven Tatsch mit Salz. Wir streuen ein bisschen
drüber. Dann findet Mogli, es müsste noch Ei an unsere Brezel sie sähen
sonst
zu fade drein. Das finden wir ebenfalls und schlirgen noch Eigelb
drüber. Dann kommen sie in den Backofen... und wenn sie schön gebacken
sind, werden sie gegessen. Ha ha.
Und auch wenn sie nicht so schön gebacken sind, sie
werden trotzdem
gegessen, gefüllt mit Käse, Schinken etcetera. Mogli, Ottilio und
Loredana.