Ottilios Kochstudio
Hot ein Rezept vön mir nicht gekloppt, nicht verzogen, Öttiliö frogen.
ottilios küche
Das ist Ottilio, der gugelländische Koch. Er stammt aus Korsika und bildet sich auf seine französischen Vorfahren viel ein. Er spricht aber einen sehr merkwürdigen Dialekt. Nämlich kein a und kein o ( a=o und o=ö). Deshalb sind seine Rezepte oft eine rätselhafte Mutprobe.
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Rezepte im Dezember 2025





 
 Gugelländische Vanillekipferln

Ja, liebe Leute, liebes, gugelländisches Volk und Genossen, Anhänger und Mitdusler, es ist soweit, wir sind wieder in Gugellandia angekommen. Ein bisschen unfreiwillig, ein bisschen glücklich und überhaupt! Ein ganzes Jahr ist vergangen und wir haben ganz Europa abgeklopft. Und nun freuen wir uns, endlich wieder daheim zu sein. Wir backen heute mit Gugeli und Gugela gugelländische Vanillekipferln. Nicht böse sein, dass wir ein paar östliche Staaten nicht besucht haben, Quizzfrage, wo waren wir nicht?  

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  Gugeli und Gugella schälen Mandeln. Die stammen noch von langen Jahren her, und sie sind immer noch gut. Na klar, bei der dicken Schale, die sie haben, schnalzt der kleine Gugel und freut sich schon aufs Essen. "Es gibt aber heute nichts, wir backen nur." sagt Loredana und setzt ein wichtiges Gesicht auf. "Es gibt heute wahrscheinlich nur einen Hauch von Weihnachten."                                                     

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Ottilio versucht, die zwei enttäuschten Waschbären wieder aufzumuntern, und er verspricht ihnen eine tolle Leckerei. "Ihr müsst nur die Mandeln zuerst schälen, dann enthäuten, dann raffeln und dann .... ja dann bekommt ihr den Teig hin, ich wünsche euch viel Glück. Und wo ist Ottilio?

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"Man nehme einfach ein Rezept aus dem Internet." spricht er. Und er ist ganz bei sich und findet sogar gut, was er redet. Aber wir Gugellandier kennen unseren Ottilio, er macht nicht immer, was man ihm sagt, und das ist gut so. Auch heute. Er wartet und guckt, und er findet schliesslich, es wäre nicht besonders gut, wenn man zu viele Vanillekipferln auf einmal in die Backröhre schieben würde. Also machen wir es langsam. Ha ha.

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Und unter Ottilios Augen! Wir schafften es. aber wir mussten sie alle gleich verstecken. Das ist eben das Geheimnis der Weihnachtsbäckerei.

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Wir wünschen eine schöne Weihnachtszeit.

 

Salzbrezerln russisch

Wir sind heute mit dem kleinen Bären Mogli in Russland. Wir haben keine Ahnung, was dort so gekocht wird, deshalb haben wir uns von einem Frühstücksbild von einem Hotel inspierieren lassen und machen einfach einen Hefeteig, den wir zu Brezeln verarbeiten wollen. Das ist schwierig genug, denn Lori und ich sind immer zweierlei Meinung, vor allem im Winter mit Hefeteig.

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Was im Sommer nie ein Problem macht, ist im Winter eine richtige Herausvorderung. Aber da wir denken, die in Russland haben mehr Winter als wir, beissen wir die Zähne zusammen und wagen uns an unsere 500 g Mehl und nehmen mehr als 20 g Butter zu einem Viertelliter Milchwasser und 1 Prise Zucker und einem Teelöffel Salz. Das Ergebnis ist einschneidend, denn der Teig ist zu flüssig. Lori packt einfach ein wenig mehr Mehl dazu und die Schose ist gerettet. Man wartet, dass sich der Teig verdoppelt.

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Früher haben wir in der Küche beim Warten noch Karten gespielt, aber das möchten wir in Anbetracht des Besuches vom russischen Mogli nicht machen. Also schlagen wir uns die Zeit mit Quatschen tot. Da Lori den Backofen in voller Pulle leer rennen lässt, wird es ordentlich warm in der Küche und der Teig kommt relativ schnell zu Grösse. Nun geht es los. Man macht drei Teile vom Teig und diese werden je in fünf Portionen geteilt.

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Ich fand dann zum Schluss, grössere Brezel wären ebenfalls nicht schlecht und wir haben nur noch vier Brezel von einem Stück Teig geförmt. Allerdings war das mit dem Formen noch eine rechte Zufallskunst. Der kleine Mogli konnte es gut, aber es durfte ihm niemand bei seiner Verschlingungstechnik zusehen. In der Zwischenzeit haben wir einen Topf mit Salzwasser angesetzt.

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Dann ist jedes geformte Brezel kurz in die Salzsuppe geflogen und gleich wieder gerettet worden, das macht man so, es heisst.. habe ich vergessen aber pökeln ist es nicht. Im Internet haben sie uns mit Wasserratten verwechselt und allerhand zum Planschen im Meer verraten, wenn wir nach Salzwasser gefragt haben. Aber unsere Brezel sind nun bereit für den effektiven Tatsch mit Salz. Wir streuen ein bisschen drüber. Dann findet Mogli, es müsste noch Ei an unsere Brezel sie sähen sonst zu fade drein. Das finden wir ebenfalls und schlirgen noch Eigelb drüber. Dann kommen sie in den Backofen... und wenn sie schön gebacken sind, werden sie gegessen. Ha ha.

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Und auch wenn sie nicht so schön gebacken sind, sie werden trotzdem gegessen, gefüllt mit Käse, Schinken etcetera. Mogli, Ottilio und Loredana.


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