Ottilios Kochstudio
Hot ein Rezept vön mir nicht gekloppt, nicht verzogen, Öttiliö frogen.
ottilios küche
Das ist Ottilio, der gugelländische Koch. Er stammt aus Korsika und bildet sich auf seine französischen Vorfahren viel ein. Er spricht aber einen sehr merkwürdigen Dialekt. Nämlich kein a und kein o ( a=o und o=ö). Deshalb sind seine Rezepte oft eine rätselhafte Mutprobe.
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Rezepte im März 2026





 
 Kartoffeln III

Gugelländischer Kartoffelsalat

Wir sind weiter im Kartoffelrausch. Es geht um die Knollen, die man aus der Erde nimmt, die roh giftig sind, aber zu guter Letzt als Pommes frittes oder Kartoffelgulasch im Teller landen. Ja, da haben die Amerikaner einmal etwas Gutes getan. Ohne Kartoffeln wäre das Essen nichts. - Hoppela. Was habe ich gesagt, ich möchte das ganz schnell zurück nehmen. Aber die Kartoffeln sind wirklich da. 

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Von B nach A. Kartoffsalat! Loredana ist nicht gerade begeistert, denn sie macht den Herdöpfelsalat schon seit Jahren immer gleich. "Daran lässt sich nichts ändern." motzt sie und quält sich mit den grumpelig stumpeligen Herrdöpfeln herum. Aber wir sind ja jetzt im Jahre 2026, und da muss sich eine Kartoffel schon etwas ausdenken, um noch kompatibel zu sein.

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Also ich bin noch kompatibel. Ich weiss aber nicht, ob es die Herdöpfel .... sind. Lori hat eine Riesenwut auf Ottilio, der wieder einmal alles dahingleiten lässt, als gäbe es nichts zu arbeiten. Nachdem Lori in der gugelländischen Petersilie herumgeschnuppert hat, ist sie schon fast wieder versöhnlich. 

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Aber da kommt bereits ein Kritikpunkt aus der Küche. "Was sind das? Karoffeln? Naja, was sollten es denn sein? Und dann, es kommt immer noch etwas dazu zu Kartoffeln. Aber warum? Karoffeln sind auch allein ganz schön. Schrumm schrumm, Ottilio kocht und es gibt keine Widerrede. Es gibt irgendwelche Knödel mit Kartoffelsalat. Aha? Oha, dann bin ich ja falsch. Ist doch egal. Wir essen ein wundervolles Mahl Guten Appetit.

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Ohne Zwiebeln wäre das Ganze aber nichts. Hmm.
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Es geht aber noch weiter mit den Kartoffeln.....

 
 Kartoffeln II

Da haben wir uns ja was Schönes eingebrockt! Die Lori und ich wollten uns durch den Kartoffelkeller wuseln und allerhand Köstlichkeiten mit der heiligen Knolle anstellen. Aber wie wir so fröhlich ins Dunkel greifen, müssen wir leider feststellen, dass so ziemlich alles angefressen ist. Wir sind es zwar gewohnt, dass die richtig echten Verwandten von Edi immer im Keller mitmampfen, aber doch nicht, dass sie uns sämtliche Kartoffeln anfressen! 

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Bisher nämlich, hatten wir lediglich immer ein oder zwei Kartoffeln, die sie heimgesucht haben, aber diesmal.. dabei wollten wir mal so richtig ein Loblied an die Knolle singen, hi hi. Naja, macht ja nichts. Wir sind ja flexibel. Lori und ich suchen uns noch ein paar heile Karoffeln, und werfen diese gleich ins kochende Wasser. "Wie konnte denn das passieren?" "Hmm, sie sind wahrscheinlich Eltern geworden und die Kleinen haben Hunger." zuckt Lori die Achseln und setzt ihren Unschuldsblick in die Welt.

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"Ha, ha!" denke ich und schiebe noch eine letzte angefressene Kartoffel von der Bühne. "Dann muss man eben umdisponieren. Selber schuld, wenn man nicht Obacht gibt. Grmpf." Aber Lori hat schon wieder guten Humor und schiebt ein Milchpaket herum. Wir können ja unsere blutten, armseligen Karoffeln noch mit ein bisschen Schnickschnack anpolieren. Hi hi. Das findet sie und setzt Milch, versetzt mit Essig, an den Herd und rührt glückstrahlend in der geronnenen Brühe. "Das wird unser Superquark." strahlt sie.

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Ich reisse mich also los, und gehe etwas Grünes suchen. Viel ist nicht mehr da, denn wir kochen öfter als das Gras wächst, hi hi. Aber es heisst ja Fastenzeit, grinse ich, und sie klopft mit der Kelle, tänzelt herum und findet, es wäre alles super. Die Karoffeln sind gekocht, der Käse wartet und unsere kleine Zugabe ist ebenfalls gleich fertig.

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Wir streiten uns noch ein wenig herum, aber dann lassen wir es für heute gut sein. Wir kriegen ja wieder ein paar Kartoffeln, dann können wir mit dieser Manie weiterfahren. Kartoffeln sind eben das Beste, das man im Kasten haben kann. "Ja, ja. deshalb sollte man besser darob Acht geben." Und hinter dem gugelländischen Kochstudiovorhang grinsen schon sechs oder mehr glückliche Knopfäuglein, die sogar rohe Karoffeln knabbern, dass wir sie noch leben lassen.

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Nächste Woche geht es weiter... mit Kartoffeln.

 
 Kartoffeln 

Ja, wir haben in den vergangenen zehn Jahren unser ganzes Repertoire so ziemlich durchgekocht uns nun auf ein paar Zutaten eingeschossen. Wir wollen in den nächsten Wochen die so genannten Beilagen aufleben lassen. In deutschen Gefilden isst man ja nicht wie in Italien, erst die Pasta und dann das Fleisch, sondern immer alles zusammen. Wir machen heute Kartoffelgratin und Pommes frittes.

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Nächste Woche kämen dann weitere Kartoffeln. Lori hat noch ein Lama am Hals, also entschliesst sich meine Wenigkeit dafür, im nahen Hang den Thymian zu pflücken. Denn den benötigen wir für unser erstes Kartoffelgericht, das Gratin. Ansonsten müssen wir nichts haben, nur Kartoffeln, Milch und Knofi. Ja wir benötigen nicht einmal Butter für die Form. Lori raffelt einfach die Kartoffeln hinein, nicht zu viele. Für ein gutes Gratin darf die Formbefüllung nicht zu intensiv sein, man nehme lieber zwei Schüsseln, als eine zu dick befüllt.

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Dann bröselt Lori den Thymian drüber. In die Milch, so ca. 1 halber Liter, geben wir noch Salz oder einen Bouillonwürfel und zwei Knofizehen. Dann wird die Flüssigkeit über die Kartoffeln gegossen und diese wandern für mindestens eine halbe Stunde in den Backofen. Solange bis sie die ganze Flüssigkeit eingesogen haben. Manchmal geht es länger. Kommt immer auf die Kartoffeln an.

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Dann stellen wir noch die Pommes frittes her. Früher hatten wir mal eine Maschine dafür, aber die macht immer viel Abfall. So schneiden wir die geschälten Kartoffeln einfach locker in Stifte und werfen eine Ladung (etwa einen Messbecher voll) ins heisse Öl. Früher hat Ottilio Pommes jeden Dienstag für die Landstreicher gemacht. Die kamen vorbei, holten ihre Tüte ab, grüssten, und gingen wieder.  Die Fritten werden 10 bis 15 Minuten frittiert, dann abgetropft, und später noch einmal für 10 Minuten ins heisse Öl geworfen.                                                               

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Pommes frittes und Kartoffelgratin sind eigentlich an und für sich schon gute Nahrungsmittel, wer aber Lust hat, kann natürlich noch Bratwürste oder Salat dazu essen. Wir wollen ja auch nur ein bisschen mit unserem Erfahrungswissen brillieren, man muss nicht unbedingt gleichzeitig Kartoffelgratin und Pommes frittes essen. Aber da wir so viele verschiedene Geschmacksrichtungen in der Gugelfamily haben, ist das kein Problem.

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Ich denke, nächste Woche geht es weiter mit Kartoffel. Viele Grüsse von Loredana und Ottilio!


 
Das Schokohaus, 2. Teil

Wie man vom Koch zum Schokohäuslebauer wird. Hi hi, man nehme eine Geschichte, die man nicht kennt und die man im Internet nicht findet, nehme eine Tante, die gerne Süsses knabbert und viele Tafeln Schokolade zum Kleistern und Kleben, und möglichst eine kühle Küche, damit das ganze Zeug sich nicht von selber wieder in seine Urgestalt verwandeln möge. Loredana freut sich schon, und ich sage nichts dazu, dass wir schon eine zweite Woche benötigen, um ein Schokohäuschen zu errichten.

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Dass wir es mit der Errichtung unseres Werkes nicht sehr eilig haben, liegt natürlich an der Geschichte. Da fällt mir Lori ins Wort und erzählt. Die Geschichte vom Schokolademännchen ist eher zum Weinen als zum Lachen, denn es hat ein Häuschen zuoberst am Berg, aber das kommt ja dann alles in den News vom, hu, weiss nicht wann. Also haben wir noch Zeit zum Weiterwerken an unserem Kunstwerk, von dem wir letztes Mal nur die Wände und drei Dachböden gebastelt haben.

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Heute müssen wir das Häuschen aber errichten, die vier Wände sind stabil und wollen zusammengefügt werden. Und weil Schokolade in flüssigem Zustand ein Superkleber ist, knabbern wir nicht lange rum, sondern stellen die vier Wände in die Küchenlandschaft. Sie sind zum Glück alle gleich hoch, obwohl wir nicht geguckt haben, ob sie die richtige Grösse bekommen. Wir schlirgen mit flüssiger Schokolade rum wie die Fachmänner mit Zement.

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Wenn man ein Gebäude von Schokolade errichten will, muss man in erster Linie auf die Stabilität gucken und erst nachher auf die Schönheit. Das muss mir Lori ununterbrochen vorsagen, denn ich bin eher ein Ästhet als sie, ha ha. Das Häuschen nimmt also Formen an. Vier Wände, immerhin. Wir hätten es ja kleiner machen können. Aber das ist immer so eine Gefühlssache, je mehr Zutaten man hat, desto grösser wird das Essen, hi hi.

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Aber wer denkt denn beim Schokohäuschen errichten schon ans Essen? Hi hi. Ich kenne ja die Geschichte noch gar nicht. Lori grinst und klopft sich die Schokospritzer vom Pelz. Wir sind ziemlich gesprenkelt bis zum Schluss. Das heisst, es ist noch gar nicht fertig, unser Schokoladehäuschen. Sogar mit dem Dach, das dann noch kommt, fehlt noch immer einiges. Aber ich finde, dass wir uns nun schon genug mit Schokizeug herumgeschlagen haben.

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Der Schluss vom Ganzen wird hier später angesetzt
Schmatz, schleck, schlürf, schludder, schlamp und schlemm.... was wurde ebenfalls nicht an einem Tag errichtet?



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