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Kartoffeln III
Gugelländischer Kartoffelsalat
Wir sind weiter im
Kartoffelrausch. Es geht um die Knollen, die man aus der Erde nimmt,
die roh giftig sind, aber zu guter Letzt als Pommes frittes oder
Kartoffelgulasch im Teller landen. Ja, da haben die Amerikaner einmal
etwas Gutes getan. Ohne Kartoffeln wäre das Essen nichts. - Hoppela.
Was habe ich gesagt, ich möchte das ganz schnell zurück nehmen. Aber
die Kartoffeln sind wirklich da.
Von B nach A. Kartoffsalat! Loredana ist nicht gerade
begeistert, denn sie macht den Herdöpfelsalat schon seit Jahren immer
gleich. "Daran lässt sich nichts ändern." motzt sie und quält sich mit
den grumpelig stumpeligen Herrdöpfeln herum. Aber wir sind ja jetzt im
Jahre 2026, und da muss sich eine Kartoffel schon etwas ausdenken, um
noch kompatibel zu sein.
Also ich bin noch kompatibel. Ich weiss aber nicht, ob
es die Herdöpfel .... sind. Lori
hat eine Riesenwut auf Ottilio, der wieder einmal alles dahingleiten
lässt, als gäbe es nichts zu arbeiten. Nachdem Lori in der
gugelländischen Petersilie herumgeschnuppert hat, ist sie schon fast
wieder versöhnlich.
Aber da kommt bereits ein Kritikpunkt aus der Küche.
"Was sind
das? Karoffeln? Naja, was sollten es denn sein? Und dann, es kommt
immer noch etwas dazu zu Kartoffeln. Aber warum? Karoffeln sind auch
allein ganz schön. Schrumm schrumm, Ottilio kocht und es gibt keine
Widerrede. Es gibt irgendwelche Knödel mit Kartoffelsalat. Aha? Oha,
dann bin ich ja falsch. Ist doch egal. Wir essen ein wundervolles Mahl
Guten Appetit.
Ohne Zwiebeln wäre das Ganze aber nichts. Hmm.
Es geht aber noch weiter mit den Kartoffeln.....
Kartoffeln II
Da haben wir uns ja was Schönes eingebrockt! Die Lori
und ich
wollten uns durch den Kartoffelkeller wuseln und allerhand
Köstlichkeiten mit der heiligen Knolle anstellen. Aber wie wir so
fröhlich ins Dunkel greifen, müssen wir leider feststellen, dass so
ziemlich alles angefressen ist. Wir sind es zwar gewohnt, dass die
richtig echten Verwandten von Edi immer im Keller mitmampfen, aber doch
nicht, dass sie uns sämtliche Kartoffeln anfressen!
Bisher nämlich, hatten wir lediglich immer ein oder zwei
Kartoffeln, die sie heimgesucht haben, aber diesmal.. dabei
wollten wir mal so richtig ein Loblied an die Knolle singen, hi hi.
Naja, macht ja nichts. Wir sind ja flexibel. Lori und ich suchen uns
noch ein paar heile Karoffeln, und werfen diese gleich ins kochende
Wasser. "Wie konnte denn das passieren?" "Hmm, sie sind wahrscheinlich
Eltern geworden und die Kleinen haben Hunger." zuckt Lori die Achseln
und setzt ihren Unschuldsblick in die Welt.
"Ha, ha!" denke ich und schiebe noch eine letzte
angefressene
Kartoffel von der Bühne. "Dann muss man eben umdisponieren. Selber
schuld, wenn man nicht Obacht gibt. Grmpf." Aber Lori hat schon wieder
guten Humor und schiebt ein Milchpaket herum. Wir können ja unsere
blutten, armseligen Karoffeln noch mit ein bisschen Schnickschnack
anpolieren. Hi hi. Das findet sie und setzt Milch, versetzt mit Essig,
an den Herd und rührt glückstrahlend in der geronnenen Brühe. "Das wird
unser Superquark." strahlt sie.
Ich reisse mich also los, und gehe etwas Grünes suchen.
Viel ist
nicht mehr da, denn wir kochen öfter als das Gras wächst, hi hi. Aber
es heisst ja Fastenzeit, grinse ich, und sie klopft mit der Kelle,
tänzelt herum und findet, es wäre alles super. Die Karoffeln sind
gekocht, der Käse wartet und unsere kleine Zugabe ist ebenfalls gleich
fertig.
Wir streiten uns noch ein wenig herum, aber dann lassen
wir es
für heute gut sein. Wir kriegen ja wieder ein paar Kartoffeln, dann
können wir mit dieser Manie weiterfahren. Kartoffeln sind eben das
Beste, das man im Kasten haben kann. "Ja, ja. deshalb sollte man besser
darob Acht geben." Und hinter dem gugelländischen Kochstudiovorhang
grinsen schon sechs oder mehr glückliche Knopfäuglein, die sogar rohe
Karoffeln knabbern, dass wir sie noch leben lassen.
Nächste Woche geht es weiter... mit Kartoffeln.
Kartoffeln
Ja, wir haben in den vergangenen zehn Jahren unser
ganzes
Repertoire so ziemlich durchgekocht uns nun auf ein paar Zutaten
eingeschossen. Wir wollen in den nächsten Wochen die so genannten
Beilagen aufleben lassen. In deutschen Gefilden isst man ja nicht wie
in Italien, erst die Pasta und dann das Fleisch, sondern immer alles
zusammen. Wir machen heute Kartoffelgratin und Pommes frittes.
Nächste Woche kämen dann weitere Kartoffeln. Lori hat
noch ein
Lama am Hals, also entschliesst sich meine Wenigkeit dafür, im nahen
Hang den Thymian zu pflücken. Denn den benötigen wir für unser erstes
Kartoffelgericht, das Gratin. Ansonsten müssen wir nichts haben, nur
Kartoffeln, Milch und Knofi. Ja wir benötigen nicht einmal Butter für
die Form. Lori raffelt einfach die Kartoffeln hinein, nicht zu viele.
Für ein gutes Gratin darf die Formbefüllung nicht zu intensiv sein, man
nehme lieber zwei Schüsseln, als eine zu dick befüllt.
Dann bröselt Lori den Thymian drüber. In die Milch, so
ca. 1
halber Liter, geben wir noch Salz oder einen Bouillonwürfel und zwei
Knofizehen. Dann wird die Flüssigkeit über die Kartoffeln gegossen und
diese wandern für mindestens eine halbe Stunde in den Backofen. Solange
bis sie die ganze Flüssigkeit eingesogen haben. Manchmal geht es
länger. Kommt immer auf die Kartoffeln an.
Dann stellen wir noch die Pommes frittes her. Früher
hatten wir
mal eine Maschine dafür, aber die macht immer viel Abfall. So schneiden
wir die geschälten Kartoffeln einfach locker in Stifte und werfen eine
Ladung (etwa einen Messbecher voll) ins heisse Öl. Früher hat Ottilio
Pommes jeden Dienstag für die Landstreicher gemacht. Die kamen vorbei,
holten ihre Tüte ab, grüssten, und gingen wieder. Die Fritten
werden 10 bis 15 Minuten frittiert, dann abgetropft, und später noch
einmal für 10 Minuten ins heisse Öl geworfen.
Pommes frittes und Kartoffelgratin sind eigentlich an
und für
sich schon gute Nahrungsmittel, wer aber Lust hat, kann natürlich noch
Bratwürste oder Salat dazu essen. Wir wollen ja auch nur ein bisschen
mit unserem Erfahrungswissen brillieren, man muss nicht unbedingt
gleichzeitig Kartoffelgratin und Pommes frittes essen. Aber da wir so
viele verschiedene Geschmacksrichtungen in der Gugelfamily haben, ist
das kein Problem.
Ich denke, nächste Woche geht es weiter mit Kartoffel.
Viele Grüsse von Loredana und Ottilio!
Das Schokohaus, 2. Teil
Wie man vom Koch zum Schokohäuslebauer wird. Hi hi, man
nehme
eine Geschichte, die man nicht kennt und die man im Internet nicht
findet, nehme eine Tante, die gerne Süsses knabbert und viele Tafeln
Schokolade zum Kleistern und Kleben, und möglichst eine kühle Küche,
damit das ganze Zeug sich nicht von selber wieder in seine Urgestalt
verwandeln möge. Loredana freut sich schon, und ich sage nichts dazu,
dass wir schon eine zweite Woche benötigen, um ein Schokohäuschen zu
errichten.
Dass wir es mit der Errichtung unseres Werkes nicht sehr
eilig
haben, liegt natürlich an der Geschichte. Da fällt mir Lori ins Wort
und erzählt. Die Geschichte vom Schokolademännchen ist eher zum Weinen
als zum Lachen, denn es hat ein Häuschen zuoberst am Berg, aber das
kommt ja dann alles in den News vom, hu, weiss nicht wann. Also haben
wir noch Zeit zum Weiterwerken an unserem Kunstwerk, von dem wir
letztes Mal nur die Wände und drei Dachböden gebastelt haben.
Heute müssen wir das Häuschen aber errichten, die vier
Wände
sind stabil und wollen zusammengefügt werden. Und weil Schokolade in
flüssigem Zustand ein Superkleber ist, knabbern wir nicht lange rum,
sondern stellen die vier Wände in die Küchenlandschaft. Sie sind zum
Glück alle gleich hoch, obwohl wir nicht geguckt haben, ob sie die
richtige Grösse bekommen. Wir schlirgen mit flüssiger Schokolade rum
wie die Fachmänner mit Zement.
Wenn man ein Gebäude von Schokolade errichten will, muss
man in
erster Linie auf die Stabilität gucken und erst nachher auf die
Schönheit. Das muss mir Lori ununterbrochen vorsagen, denn ich bin eher
ein Ästhet als sie, ha ha. Das Häuschen nimmt also Formen an. Vier
Wände, immerhin. Wir hätten es ja kleiner machen können. Aber das ist
immer so eine Gefühlssache, je mehr Zutaten man hat, desto grösser wird
das Essen, hi hi.
Aber wer denkt denn beim Schokohäuschen errichten schon
ans
Essen? Hi hi. Ich kenne ja die Geschichte noch gar nicht. Lori grinst
und klopft sich die Schokospritzer vom Pelz. Wir sind ziemlich
gesprenkelt bis zum Schluss. Das heisst, es ist noch gar nicht fertig,
unser Schokoladehäuschen. Sogar mit dem Dach, das dann noch kommt,
fehlt noch immer einiges. Aber ich finde, dass wir uns nun schon genug
mit Schokizeug herumgeschlagen haben.
Der Schluss vom Ganzen wird hier später angesetzt
Schmatz, schleck, schlürf, schludder, schlamp und schlemm.... was wurde
ebenfalls nicht an einem Tag errichtet?