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Kritiker: Januar 2026
Haloa!
Jetzt muss ich aber einmal ganz laut betonen, dass mir
wirklich
langsam die Hutschnur platzt. Ja wo sind wir denn? Im Krippenspiel
von Maria und Josef oder unter dem allmächtigen Himmelsfritz, der
Strafen verteilt, wie es ihm in den Kram passt. Oder sind wir
vielleicht nur Statisten bei Google oder irgendeinem Seitenzweig, oder
haben wir vielleicht bereits die Abzweigung verpasst und landen
geradewegs in Schutt und Asche? Ihr könnt mich mal alle, denn so jemand
wie ich ist nicht tot zu kriegen. Da müssen schon andere kommen, ha ha.
Aber wer schraubt uns eigentlich am Gebälk? Das würde mich
zwischendurch ja schon einmal interessieren. Nicht nur das Wetter ist
seit einiger Zeit etwas gewöhnungsbedürftig, auch das Gewölk obendrauf
ist ziemlich matschig geworden und kommt immer aus der selben Richtung.
Man könnte ja denken, dass es einfach mehr Feuchtigkeit in der Luft
gibt, wenn es noch viele Bäume und keine Häuser hat. Aber langsam aber
sicher bin ich nicht mehr dieser Meinung. Ich habe darüber sogar mit
Peso gesprochen, und dieser findet gewisse Dinge auch schon leicht
merkwürdig. Zum Beispiel: Warum hat es plötzlich keine Rehe mehr? Warum
hat es im Sommer plötzlich keine Wespen mehr? Warum gibt es so wenig
Vögel in diesem so baumreichen Gebiet. Warum kommen keine Studenten
mehr vorbei, die sich für die geologischen Zusammensetzungen des Berges
interessieren. Aha, ich weiss. wegen mir, alle fürchten den Schnorbert
und sein Gewaffel.
Wenigstens etwas. Aber höret, ihr Potzwurmflachwedler, diese
Geschwänzelei an Lokalpräkäsium geht mir sowas von am Wecker vorbei und
schlägt sogar dem Affen das Gebiss von der Krone, peng.
Strafe muss sein
Ja, liebe Leute, jetzt sind die Zeiten schon so hart,
dass sie mich
höchstpersönlich selber aufgeboten haben, ihren Scheissnews ein
bisschen Farbe zu geben. Ha ha, naja, sie wollten ja ursprünglich wegen
des Regenwetters in der gugelländischen Stube ein Fass aufmachen, aber
dann hat es ihnen doch mehr Spass bereitet, ein bisschen im Dreckmatsch
herumzuwatscheln wie die Wildsäue, anstatt erstmal die Hütte ein
bisschen aufzuräumen. Und wo endet die Geschichte? Niemand weiss es, am
wenigsten die Hauptdarsteller und Produzenten. Dieses ominöse Schloss
ist nämlich zwar von unten sichtbar, aber von oben nicht. Und wenn da
wirklich ein Monstrum drin haust? Ich verabschiede mich mal
vorsichtshalber, ich werde bei der nächsten Angriffsjagd nicht mehr
dabei sein, die können mich mal mit Abenteuer, dafür halte ich nicht
gratis den Kopf hin, und auch wenn sie mir eine Gehaltserhöhung
anbieten, dann kann ich nur leise durch die Zähne lächeln,
denn dieser Staat ist so korrupt wie alles auf der Welt. Auch wenn sie
keine Werbung auf ihrem Account haben, es gilt doch immer das, was
Gugel sagt. Gonni und Kai sind Schauspieler, die stets so ein bisschen
böse tun müssen, damit das Gleichgewicht stimmt. Und ich könnte mir
vorstellen, dass es noch mehr so Gonnies und Kays gibt im Heustock.
Denen reicht es langsam über die Hutschnur und sie gründen Parteien.
Ich werde mich nächste Woche mal umhören. Vielleicht sind schon
ungeschusterte Stinksäue im Moor, wo der abwärtsgurgelnde verbrüderte
Schlammpfützendreck hochwallt, und sich die Vorderpfotenrüssel im
selbigen aufputzen, damit der grossartige, saumässig gugelländische
Morast ungestüm herumspritzt. Oh, ja.
Und es wird noch
makaberer
Jetzt sind sogar schon die Plüschifreunde nicht mehr
weiss genug
bei den hiesigen Saubermännern, dabei sind gerade die Schangelina und
die Miezi solche Dreckspatzen, dass bei der ganzen Truppe kein
Weissmacher mehr hilft. Aber bitte, haben wir wieder einen
Zauberbrunnen mehr, ha ha. Die machen es sich ja denkbar einfach. Flugs
bisschen Eis im Trog und schon ist die Dreckpfütztonne ein magischer
Jungbrunnen. Aber sie können ja sagen und meinen, was sie wollen, die
Teiche bleiben nach wie vor verschlammt und zugeblättert,
das Treibhaus ist bis zuhinterst eine zerfledderte Schutthalde und wenn
irgendwo noch etwas Erinnerung hervorleuchtet, wow, wie heilig wird der
Schnickschnack erst, wenn er noch ein bisschen mehr angeschimmelt ist.
Naja, mir ist es ja nur recht. Ich bin sowieso nicht für Neues. Alles
war schon mal da und es wird nur immer dünner und ist schneller
kaputtmachbar. Aber nun mal ehrlich, wie neu ist denn alles Neue auf
der Welt? Also ich liebe ja die Waschmittelreklamen. Das sind die
allerklügsten von allen. Und ich werde nun auch endlich mal in Annalen
notierend auf gewisse Fledderer eingehen und Waschmittelfabrikant
werden. Denn was die können, kann ich schon lange. Einfach das Maul
aufreissen und behaupten, weisser als weiss ginge nicht mehr. Ha ha.
Viel Spass beim gugelländischen Saubermann. Demnächst in diesem
Theater.
Der Mörder ist immer der
Käfer.
So so. Man ist ja des Lebens nicht mehr sicher, wenn
sogar die
flausige Miezi einen auf Leichenfledderin macht. Und die ganze
pelzverdreckte Blase tingelt mit, weil es eine deutsche Krimiserie
gibt, die schon so lange läuft, dass man sogar beim Gähnen einschläft.
Und da fällt ihnen ein, dass der Ballo bereits mehrere Male eine Leiche
gespielt hat, also warum nicht nochmals, mit Pauken und Trompeten. Aber
von Drehbuch wiedermal keine Spur. Dass die Darsteller nicht die
leiseste Ahnung von Krimi haben, leuchtet mir ja noch ein, aber
immerhin die Macher sollten wissen, wen man wie und warum umbringt.
Aber nichts da, es wird einfach wieder fröhlich im Sonnenschein
drauflosgewurstelt, irgendwas fällt dem schlussendlichen Schreiber ja
dann schon ein. Ha ha. Aber mal ehrlich, es liegt natürlich an der
mumifizierten Serie, die so gespickt ist mit urigen Nebenrollen, dass
man eigentlich gar keine Leiche und noch weniger einen Mörder
braucht. Und wenn es überall kalt ist, im Januar, dann tun sie allesamt
einfach mal so, als wäre hier der Frühling am Walten. Aber das habe ich
weisst wie durchschaut, ihr verwuzelten Ober- Schnaufköpfe, es ist
nicht wärmer, wenn man einen Pelz hat. Und überhaupt, wenn jemand tot
auf dem Boden liegt, dann fragt man sich doch zu allererst, wer er war,
und wie ist er da hin gekommen? Aber der Käfer wird nicht ein einziges
Mal verdächtigt, dabei liegt es doch auf der Hand. Stümper, frevelhafte
Stümper allesamt, die sollten mich mal einen Krimi machen lassen. Dann
wundert sich niemand mehr, ha ha. Aber psst, das ist vielleicht eine
Idee. Wo finde ich das Käfer-Gift? Aha, das war auch getürkt, na dann.
Pfui, erstmal.
Guten Putsch, äh, ich
meine, Rutsch
Ja, das war ein Jahr zum Vergessen. Besser gesagt, man
hat
bereits alles was war, wieder vergessen, weil nichts Besonderes
passiert ist, ausser, dass auf den Wolfi aus Berlin ein richtiger Wolf
bei uns Einzug halten wollte. Aber den haben die Behörden und
Tierpsychologen mit Sack und Pack umgesiedelt, das heisst erst einmal
betäubt und abgeschleppt und dann hinter dem Hügel wieder freigelassen.
Wers glaubt, was die alles machen im Antlitz des Gesetzes und wenn wir
die Augen abwenden, ha ha. Naja mir kann es ja wurscht sein, es hat im
Wald trotzdem kaum Pilze gehabt, und dass diese neuerdings vom
Wolf gefressen werden, kann ja auch nicht so richtig glaubhaft sein.
Aber die Velofritzen und Töff-Fahrer sind inzwischen auch vom Erdboden
verschwunden, nachdem sie einen Wasserrohrbruch verursachten. Ob die
Angst vor Wölfen haben oder umgekehrt, das entzieht sich meiner
Kenntnis, aber mein Leintuch, das ich zur Abschreckung von Passanten
aufgehängt habe, hängt noch immer und wir sind die einzigen, die
dadurch gestört werden. Kein Bein kommt tagsüber zu uns. Aber des
Nachts ist hier wohl einiges los. Einbrecher sind es aber nicht. Die
haben alle Angst vor Enten, Giraffen, Elefanten, Bären und Hasen. Und
natürlich vor Krokodilen, Saurier und Papageien, hi hi.
Auf dass es weiterhin so bleibe. Guten Rutsch.