Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
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Kritiker: Januar 2026





 
 Haloa!
Jetzt muss ich aber einmal ganz laut betonen, dass mir wirklich langsam die Hutschnur platzt. Ja wo sind wir denn? Im Krippenspiel von Maria und Josef oder unter dem allmächtigen Himmelsfritz, der Strafen verteilt, wie es ihm in den Kram passt. Oder sind wir vielleicht nur Statisten bei Google oder irgendeinem Seitenzweig, oder haben wir vielleicht bereits die Abzweigung verpasst und landen geradewegs in Schutt und Asche? Ihr könnt mich mal alle, denn so jemand wie ich ist nicht tot zu kriegen. Da müssen schon andere kommen, ha ha. Aber wer schraubt uns eigentlich am Gebälk? Das würde mich zwischendurch ja schon einmal interessieren. Nicht nur das Wetter ist seit einiger Zeit etwas gewöhnungsbedürftig, auch das Gewölk obendrauf ist ziemlich matschig geworden und kommt immer aus der selben Richtung. Man könnte ja denken, dass es einfach mehr Feuchtigkeit in der Luft gibt, wenn es noch viele Bäume und keine Häuser hat. Aber langsam aber sicher bin ich nicht mehr dieser Meinung. Ich habe darüber sogar mit Peso gesprochen, und dieser findet gewisse Dinge auch schon leicht merkwürdig. Zum Beispiel: Warum hat es plötzlich keine Rehe mehr? Warum hat es im Sommer plötzlich keine Wespen mehr? Warum gibt es so wenig Vögel in diesem so baumreichen Gebiet. Warum kommen keine Studenten mehr vorbei, die sich für die geologischen Zusammensetzungen des Berges interessieren. Aha, ich weiss. wegen mir, alle fürchten den Schnorbert und sein Gewaffel. Wenigstens etwas. Aber höret, ihr Potzwurmflachwedler, diese Geschwänzelei an Lokalpräkäsium geht mir sowas von am Wecker vorbei und schlägt sogar dem Affen das Gebiss von der Krone, peng.
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 Strafe muss sein
Ja, liebe Leute, jetzt sind die Zeiten schon so hart, dass sie mich höchstpersönlich selber aufgeboten haben, ihren Scheissnews ein bisschen Farbe zu geben. Ha ha, naja, sie wollten ja ursprünglich wegen des Regenwetters in der gugelländischen Stube ein Fass aufmachen, aber dann hat es ihnen doch mehr Spass bereitet, ein bisschen im Dreckmatsch herumzuwatscheln wie die Wildsäue, anstatt erstmal die Hütte ein bisschen aufzuräumen. Und wo endet die Geschichte? Niemand weiss es, am wenigsten die Hauptdarsteller und Produzenten. Dieses ominöse Schloss ist nämlich zwar von unten sichtbar, aber von oben nicht. Und wenn da wirklich ein Monstrum drin haust? Ich verabschiede mich mal vorsichtshalber, ich werde bei der nächsten Angriffsjagd nicht mehr dabei sein, die können mich mal mit Abenteuer, dafür halte ich nicht gratis den Kopf hin, und auch wenn sie mir eine Gehaltserhöhung anbieten, dann kann ich nur leise durch die Zähne lächeln, denn dieser Staat ist so korrupt wie alles auf der Welt. Auch wenn sie keine Werbung auf ihrem Account haben, es gilt doch immer das, was Gugel sagt. Gonni und Kai sind Schauspieler, die stets so ein bisschen böse tun müssen, damit das Gleichgewicht stimmt. Und ich könnte mir vorstellen, dass es noch mehr so Gonnies und Kays gibt im Heustock. Denen reicht es langsam über die Hutschnur und sie gründen Parteien. Ich werde mich nächste Woche mal umhören. Vielleicht sind schon ungeschusterte Stinksäue im Moor, wo der abwärtsgurgelnde verbrüderte Schlammpfützendreck hochwallt, und sich die Vorderpfotenrüssel im selbigen aufputzen, damit der grossartige, saumässig gugelländische Morast ungestüm herumspritzt. Oh, ja.
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 Und es wird noch makaberer
Jetzt sind sogar schon die Plüschifreunde nicht mehr weiss genug bei den hiesigen Saubermännern, dabei sind gerade die Schangelina und die Miezi solche Dreckspatzen, dass bei der ganzen Truppe kein Weissmacher mehr hilft. Aber bitte, haben wir wieder einen Zauberbrunnen mehr, ha ha. Die machen es sich ja denkbar einfach. Flugs bisschen Eis im Trog und schon ist die Dreckpfütztonne ein magischer Jungbrunnen. Aber sie können ja sagen und meinen, was sie wollen, die Teiche bleiben nach wie vor verschlammt und zugeblättert, das Treibhaus ist bis zuhinterst eine zerfledderte Schutthalde und wenn irgendwo noch etwas Erinnerung hervorleuchtet, wow, wie heilig wird der Schnickschnack erst, wenn er noch ein bisschen mehr angeschimmelt ist. Naja, mir ist es ja nur recht. Ich bin sowieso nicht für Neues. Alles war schon mal da und es wird nur immer dünner und ist schneller kaputtmachbar. Aber nun mal ehrlich, wie neu ist denn alles Neue auf der Welt? Also ich liebe ja die Waschmittelreklamen. Das sind die allerklügsten von allen. Und ich werde nun auch endlich mal in Annalen notierend auf gewisse Fledderer eingehen und Waschmittelfabrikant werden. Denn was die können, kann ich schon lange. Einfach das Maul aufreissen und behaupten, weisser als weiss ginge nicht mehr. Ha ha. Viel Spass beim gugelländischen Saubermann. Demnächst in diesem Theater. 
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 Der Mörder ist immer der Käfer.
So so. Man ist ja des Lebens nicht mehr sicher, wenn sogar die flausige Miezi einen auf Leichenfledderin macht. Und die ganze pelzverdreckte Blase tingelt mit, weil es eine deutsche Krimiserie gibt, die schon so lange läuft, dass man sogar beim Gähnen einschläft. Und da fällt ihnen ein, dass der Ballo bereits mehrere Male eine Leiche gespielt hat, also warum nicht nochmals, mit Pauken und Trompeten. Aber von Drehbuch wiedermal keine Spur. Dass die Darsteller nicht die leiseste Ahnung von Krimi haben, leuchtet mir ja noch ein, aber immerhin die Macher sollten wissen, wen man wie und warum umbringt. Aber nichts da, es wird einfach wieder fröhlich im Sonnenschein drauflosgewurstelt, irgendwas fällt dem schlussendlichen Schreiber ja dann schon ein. Ha ha. Aber mal ehrlich, es liegt natürlich an der mumifizierten Serie, die so gespickt ist mit urigen Nebenrollen, dass man eigentlich gar keine Leiche und noch weniger einen Mörder braucht. Und wenn es überall kalt ist, im Januar, dann tun sie allesamt einfach mal so, als wäre hier der Frühling am Walten. Aber das habe ich weisst wie durchschaut, ihr verwuzelten Ober- Schnaufköpfe, es ist nicht wärmer, wenn man einen Pelz hat. Und überhaupt, wenn jemand tot auf dem Boden liegt, dann fragt man sich doch zu allererst, wer er war, und wie ist er da hin gekommen? Aber der Käfer wird nicht ein einziges Mal verdächtigt, dabei liegt es doch auf der Hand. Stümper, frevelhafte Stümper allesamt, die sollten mich mal einen Krimi machen lassen. Dann wundert sich niemand mehr, ha ha. Aber psst, das ist vielleicht eine Idee. Wo finde ich das Käfer-Gift? Aha, das war auch getürkt, na dann.
Pfui, erstmal.
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 Guten Putsch, äh, ich meine, Rutsch
Ja, das war ein Jahr zum Vergessen. Besser gesagt, man hat bereits alles was war, wieder vergessen, weil nichts Besonderes passiert ist, ausser, dass auf den Wolfi aus Berlin ein richtiger Wolf bei uns Einzug halten wollte. Aber den haben die Behörden und Tierpsychologen mit Sack und Pack umgesiedelt, das heisst erst einmal betäubt und abgeschleppt und dann hinter dem Hügel wieder freigelassen. Wers glaubt, was die alles machen im Antlitz des Gesetzes und wenn wir die Augen abwenden, ha ha. Naja mir kann es ja wurscht sein, es hat im Wald trotzdem kaum Pilze gehabt, und dass diese neuerdings vom Wolf gefressen werden, kann ja auch nicht so richtig glaubhaft sein. Aber die Velofritzen und Töff-Fahrer sind inzwischen auch vom Erdboden verschwunden, nachdem sie einen Wasserrohrbruch verursachten. Ob die Angst vor Wölfen haben oder umgekehrt, das entzieht sich meiner Kenntnis, aber mein Leintuch, das ich zur Abschreckung von Passanten aufgehängt habe, hängt noch immer und wir sind die einzigen, die dadurch gestört werden. Kein Bein kommt tagsüber zu uns. Aber des Nachts ist hier wohl einiges los. Einbrecher sind es aber nicht. Die haben alle Angst vor Enten, Giraffen, Elefanten, Bären und Hasen. Und natürlich vor Krokodilen, Saurier und Papageien, hi hi.
Auf dass es weiterhin so bleibe. Guten Rutsch.
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