Monat
2016
Monat
2017
Monat
2018
Monat
2019
Monat
2020
Monat
2021
Monat
2022
Monat
2023
Monat
2024
Monat
2025
Monat
2026
Monat
Kritiker: April 2026
Dunkelmunkel
Ach, herrjeh, kein Regenwetter und trotzdem ein
Drehbuch für den
Keller, welch eine Schande, ha ha. Das heisst, von Drehbuch wollen wir
ja nicht zu reden anfangen, denn das besteht ja jedesmal nur aus dem
Titel und einem Gekritzel von Edi und ein paar Ausrufezeichen von
Miezi.
Aber geplant hatten sie ja schon, dass sie bei der bevorstehenden
Regenwoche im Weinkeller gute Aufnahmen machen könnten. Und was macht
der Petrus, der hochgelobte, er lässt die Sonne am wolkenlosen Himmel
bis fast zur Erschöpfung scheinen,
und das gleich noch am Tag danach und immer wieder, während unsere
Gruselbrüder im Weinkeller den angeknabberten Ramsch zur Seite schieben
und den Edi einziehen lassen. Was hat man vom blauen Himmel rundum im
Weinloch? Das Wetter macht längst nicht mehr, was es will, es
macht den Gugelköpfen jedesmal einen Strich durch die
Rechnung.
Nein, dabei gibt es doch allwöchentlich eine zuverlässige
Wettervorhersage von einem der Oberen, hi hi. Aber der gugelländische
Meteorologe kupfert die Seiten ja auch von Woche zu Woche nur
vom
Internet ab, und wenn es mal nicht stimmt, hat er es schon
längst
im nachhinein korrigiert und auf den richtigen Stand gebracht. Und wenn
es dann wirklich regnen kommt, ja dann glauben sie es nicht mehr und
werden dafür richtig nass, hi hi. Man kann diesen gugelländischen
Wirkschnecken und Werkschnucken nicht
trauen. Kaum hat wieder so ein gefludderter Schlimmwitzer ein
krümeliges Podest erklommen, geht es im Sauseflug wieder abwärts ins
kanalsumpfige Schlammwitzwasser zu bullwarmem flädlibauchigem
Ratschwurstzeug. Jawoll. Und wers nicht
glaubt, dem serviere ich noch ein gepfälztes Hornblatt im Stauchpflutz
zum Knurrwärmen.
Eine Schand wäscht die
andere
Also grün ist ja nicht alles. Aber wenn schon, dann
wollen sie
wenigstens ein bisschen davon im Fotoarchiv. Man greife in die
Märchenkiste und wälze die Geschichte etwas breiter, kürze gleichfalls
viel um und merke dann, das ist ja nur der halbe Salat. Ja, man sollte
die Märchen jeweils vorher lesen, bevor man mit Drehen anfängt, hi hi.
Das ganze Drama um das Däumelinchen spielt sich nämlich vorwiegend im
Winter ab und dann erst noch unter dem Boden im Maulwurfstunnel. Aber
das ist unseren Gugelfritzen egal, die freuen sich einfach unmässig
über das quirlige Frühlingswetter und dass noch ein Märchen
gefunden wurde, das sie noch nicht aufgeführt haben.
Und schon stehen wieder die ganzen bunten Papageien Schlange für eine
gschissne Nebenrolle, die dann aber ein Wollfritz aus der
Strickschublade gewinnt, hihi und zum neuen Serienstar emporflattert.
Es ist nicht leicht, auf dem gugelländischen Gelände überhaupt
noch einen grünen Fleck zu finden, der nicht mit Gerümpel übersät ist.
Und dann muss man sich im Februar schon beeilen, denn bis im April ist
der Frühling durch und es beginnt Anfang Mai schon die Sommerdürre.
Dann ist wieder der Rasenmäher kaputt und es ist zu heiss für Spässe in
der Mittagshitze, ha ha, ja gelernt haben diese Gugellandier überhaupt
noch nichts. Sollten es lieber machen wie die Wuwatis. Den ganzen Tag
verpfausen und in der Nacht mit den Mäusen jausen. Im Sonnenschein
herumzusausen ist nichts für Banausen die mit ihren Flausen nur noch
grausen.
Pausen.
Nö, ich finde es einfach aprilmässig
scheisse, dass die mit dem schönen Wetter nichts besseres anzufangen
wissen. Könnten ja Fische trocknen oder Staubsaugersäcke verkaufen,
oder was andere frühlingshafte Hausmänner und Weiber so machen, nämlich
den alten Kram endlich einmal wegschmeissen und auf Neues.....
verzichten.
Triste Kiste
Ja, da staunt man immer wieder, was kleine, friedliche
Bären und
andere
Tiere im Laufe der Zeit so zusammensaufen, ha ha und dann sogar noch
den Mut haben, all die Kisten zu fotografieren, als würden sich Amanda
und Konsorte etwas aus einem Labyrinth machen. Hi hi. Diese Spassvögel
kann man sowieso für nichts brauchen, stelle ich fest. Kommen mit dem
einen Jolly hinein und gehen mit dem anderen Tscholi wieder hinaus.
Naja
, aber auch was da sonst noch so herumirrte, ist nicht ganz glaubhaft.
Ausser Grünling, der wieder einmal sein Inka-Gemüse serviert, während
sich alle auf den Irrgartenbau konzentrieren wollen. Naja, die
Schachteln haben ja doch nicht das ganze Areal voll gemacht, ho ho, und
so richtig verirrt hat sich darin auch niemand. Aber die Miezi hatte
schon den Buckel voll zu tun mit dem Wuwati, denn unter der Kasse
befindet sich ein vollbesetztes Mäusenest. Da ist es doch richtig
frevelhaft, die ganzen Plüschies anzulocken um wie Mäuse im Irrgarten
herumzulölen wie sonst im Emmentaler Käse. Nein, danke, da verzichte
ich lieber auf den Sonntagsspaziergang und spiele Ärgere dich, Kater
mit meinem Vater. Ho ho. Ausserdem haben die sich noch richtig gefreut,
dass am Sonntag keine Sonne schien. Ja, jetzt nach zig Jahren sind sie
endlich drauf gekommen, dass schönes Sonnen-Wetter eher schlecht zum
Fotografieren ist. Denen ist eben nicht mehr zu helfen, und das tu ich
auch nicht. Aber den scheisslausigen Runzelfunzeln und Klöpperstöppler
mache ich
noch einen gutgemeinten Schmeiss-Vorschlag. Lasst mich mal die News
machen, ha,
dann habt ihr nix mehr zu lachen!
Gras statt Has
Los, ab auf die Bäume, die Hasen kommen, oder Ostern
oder sonstwie
Fidibus. Und dann muss man wieder den ganzen Tag Eier suchen, schnell,
denn die Sonne scheint und die lässt Schoko-Eier mit Vorliebe zu Mus
schmelzen und dann hat man nur noch ein Fetzen klebriges Silberpapier
anstelle einer Osterüberraschung. Naja, man weiss ja, wie ich zu solch
alten Zöpfen stehe. Ich denke, man könnte doch langsam etwas anderes
erfinden anstelle solchen Pseudosüsskrempel. Die Hasen motzen ja so wie
so schon wegen Diskriminierung, Hasenveräppelung und Ähnlichem.
Also verzichtet ganz Gugellandia auf das grosse Osterzeremoniell in
Schrift und Bild und lässt den Pressefutzi ohne Dächlikappe
einhermarschieren und mit den anderen Ostereier verstecken, ganz blutt
und ohne Publikum, hi hi. Aber als am Ostermontag dann die Miezi
mit Timoty etwas Grosses erbauen will, geht das wieder nicht, weil
Petrus plötzlich beschliesst, dass Ostern ja gar nicht unbedingt schön
sein soll und es nur so aussenfix und innennix ja auch ginge, Ein
stürmischer Wind ist ja ideal zum Bauen mit leeren
Kartonschachteln. Hauptsache die Sonne strahlt, man sieht ja nicht,
dass es windet wie blöd. Und
eben, sie lernen es nie. Diese widerlich arroganten Dreckspatzen,
hornochsig banausigen Wühlfritzen und arschknickrigen Blödwichten!
Nur Uhr auf
Tour
Naja, die gugelländischen Einfälle waren auch schon
besser. Man
nehme die Miezi und ein paar bunte Vögel, latsche im Einklang durchs
Land und staune sich die Augen aus. Gähn, wie langweilig. Hätten ja
wenigstens ein paar farbige Eier herum legen können, ha ha. Aber was
will man von diesen knorzfladendürren, oberlangweiligen
Schmuddelschnöseln schon erwarten? Immer zu Ostern regen sie sich
wieder auf, dass es Ostern überhaupt gibt und doch fällt ihnen nichts
anderes ein als sinnlos im Grün herumzuflausen und die zufällig
gewachsenen Blümchen zu fotografieren. Nein,
ein bisschen mehr Einfallsreichtum würde nicht schaden, aber so sind
sie halt. Strecken ihre faulen Gebeine hinter dem Haus in den
Sonnenschein und wenn man kommt, nehmen sie schnell einen Besen in die
Pfoten und tun, als wären sie beim Frühjahrsputz, diese faule Brut. Und
die Osterhasen hocken in Reih und Glied parat, dass man sie endlich
einmal brauche bevor das Fest schon wieder vorbei ist, aber nein, da
wartet man lieber gleich auf die Weihnachtselche, die noch immer
zwischen den Osterhasen herumschnüffeln, weil niemand aufräumt. Aber
moment mal, wo kommen denn die ganzen Uhren und all der grümpelige
Güsel überhaupt her? Eben. Und überhaupt. Diese ganze, geschweinte
Puffelkolonie könnte mal gesäubert werden, aber nicht von mir!