Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
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Kritiker: Juli 2026





 
 Schöne Ferien
wünscht dir Schnorbert
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 Richtig kühl mit Kalkül
Ja, meine lieben Freunde und Feinde, Michfressenwoller und kostümierte Blindbaldowerer im gugelländischen Universum und auch sonst auf der Welt. Habe ich euch schon gesagt, dass Gugellandia in Schutt und Asche liegt? Nein? Ja, das hat wohl inzwischen jeder gemerkt. Der Fotoapparat ist kaputt, ein neuer ist allerdings bestellt, nicht dass noch jemand auf die Idee kommt, uns seine alte Kamera zu schicken... Edi ist ebenfalls in die Jahre gekommen und die Miezi stolpert nicht mehr gut und man streitet sich den ganzen Tag über nichts und sämtliches Nichtgut dieser Erde. Aber das Leben ist schön. Und wenn es mal nicht so schön ist, kann man es sich selber wieder bunt machen. Der Grünling hat seine Röschen, Ottilio seine Sösschen,
Lori sucht den Hund im Schlund und Gemüse für die Aromadüse, Guido ist nie do, und wer sonst noch da ist, verblasst in der Hitze dieser Sommerschwitze im Hauch der ganzen blauen Ferienritze. Wir sind in der Tat reif für ein bisschen Erholung, was auch immer damit gemeint ist. Ich habe ja letzte Woche dieses Superwort gefunden, aber diese Mistsau bereits wieder vergessen, aber es tut einfach gut, sich mal so richtig von der Seele zu fluchen, was die ganzen Fernsehanstalten auf dem Programm, die Politiker auf dem Schirm und der Petrus im Sack hat.
Danke, danke, da gucke ich doch noch lieber Gugellandia.
Ach so, den Sender gibt es noch gar nicht.
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 Eiszapfen, bitte melden
Ja, ja, da haben wir nun den Salat. Einen Monat lang kein Regen und schon ist wieder der Dürreteufel am Wüten. Und dann haben ja unsere Pappenheimer die Tendenz, lieber im Schatten zu wuseln als die Sonne zu geniessen. Das Schwimmbad ist für die Fische, der Schatten für die Pflanzen, also hocken Edi und Co. immer im verstaubten Muffzimmer und gucken sich den blauen Himmel auf dem Tilt-Bildschirm an, weil ja bekanntlich reihenweise alle Geräte sowieso in den Sommerferien abstürzen. Aber mir ist das oberwurscht, denn ich habe ja mein Zauberwort im deutschen Fernsehen aufgeschnappt. Du Mistsau, ha ha, das finde ich obergaumässig sauig hi hi. Ich habe mich schon lange nicht mehr über deutsche Wörter so herrlich amüsiert. Ich muss jedesmal wieder lachen, ich weiss nicht warum. Vielleicht weil es so abgedroschen und schon so alt ist, dass es wieder in neuem Glanz dasteht. Allerdings, wenn ich alles und jeden in Gugellandia mit Mistsau bedacht habe, dann ist das doch leider schon fast wieder ein Kosewort. Also, ihr Mistsäue, mal herhören. Bald beginnen die gugelländischen Ferien. Wer noch nichts gebucht hat, kann im Schrank bleiben, und wer fort will soll gefälligst abhauen und nie wiederkommen. Die Ameisenstrassen sind verstopft und die Spinnen verdursten lieber als dass sie etwas tun. Die Fische schwimmen ganz zu unterst weil es oben zu heiss ist. Die Bäume gucken sich langsam nach grün um und wer ist schuld? Die Mistsau. Ha ha.
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