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Oktober 2025
Gevatter Tod - ein Märchen
Edi saust über den mit Blättern geschmückten Rasen zu Miezi. "Ich habs, wir spielen eine Geschichte, ich habe sie gerade gelesen, ist saugut, das heisst affenspannend und leicht durchführbar." "Na dann lass mal hören!" freut sich Miezi und Edi erzählt ihr die Geschichte vom Gevatter Tod, aus den Gebrüdern Grimm, und Miezi macht nur ein trauriges Gesicht. "Was ist denn daran gut?" Edi wedelt aufgeregt mit dem Schwanz.
"Naja, dass sie eben grauslig ist."
"Stimmt, ist ja bald Halloween, also können wir sowas brauchen." grinst Miezi und ist dabei. "Wen und was benötigen wir dazu, komm wir gucken, wer gerade Zeit hat." Aber niemand hat Zeit. Alle sind irgendwo am Tun und Machen, und der Hauptdarsteller vermisst seine Axt. "Ich würde schon mitspielen, sagt Holly, aber ich habe meine Axt verloren, das heisst, man hat sie mir gestohlen." schimpft sie. Aber für Diebstähle ist in Gugellandia niemand zuständig. "Das heisst nicht gestohlen, du hast sie nur verlegt, und findest sie nicht mehr."
Bevor das Gestreite noch lauter wird, greifen von verschiedenen Seiten nun andere Tiere ein. "Hört auf zu streiten, dass die kleine Holly ihre Axt nicht mehr hat, ist vielleicht gerade gut..... hi hi. Wir spielen etwas von den Gebrüdern Grimm. Es heisst Gevatter Tod, freut euch, es ist bald Halloween. Und ich habe Gonni`s Hörner gefunden, jubiliert der kleine Vampir. "Na, dann kann es ja los gehen."
Und es geht los. Und zwar so. Vater Bradipo und seine Frau Miezi erwarten ihr 13. Kind. "Ist schon anstrengend, für so viele Kinder sorgen zu müssen." seufzt der Vater, und die Mutter grinst nur verlegen. "Aber es ist ein ganz ganz süsses Kind, guck mal." freut sich die Miezimutter und zeigt den 13. Spross der Familie allen. Das stimmt, und der kleine Männi sieht auch ganz gesund aus. Aber der Vater macht sich dennoch Sorgen. "Ich brauche einen Paten für den Kleinen, aber wo finde ich einen?"
Sorgenvoll schreitet der Vater hinaus und erblickt den Oberplüschitu am Weg. "Gott, du lieber, ich suche einen Paten für meinen Sohn." Der Oberplüschitu ist ganz Ohr und will die Patenschaft gerne übernehmen, aber dem Bradipo kommen doch Zweifel. "Moment, ich glaube, du machst Unterschiede zwischen Arm und Reich, ich kenne viele, die an dir zweifeln." Der Oberplűschitu schüttelt den Kopf, aber Bradipo geht weiter.
Als er eine Weile weiterspaziert ist, trifft er den Teufel, der fröhlich des Weges kommt. "Oh hallo, willst du die Patenschaft für meinen Sohn übernehmen?" fragt er hoffnungsvoll und auch der Teufel ist Willens. "Aber moment mal, du bist auch ein bisschen einseitig. Ich glaube du bist doch nicht der richtige Pate für meinen Sohn." Auch damit ist also nichts gewesen. Jetzt geht Bradipo noch weiter des Weges und trifft auf den Tod.
"Hallo, Bradipo." "Hallo, Tod, Tödchen, guten Tag. Möchtest du die Patenschaft für meinen Sohn übernehmen?" "Natürlich, gerne." Und sie werden sich schnell handelseinig. Ist ja auch ein faires Geschäft. Und der Tod und Bradipo klatschen sich die Pfoten auf ein gutes Geschäft, oder so.
Inzwischen ist der kleine Sohn von Bradipo gross geworden. Er ist zu einem ansehnlichen Männi herangewachsen und will Arzt werden. Die Mutter ist ganz glücklich und findet das gut. Auch Bradipo ist ein stolzer Vater und er erinnert sich an das Versprechen, das er dem schwarz vermummten Wandersmann gegeben hat.
Und genau dieser findet sich nun ein, und hilft, dem kleinen Männi den Weg zu zeigen. "Siehst du die Beeren an diesem Strauch?" "Ja, klar, rot und schön und sicher giftig." "Ja, sie sind das alles, aber sie sind auch heilbar, wenn man sie richtig einsetzt." "Und wie setze ich sie richtig ein?" fragt Männi neugierig, aber der Tod zwinkert nur und lässt ihn folgen.
"Da ich dein Pate bin, hast du grosse Möglichkeiten, berühmt zu werden, du wirst auch alt und angesehen, reich und alles, was du möchtest, aber du musst mir versprechen, dass du nur mir gehorchst." Männi ist fasziniert und verspricht alles.
Männi kennt nun die Beeren, seinen Paten und die Welt steht ihm offen, aber kann er dem Paten auch trauen? "Dazu machen wir jetzt noch einen kleinen Test." sagt der Pate und sie versammeln sich auf dem Stein der Weisen. "Ja, komm nur, Kleiner, von mir kannst du noch viel lernen." grinst der Tod.
Männi lernt also. "Wir haben hier einen sagen wir mal, Pseudokranken." Holly schiebt die Bahre mit Tino auf den Felsen. "Tatsächlich, ein Todkranker, wiedermal, hüstel." Er guckt sich das Bett mit Tino genau an. Von oben bis unten. "Ja, genau, und wenn ich unten stehe, gehört er mir." sagt Holly. "Aber wenn du oben stehst, wird er wieder gesund und steht auf, richtig?" "Richtig."
Holly und Männi sind sich einig und freuen sich über ihre gemeinsamen Erfolge. Inzwischen ist Tino glücklich entwischt und lässt sich für heute wahrscheinlich auch nicht mehr blicken. "Opfer spielen ist anstrengend." Aber Männi ist inzwischen Arzt und will jeden und alles retten, ausser, wenn er es nicht mehr kann, und das ist eben, wie wir inzwischen gelernt haben, auch möglich.
Zuerst bekommt er natürlich Lob, grosses Lob für seine Taten, für seine ganzen Arbeiten, Lob in Hülle und Fülle, auch vom König und der Prinzessin, auf die er nun leider ein Auge geworfen hat. Er verkündet noch gross, wie toll sein Erfolg sei und wie unwahrscheinlich grossartig alles in Zukunft aussehen wird, da tritt der Fall ein, dass der König erkrankt.
Und Männi ist da und sieht sofort, der Tod steht bei den Füssen. "Das ist allerdings eine dumme Geschichte." tischt er den ganzen Angetrauten auf. Aber er weiss es ja schon, der König ist des Todes. Aber, da kommt ihm ein kleine folgenschwere Idee. "Ich drehe den König einfach um, ha ha, dann kann ihn der Tod nicht fort nehmen." Und.. der König flanzt zwar noch herum und redet im Schlaf. Aber als sie ihn umgedreht haben, steht der Tod nicht mehr zu seinen Füssen, und er wird wieder gesund.
Völlig begeistert tritt der König hinweg, aber der Tod ist sauer. "Du hast mich übertölpelt, das machst du nicht nochmal!" Männi weiss nicht so recht, ob er sich freuen oder ärgern soll, aber zuweilen ist alles gut, und wir wollen sehen, was noch kommt.
Schon kurze Zeit darauf, wird nämlich die Königstochter krank und immer kränker. Der König ist schon sehr verzweifelt und kommt zu Männi angestapft. "Du musst meine Tochter retten, sie hat dieselbe Krankheit, die ich gehabt habe, und mich hast du ja auch gerettet." Männi überlegt und steht kopfschüttelnd vor dem Bett mit der kranken Königstochter. "Sie wird sterben, wenn ich das Bett nicht umdrehe, und der Tod dann an ihrem Kopfende steht, ha ha, ich will, ich muss es versuchen, sie ist zu schön zum Sterben."
Männi hat sich verliebt und kniet nur noch vor dem Bett, das er schon umgedreht hat. "Liebe Leute, merkt euch diesen Trick, ha ha ha." Aber der Tod wartet nun auf Männi. "Du hast mich nun zweimal über den Tisch gezogen, das darf man nicht!" Und sie gehen zu zweit in Richtung Flammenmeer.
"Du hast mir nicht gehorcht und versucht, mich auszutricksen, das musst du büssen." spricht der Tod. Männi zuckt aber nur die Achseln und sagt: "Warum, du bist ja auch nur aus Plüsch und kein richtiger Tod kann dir etwas anhaben."
"Doch, ich kann dich mitnehmen, denn ich bin der Tod und der ist grösser als Gott und der Teufel."
Männi guckt ihn noch immer leicht fragend an.
Aber nun beginnt, völlig unerwartet, ein kleiner Kampf zwischen Plüschtieren. "Du bist ja auch nicht lebendig, also was willst du von mir?" "Und du erst? Du hast ja nicht einmal die Krawatte richtig gebunden, und willst schon gross sein." "Aber ich bin gross, grösser als du, und da hast du, zack und zack."
.....und "zack und zack"
Es sind ja zum Glück nur Plüschtiere, die sich verkloppen. Ha, ha, ha.
Schönen Halloween dann noch.
Abenteuer Nachbarwiese (II)
Miezi und die Enten, Pfurr und Myriel wollen gerade von der anderen Seite den Hang anpeilen, als sie sehen: "Da kommen wir keinen Schritt weiter!" Also drehen alle Fünf um und treffen Harry aufgeregt bei seinem Generator. "Der Strom ist ausgefallen, ich weiss nicht, woran es liegt, aber wir brauchen ein bisschen Licht am Abend, seufz." Da Harry sehr aufgeregt ist, wollen Miezi und ihre Freunde ihn nicht unbedingt noch mehr in Panik versetzen, aber die Ente Tosca kann den Schnabel wieder mal nicht halten. "Harry, wir brauchen dich, du musst uns helfen!"
Aber Harry muss sich selbst erst einmal helfen. "Jetzt ist auch noch der Generator ausgefallen. Das Kabel ist gerissen." Alle verkneifen sich das Entengelächter, als Harry fast hinfällt beim Ziehen am Kabel und nur noch das Kabel in den Pfoten hat. Miezi hat noch einen kühlen Kopf. "Harry, bitte, wir müssen da rauf, Edi finden. Kannst du nicht ein bisschen sensen, Strom brauchen wir ja im Moment keinen." Miezi blickt Harry an. Und Harry lässt sofort alles liegen und rennt los. Zu dem undurchdringlichen Gebüsch. "Hm," sagt er. "Da muss ich erst Verstärkung holen."
Harry hätte auch fragen können, was sie denn da oben zu tun hätten, aber er fragt nicht, sondern eilt schnell zu Gugel und Hefe, zu Grünling und den ganzen stets arbeitenden Gugellandiern. "Kann mir mal jemand helfen, ich glaube die Miezi sucht etwas im Gebüsch." Und schon eilen alle an die Stätte des Geschehens. "Wir vermissen Edi." sagt Miezi und das bedeutet natürlich etwas.
Grünling nimmt die Säge, Gugel und Harry bewaffnen sich mit den Sensen, und auch Hefe geht sorgenvoll als Maskottchen mit. Aber Harry hat immernoch ein anderes Problem. "Wartet schnell, ich bin gleich wieder da." Aber es dauert länger, bis er wieder zurückkommt.
Manchmal hapert es an allem. Der Stromkasten ist es. Während also alle an jedem und jeder an allem herumexperimentiert, wird man unisono schlau. "Es hat keinen Strom mehr." Das ist allerdings in ganz Gugellandia nichts Weltbewegendes. Das hatten wir schon hunderte von Malen, und immer wieder die Ursache gefunden. Aber Harry ist noch ganz aufgeregt in seinen Stromkasten vertieft, während Miezi auf der Pirsch nach Edi und Edi seinerseits auf der Suche nach irgend etwas ist. Man versucht sich in der Hitze des Nachmittags zu finden.
Harry prüft den Stromkasten rauf und runter. Miezi geht die frisch gesenste Treppe auf und ab. Aber, was fehlt, ist Edi. "Wo kann er nur geblieben sein?" Miezi und ihre Truppe machen sich auf die Suche. "Immer schön hinter mir bleiben, es ist ein gefährlicher Weg. Überall Rosengebüsch und Brombeeren." Man passt auf. Der Himmel ist blau und freundlich. Aber das Grauen kommt aus der Tiefe.
"Bleibt immer schön hinter mir." sagt Miezi und setzt ihre Pfötchen langsam eines vor das andere. "Hier ist Schluss, da gehe ich nicht mehr weiter." Das will etwas heissen.
Aber sie gehen doch noch weiter, aber das Gegacker und Geziepe von den Enten ist unumstösslich. Aber Miezi stapft voran. "Ich frage euch jetzt, will jemand mitkommen?"
Miezi ist entschwunden und von hinten kommt schon wieder Edi, der nichts weiss und von nichts eine Ahnung hat. Er trifft Gugel und Grünling, die gerade die Treppe herunterkommen. "Habt ihr einen Weg gesenst." fragt Edi treuherzig, aber er bekommt keine Antwort.
"Bitte, lieber Grünling, kann ich jetzt da rauf?" "Na klar." Und Edi hetzt durchs Gebüsch, das sie ja gerade ein wenig nach links und rechts geschlagen haben, hinauf und steht wieder vor einem riesengrossen Dschungel, wo er weder die Miezi noch irgendwas findet.
"Also ich presche jetzt einfach mal los." Das tut Edi und erkennt, dass auch alles andere los saust. Und schon ist er wieder gefangen in dem Gebüsch. "Ich bin doch nicht der versteinerte Mönch oder das Salzbrezel, hilfeee." Aber wir wollen jetzt dem geneigten Leser auf die Sprünge helfen. Der Edi hat die ganze Tour um das Haus einmal gemacht, die Miezi ist von hinten gekommen, aber so ein grosses Haus, kann schon Sprünge schlagen.
Miezi sucht noch verzweifelt nach dem Ausgang. Wenn man eine kleine Katze ist, ist es nicht so einfach, aber rückwirkend würde ich es wieder finden. "Hmm, also da, oder da, nein hier riecht es nach Ottilio."
Die Miezi geht einfach mal der Nase nach, das machen Katzen so. Aber wie ticken Ratten? Gehen die auch der Nase nach?
"Also, ich gehe dem Gedächtnis nach." "Kommt mit, ich will euch etwas zeigen."
"Jetzt wird es brenzlig, liebes Volk, der Edi ist uns auf der Spur."
Jetzt kommt endlich Bewegung in die Sache. Von der einen Seite brüllen die Saurier, auf der anderen keuchen die Bodenbewohner, und in der Mitte sitzt wiedermal Edi. Er weiss nicht ganz genau, auf welche Seite er sich schlagen soll, aber da er kurz vor dem Gefressen werden steht, denkt er sich eine kleine List aus. "Vielleicht verstehen die Saurier ja meine Sprache!" denkt er und wieselt herzig herum. Aber die Saurier können mit einer kleinen Ratte, auch wenn sie aus Gugellandia ist, wenig anfangen und sie fletzen sie einmal probehalber nieder.
Als Edi wieder aufsteht sieht er nur noch schwarz. In der Zwischenzeit aber ist die ehemalige Badewanne wieder aufgewacht, und alle Eingeborenen sind vollumfänglich angekommen, freuen sich und wollen gesehen werden. "Hallo da sind wir."
"Oh, da sind ja Lilli und Schnappi." Der ganze ehemalige Rebberg erhebt sich. Und aus der Badewanne steigen Spinnen, Schlangen, Krokodile und es wird sehr lustig in Gugellandia.
Aber auch wenn hier die Krokodile singen und die Schlangen springen, es bedeutet nur dies. Bald kommts fies. Willkommen zu Halloween.
Ui, und jetzt kommt alle runter, die Luft ist rein. Na klar, wir dürfen denen nur nicht sagen, dass wir das alles aufgezeichnet haben, und dass sie die Protagonisten sind, ha ha, lassen wir es einfach leise ausklinken. Klink. Klink. Klink.
Abenteuer Nachbarwiese
Es ist immer so, entweder man hat den Kopf voller guter Ideen und es regnet, oder die Welt ist schön und wunderbar, und dir fällt nichts ein, ausser faul in den Liegestuhl zu plumpsen und träge herumzugucken, ob die anderen etwas Gescheites machen. Edi ist keiner von denen, die müssig tun, auch wenn es noch sehr heiss ist für Oktober. Auch Miezi guckt, dass niemand auf dumme Gedanken kommt. Pfurr passt auf seine Myriel auf, und so tummelt sich dann schlussendlich doch einiges in dem Bleiwurzgebüsch herum. "Da, ich habe Edi gesehen, komm, wir gucken mal, was der so treibt, der hat doch immer Abenteuer im Kopf."
Edi und Miezi sind unterwegs auf der Suche nach einer neuen Geschichte für die News. Als sie Pfurr und Myriel sehen, denken sie, dass die zwei vielleicht eine Idee haben und dann treffen sie auch noch Tosca und ein ehemaliges Känguruh."Du musst ihr jetzt nicht sagen, dass ich ihren Namen vergessen habe." bittet Edi, aber Miezi hat ihn auch vergessen. Weisst du noch, wie der Name der Ente gewesen ist?
"Ja, so ist das eben, einen Edi vergisst man nicht, aber mich schon. Ich bin Schuschu, noch immer." "Aber du bis voll mit Bleiwurzblüten." Sie ziehen zusammen nun in den heiter hellen Sonntag hinaus. "Ich möchte wissen, was Edi und Miezi vorhaben." flüstert Schuschu und watschelt mit Tosca hinter Pfurr und Myriel her. Wer kann das schon wissen?
Noch wissen weder Edi noch Miezi, dass sie gleich in ein richtiges Abenteuer hineingeraten. Es ist friedlich, die Sonne scheint und ein paar Enten watscheln ihnen hinten nach. "Wo geht ihr denn hin? Was habt ihr vor?" fragen die Enten neugierig wie sie nun mal sind.
Und weil Edi und Miezi nicht so tun wollen, als wüssten sie nicht, was sie tun sollen, tun sie geheimnisvoll und gucken einfach in die Luft. "Wir sind auf der Jagd." "Aha, und ihr jagt nach Insekten oder Vögeln?" "Nein, wir können ja auch zusammen jagen." fügt nun Edi ein und ist bereits froh, ein wenig Verantwortung abzutragen. "Also auf, alle zusammen.!"
Aber so einfach ist es nicht. Tosca bleibt zurück. Sie hat einen Spalt in der Erde gesehen. "Da könnte man ja hineinfallen." mault sie und bewegt sich nicht mehr von der Stelle. Nun kommt auch Schuschu hinzu und bestätigt, dass dies höchst gefährlich sei.
"Ach kommt, einfach weiter." jauchzt Edi und hüpft freudig voran. Aber auch er entdeckt einen querliegenden Balken unter dem fröhlichen Gras. "Das müssen wir melden und signalisieren, sonst verletzt sich womöglich noch ein streunendes Wildschwein daran." grinst Edi, aber er wirkt besorgt.
"Wir können auch warten, bis alles von selber verwelkt, dann sehen wir mehr." miauzt Miezi aber sie ist sich nicht mehr so sicher, als sie ein gehässiges Knurren hört. "Es kommt da aus dem Gebüsch."
"Halloh." sagt Edi und trifft einen kleinen Saurier, der aber das Maul gehörig aufreisst. "Ja, dann lieber auf ein ander Mal." grinst er und geht ein bisschen zurück. Miezi ist auch schon zur Salzsäule erstarrt. "Ich kann einfach mit Sauriern nichts anfangen." grinst sie und geht noch einen Schritt zurück.
Aber nun kommt auch noch die Mutter von dem Kleinen. Den zwei Gugellandiern läuft es kalt den Rücken hinunter. Das ist das Ende, nun wird man gefressen. Aber es tönt noch ein zweites Mal durchdringend in der Luft. Miezi sieht sich schon im Magen und Edi im Maul eines gefrässigen Untiers, von denen es heutzutage ja gar keine mehr gibt.
Auch die anderen haben das prähistorische Grossmaul gehört. "Das ist ja schrecklich." mault Myriel, "ich will nach Hause." Aber Miezi ruft nun alle auf, Edi zu helfen. "Der Kleine ist da drüben, mitten im gefährlichen Gebiet.
Aber Edi kann niemand mehr helfen. "Kommt, wir gehen nach Hause, vielleicht haben wir dann die passende Idee zur Rettung." seufzt Miezi und bringt die Enten an den Rand des bedrohten Landes. Inzwischen sitzt Edi immer noch geduckt und fast unsichtbar unten am Boden.
"Die Saurier bin ich los, aber wo bin ich jetzt?"
Edi guckt vorsichtig durch die Blätter. "Oha, da vorne ist gesperrt. Lauter Brombeeren von links nach rechts und von rechts nach links, da gibt es kein Durchkommen, seufz."
"Aber ich muss durch!"
Edi denkt, er ist ganz allein, aber da kommt wie durch eine überirdische Botschaft der Hauch eines kleines Kükens hierher und sagt ihm eindringlich, dass er nicht aufgeben soll, aber Edi ist schon echt schlapp und möchte am liebsten umkehren, wenn er noch wüsste, woher er überhaupt gekommen ist. Er ist umzingelt.
"Habe ich da nicht gerade Myriel gesehen?" Edi guckt nach oben, aber er ist sich überhaupt nicht mehr sicher, wo er sich genau befindet. "Sind jetzt die Saurier rechts oder links von mir, ach nein, stimmt, die Sonne, die ist ja immer am richtigen Platz, aber wo wollte ich denn überhaupt hin?"
Es sind ein paar kratzende Pflanzen, ein paar schlingende Brombeeren, ein paar Steine und vor allem ein knallharter Sonnenstrahl, den Edi zu seinem letzten Schritt bewegen. " Na gut, und dann? Was habt ihr alle davon, wenn ich tot bin?" Aber Edi wagt den Schritt und landet auf einem Stein.
"Aber jetzt bin ich ganz allein. Niemand wird mich vermissen, niemand wird mich suchen, niemand wird mich finden." Edi hat eine kleine Panikattake, aber das geht vorbei. Man ist ja nicht immer von meterhohem Gebüsch umzingelt und weiss nicht mehr, wo hinten und vorne ist. "Ja, oben und unten, das weiss ich noch." schimpft die kleine Ratte und pirscht sich vorwärts, durchs Gebüsch.
Als er endlich trockenen Fusses auf einer Art Platte ankommt, ist ihm das auch wieder nicht recht. "Wo bin ich denn hier gelandet" Es ist alles so fremd und ungemütlich. Und jetzt sieht Edi zum Glück ein bisschen freien Himmel. "Da muss ich hin." sagt er sich und hüpft aufgeregt darauf los.
Aber in der Zwischenzeit hat man bereits eine Suche nach Edi gestartet. Leider bleibt sie erfolglos, denn der kleine Dummkopf steckt noch mutterseelenallein im dicksten Gebüsch herum. "Hast du ihn nicht irgendwo herumwackeln sehen?"
"Nein."
Edi ist schon fix und fertig. "Ja wo komme ich denn hier überhaupt wieder hinaus?" Er schnuppert an seinen eigenen Fussspuren und an denen von tausenden von Käfern und kleinen Insekten. "Aber sonst ist hier seit Jahren niemand durch." Es rauscht ein bisschen im Gebüsch. "Also hier bin ich ganz allein im dicksten Urwald." schimpft unser kleine Edi. "Jetzt darf ich fluchen, soviel ich will jetzt hört mich ja keiner."
Aber, es bleibt ihm plötzlich der Schall in der Kehle stecken, denn er will kreischen, aber wie eine Schlinge legt es sich um seinen Hals, er kriegt keinen Ton mehr heraus. "Was ist denn das? Vor mir?" Im dichtesten Gebüsch hat Edi eine grosse Entdeckung gemacht. "Wahrscheinlich ist es ein Sarg von einem der Höchsten von Gugellandia. Wahrscheinlich ist es das nicht versenkte Gemach - oder das wieder aufgetauchte Gesärge von, schauder, schlotter. Ich glaube, ich brauche Verstärkung.
Und Edi ist auf dem schnellsten Wege nach Hause gerannt, um Hilfe zu holen.
Fliegen mit Flinga
Ein bisschen recht hat er ja schon, unser Schnorbert. Aber weil das Fliegen eben so schön ist, warum sollen es dann nicht auch die tun, die es gar nicht können? Eben. Zum Beispiel Dodo, unser Urvogel, der in Gugellandia immer noch ein Schattendasein führt, weil er offiziell als ausgestorben gilt und nur noch als kleiner Dodöli sein Dasein führt. "Ich bin aber da und ich bin ein sehr aufgeweckter Dodöli, hi hi." Er hat es geschafft, an die Spitze der Who is who-Liste zu kommen und hat einen anderen Vogel, der mit dem Fliegen etwas mehr am Hut hat, eingeladen.
Aber zuerst trommelt er noch die ganze Papageienschar aus dem Schlaf. "Kommt, alle, macht Musik, zwitschert, trällert, tut als wärt ihr Vögel, es kommt ein Flamingo, also äh, ich weiss nicht genau ob es ein Flamingo ist, aber sie heisst Flinga, und sieht aus wie ein Flamingo." Dodo ist ganz aufgeregt. "Jetzt muss ich sie nur noch finden." Da hört er auch schon ein merkwürdiges Geräusch hinten beim Wald. "Wie machen eigentlich Flamingos, "Quäk" oder "Gwaa", "Kirks"oder "Trööt"?"
Ja, wie macht ein Flamingo? Vor allem einer aus Deutschland. Dodo trifft ihn endlich, aber da es eine Sie ist, hört sie anfangs nicht auf ihn. "Ich bin hier ordnungsgemäss gelandet, aber ihr habt ja nur Fallen aufgestellt, ich habe mir fast den Fuss abgebrochen, als ich hier stecken geblieben bin." schimpft sie lachend, und Dodo guckt schuldbewusst in den zerbrochenen Baumstrunk hinein. "Tut mir leid, bei uns ist alles morsch, und gewisse Sachen sind nur noch zum Anschauen." grinst er. Aber Flinga ist gar nicht verletzt, sondern flattert fröhlich weiter.
Dodo freut sich. Er hat Besuch bekommen, er ist endlich wer, denn er hat die Spitze des gugelländischen Who is who erreicht. Aber Flinga spaziert ihm davon. Sie sieht eben überall Vögel. Peso und Wally gucken schon mit grossem Staunen. "Wer ist denn das?" fragt Wally ganz interessiert, schon leicht eifersüchtig, denn Flinga ist auch ein grosser Vogel. "Du bist der neue Stargast, hä?" quakt die Regie. "Ja, hm, bin ich." freut sich Flinga und stapft munter durch die gugelländische Pampa.
Es spricht sich schnell herum. "Hast du gehört, wer hier ist?" "Ja, wir sind ja schon ein richtiges Nichtfliegvogelparadies!" Aber da kräht schon eine Elster dazwischen. "Nicht sehr schön und nicht sehr melodisch." munkelt die Ente Regie und verfolgt die Flinga, die sehr schnell überall gefiederte Freunde findet." Aber sie ist doch bei Dodo zu Besuch. Das stimmt und Flinga bremst auch ein bisschen ihren überschwenglichen Flügelschlag und wartet auf den kleinen Dodo, der auch kommt, aber sich total verspätet, weil er den ganzen Enten am Wege noch einen Guten Tag wünschen muss.
"Hallo Dodo, wo ist denn dein Gast?" "Ha, ha, schnell, hat eben die grösseren Flügel." Aber da sitzt schon einer mit noch grösseren Flügeln, nämlich nur pseudofarbenen und einer grossen Schnauze."Los, los"
"Das ist nur Schnorbert, du musst dich von ihm nicht anöden lassen, er ist einfach so, wie er ist." Flinga tapst munter durch das raschelnde Laub und freut sich. "Ha, ein Wetter zum Eier legen." "Ja ja, so sagt man, aber man tut es dann doch nicht." grinst Dodo.
" Was ist denn hier los, auf den Wiesen, überall Vögel, verschiedenster Art." freut sich Flinga und es krabbelt am nahen Hang, das Publikum ist da, und spielt sogar heute die Hauptrolle. "Liebe Leute, wir werden fliegen, aber nicht selber, sondern jeder bekommt einen Papierflieger und lässt den dann zu Tal donnern, ha ha."
Vor ihnen taucht ein ganzer Korb mit bunten Fliegern auf. Jetzt darf sich jeder einen schnappen und lossausen lassen. Es kommt gar nicht darauf an, welchen du nimmst, oder ob er gleich abstürzt, die Freude besteht darin, dass, wenn einer fliegt, er bis fast ans Ende des Himmels kommt, dass er lustig auf einem Bäumchen Zwischenstation macht, oder dass er lustig zurückblickt und geradewegs ins Gras schlafen geht. Jeder Flieger ist verschieden und fliegt anders.
Das ganze Spektakel dauert eine Weile. Alle sind fasziniert von der bunten Pracht am Sonnenhimmel. Die Fliegerlein fliegen. Man weiss bald nicht mehr, wer welchen geschossen hat, aber sie kommen immer wieder alle unten an. "Fliegen ist wohl nicht für die Ewigkeit?" fragt Dodo etwas burschikos. Aber Flinga weiss es besser. "Fliegen ist eine Arbeit und ein Genuss."
Und die Papierflieger tummeln sich am Himmelszelt, bunter als bunt, und sie kommen auch alle wieder herunter. Sie landen irgendwo im gugelländischen Gebüsch oder - ha ha - auf der Strasse.
Aufgeregt schauen alle den herumschiessenden Flugzeugen zu, und obwohl sie alle nicht so sausend fliegen können, denken sie doch, dass sie es besser könnten. "Nicht so weit und nicht so hektisch." Aber am Abend kommen sie alle runter.
Als sie wieder unten sind, kommt man zu der Erkenntnis, dass Fliegen eben doch eine grosse Anstrengung ist. Aber sie bewundern das Flugwesen, jeden Vogel, der sich durch seine eigene Kraft vom Boden erheben kann und in der Luft herumfliegt. Und in diesem Sinne, ein Hoch auf alles, was Flügel hat und fliegen kann.
"Ich weiss ja, es ist ungerecht, dass die einen fliegen können und andere gar nicht, aber ich sage dir, es ist echt eine Anstrengung, es braucht Übung und sehr viel Kraft." "Und schwimmen kannst du auch?" "Ja, ich bleibe ein Weilchen oben, guck mal, aber wenn mein Gefieder nass wird, gehe ich auch unter, hi hi." Dodo staunt und überlegt sich noch einmal genau, was er einmal gewesen ist. Aber jetzt hat Flinga etwas entdeckt. "Ha, ihr habt ja noch massenhaft Salbeistöcke. Ich dachte, Ottilio hat sich beklagt, dass keine mehr da wären." Dodo kommt und schaut.
"Ha ha, das stimmt, Flinga, du bist ein Genie. Da wird sich die ganze gugelländische Küche freuen, dass du noch Salbei entdeckt hast, Danke, danke."
Aber in die Küche kommen sie heute nicht mehr. Sie sammeln noch zusammen die ganzen Papierflieger ein, gucken den blauen Himmel an, und sagen sich Auf Wiedersehen. Denn Flinga muss zurück nach Wetter a. R. und Dodo guckt ihr noch eine Weile nach. Tschüs Flinga."
...und das Leben geht weiter.
Luftflug-Show 2. Teil
Das grosse Luftflug-Abenteuer hat inzwischen ganz Gugellandia erfasst. Sogar in der Küche wird nonstop Kuchen gebacken, wenn es schon kein grosses Fest werden wird, wenigstens ein Festessen soll es geben. "Fliegst du auch mit?" fragt Ottilio so nebenbei. Aber der Blick von Loredana tötet sogar noch schon halbtot gehackte Pistachenüsschen. "Ha, ich dachte ja nur." grinst Ottilio und schiebt die halbfertige Torte vorerst einmal in den Kühlschrank. Draussen ist schon einiges los.
Die Bäume müssen sich leicht zur Seite neigen, damit sie genau sehen, was auf dem Festplatz passiert. Auch die herbstlichen Topinamburpflanzen biegen und recken sich, damit sie nichts verpassen. Auf dem Festplatz hält Geolg bereits seine fünfte Ansprache. "Krr krr, liebe Leute, krr krr, hallo, blah blah blah." Das Wetter grinst. Es sind erst wenige Besucher da. Unten im Tal liegt noch ein bisschen Nebel.
Der Feigenkaktus reckt sich zum Aprikosenbaum hoch und fragt: "Meinst du, es gibt heute endlich etwas Lustiges zu sehen, oder fliegen die wieder alle andersrum und krachen uns dauernd unvorhergesehen von hinten an?" Die Show beginnt. Geolg ruft etwas in den Wind. Aber dieser findet die bevorstehende Flugshow auch lustig und pustet einmal kräftig unter dem Begrüssungsbanner durch.
"Hat das Flugrennen schon angefangen?
Die Teilnehmer kraxeln bereits die Stufen hoch. Es herrscht deutliche Anspannung bei den Zuschauern, wie auch unter den Beteiligten. Aber auch wenn Geolg die Pistole vergessen hat, er ruft einfach einen nach dem anderen auf und sagt "Flieg" und tatsächlich. Alle erheben sich kurz und starten dann einen tiefangelegten Rundflug, von dem sie allerdings nicht mehr zurückkommen. Man hat dies zwar schon öfters gesehen, auch bei Krähen oder anderen Vögeln. Sie stürzen sich einfach in die Tiefe und verschwinden.
Die recht spärliche Zuschauerschar versucht aufmunternd zu klatschen. Die Papageien kreischen etwas übertrieben, aber da kommt noch ein Flugkandidat angekraxelt. Von hinten sieht er aus wie etwas Zerknülltes aus dem Mülleimer, aber von vorne lässt er alle staunen. "Ich bin Sofie und ich fliege jetzt." Inzwischen ist der Rettungstrupp von Gugellandia, die Supertotalorganisation für Flugsicherheit unterwegs, um die "Gelandeten" wieder heimzugeleiten. Aber das ist jeweils nicht so einfach.
Während die Sofie noch in die blauen Lüfte startet, suchen Miezi, Edi und Kay bereits die "Runtergekommenen". "Ich bin sicher, ich habe es hier unten aufschlagen hören, es kann sich nur um ein grösseres Gewicht gehandelt haben." mutmasst Kai. Die anderen beiden sind still und lauschen. "Wenn es irgendwo ein Geräusch gibt, heisst das, dass irgendetwas lebt."
Edi trifft auf Späcki, der gut gelandet scheint. "Ja, aber ich kenne mich hier nicht aus, wie komme ich wieder zum Sprungbrett?" Auch Zärmchen ist im Wald runtergekommen. "Ich möchte dich ja nicht stören." sagt er zu Kai, dem Hai, aber weisst du die Richtung zum Haus?" Kai grinst und sagt. "Nöööööö." "Na schön, habe ich mir schon gedacht, ich würde sowieso nach links gehen und nie wieder an euerem bescheuerten Flugwettbewerb mitmachen." "Halt, Zärmchen, warte."
Die Miezi hat inzwischen den Bruder vom sehr talentierten Kulle im Wald getroffen. "Du suchst sicher deinen Bruder." vermutet sie und lacht. Aber sie sind bald schon wieder alle zusammen und kraxeln den Berg hinan. Niemand weiss nämlich, dass Gugellandia an einen sehr steilen Abhang grenzt, da ist man auf einen Schlag im Urwald. Aber man kann sich ja wieder hochkraxeln. Und sie krabbeln alle zusammen wieder aus dem Dickicht und landen schon bald wieder an der Sonne.
Edi hat auch die vermisste Mia endlich getroffen. Sie sitzt im verlassenen Wirtshaus und wundert sich über die Bedienung. Inzwischen ist aber auf der Flugshow der Teufel los. Es ist nicht nur ein bisschen Wind aufgekommen, es rauscht auch die Koaladame so rasant über die Bühne, dass es gerade das Transparent in Stücke reisst. "Hey, hallo, was war das?" Aber die Sofie ist schon wieder hinweggerauscht.
Alle gucken ihr nach, auch wenn sie sie bereits nicht mehr sehen können.
Das Plakat in Fetzen, die Teilnehmer alle irgendwo verschollen, Geolg überlegt, was da am besten zu tun ist. "Leute, kommt her, es gibt Torte."
So sicher ist er sich selber zwar nicht, aber er sieht schon die Köche kommen. Das gibt Hoffnung.
Giuseppe hat von Anfang an nicht anderes als Hunger gehabt. "Na dann wollen wir mal nicht so sein." schmunzelt Geolg und lässt die Köche ihres Amtes walten. Es dauert zwar noch eine Weile, bis endlich alle um den Tisch herumhängen und sehnsüchtig auf die gugelländische Torte warten, aber "Sie kommt, sie kommt." verspricht Geolg.
Loredana kommt mit einem frisch gebackenen Gugelhupf, überzuckert mit dem weissesten Staub, den es auf Gugellandia überhaupt gibt, nämlich mit Puderzucker. "Das ist aber noch nicht alles." verspricht sie. Inzwischen sind auch die ganzen Flugkünstler am Tisch eingetroffen.
Und jetzt kommt auch noch die Flugshow-Torte für den heutigen Anlass. Loredana ist geschafft von der Last, die sie zu Tisch schleudern musste, aber alle anderen sind richtig bewegt und freuen sich auf einen gelungenen Schmaus.
"Ein Hoch auf unsere Freunde in Berlin und Oldenburg, und auch überall auf der ganzen Welt." schreit einer der Elefanten und alle stimmen dazu ein. Aber die Freunde kommen ja erst jetzt. Ihnen hängt wie bei Zärmchen schon die Zunge raus. "Wann gibt es endlich Torte?" "Diese Warterei ist einfach unausstehlich." findet auch Karo, die Karotte.
Aber es gibt noch mehr zu staunen. Am Himmel ist ganz plötzlich etwas los. Nicht nur die Wolken ziehen von links nach rechts. Es hat auch welche die ziehen von rechts nach links. Und in der Mitte zirkuliert der blaue Himmel.
Am Himmel passiert etwas. "Es kommt ein Unwetter, oder ein Ufo." schlägt jemand vor. Und bevor ihr noch die Spinne auf euerem PC totschlagen könnt, erkennt man, es ist ein propellerbetriebenes Fahrzeug, das sich Gugellandia nähert. Alle gucken gespannt, wer da wohl drin ist. Und grosser Jubel. Es handelt sich um niemand anderen als Professor Doktor Zeig, den Verurlaubten!
"Hallo, ich bin wieder da." säuselt er, etwas enttäuscht über das mikrige Geklatsche von seinen Fans. Es hat auch niemand gewusst, dass er heute wieder hier ankommt. "Bravooooo, es lebe unser Wetterguru." freut sich Yobeck, der ihn zuerst erkannt hat. "Freut mich, auch, Yobeck." Die Torte ist zwar schon etwas zerschlissen, aber es hat doch noch ein gutes Stück für unseren Wetterexperten übrig.
"Ich freue mich, mampf mampf, wieder zu Hause in Gugellandia, mpf mpf zu sein, und für euch wieder gutes Wetter zu machen."
Ha ha. Wir grüssen alle, auch die fünf Besucher, die nun zwischendurch heim müssen, aber sicher bald wiederkommen werden.
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