Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
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Kritiker: Dezember 2018





 
 Fertig!
Es war natürlich vorauszusehen, dass unser Versagergenie im Prognosenbereich mit seiner Schneeflockenvision wieder völlig daneben lag. Ja, weisse Weihnachten hat er uns versprochen, dieser Luftschnüffelprofessor. So ein Quatsch!  Sie mussten zum zweiten Mal den ganzen Weihnachtsmarkt verlegen, weil das kein Schnee sondern nur weisses Wasser war. Es hat immerhin gereicht, dass wir alle nasse Pfoten bekamen. Dass er nun den Grünling ins Gebet nehmen will, ist auch eine Unverfrorenheit. Was bildet sich dieser Wolkenzähler eigentlich ein? Der kennt ja nicht einmal die Bauernreglen und sagt jetzt schon Schnee für Ostern voraus. Die Backorgie von Loredana ist auch in die Geschichte eingegangen. Sowohl die Tiere wie der Fotoapparat sahen zum Schluss selbst aus wie im Teig gebacken. Und dann der Herr Umweltminister, dieser aufgeplusterte Saubermann hat ja inzwischen bereits eine so freche Schnauze, dass sogar ich staune. Er gönnt mir nämlich meinen Beliebtheitsgrad nicht, dieser hochtrabende Haubentaucher, der meint, man muss nur gegen irgendetwas waffeln, dann läuft das Programm. Über die Preisverleihung zu reden ist auch nur Verschwendung. Früher füllte so etwas noch ganze Säle. Jetzt gibts nur noch Batamba im Vorprogramm und ein paar Zettel statt Orden. Ich sags ja immer, diese Knauser bescheissen uns hinten und vorne. Das Schlittenrennen war auch ziemlich chaotisch. Wer nicht gerade zufällig in den Himmel guckte, hat es nämlich verpasst.  Kein Startschuss, keine Blumensträusse, schlichtweg eine gugelländische Abwärtsnummer. Mit denen bin ich fertig. 
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 Verstimmung!
Wozu hat man einen Meteorologen? Damit er wöchentlich seine Wolkenbildchen ins Netz stellt und palavert, wie es letzte Woche war? Der könnte doch voraussehen, dass ein mittlerer Sturm das ganze Weihnachtsdorf wegfegt. Aber nein. Er setzt sich in die Tannenwipfel und gafft den strahlend blauen Himmel an. Windstärke Pustekuchen fegte über Gugellandia und schletzte alles, was aus Papier oder Karton war, wie lustige Fetzchen herum. Das Lametta hat es in weitem Umkreis auf Bäume und Brombeerbüsche verteilt, ein Skandal. Und natürlich ist die ganze Bandenwerbung im Zeug herumgeflattert, ein Greuel, bis nach Spigno hat es die Reklamezettel geweht! Und dann dieser Schlitten! Laura hat natürlich mit ihrem "Bauwerk" wieder den Vogel abgeschossen. Aufgrund ihrer Spraydosenhysterie durfte auch Harry mitmachen. Sie kann nämlich diese Dosen auch mit ihrer Nilpferdkraft nicht öffnen. Aber an so einem Kleiderbügel geht von dem Stinkzeug natürlich mehr vorbei als darauf. Das Gras sieht jetzt aus, als hätte dort eine Schlacht statt gefunden. Ja, und wo kommen wir denn hin, wenn sich jeder in den Kleiderschränken sein Baumaterial besorgt? Demnächst werfen sie ihre Kästen sowieso in den Ofen, weil sie niemand braucht und das Holz nicht über den Winter reicht. Und nun ist eine dieser stoffbegeisterten Wollnasen auf die Idee gekommen, man könnte ja für die Ankunft der Gäste alles weiss machen, auch wenn kein Schnee da ist. Und das, obwohl man weiss, dass es am nächsten Tag schneien kommt! Aber so macht man das hier. Einfach wie es grad in den Kram passt und möglichst sofort. Was dann morgen ist, ist denen wurscht, Hauptsache: jetzt ist Stimmung! 
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 Schmierentheater
Es ist ja oberpeinlich, was die da wieder aufführen! Es glaubt doch keiner freiwillig, dass er ein Frosch ist, oder? Aber dafür werden wieder die Ärmsten der Armen missbraucht, nur weil sie zufällig etwas bunt sind und die trostlose Einöde der Landschaft aufpeppen können. Ja, und dieser gefiederte Buchstabenscheisser macht jetzt offenbar auf vornehm und diktiert die gugelländischen Tischsitten, oder was? Wieso sonst haben alle einen Serviettenring, wo die doch nicht einmal mit Besteck etwas anfangen können? Dem Küchenkater fehlt wohl auch ein Zacken in der Krone, dass er nicht einmal mehr ein königliches Food auf den Tisch bringt, sondern getrocknete Kichererbsen mit Baumrinde serviert, ojemine! Mit dem Bühnenbild haben sie sich ja auch nicht mit Ruhm bekleckert. Die berühmte Lotter-Türe ist schon wieder inmitten des Geschehens. Und das in einem königlichen Schloss, grauenhaft! Doch sie meinen, sie sind ganz schlau und sagen einfach, es wäre die Hintertür vom Dienstboteneingang. Hoffentlich gehen ihnen bald die Märchen aus, ich kann diesen geschönten Kinderkram nicht mehr ertragen. Immer nur Lügen, Betrügen, nach Strich und Faden bescheissen und schlechte Vorbilder preisen. Nicht mal Frifri hat mich überzeugt. Der kommt ins Schloss, nicht wie ein verwunschener Prinz sondern wie ein alkoholisierter Showmaster und reisst der Prinzessin das goldene Besteck aus den Pfoten und lässt seine Verwandschaft einfahren. Wo bitte steht das im Drehbuch? Und dann wird es ja ganz schlüpfrig. Jetzt kommen sie sogar mit unanständigen Bettszenen daher! Oder was ist das sonst, wenn eine Maus einen Frosch dermassen an die Wand knallt, dass er als Ratte wieder auf den Boden kommt? Na vielen Dank, macht doch lieber wieder ein Krippenspiel!
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Der Schein trügt 
Weihnachtsmarkt, so ein Quatsch. Da schaue man sich doch diese verlogene und verbogene Glitzerbudenstadt mal genauer an. Das ist ja das reinste Sodom und Gomorra. Wer auch immer sich hinter dieser Babbo Natale-Kluft verbirgt, als ihm diese schadenfrohe Rätselmöwe Honig ums Maul schmiert, damit er Ho ho ho singe und auf das Moosdach steigt, hat wohl nicht damit gerechnet, dass ihm Guido dermassen die Fresse poliert, dass er fast rücklings vom Dach kippt. Zustände sind das! Im Hintergrund steht bereits wieder die Eisbahn unter Wasser, und wenn man genau hinschaut, sieht man, wie gerade Kai und Gonni die Süssigkeitsröhre von der Zelli klauen. Ausserdem liegt Esel Pedro am Boden und keiner kümmert sich um seine Bauchschmerzen, - aber weiterhin Tonnen von diesem Süsskram verkaufen und Profite schlagen! Das grenzt an versuchte Körperverletzung, meine Herren, das sollte gahndet werden. Da muss man ja dem Gangsterpaar Gonni und Kai richtig dankbar sein, dass sie nun den Ursprung allen Übels mit auf den Mond abschleppen. Und übrigens muss man sowieso an den gugelländischen Biologiekenntnissen zweifeln, da die nicht einmal wissen, ob auch die männlichen Känguru's einen Beutel haben. Aber so sind eben diese Ignoranten. Sogar der akademische Wetterbrauer gibt nun endlich zu, dass er keine Ahnung hat und uns mit so Frasen abspeist, wie: Das Wetter macht, was es will und nicht was ich sage. Und dafür kriegt man einen Doktortitel, mir graust.
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