Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
ich bin

Jahr
Monat
Monat
Monat
Monat
Monat
Monat
Monat
Monat
Monat
Monat
Monat

Kritiker: Juni 2024





 
 Lapidare Armleuchter
Naja, was solls? Ich hab es ja kommen sehen. Grünling, dieser Anfänger in der Hauptrolle vermaselt natürlich alles. Mal abgesehen davon, dass ihm der Hut nicht passt, ist es ein Detail, wenn das Pferd unter ihm natürlich vor Lachen kaum vorwärts kommt. Aber diese schusseligen Anfänger haben das ganze Stück von vorne bis hinten überhaupt nicht kapiert. Diese fette Eichhörnchen-Suse lümmelt mit Edi rum, anstatt zu toben. Auch haben sie die ganze Geschichte vermaselt, weil die ihnen zu opulent vorkam, und daraufhin wollte sich natürlich keiner mehr die Pfoten im Wald dreckig machen. Ho ho, diese faule Mannschaft! Im ungeübten Hüpfschritt geht es durch die ganze verlauste Geschichte, vergessen ist die Rübezahl-Landschaft, in Gugellandia gibt es nur einen Feigenbaum und doofe Mohnblumen, ojemine. Im Knausern sind sie ja Weltmeister, je weniger, desto deutlicher. Aber wenn schon keiner diese langweilige Geschichte verstanden hat, warum denn trotzdem diese unseligen Details? Ich habe genüsslich beobachtet, wie der Hauskater mit der Königin gefachsimpelt hat. Ich dachte immer, Wuwatis sollten draussen bleiben. Aber nixda, Grünling hat grün gesagt. Man hätte doch einen roteren Rübezahl nehmen können anstelle von diesem wühlmausigen Buddelbruder. Dem ist sowieso der Kabis in die Hose gerutscht, alle fünf Minuten musste er vom Set wegrennen, um nach seinen Pflänzchen zu gucken. Und die Miezi hat bis zum Schluss nicht gemerkt, dass sie den Putzlappen auf dem Kopf hat. Da ist ja Bradipo ein löbliches Beispiel. Er setzte sich als Lump einfach die Krone auf. So geht das in Gugellandia.
bild
bild
bild
bild

 
 Es grüünt so grüün
Es ist schon Juni und die Schulferien haben begonnen. Nur das Wetter ist noch stinkefeucht wie im April. Mir solls egal sein, ich will ja nicht wieder den Wald löschen, aber im Sumpf wandeln ist auch nicht so meins. Na, da wollen wir doch mal sehen, was uns diese Gugelfritzen heute wieder aufgetischt haben.  Aha, der Grünling hat Zeit zum Versauen. Er muss ja nicht giessen sonden kann geniessen, alles grünt und blüht, zum Teufel, von selber. Es wächst wie blöd das Gras. Und seine Pflänzchen brauchen ihn überhaupt nicht. Da hat der Maestro Zeit, sich mit der Miezi im Wald herumzutreiben, ho ho, das schmeckt aber nicht allen. Zudem wie ein Waldgeist sieht er noch nicht aus, aber das kann ja noch werden. Es ist ihnen doch reichlich spät eingefallen, dass noch ziemlich viel Wald herumsteht. Aber jetzt plündern sie schon das Erzgebirge oder so, machen sich den Höhlenknecht Rübezahl zu eigen und wollen in der Schlaufe einer Neuverfilmung den ganzen Hallodri präsentabel machen, aber so nicht, meine Lieben. Grünling mit rotem Bart? Nein, ha ha, dann doch lieber Edi mit Brille. Aber das ist ja nicht alles, sie machen jetzt auch noch einen Zweiteiler daraus, weil sie vergessen haben, wie die Geschichte überhaupt geht, aber da zeige ich mich nicht geduldig. Lehnt euch nur noch weiter aus dem Fenster, irgendwann geht es dann schon abwärts. Ach, was? Ich soll noch ein bisschen in meiner Schimpfwerkstatt herumtoben, na schön, diese Gugelheimer verdienen es ja nicht besser. Wo die Sumpfgurgeln spriessen, wird's schwer, den grünen Flecken zu geniessen. Und wer den ganzen Schludderfonziekram verantwortet, der steckt dahinter und weiss auch, warum nichts mehr zu lachen hat. Ha, ha.
bild
bild
bild
bild

 
 Fatales Geschnupper
Banales Geklupper, so siehts aus, es fällt ihnen einfach nichts Neues mehr ein. Vielleicht sollten sie mal zur Hintertüre hinaus und das ganze Bild umdrehen, dann sehen sie vielleicht eher wo der Petrus seine Wölckchen versteckt hat, ha ha. Nein diesmal haben sie sich etwelche Gotteslästerung verkniffen und sind brav auf dem Lori-Teppich spazieren gegangen. Und da der ganze Haufen auch nicht mehr so gut zu Fuss ist, gucken sie sich zum ixten Male den Mammutbaum an, in dem sie dann prompt ein verirrtes Vögelchen finden. Dass ich nicht lache! Ha, ha. Diese minimale Gockelinterpretation hat sich längst im gugelländischen Fundus breit gemacht und nur auf seine Entdeckung gewartet. Die faulen Gastgeber haben nicht einmal ein Geigenkonzert oder sonst etwas musikalisches auf die Beine gestellt, und nur Vergissmeinnichttrank ausschenken - phuh, das ist oberlangweilig. Dabei kann ich mich erinnern, dass sie zu Weihnachten oder so, mal einen Riesenhaufen Geigen hatten. Wer hat denn die gefressen? Und der Nachtisch? Den hat das Wuwati am Vortag schon gekostet, und aus drei Eierschwämmen ist noch nie ein Festschmaus entstanden. Naja, mir langt's. Die können noch lange üben, wo nichts ist, kann auch nichts werden. Und auch wenn die Lori ihre Schürze noch so weit wegschmeisst, sie bleibt dennoch eine Köchin und hat von Gästen keine Ahnung. Da drauf muss ich wirklich mal in der Küche nachsehen, ob es überhaupt noch etwas zu Essen hat, für einen halb verhungerten, gönnerhaften Kritiker.
vogel1
vogel2
vogel3
vogel4

Geh zur Legende
Zurück zur Titelseite (Home)