Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
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Kritiker: Februar 2021





 
 Immer dieses Gelage!
Wenn alle Stricke reissen, geht man einfach in die Küche und lässt auffahren. Dann werden aus stinkenden Räubern zuckersüsse Bubis und aus verlausten Haustieren Musikanten. Ja, nicht doch! Das tut ja weh. Wo haben diese Pseudo-Musikanten denn ihre Instrumente gelassen? Das einzige hörbare Instrument ist ihr Bauchknurren. Davon wird aber kein Märchen satt. Es war ja vorauszusehen, dieser wiederholte Griff in die tiefste Jauchegrube Gugellandiens. Dabei hat der Klepf gerade in hohen Tönen den Regenwurm gelobt, und was passiert? Jede Nacht schauen alle zu, wie der Dachs kommt und einen nach dem andern einschlürft, ausbudelt und aus dem gugelländischen Vorplatz tabula rasa macht. Nein, mich geht das ja nichts an, ich muss mir ja dann nur wieder die Jammerlaute anhören, wenn die Regenwürmer ausgestorben sind. Und, ja, ich muss es einfach mal laut sagen, der Ameisenbär hat immer noch nichts zu essen bekommen. Sie können es einfach nicht. Diese verirrten Wälzerfledderer müssten doch irgendwann begreifen, dass nicht alles mehrere Seiten hat, sondern nur die, von der man gerade guckt. Hauptsache, sie stellen uns armen Zuschauern ein, nein, zwei fette, gebackene Hühner vor die Nase, dazu noch mit Beilagen, dass sogar der Computer schwach wird und auf der Rücksetztaste liegen bleibt. diese halsabschneiderischen Tunichtgute machen es sich wirklich einfach. Wo bleibt mein Spiegelei? Bei einer Bevölkerungszahl von über 300 sollten doch schon die Steuern soviel abwerfen, damit dem getüpfelten Hofkritiker ein Spiegelei zusteht. Aus zuverlässiger Quelle weiss ich nämlich, dass kein Plüschtier viel von diesem Zeug konsumieren kann, ohne dass es klebt. Aber nein. Mir wirft man dann wieder Neid und Gier vor, dabei ist das, was diese Rüsselbrinkser und Schnaufelbacker, Rochenspickler und Beilchenschnöfer wieder gebraut haben, einfach unter aller Sau. Zum Glück weiss ich nicht mehr, was ich denen letzte Woche angedroht habe, sonst könnte alles noch schlimmer enden. Wo sind denn jetzt diese Bratkänchen hingekommen? Ich warte.
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 Ohren und Augen zu!
Alle tun, als wäre es nichts, als am Valentinstag überall dieses weisse Gefusel herumliegt. Zwar hat dieser Flockenkenner und paranormale Minnesänger alles minutiös vorausgesagt, auch, dass es ein sonniger Tag werde. Aber man findet dann doch nicht ein einziges optisch geeignetes Plätzchen, um den Gast zu empfangen. Der Gockel muss wie alle stinknormalen Komparsen durch den Dreckmatsch schliddern, um zu der Torte zu gelangen. Und dann diese Zumutung, ihm gleich eine Rolle anzubieten, in der er schon zu Beginn in die Bratpfanne wandern müsste. Die Lori hat wahrscheinlich mehr Kirsch als Mehl in die Torte geschmissen, damit ja keiner von diesen fressgesteuerten Süssmätzen nachher noch sieht, welch hirnverblödete Organisation hinter allem steckt. Was es mit diesem ominösen Geist aus dem Kochstudio auf sich hat, will man nun auch möglichst schnell unter dem Tisch verschwinden lassen. Ich habe selber auf einem Foto gesehen, dass neben der Tante ein Streifen Zuckertütenpapier lag bevor der Speck ausgetauscht wurde. (Link) Mir können die nichts vormachen, diese gestreifte Stehlampe mit den vielen Verflossenen hat offenbar von dem Untermieter in der Schublade gewusst. Eine Schande ist das! Und dann kochen sie ja neuerdings nur noch nebenbei, weil man ja sowieso nie weiss, was da rauskommt. Aber jetzt startet ja endlich dieses Bremer Stadtmusikantenmärchen. Wenn man fast ein Jahr lang darauf wartet, dass endlich ein gescheiter Hahn auftaucht, ist es ja schon etwas peinlich, wenn man noch nicht einmal die richtige Katze für das Stück parat hat. Dafür rennen die Wuwatis durchs Bild, als wären sie dafür bezahlt worden. Ich sag's ja immer. In diesem Fake-Staat ist jeder Floh korrupt, und ich armes Kätzchen warte immer noch auf meine Gehaltserhöhung.
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 Sportliche Veranstaltung, von wegen.
Ja, danke, das hat uns gerade noch gefehlt! Wer braucht denn schon eine Plastik-Garage voller verosteter Utensilien und unnötigem Krempel. Dass das höchstgefährlich ist, scheint ihnen ja auch egal, man lässt die armen Sportfiguren einfach ins Messer laufen. Es ist sowieso einfacher, im Fernsehen Sport zu gucken als selber auf die Matte zu hüpfen. Aber was die Japaner können und alle Länder nachmachen, darf in Gugellandia natürlich auch nicht fehlen. Zwar besteht ein deutlicher Unterschied zwischen Nudelholz und rollendem Hindernis, aber dies ist den Beteiligten wurscht, Hauptsache, die Möglichkeit, dass jemand runterfällt, sorgt für Spannung. Das meinen aber auch nur die Döfsten, denn es ist ihnen selbst nach zwei Umläufen schon langweilig, und der ganze Sauhaufen ist aus dem Ruder gelaufen. Ha, ha. Und damit ich die Schnauze zu der ganzen Fiaskoveranstaltung halte, haben sie mich und Guido als Kommentatoren eingesetzt. Ja, was soll man schon gross sagen, wenn ein Frosch auf ein dreckiges Gestell hüpft und ein Erdmännchen zwischen leeren Bierdosen durchwieselt? Bitteschön, nicht mal Honorar hat es gegeben. So ein bröseltrockenes Pfotenturnier kann man sich wirklich schenken. Da läuft man ja lieber draussen im Dreckmatsch herum. Da ist die Möglichkeit, hinzuknallen zehnmal höher. Lacherfolg garantiert. Aber da hat sich natürlich der Umweltgeier grad wieder sein Thema geholt. Während die einen aufräumen und mit dem ganzen Güsel kämpfen, schreibt er im sauberen Kämmerlein sein Kolümchen auf Kosten armer Messies und bezeichnet sich selber als gehobener Vogel, der nun die Schuld auf die Wilisauerringli seiner Grossmutter schiebt. Nein, danke, ich sags ja. Ich verlange Schweigegeld oder mindestens eine Gehaltserhöhung, ansonsten könnt ihr mich mal. Schnaub.
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 Käse
Das da was oberfaul ist in diesem Plüschmuseum voller verfilzter Querulanten weiss man ja inzwischen, aber dass sie  wöchentlich immer mehr verblöden, überrascht mich fast. Nehmen wir mal diesen schiefschnäuzigen Wildhamster, das  Murmel- oder Groundhogtier, je nach dem verfälscht er die Wetterprognosen. Jede Woche stimmt seine Vorhersage erst im Nachhinein. Da wird geschönt, geflickt, radiert, aber er darf uns trotzdem ernsthaft von Billionen und tausenden von Milliarden vorfaseln, und nebenbei mit Versen strotzen, dass sich sogar Ringelnatz im Grab die Ohren zuhalten muss. Ja wo ist denn schlussendlich seine Glaubwürdigkeit? Dem sind offenbar ein paar Marsbewohner in sein Wetterkabinett eingedrungen und zwingen ihn nun, das gruselige Klima durch Zahlenjonglieren zu ersetzen. Warum scheint denn immer die Sonne in den News, dass man weisse Tiere kaum mehr sieht, wenn es doch die ganze Woche bedeckt ist? Die säuseligen Knittelverse übers Wetter sind nur Tarnung, damit man nicht merkt, dass er heimlich düstere Sache mit fremden Mächten macht. Ja, ja, Herr Zeig, ich werde schon dafür sorgen, dass alles rechtzeitig auffliegt, ha, ha. Aber dann diese Fabel vom Raben und vom Fuchs! Kaum ist endlich ein erkennbarer Fuchs aufgetaucht, wird die Fabel durch den Dreck gezogen, so dass am Schluss keine Moral mehr bleibt, sondern nur Käse. Vom Nilpferd bis zum Löwen, jeder in Gugellandia hat das gummige Milchprodukt einmal in den Pfoten, igitt, wie unhygienisch. Dass es dann schliesslich ein Wuwati erwischt hat, ist auch merkwürdig. Vielleicht kommt bei denen ja der Käse, so wie die Süssigkeiten aus der Röhre, durch einen unterirdischen Kanal, einem Emmentalerschlauch oder so. In Lori's Küchenschublade haben sich ja auch schon Bösewichte eingenistet, was die an solchem Buntzeug finden, ist mir ein absolutes Rätsel. Mögen tut es niemand, aber alle wollen es haben. Ich sag's ja. Denen ihr Hirn ist so durchlöchert wie der Käse!
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