Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
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Kritiker: Juli 2022





 
 Sommerpause
Auch Schnorbert ist in die Ferien abgetaucht.
Wir wünschen in seinem Namen allen Freunden dieser Rubrik eine schöne Zeit bis dieser unverbesserliche Meckerseppel wieder kommt.
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 Zum Krähen
Mal abgesehen davon, dass diese nimmersatten Saufbrüder nur wieder ihren Vergissmeinnichttrank vor dem Ablaufdatum retten müssen, könnte man sich unter Fest etwas anderes vorstellen als nur eine kulinarische Ohrfeige aus dem Kochstudio. Bei diesen wurmstichigen Hohlköpfen ist immer dann Fest, wenn keiner mehr eine Idee hat. Aber hinter den Kulissen ist natürlich wiedermal die Kacke am Dampfen. Da hat doch dieser akademische Hintermöckler aus der Wetterabteilung eine kilometerlange Abhandlung über ein vorüberziehendes Wölklein geschrieben, und kaum ist alles im Netz, kommt so eine ungeschneuzte Flaazennase aus den eigenen Reihen, und ,schwupp, ist es wieder storniert. Schönwetterpflicht, lernbar im Workshop, blauer Himmel, gute Laune, alles im Handschuhfach und jederzeit griffbereit. Igittigitt. Sie konnten sich offenbar nicht einig werden, wem denn nun das lustige Taifünchen vom letzten Montag am ehesten die Petersilie verhagelt hat, also lieber alles wieder unter den Teppich kehren, als einsehen, dass nichts weggeflogen wäre, wenn man es anständig gewartet hätte. Diese beknackten Schöntuer können eben nichts, nicht mal zugeben, dass ihr beklopptes Hüpfen an Ort kein Schwein interessiert, geschweige denn das ehrenwerte Publikum. Ho, ho, ho. Naja, jetzt haben sie ja einen Wetterhahn gebaut. Da können sie vielleicht früher oder später mal ablesen, wohin der Wind weht, wenn er von Norden kommt, ha, ha, ha. Aber natürlich ist das dann das erste, das wieder wegfliegt. Ich möchte ja nicht wissen, wie viele gugelländische Gartenstühle inzwischen schon wieder im Wald auf ihre Rettung warten. Ich gehe jetzt meine Koffer packen. Urlaub, versteht ihr, habe ich echt nötig. Darum will ich nun auch ausnahmsweise alle Fünfe gerade sein lassen. Diese schnakengepieksten Makelschwindler können mich mal. Ich gehe! Tschüs und schönen Sturlaub. 
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Hängen lassen
Was die unter Seele baumeln lassen verstehen, ist wohl ein Pakt mit dem Henker. Auf das Schaffott und die Guillotine spaziert hier wohl jeder Flohsack freiwillig, um sich von den gugelländischen Schwerenötern freizukaufen. Aber darauf sind sie offenbar noch nicht gekommen, sonst ginge es noch blutrünstiger zu in diesem "Abgurgelstaat". Nein, ich wundere mich über nichts mehr. Schliesslich haben diese Plinsenschlappergestalten nichts Gescheiteres zu tun, als Märchen zu verhunzen. Da wird nicht einmal mehr anständig abgemurkst, nein, sie drehen die Geschichte so, dass es die vermeintlich Guten noch besser und die Schlechten noch schlechter haben. Man hat ja dichterische Freiheit. Diesem rotschnabligen Dichterpinguin ist der plötzliche Ruhm offenbar ohne h vollends zu Kopf gestiegen, der hat sich so mit seiner Rolle identifiziert, dass er nur noch in Versen denkt. Und ob der Yobeck je wieder eine gerade Visage bekommt, ist auch zweifelhaft. In Zukunft müssen alle Neuverfilmungen vom Glöckner von Notre-Dame seine Sneaker-Marke tragen. Kein Frosch mehr auf der ganzen Welt geht noch ohne Turnschuhe in die Kirche. Ja heiliger Bimbam im wahrsten Sinne des Wortes! Und weil langsam alles Grün lampt und gelblich wird, verlagert man die Szenerie einfach in den kühlen Weinkeller. Man hat ja einen Blitz am Foto. Dass der aber die ganzen Schweinereien der vergangenen Jahre aufdeckt, haben sie nicht berücksichtigt. Die Weihnachtskerzen, an denen sich schon Hefe den Schwanz abgefackelt hat, haben bis heute Spuren hinterlassen. Es sieht aus, als wäre die Kammer des Schreckens neu erfunden worden. Überall Blutspuren. Dabei sind es Kerzentropfen. Ich bin ja gespannt, wann sie mit ihrer Fegefeuerorgie loslegen, weil ihnen auf der normalen Bühne nichts mehr einfällt. Diese gelochten Vandalen, diese kerben Kanusterkeiben, äzend, allesamt, ich brauche Erholung. 
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