Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
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Kritiker: Dezember 2021





 
 Total vergeigt!
Ich weiss gar nicht, worüber ich schnorben soll. Bei diesem gefühlsduseligen Weihnachtskram kriegt man ja Frostbeulen am Lachmuskel. Die meisten Geschenke hat natürlich die Loredana bekommen. Immer schön schnappsiges, damit man einen mitheben kann, ho ho. Aber dann kommt Gugel mit seinem Symphonieorchester hinter dem Ofen vor und schon geht der langweilige Hampelkram wieder los. Dass Geigen aus Karton notgedrungen etwas gepresst tönen, haben sie natürlich ignoriert und ihren sauschlechten Musikgeschmack bewiesen. Weil keine Glocke, dann halt eine Kuhbimmel. Anstatt ein Horn eine Fasnachtshupe, man kann sich ja vorstellen, wie das getönt hat. Und dann haben diese pökeloxidierten Schlappenlümmel sich noch erfrecht, einfach zuzugegeben, dass sie sowohl Martha's Harfe, wie auch das Klavier inzwischen in den Ofen geschmissen haben. Angeblich seien die Wuwatis schuld. Ja, ja, typisch, immer auf die Kleinen! Aber das Schlimmste war ja dieses flatzgähnende Getue gewisser wahnstrotzender Einbildlinge über die Sitzordnung in einem Orchester. Jeder musste sich von Gugel's Fresszettel die Aufstellung der Instrumente merken, weil dieser selber im wahrsten Sinne keine Ahnung von Tuten und Blasen hat. Und das alles im Freien bei 7 Grad und langsam einsetzendem Nieselregen bis hin zu stockdunkler Nacht mit verrosteter Festbeleuchtung. Die Neuankömmlinge werden sich ihren Teil gedacht haben. Aber am Schlimmsten treiben es ja diese zwei Kochlumpen mit ihrem geheimnisumwitterten Gebrutzel. Wenn sie mal nicht gerade die Küche abfackeln, sieht man sie tonnenweise misslungenes Zeug in den Abgrund werfen. Unter dem Vorwand "Die Woldtierlein söllen ebenfolls wos festliches hoben." wird da einiges vertuscht. Naja, mir kanns ja wurscht sein. Hauptsache zu Silvester gibt es endlich Torte. Wahrscheinlich hauptsächlich am Boden, damit man besser rutscht.
Buon anno, euer Schnorbert
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 Galleluja!
Bei der heutigen negativ Glanzleistung muss einem ja die Galle hoch kommen. Was bilden die sich eigentlich ein? Mal abgesehen davon, dass diese gehäkelten Mehlwürmer offenbar ein Problem mit dem Bau von Häusern haben, wie kann man auf die Idee kommen, einen Saurier als Maria und einen Wolf im Schafspelz als Josef zu verkaufen! Das grenzt ja an frivoles Bibelbankett. Hauptsache, das dicke Nilpferd kann herumkommandieren und den armen Edi zusammenscheissen, weil er nicht mehr weiss, wo die Maria von 2015 ihr Gewand hingeschleudert hat. Sowieso ein Saustall hier! Aber anstelle mal ordentlich aufzuräumen, pflegt man lieber wieder Schneespray zu verteilen und ein paar Sternchen über den ganzen verschimmelten Kram zu streuen, so ist man es gewohnt, so macht man's immer, zum.. eben, Galleluja. Aber da ja Weihnachten ist, lasse ich Gnade walten und will heute mal versuchen, etwas Positives an diesen lächerlichen News zu finden. Aber leider will es mir trotz Mundwinkelhochziehmaschine nicht gelingen. Ich suche und suche nach wenigstens schönen Aufnahmen, aber nein, immer ist der Fotoapparat schuld oder die Wuwatis.
Ich kann ja noch ein paar neue Titel für die Creme de la Creme rauslassen, damit Galleluja ist.
Den Grünling würde ich den wallgarstigen Sumpfknöterschlackdolch nennen, mit Guido wäre ich beim müden Schwachsilbenfretzelkopf und den Zeig würde ich zur Krönung des Jahres zum wahnwitzigen Himmelsausepurzhosenträger wählen. Den Rest dürft ihr euch selber ausmalen. Mich selber bezeichne ich natürlich als höchst realistischen Kritiker, und wer was anderes sagt, kriegt keine Torte. Oder dieselbe geschleudert, in die Fresse, , von weitem, ho, ho, ho. Fröhliche Weihnachten.
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 Quatsch gequakt
Ja, jetzt ist es passiert. Sie quaken aus dem letzten Loch. Weihnachten grüner als grün, sogar noch mit Fröschen, und weil sie davon zu wenig haben, benutzt man auch noch grüne Äpfel und sonstigen Grünkram. Fehlt nur noch der Grünling, wie er wieder aus der Mottenkiste palavert und seinen Blätterkram anpreist. Dabei ist ganz Gugellandia bereits wieder in Lazarett-Starre verfallen, überall scheussliche Verbauungen und unschöne Verkleidungen für Winteruntaugliches und florale Sommerfrischler. Wie im Gruselkabinett. Aber das Höchste an Zumutung ist natürlich wieder einmal Guido's faule Idee. Anstelle für Wichtelmännchen in aufwändiger Heimarbeit hübsche Kostüme zu organisieren, lässt er einfach Frösche antanzen. Die sind schon grün. Also wirklich, dieser oberfaule Schlampenfusler, Mickerschnotz mit seinen saudoofen, allergenen Humpenideen, dieser frivole Schlohwitzkopp, der kann mich mal. Da bereitet man sich sorgfältig auf das Weihnachtsfest vor und dann kommt ein lächerliches Schmierentheater von wegen Schlüssel suchen und vermissten Glockenklängen. Kein einziger dieser wurmstichigen Dumsbacken kann wissen wo das C ist, geschweige denn mit einem Violinschlüssel reden. Aber wir lassen natürlich gutmütig sämtlichen schnadderklaffigen Zwast über uns ergehen. Aber damit ist jetzt Schluss. Sogar der Violinschlüssel selbst fängt schon an zu grünen. Die werden Weihnachten haben, dass sie sich wünschten, es wäre Ostern. Kommt ja sowieso nicht drauf an, ob Sommer oder Winter. In diesen schnöden Gefilden gibt ja immer nur das Wetter den Ton an. Von Kultur haben die soviel Ahnung wie vom Notenlesen. Nach der gugelländischen Trillerpfeife tanzen, bedeutet wohl, immer schön die Frösche arbeiten lassen. Dieser wandelunwürdige Frevelstaat sollte mal eine Abreibung erhalten.
Ich werde alles brühwarm dem Weihnachtsmann melden. Ho ho ho.
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 Sadistische Zündelbrüder
Diese Fackelschleudern schrecken aber auch vor gar nichts zurück. Nachdem sie sich bis anhin durch schäbige Lichtleinversuche mit Rechaudkerzen lächerlich gemacht haben, greifen sie jetzt zu stärkeren Geschützen. Unter dem Deckmantel von weihnachtlichem Kerzenschein wird nun fleissig alles abgefackelt, damit die Pyromanen-Seele jauchzt. Die hatten nämlich beim Zirkus anzünden nur Angst, dass es nicht brennt und keinesfalls, dass eventuell die Hauptdarsteller verschmörzeln. Dabei war nicht mal ein Gartenschlauch in der Nähe, obwohl diese gelben Schlangen sonst laufend ins Bild lampen. Und dann diese verstümmelte Geschichte, ein Graus für jeden geneigten Pinocchiokenner. Nicht nur, dass dieser Bengel kaum mehr lügt, nein, er braucht auch nicht mal mehr ein Gewissen oder eine Fee um "gut" zu werden, so sehr haben ihn die Ohren Mores gelehrt. Ja, oh, Göttchen, der Arme. Noch viel ärmer aber sind die Zuschauer von diesem Lügentheater. Da wartet man gespannt auf diesen Monsterfisch, der alle fressen soll - und wer kommt? Die Helga. Danke, dass wir jetzt wissen, wie es in ihrem Bauch aussieht - nämlich genau wie im gugelländischen Weinkeller. Und weil diese fantasielosen Zündelbrüder nun nicht wissen, wie sie die ausgespuckte Patchworkfamilie wieder in märchenhafte Bahnen bringen können, lassen sie einfach Edi sinnlos Kartoffeln schälen und Lori in der Küche Guido's saublöde Wörter verbacken, dann werfen sie alles an einen Haufen und gut ist. So nicht, meine Herren, das ist absolut unter aller Sau, wie immer. Vielleicht sollte ich mal nachsehen, wo sie ihre Anfeuerwürfel versteckt haben, dann könnte ich denen auch mal ein wenig Feuer unter dem Hintern machen, ha ha ha.  Advent Advent die Hütte brennt.
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Lebensgefährlicher Schwachsinn
Haben die ein Glück, dass ich ein so fabelhafter Fahrzeuglenker bin, denn das ist ja gemeingefährlich, was diese geistig unterbemittelten Trantüten den armen Inselbewohnern mit solchem Gefährt zumuten. Zufällig habe ich gesehen, wie sie die Geisterbahnwagons von 2016 wieder ausgebuddelt haben. In den ganzen Jahren dienten diese hauptsächlich den Wuwatis als Kissen oder Krallenwetzzeug. Inzwischen verstaubt, verlieren diese schrottreifen Bierkisten nun natürlich nicht nur die Räder sondern auch die Seitenwände. Aber natürlich muss man auf einer Insel, die offenbar auf das sie umgebende Wasser verzichten kann, nicht damit rechnen, dass nun böse, unfolgsame Kinder in  diesen lächerlichen Schlabberkartons herumfahren. Sowas gehört gemeldet, ja, sonst tut man wegen jedem Auspuff blöd, aber die dürfen ihre schrottreifen Seifenkisten sogar noch nach einem halben Jahrzent wieder auffahren lassen. Ich fass' es nicht. Grummel. Eigentlich müsste ich mich ja über Pinocchio aufregen, der offenbar seine eigene Geschichte hinten und vorne nicht kennt. Die hauchzarte Fee mit ihrem dicken Eisbärenpelz hat sich wahrscheinlich während der ganzen Aufführung den Bauch voll gelacht. Kein einziges Mal hat sich das hölzerne Bürschchen getraut zu lügen. Ist ja klar, wenn der Nasenmechanismus am Fotoshop getätigt wird und die wieder mal alle zu faul sind, den kleinen Finger zu rühren, schreibt man einfach das Drehbuch um. Ist doch wahr. Auch dieser hanebücherne Schwachsinn mit dem unerträglich ewigen Nebelmeer wird langsam zur Schnappsnummer. Wie soll denn der arme Geppetto in See stechen, wenn er nicht einmal bis ans Ufer kommt. Ho, ho, zufällig hat mir ein Informant von dem rundum widerlichen Seeungeheuer geflüstert, das in der nächsten  Folge erscheinen soll. Echt weihnachtlich, spuck, igitt, die lassen eben kein Dreckloch aus. Ho, ich rege mich überhaupt nicht auf, aber diese wanzenverklebten Strohhirne könnten in ihrer bastardischen Dummheit mit ihren wollsockigen Schlaubergermanieren langsam abstinken.
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