Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
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Kritiker: Februar 2022





 
 Jetzt hat er den Dreck, der frostige Fürst!
Warum haben die eigentlich nicht mich als Mönch und Fürst genommen, hä? Ich wäre viel überzeugender gewesen und hätte diese flatterigen Schlottergestalten einmal so richtig vor Furcht erzittern lassen. Fauch. Aber eben, kein Stil diese halbgar gepökelten Halunken. Der Guido kann noch so lange in seinem anrüchigen Sternschnuppenschein Ringelreihe tanzen, dem kaufe ich rein gar nichts mehr ab. Eine Minute, bevor das Freitagsrätsel einschaltet, fällt diesem federgeschrädderten Wortganoven ein, dass es Rosenpropheten und nicht Rosenboten heisst. Er wuselt alles in letzter Sekunde um und lässt dann aber die ganze Chamäleon-Gemeinde einen Tag lang sitzen, weil die einfach mit den nun noch mehr Buchstaben tausende von Wörter bilden können. Vielleicht sollte ich auch dem seinen Job übernehmen. Aber jetzt kommt ja der Frühling, da wissen wieder alle nicht, wie blöd tun. Meistens endet das ja im üblichen Schlammassel, oder besser gesagt, der Frühling macht gleich klanglos rechtsumkehrt, wenn er diesen quietschetürgleichen Frohgesang hört. Wenn mich nicht alles täuscht, ist hierzulande auch noch eine Rechnung mit dem Himmel offen. Naja, diese ratzmiesen Schwindelzecher bauen dann wahrscheinlich eine Arche und brüsten sich mit einer Wetterprognose, für die niemand etwas kann. Hauptsache, es hat überall fetten, feissen, Morrast. Ich bin ja immer der erste, der den Matsch an den Pfoten hat. Und dafür bekomme ich nicht mal eine Torte. Jaul.
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 Klosterbrüder, auch das noch!
Denen ist aber auch gar nichts mehr heilig.  Allerdings gehört dieser Lügenprofessor mit seinem umwölkten Dichterhirn schon eher in die Kutte als an das Wetterruder. Noch besser an die Kette vom Zeiger der Uhr, damit er endlich weiss wo's meteorologisch lang geht. Dieser vermummte Tunichtgut hat wieder die ganze Bevölkerung an der Nase herum geführt. Man hat extra das Märchen in die Länge gezogen und die Aufnahmen ins Treibhaus verlegt, damit man die Schneeflocken noch richtig in Szene setzen kann, aber es kommt wiedermal nichts, weder von oben noch vom Atlantik, ausser schierer Sonnenschein. Da muss sich der Blamierguru natürlich in seinen Umhang verkriechen, damit ihn keiner mehr am Schnauz zupfen kann, dieser flattrige Hallodri, dieser ewige Schreckenverbreiter. Soll sich doch mit seiner Harfe auf Wolke Tausendundeinennacht setzen und Hosianna singen, dieser sonnengetränkte Waschlappen. Vielleicht sollte besser ich die gugelländische Wettervorhersage übernehmen, denn diese missratene Kanalratte hat ja den Kopf dort wo andere Tiere, naja, zu anatomisch möchte ich da auch nicht werden. Das habe ich nicht nötig. Aber gesagt werden muss es eben doch. Wenn sie schon so weit sind, dass Festa eine serbelnde Königin spielen muss, ist es nicht mehr weit bis zum Tod im Apfelbaum. Die Mitspieler für das ohnehin nicht gerade sehr originelle Märchen dachten natürlich, es gibt eine Faschingsaufführung. Und, tatsächlich, als das wäre sie wahrscheinlich akzeptabler gewesen. Nu halt, ich werde mich mal um die Mönchsklausur kümmern, damit der fromme Bruder auch genügend Mauern um sich rumhat und nicht so schnell wieder da ist und meteorologischen Quatsch verzapft.   
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Hilfee! 
Man glaubt es nicht. Aber diese morbiden Mummenschanze finden immer wieder einen stinkenden Sumpf, in dem sie noch nie im Trüben gefischt haben. Was die alles an den Haaren herbei ziehen, um den Eingeborenen etwas vorzugaukeln, kann kein Lügenbaron übertreffen. Ein Strassenbahnnetz für den Wildwechsel, ja, wie absurd ist das denn? Wahrscheinlich wieder so eine handgeflochtene Edi-Idee, die man jetzt der Lilo in die Schuhe schiebt. Ich habe mir das Ganze von weitem angesehen. Da kriegt ja sogar jede anständige Fahrkarte von selber ein Loch, geschweige denn, es überlebt überhaupt einer diese Laubkutschenfahrt. Die würden gescheiter ihren verwahrlosten Urwald einmal etwas pflegen, anstatt Strassenbahnlinien zu bauen. Und was, bitteschön, hat ein Kalligrafiekünstler mit Tramnummern am Hut? Oder meinten sie die Festa mit ihrem Beauty-Salon? Einem notorischen Rehbratenträumer ein paar Streifen auf den Pelz zu malen, ist doch keine Kunst. Und weil man das Jahr des Tigers schreibt, dürfen die paar stinkenden Maulaufreisser jetzt sogar brav werden und das Land retten? Du Meinertreu, ich glaube, ich muss mal sämtliche Endstationen besuchen. Da hat sich nämlich einer mächtig im Zeug blamiert, und das schweizerische Zürich im Tramnummerntempo durchpflügt. Ein wahrer Alptraum. Und dann diese Zumutung von Torte. Was bildet sich denn diese geringelte Haubentussi mit ihrem Hypnotisierblick eigentlich ein? Hasen wären Veganer? Ach wo, da kenne ich welche, die baden den ganzen Tag in Vergissmeinnichttrank und knabbern Hühnerschenkel. Aber ich muss aufhören, diese Henkerfuchteln winken schon mit dem Maulkorb. Ich Armer!
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 Spielverderber!
Man weiss es ja, dass diese hochtrabenden Winzewichte nichts auf die Reihe bringen, wenn sie nicht vorher ein anständiges Drehbuch haben. Aber was Guido, diese missglückte Mittelmeerkrähe in seinem Buchstabenwahn wieder angezettelt hat, sollte geahndet werden. Der hat offenbar zuviel eigene Federn verschluckt, so aufgeplustert kann sich ja nur ein gefülltes Masthuhn am Spiess drehen, wie der sich auf seinem roten Podest anhimmeln lässt, dieser ungebildete Krummschnabel mit seinen gelben Dreckfüssen. Was? Ich bin überhaupt nicht ungerecht, der gehört nämlich schon längst aus dem Verkehr gezogen, nur traut sich keiner, dieser omikrösen Friedenstaube den Hals umzudrehen, weil an ihm mehr Punkte kleben als an einem Giftpilz. Aber natürlich kriege ich wieder mein Fett ab, weil ich trotz grosszügigem Tortenangebot meine Schnauze nicht halte. Und dann sage mir mal einer, warum man Grünling mit seinen botanischen Überbleibseln Parade fahren lässt, wenn er mit seiner Truppe nachher nur ein paar dürre Blätter und ein mickriges Wurmhäufchen aufs Blatt kriegt? Dabei hatte er Laura, die Basteltante, dabei, aber der ist wahrscheinlich in Anbetracht von Guido's Glanzidee, der Fantasietresor eingefroren. Die könnten einem ja alle leid tun, wenn es nicht noch welche gäbe, die noch dümmer sind. Hat doch dieses Pünkchen durch irgend wen einen Raketenstart hingelegt und kann nichts besseres, als zeigen, was gugelländischer Grössenwahn ist. Und auch wenn man inzwischen weiss, was Grünkohl mit Pinkel ist, so ist Grünling dennoch ein fieser Pinkel, wenn er das ganze Land im Eichenlaub versinken lässt, derweil es seine Pflänzchen bei ihm unter der Decke schön gemütlich haben. Ganz miese Nummer heute, ganz miese Nummer. Aber ein Stück Torte nehme ich noch.
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