Hallo, ich bin Schnorbert, Kritiker von Beruf
Seit November 2014 bin ich nun hier in Gugellandia und das ist ja schon eine Strafe. Ich bekleide das wichtige Amt des Kritikers. Keiner ist vor meinen Kommentaren sicher. Ich zerreisse alles und jeden in der Luft. Darum lieben mich wahrscheinlich alle.
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Kritiker: Januar 2024





 
 Fatale Feier
Naja, ein bisschen Wurzelfluxorium geschluckt und schon kann man die Laura aushalten. Denkste, also ich bräuchte da schon etwas Stärkeres als diese softbibbernde Brause. Seit Wochen rennt dieses fette Nilpferd herum und tut als käme weiss der Himmel wer. Und dann kommt es auch noch so ganz dicke aus der kalten Ecke. Ausgerechnet zum Januarschluss breitet sich der gefürchtete Kälteeinbruch aus und lässt sogar das Wasser im Pool gefrieren. Dabei hatten sie eine Poolparty vor mit Eisbären und dergleichen, ha ha. Also erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, ha ha, davon sollten sie doch schon genügend abbekommen haben. Aber sie machen grosse Augen und staunen Bauklötze, als der Drecktümpel sogar das ganze Leintuch verschluckt und einfriert. Ha, aber noch blöder hat das Wuwati geguckt, als die Tante von der Miezi und ein paar Andersartige auf dem Eis so etwas wie Nicht-Kaffee getrunken haben, ha ha. Die böse Wolke lässt grüssen. Und dann hat ja keiner eine Ahnung gehabt, dass der Edi und seine Kumpanen verschwunden sind. Waren sie auch nicht, diese undankbaren Frevelbrüder, hockten die ganze Woche vor ihrem Sportfernseher, wohlwissend, dass niemand Skirennen guckt, wenn draussen Winter ist. Aber als sie dann gesehen haben, dass Laura und ihr Besuch grosse Anstrengungen vollführen, um sie anzulocken, hatten sie doch extreme Schwierigkeiten, sich wieder in die kleine Felsenritze zu quetschen um gesund und munter wieder hervorzupreschen. Ha, alles frecher Zauber hier, fatale Feier, falsche Geier, kalter Schleier, alte Leier, ha, und ein paar faule Eier von Frau Meier. Na, Danke.
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 Falsche Geier
So ein verfressenes Nilpferd muss man eben sein, damit die Sonne endlich mal wieder hinter dem schleimverschlierten Bergrücken aufgeht und zum Trotz das nebelverhangene Tal erleuchtet. Aber zu spät, am zimpergeleasten Sonntagnachmittag erst, ha ha. Eine ganze Woche hängen wir in strotzendem Nebel und fantasieloser Trostlosigkeit herum, und dann kommt sie angedampft am Sonntagmittag, unangekündigt und verteilt ihre Strahlen über das ganze unredliche Geschehen. Wie wenn es nichts Selbstverständlicheres gäbe. Also damit bin ich auch fertig. Und die Laura rast los, man denkt, sie empfängt gleich höhere Gäste, aber sie kommt nicht wieder, und am Schmatzen und Mampfen hört man, sie hat auch gar keine Lust mehr, zu kommen. Und dann verschwinden auch noch die Protagonisten aus den Landen, verkriechen sich in irgendwelche Löcher, aber nicht genug des Abhandenkommens, es geht auch noch die Miezi stolz erhobenen Hauptes vom Platz. Na was ist denn da los? Ist das nur ein Gag, weil ihnen auf die Schnelle nichts mehr eingefallen ist. Oder hat Gugellandia ein unterirdisches Dasein, das im unsäglichen Dunst oder Durst einfach alles verschlingt. Oder hat der Koch eventuell wieder einmal etwas verbrutzelt? Ha, ha, man weiss es nicht, und ich möchte es auch gar nicht so genau wissen. Ha, ha. Ich warte natürlich geduldig auf das Wiederauftauchen der Heimatlosen, die sich wahrscheinlich bibbernd in irgendwelchen Höhlen befinden. Bis die falschen Geier, diese farblich passenden Vögel endlich Lust dazu haben, ihre Federn zu lüften und sich in den kalten Januarhimmel zu schwingen. Aber die denken ja gar nicht dran und frönen lieber ihrem Riokarneval im Weinfass oder auf der Rumpelkammer. Na ich danke, wenn die ganze gugelländische Bevölkerung so leicht entschwindet, was hält mich eigentlich noch hier? Macht das Tor auf, ich komme.
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 Kalter Schleier
Dem Wetter kann man ja immer die Schuld geben, im Januar ist es wahrscheinlich kälter als anderswann, und wenn es einem fröstelig um die Knochen weht, hat niemand grosse Lust, im Freien rumzutoben. Es sei denn, es schneit und die Sonne scheint. Aber beides hat nicht so ganz funktioniert, also ist man in die Stube abgehauen und hat das unfreundliche Januarwetter zu vergessen versucht. Ha, ha, aber das Loch in der Wand ist auf jedem Foto drauf. Das tut aber den Peinlichkeiten keinen Abbruch, denn zuerst wird ein sündteures Bärchen seines Halsbandes entledigt, auch wenn es beteuert, es gehe ihm jetzt besser, wer glaubt das schon, in diesem Lügenbanausenkino. Und dann kommt Gugel höchstpersönlich als Robert Lembke oder wie er hiess, daher. Ja in welchem Jahrhundert sind wir denn? Da kann ja das heitere Beruferaten noch so fröhlich losgehen. Allerdings ohne mich. Ha, ha. Mal abgesehen, davon, dass es ja gar keine Berufe für unsere Plüschganoven gibt, aber auch alles andere ist gelogen. Ja, ja, ich weiss, macht mich nur nicht heulsusig oder kocht mich mit Torte weich. Ich bin der härteste Kritiker von Gugellandia. Und ich lebe hier. Warum eigentlich?
Ha, ha, ich werde mir diese vollschnaufgetriefte Sonderkummulationsbevölkerung mal etwas genauer anschauen, oder nein, lieber nicht. Bis bald.
Erst will ich noch Schmerzensgeld anfordern für dieses verderbliche Weihnachtsgeschmück. Das könnte teuer werden....
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 Alte Leier
Tatütata, ich bin wieder da. Wie auch das schlechte Wetter über Silvester und die Besucherschwemme, ha ha, alles wieder abgereist. Nur die Wuwatis sind noch immer am Schnuppern, wo sich der Antonio Banderas versteckt halten könnte. Denn nun sind sie ja total übergeschnappt. Sie treiben die News auf die Spitze mit ein paar unscharfen Frechfotos und einer müden Miezi, die lieber in der warmen Stube schläft, anstelle im Heustock herumzuwuseln. Aber der Januar ist da. Sie haben sich keine Mühe gemacht, die Geschichte genau zu studieren, nein einfach rauf aufs Dach und rausgeplärrt, so sind sie eben. Man lasse Musik schallen, wenn nichts los ist ausser Chaos und Durcheinanderknallen. Das geht sogar den Wuwatis auf den Keks. Ich könnte natürlich auch mein Bauchrednerkostüm anziehen und gutmütig drauflosfaseln, aber da kennt man mich schlecht. Diese flausigen Schiebedachflöter können vor hangnasengewiesten Lorbeeren ja nichtmal mehr ihre Jahrbücher zupfen, geschweige denn ein Huhn rupfen. Und darum geht es ja im eigentlichen. Wer nichts taugt, ist nichts wert. Ha, ha, der Spruch ist nicht von mir. Aber ich sehe schwere Zeiten kommen. Macht euch robosicher und haltet euer Panel frei von Fetzen der alten Welt. Und, man haue ab, so schnell es geht. Nach Irgendhausen oder noch weiter weg.
Ha, ha, Hauptsache, es gibt dort Torte.
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