News : Immer das Neuste aus Gugellandia

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Februar 2016

 
Vierte Februarwoche 2016:
Erinnert ihr euch noch an Hefi's Wollshop? Die gugelländische Meisterstrickerin hat sogar Fledermäuse im Stricken ausgebildet. Diese Woche ist etwas ganz Tolles aufgetaucht. Durch die Beam-Maschine ist Peter Seppel nach Gugellandia gelangt. Sofort sind wir alle von seinem violetten Pullunder hin und weg. 
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Das führt nun in Hefi's Wollshop, wo gleich allerhand los ist. Auch Ahuii lässt sich den Besuch nicht entgehen und besorgt sich brasilianische Fussschoner vom Feinsten. Die Stricknadeln klimpern in der Frühlingsluft und weil diese noch etwas kühl ist, kann man ein paar Wollsachen gut gebrauchen.
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"Aber hallo. Niemand da? Ich bin Kasimir." Der Schornsteinfeger kommt. Man hat ihn schon sehnlichst erwartet, denn der Kamin russt und der Ofen brennt nicht mehr gut. "Dürfen wir helfen?" fragt Edi und hängt sich schon mal an die Leiter dran. "Wo brennt es denn?" will der Kaminkäfer wissen.
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"Im Ofen brennt es immer, aber es stinkt und qualmt oft." "Ja, dafür haben wir dieses Zauberpulver, lieber Harry. Davon  nimmt man eine Büchse und wirft es in die Glut. "Die Büchse oder das Pulver?"  Kasimir wirft das Zeug ins Feuer und es gibt eine Stichflamme und einen Höllengestank im wahrsten Sinne des Wortes.
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Später kraxeln sie alle auf dem Dach herum und gucken den Kamin hinunter. "Mit dem Staubwedel ist da nicht viel zu machen, aber es kann ja mal einer hineinhoppsen und gucken, wie es drinnen ausschaut." Der Kaminkäfer hat offenbar starke Nerven. Edi lässt sich eine rote Schnur um den Bauch binden und geht "runter".
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Obwohl sich eigentlich alle gerne dreckig machen, in diesem Kamin drin, also irgendwie, hat es Edi nicht so gefallen, und er will raschmöglichst wieder hinaufgezogen werden. Und im grünen Gras dann, durch die Röhren zwängen, um zu zeigen, wie gut man ist, das ist dann doch etwas zu frech. Ein grosses Ofenrohr wartet noch auf Edi.
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Und wie es halt so geht, mit überheblichen kleinen Mäusen... wenn wir mal das Wort "Ratte" vermeiden wollen,..... es geht rund. Und runter. Den armen Edi hat es  das ganze Ofenrohr hinuntergewirbelt und dreimal überschlagen und an den Russwänden gestreift, er ist später dementsprechend ....schwarz.
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"Ich hab die Schauze voll." meint er. Und das sieht man auch. Hoffentlich wird der Edi je wieder sauber. Vorerst aber wollen ihm alle die Hand schütteln, da er nun ja endlich ein richtiger Kaminfeger ist. Aber er möchte nicht unbedingt schwarz bleiben und sucht den Beauty-Salon von Festa auf. Die kann ihm sicher helfen.
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Edi wird schonend mit dem Staubsauger bearbeitet, mit Kartoffelmehl eingepudert und dann noch in die Wäsche geschickt. Beim Trocknen hat er dann noch eine freche Schnauze, aber was solls, weiter geht's. Man sieht Ahuii in der Wiese am Quatschen, mit Peso und Guido und Klepf.
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"Also hört mal, ich brauch ein wenig "Rhytmo" - was dagegen, wenn ich einen Chor gründe?" Peso und Guido überdenken kurz und haben nichts dagegen einzuwenden. "Musik ist immer gut." Also Sänger suchen. Zuerst sind die Eulen da. Aber die sind Ahuii etwas zu eintönig. "Könnt ihr nicht ein bisschen herumfliegen, und Sänger anheuern?"
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Es wird weitergesagt. Ahuii selber holt sich ein paar Papageien ins Singboot. Peso fliegt beim uralten Raben vorbei, Guido hat die Regiehenne aufgescheucht, und schon stehen eine Schar Piepmätze vor dem Chorleiter und wollen probesingen. "Macht alle mal "LAA"... "Schön schön, wir sind hier ja nicht im Fernsehen, also Schnabel auf!" Ahuii ist richtig geduldig.
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Die Papageien sind bekanntlich nicht besonders gute Sänger, aber sie können sehr laut sein, wenn sie wollen. Der Rabe ist in der Zwischenzeit bei den Pinguinen vorbeigekommen und hat gefragt, ob sie singen können. "Na klar. Gnääp gnäääp. Gnäääp Gnäääp"
So genau will man es ja gar nicht wissen, der Chor wird also berreichert.
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 Immer mehr Schnäbel kommen, um bei Ahuii zu singen, aber es fehlen noch die hohen Töne. Guido weiss, dass Fledermäuse die allerhöchsten Töne erzielen können und auch Flügel haben... und der Chor wird immer grösser. Aber bald geht es nicht mehr nur um Schnäbel und Flügel. "Ich bauche noch ein paar Tröten." "Elefanten?"
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Daran soll es nicht scheitern. Guido und Peso flattern herum und suchen immer noch mehr Sänger im gugelländischen Reich zusammen. Längst sind es nicht mehr nur welche mit Schäbeln und Federn, es dürfen alle mitsingen. Frösche, Wildschweine, Stinktiere und Esel. "Ja, Esel ist gut, sehr gut."
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Zwischendurch wird immer gesungen. "Laaaa" "Lalalaaaa" Aber Ahuii fehlt immer noch etwas. Peso und Guido sind schon langsam etwas ratlos. Da fällt ihnen ein, dass ja die Prominenz da drüben auf der Bank noch mitsingen könnte. "Genau!" "Ihr müsst kommen und mitsingen..."
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"Jetzt tönt es gleich ganz anders!" Ein richtig schauerlich schöner Chor erklingt. Keiner hat bis heute gewusst, dass Nilpferde singen können, aber es tönt herrlich! Alle zusammen! Ahuii flattert mit seinen Noten und schwingt begeistert seinen Bleistift. Wer hätte das gedacht? So schön können Plüschtiere singen...
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Nächste Woche kommt Peso zum Zug.
 
Dritte Februarwoche 2016:
Am Valentinstag findet in Gugellandia die grosse Show der GOLDEN GUGEL VERLEIHUNG statt. Da kommt alles, was Pfoten, Krallen, Flossen und Schnauzhaare hat. Das Wetter draussen ist nicht gerade frühlingshaft, die Halle ist wenigstens mit Zyklamen geschmückt. Der Duft des Erfolgs fibriert in jeder Ecke. Die Spannung ist zum Bersten.
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Am Eingang herrscht das übliche Gedränge. Die Verleihung findet dieses Jahr in der grossen, gugelländischen Festhalle statt. Alle haben sich deswegen herausgeputzt und in Schale geworfen. Das selbe Gedränge wie bei den Zuschauern sieht man auch bei den Promis. Als die ersten auf dem roten Teppich erscheinen, geht ein Raunen durch das Publikum.
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Edi hat letztes Jahr den goldenen Vierbeiner gewonnen. Er kommt wieder mit der gleichen, coolen Sonnenbrille und heute mit zwei Damen. Laura walzt mit William über den Catwalk. Hefe und Gugel ernten die ersten Kreischorgien aus den Fanreihen. Auch bei Schangelina geht es laut zu. Auf Grünling und Peso, ihre Begeleiter, schaut kein Schwein.
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Frech und Festa gehören aber auch zu den Stars, Frech ist für das lustigste Plüschtier nominiert. Auch Harry, Zeig und Ottilio schreiten mit Klepf feierlich über den Laufsteg. Dann nehmen alle ihre Plätze ein. Guido, der Moderator, beginnt mit der Verleihung. Huupi bringt die Umschläge. Zuerst das Kuvert A. Das "fleissigste Plüschtier" wird erkoren.
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Jetzt passiert eine kleine Verwechslung. Huupi sollte einen Umschlag von Guido mitnehmen, aber er hat nur Augen für die Schangelina und nimmt versehentlich das Kuvert "A" mit. Guido merkt nichts von dem Irrtum und schreitet zur Tat.  Er öffnet den Umschlag: "Hier ist der Sieger der Kategorie Fleissigstes Plüschtier!"
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"Oh, hoppela, das sind ja meine Spesenabrechnungen.., wie peinlich." Als Ahuii nun geistesgegenwärtig  mit dem Kuvert davonfliegt, denken alle, das wäre eine Showeinlage und klatschen. "Wir beginnen mit Umschlag B." sagt Guido, tapfer grinsend. Der "beste Schauspieler" ist.... Auf diese Auszeichnung waren viele scharf, aber der NASKOSTI macht das Rennen.
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Als unvergesslicher Ochse aus dem Krippenspiel hat er wegen seiner schauspielerischen Leistung diesen Preis erhalten. Die Schangelina guckt ziemlich enttäuscht. Sie hat ganz fest damit gerechnet, für ihre Rolle als Maria ausgezeichnet zu werden.. Im Kuhlager hinten machen sich einige Buhrufe breit.
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Guido waltet seines Amtes und macht weiter mit Umschlag C. "Das schönste Plüschtier" wird nun verkündet. Für diesen Titel sind auch Festa, Hefe und Thymi nominiert. Aber es gewinnt: Die Schangelina! Während die Menge tobt und jubelt, hat es einige, denen die Wahl irgendwie nicht so locker runtergeht
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Hefe ist stinksauer.  Schangelina erntet stundenlangen Applaus vom Publikum und Küsschen von Guido. Dann kommt Umschlag D. Das Beliebteste Plüschtier von Gugellandia. Alle denken, es ist sicher Edi. Vielleicht auch Gugel oder Harry. Aber nein. Das beliebteste Plüschtier ist HEFE!
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Jetzt kann sie wieder lachen und kommt unter ihrem Hut hervor. Im Regen von Jubelrufen und Geklatsche nimmt sie ihren wohlverdienten Preis entgegen. Es gibt auch noch ein Küsschen vom Staatsoberhaupt. Hefe's Welt ist wieder in Ordnung. Aber gleich geht es weiter im Text. Umschlag E: "Das Lustigste Plüschtier" wird prämiert. Nominiert sind Laura, Frech und Edi.
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"And the winner is... Edi! "Man hat es ja geahnt, dieser gugelländische Mistkäfer ist ja bis weit über die Landesgrenzen bekannt. Aber Moment, wo steckt er denn? Weshalb kommt er nicht auf die Bühne? Guido verliert vor Ärger ein paar Federn."Schon wieder eine Panne, diese Verleihung mach' ich nie mehr, grummel grummel." Irgendwer sagt, er hätte Edi draussen gesehen.
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Tatsächlich ist unser "Prinz Lustig" in tiefstem Ernst mit seiner Beppa am Streiten, weil der Valentinstag mal wieder nicht nach ihrem Geschmack verläuft. Zum Glück kommt gerade Ahuii mit seinem verwechselten Umschlag vorbei und kann Edi in die Halle schicken. Jetzt pressiert es aber. Edi rennt los, und Beppa hinterher. Einen Preis kann man nicht einfach sausen lassen.
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Nach einigem Gestolper und Gelächter aus dem Publikum erreicht Edi seine Trophäe. Natürlich denken alle, er wäre absichtlich stolpernd und strauchelnd, die Beppa hinter sich herziehend, über den roten Teppich gesegelt, das gehöre wohl  zur Show als lustigstes Plüschtier. Inzwischen freut sich Guido über Ahuii, der ihm den Umschlag A wieder gebracht hat.
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Jetzt wird der Preis für das fleissigste Plüschtier verliehen. Nominiert für diese Auszeinung sind sowohl Grünling, wie auch Harry und Ottilio. Aber nur einer gewinnt. Guido macht es spannend und wuselt im Kuvert herum. "And the winner is...Es ist Harry." Zwei sind enttäuscht und einer freut sich. Und nun alle Sieger auf ein Foto!
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Auch das ist nicht so einfach, weil sich Naskosti bereits wieder in seinem Strohlager mit den Kühen unterhält, Schangelina findet man vor dem Spiegel, Harry im Stromkasten und Edi.. ja wo ist denn schon wieder Edi?  Aha, er gibt Autogramme. Es sieht so aus, als müsste sich die Beppa langsam daran gewöhnen, dass Edi ein richtiger Star geworden ist.
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Ahuii, der kürzlich angekommene Papagallo hat inzwischen schon die Häschen- und Mäuschenherzen erobert. Er erzählt von seiner Kindheit. " Jo, das war ein Kapitän von grausligen Piraten, der hat mich aus dem Wasser gefischt, als ich gerade fliegen lernen wollte. Und wenn man halt mal in schlechte Gesellschaft gekommen ist, geht es in dieser Art munter weiter.
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Wir haben alles ausgeraubt und flachgemacht, was auf der Karibik so rumgondelte. Aber hauptsächlich haben wir uns untereinander gepiesakt. Jeden Tag ist einer über die Planke gegangen. Ich musste dann immer die Glocke läuten, dabei war ich noch nicht einmal ausgewachsen. Als ich dann endlich gross war, ist mein Kapitän über die Planke gegangen. Er hat mich in einen Sack gestopft und
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nach Gugellandia geschickt. Er hat auch gesagt, dass die Plüschpiraten aus Berlin einmal unser Schiff kreuzen würden. Aber leider habe ich die auch nie getroffen. Aaaaber dafür kenne ich einen Haufen Seeräuberwitze. Kennt ihr den? Eine Maus ging auf dem Schiff spazieren, ein Sturm kam auf, es regnete Kaninchen und wir mussten die Ruder einholen bis der Kapitän sagte........
 
Zweite Februarwoche 2016:
 Guido und Edi löchern den armen Gugel schon seit Wochen, wann denn nun endlich die gugelländische Karnevalzeit anfange. "Passt auf, dieses Jahr gibt es etwas ganz Besonderes. Wir machen zuerst eine Wallfahrt." Das tönt gut, denkt Edi und geht gleich mal auf die Suche nach seinem Rucksack. Alle startklar zur Wallfahrt?
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Es ist wunderschönes Wetter, und man begibt sich auf eine Pilgerreise. Das bedeutet, dass man einen Ort aufsuchen wird, der irgendwie mit "Heiligen" zu tun hat. In unserem Falle sucht man den grossen "Plüschitu" des Feuers, des Wassers und den Oberplüschitu. Die Wanderung ist steil. Edi sagt: "Ich habe gemeint, das ist eine Wallfahrt, jetzt muss ich alles zu Fuss gehen!"
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Der Papagei "Ahuii" ist auch mit von der Partie und nervt alle mit seinem Geplapper. "Kennst du schon den Witz von dem Pilger, der..." Dabei hat Edi noch Probleme, zu erfahren, was eigentlich ein Pilger ist. "Wir besuchen den heiligen Plüschitu des Feuers."
Aha. Edi ist sehr gespannt. Und da sind sie auch schon. Zwei Löwen. Sie bewachen den Wald gegen Brandstifter und Dummköpfe.
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Nachdem alle gebührend andächtig geguckt haben, geht die Reise weiter. "Merkwürdig, es geht immer bergauf." findet jemand. "Ah, habe ich dir schon von dem Kapitän erzählt, dessen Schiff..." Der Ahuii flattert aufgeregt von einem zum andern. Er scheint noch nicht viele Freunde in Gugellandia zu haben.
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"Wenn du nicht zwischendurch mal deinen Schnabel hältst, knüpfe ich dich an einen Baum!" droht ihm Schnorbert. Edi hat sich unterwegs an Peso rangearbeitet und ist seinerseits eine Nervensäge. "Wieso fahren wir denn nie, wenn es doch Wallfahrt heisst?" "Guckt doch einfach mal den schönen blauen Himmel an!"
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Das Wichtigste an einer Wallfahrt ist, dass man daran glaubt, dass der Weg das Ziel ist. Mit anderen Worten: Es spielt keine Rolle, was du glaubst, du musst einfach durch. Das wäre auch ganz lustig, wenn man nicht immer in Einerkolonne gehen müsste. Aber so ist das eben bei einer Pilgerreise. Gleich erreicht man den Oberplüschitu. Der ist sehr alt und sehr heilig.
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Ausnahmsweise fällt dem Ahuii kein Witz zu Teddibären ein, und auch Edi ist einen Moment lang still. Als dann aber Schnorbert laut seufzt, weil der Papagei mal kein Wort sagt, geht es gleich wieder los. "Habe ich dir schon die Geschichte erzählt, wo sie einen wie dich über die Planke geschickt haben?" Oh nein. Alle nehmen noch ein wenig Plüschituluft und machen sich von dannen.
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Als wir den Oberplüschitu verlassen, ist es schon später Nachmittag. Aber man muss sich langsam um einen Schlafplatz kümmern, denn bis nach Hause ist es zu weit. Gegessen hat natürlich auch noch niemand. Alle sind andächtig und so wie man sein muss, wenn man eine Wallfahrt macht. Nur einer nicht. "Habe ich dir schon erzählt was man mit Leuten macht, die falsche Wetterprognosen verbreiten? Hä?" Ahuii nimmt den armen Zeig in die Mangel.
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Schnorbert, schon fast sympathisch im Vergleich mit dem nervenden Papagei, kümmert sich um Edi's Rucksack. "Jetzt hast du die ganze Zeit diesen Rucksack mitgeschleppt, mich würde schon interessieren, was da drin ist." Edi packt aus. "Alles, ein Haus, eine Zahnbürste, mein Kopfkissen und der Schlafsack." Alle treffen Vorbereitungen für die Nacht. Es könnte kühl und dunkel werden.
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Die grossen Plüschitus haben sie beschützt, und der neue Tag beginnt mit der Reise zum wichtigsten aller Plüschitus, nämlich dem des Wassers. Die Reise geht abwärts und man kommt munter voran, auch wenn man immernoch unter diesem grünen Vogel zu leiden hat. "Wieso regnet es nie bei euch? Habt ihr Stress mit Neptun?" "Psssst, da vorne... der Sepfitu!"
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Allen geht es durch Mark und Bein, als das Seepferd auf dem Mooshügel erscheint. "Ihr habt genügend Wasser, meine Freunde!" verkündet das Wesen mit blubbernder Stimme. Alle schaudert es ein bisschen und sie machen, dass sie schnell von der Heiligenstätte wegkommen. Es wird auch zunehmend kühler.
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"Jetzt hätte ich Lust auf eine Tüte Popcorn." Der Papagei zeigt plötzlich gugelländische Züge. Aber das ist auch dringend notwendig, denn es verschlechtert sich innert wenigen Minuten das Wetter. Der Himmel zieht sich zusammen, die ersten Flocken fallen. Ein eisiger Wind zieht auf. "Wer Popcorn möchte, mir nach!" Einige revidieren nun ihre Meinung über den Vogel, auch wenn er im Moment kein Popcorn bieten kann.
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Der Wind fegt über die Wiesen, die Bäume biegen sich, unsere Pilger haben nur noch ein Ziel: nach Hause! Edi hat in seinem Rucksack immer noch sein Schneckenhaus, die Zahnbürste und sein Kopfkissen. Aber noch etwas anderes hat er eingepackt:
Die Erinnerung an eine Wallfahrt, die keine Fahrt ist, ein wenig Dreck auf seinem Kopfkissen und mindestens dreissig Seeräuberwitze von diesem Grünspecht.
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Wenn dann das Abenteuer, diese ganze gugelländische Pilgerreise, überstanden ist, wird vielleicht auch Edi ein wenig vertrauensvoller denken. Aber zuerst muss man einmal heimkommen, durch diesen Schnee, den es so kalt vom Himmel geregnet hat. Sie gehen nun nicht mehr in Einerkolonne, das wäre zu viel verlangt.
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"Oh, da vorne warten sie auf uns!" Man ist zu Hause. Juhuh, endlich. Gugellandia hat uns wieder. Ottilio ist schon vorausgehüpft (man sieht deutlich die Katzenspuren) und hat uns eine heisse Schokolade gemacht. Na dann ist ja wieder mal alles in Ordnung. Und Karnevalumzug? Den brauchen wir nun wohl nicht mehr. Ihr vielleicht?
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Nächste Woche Spezial: Ahuii erzählt aus seiner Kindheit
 
Erste Februarwoche 2016:
 Der Geburtstag von Gugellandia wird alljährlich so gefeiert, dass er zum Geburtstag des zuletzt an diesem Tage angekommenen Tieres erklärt wird. Und das ist dieses Jahr der Harry. Alle Tiere beschliessen, ihm zu diesem Tag ein Geschenk zu machen. Aber was soll man Harry schenken?
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Alles, was irgendwie brauchbar aussieht, kann er brauchen, auch wenn er noch nicht weiss, wofür. Wir Tiere machen uns also auf die Suche nach passenden Geschenken. Das ist in Anbetracht der vielen Trödelecken ein grosses Abenteuer. Jeder liebäugelt mit dem, was er am liebsten selber gerne hätte. So ist das beim Schenken.
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Sogar Schangelina macht sich ihre weissen Pfoten dreckig, und Schnorbert klemmt sich die Schnauzhaare ein. Die Suche nach den passenden Gaben hat eben ihre Tücken. Ein paar Beulen hier und ein paar Flecken dort, das ist ihnen Harry aber allemal wert.
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Schliesslich findet Grünling, man hätte jetzt genügend Geschenke beisammen und ruft Harry herbei, damit man ihm alles übergebe. Harry freut sich riesig. Vor allem Edi's schnuckelige Batterie und diese vielen "Periskope" und der ganze, tolle Trödel! Er ist ganz aus dem Häuschen.
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Die Geschenke werden präsentiert und ausprobiert. Frech ist von seiner ehemaligen, schwedischen Parkuhr selber ganz hingerissen. "Guck mal Harry, fast türkisch!" "Und guck mal, unsere Schwermetallsammlung!" Guido und Schangelina haben ganz schön zu schleppen.
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Auch Gugel hat eine tolle Gabe darzubieten. Während die anderen ein eisernes Super-Periskop herbringen, hat er seinerseits ein Riesen-Super-Plastikperiskop zu bieten. Dass der untere Teil dazu fehlt, ist unwichtig. Auch Grünling präsentiert gebührende  Rahmen, und alles in allem ist der Geschenkehaufen mehr als ein Schrotthaufen, nämlich ein Riesen-Super-Schrotthaufen.
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Es ist alles immer eine Frage der Betrachtung. Harry's Geburtstag wird nun ein richtiges Fest mit einem Sackhüpfturnier und vielen Zuschauern. Am Start steht die Robbe "Röbi" mit einer Fastnachtspfeife und am Ziel der Hase Mümmel mit der Stoppuhr. Der Weg ist kurz aber uneben. Man erwartet lustige Stürze.
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Am Ziel steht auch ein voller Sack. Was es darin hat, ist noch ein Geheimnis. Die Zuschauer warten gebannt auf den ersten "Hupf". Am Start warten schon Pidi, der Pinguin, und Mauli und Bauli. Unter lauten "Hopp"-Rufen hoppen die drei dem Ziel entgegen. Pidi ist am schnellsten ins Ziel gekommen. Und schon die Nächsten.
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Edi und Thymi harren schon in ihren Säcken auf das Startzeichen. Aber es fehlt Beppa. "Wo ist die Maus?" fragen alle. Keiner weiss, wo Beppa steckt, also gehen die nächsten an den Start. "In die Säcke, fertig los." Es hüpfen Gugel, Frech und... ha ha ha, der kleine Schnorbert. Aber man staunt, er ist der Schnellste. Inzwischen warten Edi und Thymi immernoch auf Beppa.
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Also wird Ersatz für Beppa gesucht. Ottilio, der gugelländische Koch, soll einspringen. Aber der guckt nur verächtlich auf den Sack und fordert: "Wenn ich teil nehme, dann nur in meinem eigenen Mehlsack." (Er sagt natürlich Mehlsock.) Das ist wiederum eine Verzögerung, und Röbi wird schon langsam etwas mürrisch. "Weiter, die nächsten."  Es folgt ein grosses Trio. Schangelina, Peso und Grünling. 
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Grünling hüpft los wie ein kalifornischer Springfrosch. Die Schangelina muss so lachen, dass sie über ihren Sack stolpert und beinahe hinfällt. Aber Peso eilt ihr zu Hilfe, was bedeutet, dass natürlich Grünling als erster im Ziel ankommt. Edi, Thymi und Ottilio fragen sich immernoch, welche Säcke sie nehmen sollen, während die anderen Teams hüpfen und springen, lachen und gewinnen.
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Nach Grünling kommen die Damen Laura, Festa und Hefe. Letztere rächt sich für den schlechten Platz beim Eislauf vor einer Woche und gewinnt. Und nun kommt das Geburtstagskind selber in den Sack, zusammen mit Guido und Zeig. Also jeder hat natürlich seinen eigenen Sack. Und los geht's: Hüpf, hüpf, hopps, hopps, Harry gewinnt, wen wunderts. In der Zwischenzeit hat Ottilio für das ganze Team Säcke besorgt.
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Aber sogar ein Zuckersack ist nichts für das Häschen Thymi. Sie ist zu dick. Jetzt machen sich alle wirklich Gedanken, wo die Maus Beppa wohl geblieben sein könnte. Die hat sich nämlich in verräterischer Absicht versteckt, um das Sackhüpfen zu sabotieren. Sie ist fürchterlich wütend, weil sie auf der grossen Geburtstagskarte vergessen wurde. Das dicke Häschen war drauf. Sie nicht.
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Das kann man sich fast nicht vorstellen. So ein friedliches Land wie Gugellandia und dann so ein Zickenkrieg. Aber es stimmt. Man hat Beppa einfach vergessen. Sie ist immer klein und brav und macht nie Probleme. Heute hat sie das Gegenteil bewiesen. Gemein sein kann jeder. Aber als sie in ihrem Versteck sieht, wie alle langsam denken, sie könnte in dem Sack drin stecken, bekommt sie es mit der Angst, doch noch das ganze Fest zu ruinieren.
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geburtstag
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Sie kommt aus ihrem Versteck gehüpft und entschuldigt sich bei Gugel und den anderen. Denen ist es jetzt natürlich noch peinlicher, dass sie die kleine Maus vergessen haben und sie vergeben ihr auf der Stelle und jeder schwört, dass so etwas nie mehr passieren solle. Und endlich darf auch Edi an den Start. Der rote Zuckersack passt Beppa wie angegossen, und die Drei hüpfen los unter tosendem Applaus und "Hopp"rufen des Publikums.
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Nachdem nun alles wieder seine Ordnung hat, darf Harry als Gewinner den Sack öffnen. Er hat es sehr spannend gemacht und immer nur ein kleines Bisschen mehr gezeigt, was drin ist, aber das war dem, der drin war, irgendwann zu bunt. Harry wollte gerade etwas Feierliches sagen, da tönte es schon: "Hallo Volk, ich bin Ahuii mit zwei i, ich bin eine Quasselstrippe und freue mich auch."
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Alle sperren Mund und Augen auf. "Ihr müsst gar nicht so gucken oder habt ihr noch nie einen Papagei gesehen, der sprechen kann? Ich kann nicht nur sprechen sondern ich kann sogar ununterbrochen sprechen, es hat mir mal jemand gesagt, ich sei eine batterielose Nervensäge, ja ja, der hat mich dann auch in diesen Sack gesteckt und nach Gugellandia geschickt. Noch Fragen, ich sage euch...."

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