Mister Umwelt
Tipps und Weisheiten zu.... in alphabetischer Reihenfolge

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Umweltminister: Oktober 2019





 
 Schulreform
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Was ist heute in den Schulen anders als vor 100 Jahren?  Viel hat sich da in der Zwischenzeit ja nicht getan. Warum wundert mich das nicht? Braucht man heutzutage überhaupt noch Schulen? Im Sommer sind seit jeher die Schulen geschlossen. Wenn überhaupt, dann sollte die Schule im Sommer statt finden, dann hat man keine Probleme mit Schnee und gefrorenen Schulwegen.  In der Freizeit könnte man zwar mehr lernen, als wenn der Lehrer etwas an die Tafel kritzelt.  Aber um Hausaufgaben zu verteilen braucht man keine Pädagogen!
Gerade sind einige meiner Enkelvögel in die öffentlichen Institutionen eingegliedert worden, unter grossem Trari und Trara, und ich frage mich wirklich, ob die Eltern ihre Kleinen eigentlich los werden wollen, oder warum sie ihnen das antun? Jeden Tag hört man in den Nachrichten, dass die Lehrkräfte überfordert sind. Die Kleinen können sich ja nicht wehren und die Grösseren gehen nun, wie man sieht, lieber ihre Protest-Wege. Es bringt nichts, Computer und hochtechnisches Gerät in den Schulen zu verteilen, wenn das ganze System kränkelt. Wir alle müssten doch wissen, dass man in der Schule als Schüler viel Unliebsames durchmacht, warum zwingen wir unsere Kleinen dennoch immer wieder in diese Gasse, um zu strafen? Vielleicht zu stärken? Unsinn, man wird nicht stärker, wenn man lernt zu bescheissen oder Ungerechtigkeit zu ertragen. Mindestens hierzulande sind die Schulen längst nicht mehr zeitgerecht. Weg damit. Wir brauchen etwas Neues.  Ist denn niemand da, der eine bessere Idee hat? Also ich hätte da einen Vorschlag. Mehr darüber nächste Woche. Für heute habe ich mich genügend aufgeplustert. Ich wünsche allen eine schöne Woche, euer Peso.

 
 Wasch-Pods - der neuste Schrei - der grösste Blödsinn
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Kann sich noch jemand erinnern? "Dash wäscht so weiss, weisser geht's nicht." Das war damals ein Knüller. So frech war es, zu behaupten, weisser als weiss ginge nicht. Deswegen hat der Spruch ja auch so eingeschlagen. Dort, wo keine Flecken sind, ist und bleibt Weisses weiss. Mir sind diese Weissewestefritzen so wie so leicht unsympathisch, aber ich würde doch für meine Familie das Beste wollen, wenn ich was in die Waschmaschine haue. Allerdings muss man natürlich auch gucken, ob es die Waschmaschine gut verträgt. Die kriegt ja manchmal schon zu viele Katzenhaare oder Tannennadeln ab, aber jetzt auch noch Plastik als Waschmittel? Die können mir doch erzählen, was sie wollen. Nur weil man das "Kleckern" bei der Waschpulverentnahme so hasst, muss man für gewisse Etepetete-TV-Waschweiber extra noch Dreikammernwaschmittel erfinden. Glaubt denn wirklich noch jemand diesen Mist? Es muss so sein, denn er wird verkauft. Das kommt die Firmen viel billiger als das Pulver. Deshalb schnorren sie den Verteilern ihre sensationelle Neuigkeit auf, und die armen kleinen Hausweibchen müssen es kaufen, weil ihr altes Produkt nicht mehr existiert. Und da sagt doch gleich wieder die Frau Saubermann vom Nebenhaus. "Was? Sie nehmen auch Dreikammernpods für ihre Wäsche? Das ist ja unverantwortlich." Aber fast noch schlimmer ist es, wenn man das Zeug ausprobiert und die Schwiegermutter kommt und sagt: "Also das ist sicher schädlich für deine Waschmaschine und ausserdem könnten es die Kinder für Zuckerzeug halten."Dann erst recht!
Leben mit dem Untergang. Spülen wir alles runter, es kommt ja nicht mehr drauf an.
Waschpulver, selbst gemacht, geht so:
Man nehme etwas Bikarbonat, bestreue damit die Wäsche, dann etwas wohlriechenden Duschgel drüber, rein in die Maschine und danke fürs Wasser und den Strom.

 
 Mobilfunk - Gott Vodafone
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Wem gehört eigentlich der Freiraum über dem Boden? Wie man weiss, bin ich ja nicht unbedingt ein Handy-Freund, obwohl mein Konterfei dank Internet auch auf den Smartphones in aller Welt abgerufen werden kann. Mich ärgert einfach, dass dieser Riesenkonzern, der schon seit 1993 nur noch schwarze Zahlen schreibt, einen immer noch abzocken will. Die verdienen sich dumm und dämlich an der Gewohnheit des Menschen, günstig telefonieren zu wollen. Ich erbe immer die alten Mobiltelefone meiner Verwandtschaft und gebe prinzipiell nichts aus, sonden lasse mich anrufen. Und das oft mehrmals pro Woche.  Es ist ja nun aber offenbar rechtlich legal, mir auch für die Nichtbenutzung Geld abzuziehen. Das bedeutet, ich kann monatlich zum Beispiel 20 Euro ausgeben, das Telefon nie anfassen und habe Ende Monat nichts mehr drauf. Hätte ich nur 10 Euro aufgeladen, käme ich zum selben Ergebnis. Aber es kommt noch besser. Wenn ich nämlich das Telefon noch länger nicht zum Anrufen, sprich Geldausgeben, verwende, sperren sie mir gänzlich den Anrufverkehr und ich bin telefonverbindungstechnisch tot, obwohl mein Handy noch funktionieren würde. Zugegeben, das war früher mit dem Telefon auch so, hast du nicht deine Anschlussgebühren bezahlt, konntest du nicht telefonieren. Aber man hat ja heutzutage nicht nur ein Handy, man hat auch Tablet, Computer, eventuell Festnetz, Fernseher, und was weiss ich nicht noch alles, und die meisten Gebühren, die man zahlt, fliessen an die gleiche Stelle, nämlich zu Gott Radiowellen-Netz, das keiner so richtig durchschaut, aber jeder braucht. Ausserdem zahlt man den Strom für das Aufladen und so weiter. Durch die laufenden Verträge, die ein Durchschnittshandybenutzer nun so eingeht, merkt er gar nicht mehr, wie viel er da für nichts verlocht.  
Jetzt habe ich also ein Telefon, das ich als Taschenlampe brauche, kann damit spielen, fotografieren, die Zeit ablesen, aber nicht telefonieren. Es steht zwar "Nur Notruf". Aber glaubt das nicht, der funktioniert in diesem Falle auch nicht, denn es heisst "Kein Mobilfunknetz!" Na toll. Da flieg ich doch zum Quatschen lieber mal persönlich vorbei... mit meinen Flügeln, natürlich.


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