News : Immer das Neuste aus Gugellandia

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Januar 2021





 
Der Schweinehirt
Wenn Edi ein Buch mit sich herumschleppt, das fast grösser ist, als er selbst, ist es für alle in Gugellandia ein spannender Moment. Bei längeren Geschichten sind auch das Regie-Huhn und Dolly Dama dabei. Aber heute ist es nur ein "kleines" Märchen, da macht Miezi die Rollenverteilung alleine. Obwohl, heute könnte diese etwas problematisch werden. Wie immer sind die weiblichen Hauptrollen stark umkämpft. Ausserdem liegt noch überall Schnee. "Grünling, kannst du uns nicht ein paar Pflanzen bringen, damit wir die Szenerie etwas aufhübschen können?"
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"Da, wir gefällt dir das hier?" Miezi ist begeistert. "Das ist genau, was ich gesucht habe!" Beppa und Alinka wollen beide die Kaisertochter spielen. "Aber ich kenne Edi besser als du!" mault Beppa. "Aber ich bin geeigneter als Kaisertochter, ich habe schliesslich russische Vorfahren." "Ja, aber das waren nur Russen, keine Kaiser!" Und so geht es hin und her bis Miezi mit der Pfote in den Schnee klatscht. "Wir lassen Edi und den Kaiser entscheiden." Balu darf heute den Kaiser spielen."Ich finde, dass Beppa eine ganz wunderschöne Kaisertochter wäre, aber ich würde mich doch für Alinka entscheiden." Edi ist der selben Meinung.  Beppa hat allen Grund, eifersüchtig zu sein und zu schmollen. Aber Miezi flüstert ihr noch etwas ins Ohr, darauf hin zieht sie zufrieden ab.
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"Kennt ihr überhaupt das Märchen vom Schweinehirt?"  Dann brauchen wir sicher Schweine. Alle sind schon da. Rosi, Ferkel, Hurbi, Mökmök und die anderen lernen sich teilweise erst jetzt kennen. Da kommt auch schon Harry mit der Schneeschaufel. Ich baue für euch einen Schweinestall, wie ihr ihn euch schöner nicht erträumen könnt!"  Alle gucken ihn etwas misstrauisch an, denn in Gugellandia ist ein Schwein natürlich kein Schwein sondern ein Bewohner. "Wir spielen nur Schweine, Harry, wir sind Schauspieler!"
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"Es ist überhaupt keine Schande, ein Schwein zu sein." erklärt Rosi, die eine Zeit lang Schnorbert's Sekretärin war, bevor dieser Caroline kennen gelernt hat. Harry fegt mit der Schaufel durch den schweren Nassschnee. Die Sonne scheint fleissig und hilft bei der Beseitigung auch ein wenig mit. Unter dem Schnee ist allerdings keine grüne Wiese, sondern im Moment nur Dreckboden und Matsch. "Dürfen wir uns dann im Schlamm wälzen wie richtige Schweine?" Hurbi freut sich schon.
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"Ist jemand von euch ein  WARZENSCHWEIN? Dann soll es sich bei Guido melden, hat man mir gesagt."  Harry holt nun schon Gestänge für den Bau des kaiserlichen Geheges. "Ihr seid kaiserliche Schweine, das ist doch was."  Der Bau kommt zwischendurch etwas ins Wanken, weil Wuwatis aufkreuzen. Aber die Schweinchen verteidigen ihren Stall mutig und freuen sich, als Harry noch eine Riesenladung Stroh bringt, in das man sich kuscheln kann. Der Komposthaufen dient eher der optischen Bereicherung. Die gugelländischen Schweinchen mögen lieber Kuchen und Torte.
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Harry ist kaum mit dem Stall fertig, schon ist er wieder anderweitig gefragt. "Wir brauchen ein technisches Wundergerät, das wie durch Zauberhand läuft." Jetzt folgt ein längerer Vortrag, aber machen wir's kurz. "Das ist ein Stirling Motor, er funktioniert durch Wärmeunterschied. Egal ob unten heiss und oben kalt oder umgekehrt, es muss einfach einen gewissen Temperatur-Unterschied haben, damit er läuft." Poldi darf ihn anschubsen und weil der Schnee unten kalt und die Luft von der Sonne gewärmt ist, fängt das kleine Gerät zu drehen an.
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Männi ist noch ganz ungläubig. "Hat es wirklich keine Batterie drin?" Inzwischen ist alles bereit, die Märchenaufführung kann beginnen. Edi hat bereits sein Königreich bezogen und die Krone aufgesetzt. Es ist kein grosses Königreich, aber ein wunderschönes. Die Untertanen von König Edi sind alles seine Freunde, und sie raten ihm, dass er doch endlich eine Frau suchen solle, damit man auch eine Königin hat.  "Weil mein Königreich so klein ist, will mich wahrscheinlich die Kaisertochter nicht nehmen. Aber die hätte ich gern.  Wie kann ich es anstellen, dass sie auf mich aufmerksam wird?" Edi überlegt und hat eine Idee.
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"Ich werde ihr ein WERBEGESCHENK machen. Ich besitze ja den herrlichsten Rosenstock und die schönste Nachtigall, die es mit Gold und Edelsteinen alleweil aufnehmen können." Das stimmt. Jede einzelne Rose des Rosenbusches in Edi's kleinem Königreich verbreitet durch ihren Duft so viel Glück und Freude wie es kein anderer Gegenstand vermag. Dann besitzt Edi auch noch eine kleine Nachtigall, die so wunderschön singt, dass jeder verzaubert wird und keine weiteren Wünsche mehr hegt. "Ich werde eine Rose und den Vogel schön verpacken und der Kaisertochter zu Füssen legen, dann wird sie mich sicher heiraten."
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Die Untertanen von König Edi wünschen ihm viel Glück bei der Brautschau und winken ihm zum Abschied nach. Der Vogel und die Rose im Gepäck, freut sich Edi nun auf die Kaisertochter und saust fröhlich durch den Schnee über die Landesgrenzen in Richtung Kaiserpalast. "Die Verpackung ist ja auch nicht ohne." frohlockt Edi. Ab und zu kippt eine Schachtel um und er muss anhalten, um sie wieder auf den Schlitten zu befestigen. "So, jetzt nur noch einen Hügel hinunter, dann müsste man schon den kaiserlichen Palast sehen."
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Als Edi ankommt, sieht er zwar kein Schloss, aber das macht nichts, denn er erkennt den Kaiser, der ihn persönlich empfängt, als er die goldenen Schachteln auf dem Schlitten erblickt. "Hallo kleiner König Edi, willst du meiner Tochter Geschenke bringen?" "Hallo, Herr Kaiser, ja, das habe ich vor, ist sie zu Hause?" Der Kaiser runzelt die Stirne. "Aber du weisst vielleicht nicht, dass meine Tochter einen etwas ausgefallenen Geschmack hat, es ist nicht leicht, ihr eine Freude zu machen."
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Aber Edi ist zuversichtlich und stemmt seine zwei goldenen Schachteln auf den hochwohlgeborenen Teppich, wo sich Alinka, des Kaiser's Tochter mit ihren Hofdamen aufhält. "Oh, Geschenke! Ich liebe Geschenke! Darf ich aufmachen?" Ohne Edi eines Blickes zu würdigen, reisst sie die Verpackung auf und schnuppert neugierig daran herum. "Das duftet aber merkwürdig, so kann doch kein Kunstwerk riechen."
Die Rose verbreitet ihren wundervollen Duft, aber Alinka schreckt zurück. "Das ist ja eine echte Blume, ich dachte, es ist ein schönes Kunstwerk!"
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Entsetzt reisst sie die Rose aus dem Karton und wirft sie auf den Teppich. Zu den Hofdamen gewannt ruft sie: "Eine richtige Blume ist viel zu gewöhnlich als Geschenk für eine Kaisertochter, ich bin enttäuscht, wir haben selber überall Blumen. Da schau!" Die Hofdamen säuseln geringschätzig die Worte von Alinka nach. "Viel zu gewöhnlich,  zu gewöhnlich, zu gewöhnlich, wir sind enttäuscht!" Edi ist nicht minder enttäuscht, aber er hat ja noch ein zweites Geschenk.
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Der Kaiser möchte Edi etwas aufmuntern. "Ich sagte ja gleich, es wird schwierig, ihr ein Geschenk zu machen, sie hat schon alles und liebt nur künstliche Dinge." "Sie hätte nur an der Rose schnuppern sollen, anstatt sie auf den Teppich zu werfen." ärgert sich Edi und schiebt der verwöhnten Kaisertochter sein zweites Geschenk zu.  Leider führt auch das nicht zum erwarteten Erfolg.
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Bevor Edi's kleiner Vogel seinen wundervollen NACHTIGALLGESANG anstimmen kann, ruft Alinka schon um Hilfe. "Das ist ja kein Kunstwerk, das ist ein gewöhnlicher Vogel, ich kann Vögel nicht leiden."  Die Nachtigall versucht noch ihr Möglichstes, um Edi zu helfen und flattert von Hofdame zu Hofdame, in der Hoffnung, die hätten vielleicht ein Ohr für sie. Aber die zwitschern alle selber: "kann Vögel nicht leiden, kann Vögel nicht leiden!" Edi bekommt sogar Angst, die könnten der kleinen Nachtigall vielleicht sogar etwas antun, und so verstaut er seine Geschenke schnell wieder in den Schachteln und verlässt hängenden Kopfes das kaiserliche Schloss.
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"Tut mir leid, Edi, aber ich hab's dir ja gesagt. Sie ist sehr verwöhnt!"  Edi fährt mit seinen Schätzen wieder nach Hause in sein kleines Königreich, aber die Kaisertochter geht ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf. "Mit der bin ich noch nicht fertig." murmelt er vor sich hin. Er ist noch nicht einmal ganz bei seinem Schloss, lässt er den Geschenke-Schlitten einfach stehen, schnappt sich einen hässlichen alten Hut und kehrt zurück zum kaiserlichen Palast.
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Ohne Krone erkennt mich sicher auch der Kaiser nicht, ich werde fragen, ob er mir eine Arbeit am Hofe gibt, dann kann ich mir seine Tochter genauer in Augenschein nehmen. Der Kaiser ist hocherfreut. "Ich bräuchte einen neuen Schweinehirten. Dem letzten hat die Arbeit nicht gefallen, es war ihm zu langweilig. Ich hoffe, du hast nicht zu hohe Ansprüche." Edi lacht. "Nein, euere Hoheit, Schweinehirt ist mein Traumjob, ich liebe diese Tiere und sie werden mich ebenfalls lieben." Der Kaiser zeigt Edi gleich seine Arbeitsstätte. Es ist ein schöner, grosser Schweinestall gleich neben dem Palast.
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"Was macht denn so ein Schweinehirt den ganzen Tag?" fragt Edi noch sicherheitshalber, aber der König schaut ihn nur verdutzt an. "Das müsst ihr schon selber wissen, Herr, wie ist euer Name?" Edi überlegt einen Moment und sagt dann: Augustin, Herr Kaiser, ich bin der liebe Augustin." Die Schweine sind sehr gespannt, wer da ihr neuer Hirte werden soll. "Warum müssen wir überhaupt gehütet werden, wir können ja gar nicht aus dem Stall raus."  "Der sieht ein bisschen wie König Edi aus, findet ihr nicht?"
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Tatsächlich stellt sich das Schweine hüten als ziemlich langweiliger Job heraus. Die Tiere fressen den ganzen Tag oder sie schlafen und grunzen ab und zu. "Sagt mal, kennt ihr die Kaisertochter, was mag sie denn besonders?" Das Schweinchen Mökmök meldet sich als erstes. "Das ist eine ganz verwöhnte Zicke, die wirft immer Orangenschalen auf den Kompost, obwohl sie weiss, dass wir das nicht mögen." Edi forscht weiter. "Ich will ja nicht wissen, was ihr mögt, sondern was die Alinka mag." Jetzt weiss Rosi Rat. "Die spinnt auf so neumodischen Kram wie Technik, Maschinen und Automatik."  
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"Warum sich ein Schweinehirt für die Schwächen einer Kaisertochter interessiert, nimmt mich auch wunder." Hurbi beobachtet den Hirten, wie er vor sich hindenkt und schliesslich mit einem merkwürdigen Gerät daherkommt. "Das ist eine Wundermaschine. Unten ist ein Töpfchen, und wenn man darin etwas kocht, spielt oben Musik. Kennt ihr die Melodie?" Das Töpfchen fängt an sich zu drehen und es erschallt: "Oh, du lieber Augustin, Augustin, Augustin, oh du lieber Augustin, alles ist hin."
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Es dauert nicht lange und die Kaisertochter hat von dem technischen Wundergerät im Schweinestall erfahren. "Kommt," sagt sie zu ihren Hofdamen, "das Gerät holen wir uns, der Schweinehirt wird es uns sicher gerne schenken." Die Hofdamen ziehen zwar eine Schnute, als sie ihrer Herrin in den Schweinestall folgen. Aber alle kennen das Lied "Oh du lieber Augustin" denn es ist das einzige, das Alinka auf dem Spinett spielen kann. "Hoffentlich erkennt sie mich nicht." denkt Edi und zieht den Hut etwas ins Gesicht.  Aber Alinka hat nur Augen für das Töpfchen mit der Spieluhr darüber. "Kann ich das haben?" "Ja, aber ich will zehn Küsse dafür!"
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"Du Unverschämter, du!" Alinka dreht sich auf dem Absatz um, und die Hofdamen watscheln hinterher und flöten: "Unverschämter, Unverschämter! Unverschämter, du." Aber die Kaisertocher besinnt sich anders. "Ihr könnt ja den Schweinehirten küssen, jede einmal und Lulu legt noch drei Küsse drauf, dann kriegen wir das Töpfchen mit der Musik." Aber Edi ist mit dem Handel nicht einverstanden. Er will die zehn Küsse von Alinka.
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"Das ist aber peinlich, die Schweine gucken auch schon." Alinka aber willigt ein. Die Hofdamen sollen einen Kreis um sie bilden und die Augen schliessen. Sie will nun Edi die zehn Küsse geben, um das tolle Musiktöpfchen zu bekommen. Die Hofdamen schliessen folgsam die Augen, aber eine nach der anderen will sich das Schauspiel nicht entgehen lassen und guckt gespannt zu, wie die Tochter des Kaisers zehnmal den Schweinehirten küsst. "Lasst uns gehen!" Alinka nimmt freudig ihr "Geschenk" entgegen und im kaiserlichen Schloss hört man es nun den ganzen Tag.
"Oh, du lieber Augustin, oh, du lieber Augustin......"
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Aber es dauert nicht lange, da hat Alinka entdeckt, dass der Schweinehirt eine "neuerliche Neuigkeit" im Stall hat. "Das müsst ihr sehen, kommt, wir gehen zum Schweinehirten und holen uns das Ding. Es glänzt und glitzert und dreht sich im Sonnenschein." Die Kaisertochter ist ganz aufgeregt und rennt allen Hofdamen voran in den Schweinestall. Diese segeln ihr hinterher und rufen. "Neuerliche Neuigkeit, neuerliche Neuigkeit!"
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Damit hat Edi natürlich gerechnet. Aber diesmal will er die Erfindung nicht so billig verkaufen. "Jetzt kostet das Teil hundert Küsse. Es ist auch eine besondere Erfindung, wenn sich nämlich der Stirling dreht, kann man riechen was in jedem Haus des ganzen Kaiserreiches gekocht wird. "Oh, das möchte ich gerne haben. Bitte, können wir es nicht ohne die Küsserei machen, vielleicht kann ich dir Geld geben?" Aber Edi bleibt hart. "Hundert Küsse von dir, nichts anderes." Alinka's Versuch, ihre Hofdame fürs Küssen zu begeistern, ist nicht von Erfolg gekrönt und so sagt sie schliesslich. "Na schön, stellt euch im Kreis auf, wie neulich, und nicht gucken!"
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Die Schweinchen klettern auf die Tribüne. "Na das ist ja heute eine Vorstellung. Kaisertochter küsst Schweinehirten, das darf man sich nicht entgehen lassen." "Ja vor allem, sie küsst ihn nur, weil sie wissen will, was andere zu Mittag kochen, ha ha ha."  56, 57, 58, 59, .......................63, 64, 65, 66, 67.
 Die Hofdamen haben sich längst wieder umgedreht und zählen kräftig mit. Auch auf der Schweinetribüne freut man sich über jeden Kuss. Aber nun hat auch der Kaiser etwas gehört und guckt neugierig in den Schweinestall hinunter.
"Das darf doch nicht wahr sein! Das ist doch nicht meine Tochter! Ich bin entsetzt!"
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Alinka hat zwar ihr wunderschönes Gerät zwischen den Pfötchen, aber sie wird es wohl nie ausprobieren können, denn ihr Vater ist so fuchsteufelswild und will mit ihr nichts mehr zu tun haben. "Du bist enterbt, entlassen, du bist nicht mehr meine Tochter. Nimm doch deinen Schweinehirten, wenn dir danach ist, aber eine Kaisertochter wirst du nie mehr sein."
Alinka schämt sich ja schon ein wenig, aber noch ist ihr die Reichweite des Geschehens nicht klar. Auch Edi wirft nun seinen Hut in die Ecke und setzt sich die Krone wieder auf.  "Ich kann auch nichts mit einer Königin anfangen, die einen Schweinehirten küsst, nur um an ein Gerät zu gelangen, das sagt, was andere zu Mittag kochen."
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Alinka sitzt in der Tinte. Oh, du lieber Augustin, Augustin, Augustin, oh du lieber Augustin..... "Warte, König Edi, ich habe es doch nicht so gemeint, ich kann schon deine Frau werden, wenn du willst."
"Es ist zu spät, Alinka. Du bist es nicht wert. Meine Nachtigall und meine Rose hast du weggeworfen, aber für unsinniges Zeug hast du einen Schweinehirten geküsst, nein, Alinka, du bist es nicht wert, meine Frau zu werden."
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An der Landesgrenze zu Edi's Königreich wird Alinka ausgesperrt. Bevor König Edi noch weich werden kann, denn auch wenn es ein Märchen ist, sind immer alle mit Leib und Seele dabei, gibt es eine kleine Drehbuchänderung. In der winterlichen Kulisse erscheint die süsse kleine Maus Beppa. "Oh, welch wundervoller Duft, dieses Röschen, welch herrliche Melodie singt dieser Vogel, ich bin überglücklich, wie schön ist dieses Reich, ach, könnte ich immer hier weilen." Das ist zuviel für den geplagten Edi, und er saust los, quer über den Schnee, nimmt seine richtige Braut in die Arme und bedeckt sie mit Küssen.
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Und was macht Alinka? Sie steht am Tor vor Edi's Königreich und singt:
Oh, du lieber Augustin, Augustin, Augustin
oh, du lieber Augustin, alles ist hin.

 
Der Pinguin-Weg
Langsam schmilzt der Schnee. Alle wollen noch die Reste davon so richtig auskosten, bevor wieder alles grün wird und man aufpassen muss, wo man hinsteigt. Sogar die Ausserirdischen, Aane, Stallux und Flip haben sich in einen Schlitten gesetzt und sausen über den Abhang. Die verschiedenen, bequemen Gleitfahrzeuge werden von den Papageien immer wieder rauf gezogen, damit nicht zu viele Fussspuren entstehen, denn die verlöchern die Piste. Besonders geniessen auch Zeig und Harry mal eine Schlittenfahrt im Sonnenschein.
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"Ach, ist das herrlich, schade, dass es nur im Winter schneit, ich könnte das ganze Jahr so über die Hänge sausen." Zeig fallen schon wieder ein paar dichterische Worte ein. " Wer den Hang hinunter will, nicht spaziert und nicht geritten,  tue dies still, am besten mit dem Schlitten, " "Ha, ha, ich muss noch arbeiten, du darfst mich nicht so zum Lachen bringen!" Battamba darf, wenn sie jeweils den Schlitten wieder hochzieht, natürlich auch jedes Mal wieder damit hinunterfahren. Und singen!  Es fährt sich mit zunehmendem Sonnenschein nicht mehr so gut wie am Morgen, da war noch alles ziemlich eisig. "Da, schaut mal da drüben, Schnorbert und Edi rasen direkt auf den Teich zu!"
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Ob es Absicht ist, wollen wir nun lieber nicht wissen. Auf jeden Fall steuert der Schlitten, in dem Edi, Beppa und auch Schnorbert bequem Platz genommen haben direkt auf den Teich zu. "Schell, Beppa, Abspringen!" Für zwei Mäuse ist das relativ einfach. Einfach hopps und raus aus dem Schlitten! Aber was ist mit dem gugelländischen Hofkritiker? Als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt, ruckelt er mitsamt dem Schlitten in die Fluten. Zum Glück ist auch der Teich voll mit Schnee und ein Absinken deshalb kaum möglich. 
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"Das kostet was, mindestens Konventionalstrafe mit Zinseszinsen und Säumnisgebühren, plus drei Monate wegen Körpergefährdung und böser Absicht." Edi und Beppa stehen etwas verdattert am Teichrand und sehen zu, wie sich Schnorbert aus seiner Lage befreit. Aber in dem herrlichen Sonnenschein ist auch diese Panne schnell vergessen, es gibt ja noch so viele Dummheiten, die man anstellen kann.
"Da schau mal, dort drüben starten gerade Gonni und Kai. Können die überhaupt Schlitten fahren?"
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Anfangs sieht es so aus. Aber dann wird die Fahrbahn zunehmend schneefrei. "Ich habe dir doch gesagt, Gonni, du sollst das Maul halten. Mit deinem Gefreu machst du den ganzen Schnee weg, das ist doch wirklich saublöd, jetzt fahren wir auf dem nackten Gras den Hoger hinunter, du Tölpel!" Was kann der Drache dafür, dass er, auch wenn er kein Feuer spuckt, eben doch einen etwas heissen Atem hat? Im Umkreis versuchet man, sich das Lachen zu verkneifen, erst als die beiden selber losgröhlen, finden es alle lustig.
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Wer keinen Schlitten ergattert hat, versucht, sich anderweitig in der weissen Pracht zu vergnügen. Giselle sonnt sich wie auch die Wuwatis etwas fern vom ganzen Trubel. Aber überall hört man Lachen und Kreischen, Schneebälle klatschen und lustiges Schimpfen, wenn wieder jemand etwas abgekriegt hat. "Komm, wir stürzen uns auch in das Getümmel, Dongdong, das ist noch nicht alle Tage so."  Auch Ahuii und Otto scheinen eine neue Sportart zu üben. "Du kannst mich mal gern haben mit deinem Schneeschlurpen. Das ist nur für Enten. Schau mal, ich mache den Flügelhopps, der geht so. Und nicht abstehen!"
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Es hat noch viele freie Schneeflächen, auf denen alle ihre verschiedenen Spuren hinterlassen können. "Bald ist alles voller PFOTENABDRUECKE !" denkt Miezi, dann können wir ein Quiz machen, welche von wem stammen. Aber Otto und Ahuii beherrschen das Spiel schon so gut, dass man nie im Leben darauf käme, dass die Spuren von einer Ente und einem Papagei stammen. "Ha, ha, ha!  Ich hab' die gleiche Spur gemacht wie du!" "Nein, du bist nur in meine dreingehüpft, du frecher Erpel! Ho, ho, ho!"
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Laura hat Giselle doch noch überreden können, ihren bequemen Sonnenanbeterposten zu verlassen und mit ihr ein wenig Spuren zu üben. "Schau mal, wenn du nur mit den Vorderpfoten auftrittst, und dann mit den Hinterfüssen ganz leicht daneben stakst, uuuuups, ich verliere das Gleichgewicht, hilfee, ha, ha, ha."  "Ich habe dir immer schon gesagt, dass ich die grösseren Füsse habe als du, erinnerst du dich an Aschenputtel, das war der Rekord!" Aber Laura sieht schon zwei Neue durch den Schnee hüpfen.
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Autu und Dongdong trauen sich mit grossen Sprüngen über das Schneefeld. Auch Miezi ist von ihrem Aussichtsposten herunter gekommen. Sie hat ihren Ali gesehen, wie er mit Nemo durch den Schnee wuselt. Ali ist ein Pyranha, und Miezi fühlt sich für ihn verantwortlich, denn sie hat ihn auf dem Jahrmarkt beim Fischen gewonnen. Um so mehr freut sie sich, dass er nun offenbar einen Freund gefunden hat. "Das ist Nemo, er kommt aus Jesolo und bleibt nun bei uns."
"Hallo, Nemo, bist du ein CLOWNFISCH? Ihr passt trotzdem ganz gut zusammen!"
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"Schau mal, Laura, da kommt ein Wuwati, es heisst die machen die schönsten Spuren der Welt!" Das gibt es nun natürlich abzuklären. Aber tatsächlich sind die Fussspuren trotz des hohen Schnee's schnurgerade und gleichmässig. Anna und Moby staunen. Das Wuwati verschwindet in andere, schneefreie Zonen. Das Beispiel hat gesessen.
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Autu und Dongdong spielen ganz ausgelassen im Schnee. "Du kriegst gleich noch eine Ladung von mir!" "Hui, und du auch!" Ob die wohl vergessen haben, dass sie ein kleines Känguru mit sich tragen? Zum Glück hat Miezi von ihrem Ausguck gesehen, dass der kleine Hups schon oben an der Aschenputteltreppe aus dem Beutel der Mutter gefallen ist.
"Macht euch keine Sorgen, ich weiss, wo er ist, folgt mir, kommt einfach mit, ihr werdet staunen!"
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Der kleine Hups, noch kaum dem Känguru-Beutel entwachsen zeigt schon seine Slalomkünste. Easy wollte eigentlich auch zum Fussspuren-Wettbewerb, als sie den Kleinen gefunden hat. Und schon hat er Ski-Unterricht bekommen. Jetzt verblüfft er alle durch seine Schwünge und tollen Schussfahrten. "Er ist ein Naturtalent" findet Easy, und gleich werden es auch seine Eltern sehen.
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"Um Himmels Willen, das ist Hups, was tut er da, er kann stürzen und sich verletzen!"  "Aber nicht doch, das ist Schnee, der ist ganz weich!" Alle schauen nun staunend auf den kleinen Hups, der in seinen jungen Jahren schon die gugelländischen Pisten unsicher macht. "Hallo Mama, hi Papi, ich komme, Achtung, auf die Seite, ich kann nicht mehr bremsen!"
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"Bravooo, Hups, du  bist der Grösste!" Das hört so ein Winzling natürlich gerne. Die Eltern sind auch ganz stolz. Und während sich alle amüsieren haben sich ausser Ali und Nemo auch noch zwei andere gefunden. "Du bist ein Eselspinguin, habe ich gehört. Ich bin Geolg, Gesteinsforscher. Vielleicht haben wir gemeinsame Interessen?" Konstantin schaut den Bademeister mit fragendem Blick an. "Wie soll ich das verstehen?" "Na, ihr Eselspinguine baut doch euere Nester mit Steinen." - "Ach so, ich dachte schon, Entschuldigung, du bist also nicht nur Bademeister sondern auch Geologe?"
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Nach einigen Missverständnissen verstehen sich Konstantin und Geolg aber ausgezeichnet. "Ich weiss, dass da vorne der Pinguin-Weg anfängt, ich werde dich begleiten. Denn, auch wenn du ein Eselspinguin bist, du musst den Weg trotzdem machen." Eine Fahne hängt an einem schrägen Baum. Darauf steht: Pinguin Weg. "Warum heisst denn der Weg Pinguin Weg?" Konstantin ist ganz neugierig. "Eigentlich heisst er Penguin Way, und es liegt schon einige Jahre zurück."
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Geolg und Konstantin treffen schon gleich hinter dem Eingang den ersten Frackträger. Es ist Odin, im Winter Eistänzer, im Frühling arbeitet er als Linienrichter beim Fussball. "Wir machen den Pinguin Weg, Konstantin ist bereit, es zu versuchen, auch wenn er grünen Boden und Steine dem Schnee vorzieht." "Oh das ist gut, ich komme mit. Da vorne ist auch schon Pidi, er wird uns ebenfalls Gesellschaft leisten." Es ist zwar nicht Pidi, sondern sein grösserer Bruder, der in Gugellandia noch nicht so bekannt ist."
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"Warum heisst der Pinguin-Weg denn nun eigentlich Pinguin Weg? Liegt hier immer Schnee oder so?" Konstantin möchte endlich die Geschichte vom Pinguin-Weg erfahren. Aber zuerst muss man nun noch einen neuen Frackträger begrüssen. Ich bin der Onkel von Pidi, meine Spezialität ist, dass ich mit einem Flügel mehr Schneebälle zurückschlagen kann, als Onoris Wecker und das war der beste Schneeballprofi." Zum Staunen ist aber keine Zeit.
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Der Weg macht nämlich eine ungemütliche Biegung und führt nach unten in ein Schattenloch. "Hello, huju, wo kommt ihr denn her?" Konstantin dreht sich um, und sieht hinter sich den gugelländischen Rehjagdbeautragten im Schnee herumtapsen. "Hallo Frech, und du, was machst du denn hier?" "Ich, hm, das ist sozusagen mein BESCHAEFTIGUNGSSEKTOR."
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Rehspuren hat man tatsächlich schon einige gesehen. Aber dass Frech Rehe jagt, ist inzwischen eine mystisch-kulturelle Vorstellung wie Osterhase und Babbo Natale. Was er wirklich hier treibt, weiss nur er selber. Da man zunehmend in schattigen Wald kommt, wird es auch düster und unheimlicher. Man fühlt sich von allen Seiten beobachtet. Die zwei letzten Pinguine sind nun noch dazu gekommen, es sind Pidi und Ben.
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Die Äste knarren in der Kälte. Vielleicht knarren sie auch, weil sich darauf Vögel niedergelassen haben, die das Ganze Geschehen genaustens beobachten. Auch ein leises Knurren ist zu hören. "Oh, das war sicher mein Bauch, sagt Pidi zu Konstantin, schau mal, das sind alles ganz alte Baumfesseln. Wenn die nicht wären, hätte der alte Knorri schon längst Kippe gemacht!"
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"Sieht ja toll aus." Konstantin friert etwas an seine roten Füsse. "Also weiter im Watscheltext." Sie nähern sich nun langsam dem tiefsten Punkt des Pinguin Weges. Dort unten ist es so kalt, dass dir beim Zähneklappern lauter eisige Rasierklingen aus dem Schnabel fallen."  Keine rosigen Aussichten, aber Konstantin weiss, dass er hier einfach durch muss und dies nicht alleine. Stolz schüttelt er seine schwarzen Federn und ruft. "Also los, dann mal runter mit uns."
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Man darf nicht denken, dass für Pinguine eisiger Schnee wie Sand für die Hufe von Kamelen ist, aber weil wir es ja nicht wissen, nehmen wir mal an, dass doch alle etwas gelitten haben. "Wieso heisst denn nun dieser Weg Pinguin-Weg, kann es mir jetzt jemand verraten?" Konstantin bleibt hartnäckig. Endlich meldet sich der kleine Ben. "Da bin ich schuld. Als ganz kleiner Pinguin wollte ich nie lange weit watscheln ohne zu nörgeln. Als ich zum ersten Mal den Pinguin Weg gemacht habe, bin ich alles ganz allein gewatschelt, ohne einmal zu nörgeln.
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Der kleine Ben ist zwar noch nicht fertig mit seinem Bericht, aber man ahnt auch schon weshalb. Sie sind jetzt am tiefsten Punkt des Weges angekommen. Es scheint sich wieder etwas anzubahnen. Lautes Schnuppern und Prusten kommt aus einem Loch im Schnee. "Wer ist da? Ist schon Sommer? Oh ich armes Wesen, ich rieche nichts ausser Schnee und.... hm? schnüff schnüff schnüff!"
Alle sind erblüfft und begucken sich den komischen Eisbewohner!
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"Guten Tag, ich bin Esmeralda, man hat mich zu Weihnachten nach Gugellandia spediert. Ich weiss nicht mal ob ich hier richtig bin!" "Ich glaube, du bist hier sehr richtig." Konstantin fühlt sogleich die Verbundenheit mit einem eben so neuen Tier.  Man befindet sich aber noch nicht in gugelländischer Sicherheit sondern mitten auf dem Pinguin Weg. "Wir sollten hier schleunigst verschwinden." stottert Konstantin, denn im Hintergrund hört man schon das dumpfe Knurren eines hungrigen Tigers. "Schnell weg hier!"
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Alle nehmen die Pfoten und Flossen unter den Arm und die Flügel, sausen los und rutschen den Weg entlang. "Das hätte es jetzt nicht gebraucht." schimpft Pidi, der bei Konstantin einen guten Eindruck hinterlassen will. "Er kann höchstens einen von uns fressen, hoffentlich nimmt er einen grösseren Happen als mich!" denkt der kleine Pinguin am Ende der flüchtenden Truppe. Aber wir sind hier ja in Gugellandia. Da kennt doch jeder jeden. Frech kommt gerade ins Geschehen gerutscht und ruft. "Wartet, das ist nur Kolosso, das ist mein Freund, ihr müsst nicht wegrennen!
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"Schaut, er ist ganz zahm, ich lege ihm meine Pfote ins Maul und er beisst nicht mal zu. Ein Schmusekätzchen, dieser Kolosso, ihr müsst also nicht davon rennen." Frech wirkt überzeugend, alle staunen nun den grossen Tiger und seinen kleinen Bezwinger an.  Von einem Baum herunter schaut nun auch der gugelländische Bademeister. "Wenn ich nicht meine Trillerpfeife eingesetzt hätte, wäre es vielleicht nicht so glimpflich abgelaufen. Auch Peso und Wally sind zum Schutze der Pinguine eingetroffen.
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"Weisst du, Esmeralda, ich glaube, in Gugellandia muss man viele Abenteuer bestehen, bis man wirklich glaubt, dass eigentlich nichts passieren kann." Der kleine Ben hat seine Geschichte vom Pinguin Weg noch immer nicht fertig erzählt. "Also, das war so, als ich dann plötzlich mal daran dachte, wie weit ich eigentlich schon gelaufen bin, wollte ich schon anfangen, zu nörgeln, aber dann habe ich gesehen, da vorne ist das Haus, dann sind wir alle angekommen. "
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Der Pinguin Weg ist eine Runde, die über Höhen und Tiefen führt und bei der man zwischendurch vergisst, wo man ist, aber zu guter Letzt kommt man wieder heraus, aus dem Wald, und ist - zu Hause!

 
Mäuse und Pinguine
Noch immer ist Gugellandia von der Aussenwelt abgeschnitten, der Schnee schmilzt nur langsam, denn die Temperaturen sind winterlich. Aber wenn die Sonne scheint, lockt es doch alle ins Freie und man geht seinen verschiedenen Vergnügen nach. Die meisten sausen über die verschneiten Hänge oder rutschen bereits vorhandene Eiskanäle hinunter. Aber heute steht etwas besonderes auf dem Programm. Sogar SIEBENSCHLAEFER Giri ist anwesend und fragt Knipps. "Was gibt es denn? Wieder eine Märchenaufführung?"
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Aber da betritt auch schon Guido das Podium und verkündet: "Heute ehren wir die Sieger von unserem ADVENTSKALENDERRAETSEL. Die ersten drei sind persönlich anwesend, den anderen werde ich die Punkte heute Abend per Internet überweisen. Die Lösung hiess: Wo viele Mäuse sind, äh nein, wo es Nüsse hat, nein, entschuldigung, ich weiss es selber nicht mehr, kicher, ha ha ha." Das Publikum lacht und hinter dem Podium warten Miezi, Edi und Klepf auf ihren Auftritt. 
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"Dann übergebe ich nun Miezi das Wort. Ich wünsche allen eine schöne Veranstaltung, anschliessend gibt es wie immer Kuchen und Vergissmeinnichttrank, blah blah blah." Miezi wedelt schon mit einem grossen gelben Kuvert. "Liebe Freunde. Es war am 12. Dezember 2020, um 01.10 Uhr, da ist die erste richtige Lösung eingegangen." Das Volk jubelt und ruft: "Bravo!" Alle wissen bereits, warum Miezi diese Ansage macht. Siegerin ist nämlich Dolores, und den Preis holt Herr Leeroy nun persönlich ab. Miezi tut ganz offiziell, aber sie zwinkert dem Sieger noch verschmitzt zu."
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Alle klatschen und freuen sich. Miezi hat vor Aufregung sogar vergessen, zu sagen, aus wie vielen Punkten die Siegesprämie überhaupt besteht. Aber nun kommt Edi und bringt ein neues gelbes Kuvert. "Ich überreiche nun die Siegesprämie für die zweit- und drittplatzierten Sieger. Es gibt stolze Gugelpunkte und zwar, moment..." Edi macht es extra ein wenig spannend, bis Lisa zu ihm auf die Schneesäule raufgeklettert ist.  "Herzlichen Glückwunsch, Lisa, du bekommst 200 Gugelpunkte für den zweiten Platz und Schrotto bekommt......
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......150 Gugelpunkte für den dritten Rang. Wir gratulieren herzlich!" Unter grossem Applaus verlassen die Sieger das Podest, bevor sie noch kalte Pfoten bekommen. Da ist schon wieder Guido und flattert mit den Flügeln. "Jetzt haben wir noch eine Überraschung! Klepf erwartet heute nämlich seinen Gast aus Oldenburg. Sie werden zusammen in Gugellandia herumfahren und wir wünschen viel Spass mit der Gewinnerin, Lokführerin Anja!"
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Klepf ist etwas verärgert, weil ihm Guido die Ansprache weggenommen hat, um so mehr aber freut er sich, als Anja glücklich durch das Beamgerät landet und zu ihm auf das Schneepodest hochklettert. "Willkommen in Gugellandia. Im Winter warst du ja noch nie da, es sieht alles ganz ander aus, nicht wahr?" Anja freut sich. "Hallo Klepf, wo ist die Lok? Du hast gesagt, wir können damit durch den Schnee fahren." Die Lokomotive steckt zwar noch in einer Schneewehe, aber mit Anja's Lok-Fahrkünsten, ist sie schnell wieder flott gemacht."
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"Wir fahren nun einfach mal ein wenig hierhin und dorthin und versuchen Wege zu pfaden." Anja ist mit Leib und Seele Lokomotivführerin und schafft es sogar auf eisigem Schnee die Kontrolle über das eigenwillige Fortbewegungsmittel zu behalten. "Da kommen wir die Steigung nicht hoch, vielleicht können wir hinten herumfahren, was meinst du?" Klepf nickt aufgeregt, er ist eher für's Fliegen, als fürs Lokfahren. "Ich wollte meine eigene Lok auch mitbringen, aber sie wollte nicht ins Beamgerät, so musste sie eben zu Hause bleiben. Aber euere ist auch ganz nett, wie heisst sie eigentlich?"
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Klepf ist, das muss man wissen, Insektenforscher und kein Lokomotiv-Experte. "Ich weiss es leider nicht, aber wenn du die HOECHSTGESCHWINDIGKEIT einschalten möchtest, musst du nur unten diesen grünen Knopf drücken, dann fährt das Ding sogar ganz alleine." "Das ist ja interessant!" Anja guckt sich in der Lokomotive um, aber als der Schnee plötzlich bis ins Führerhäusschen spritzt, streckt sie schnell wieder den Kopf heraus, und schaut zum rechten. "Da rauf, das ist ganz schön eng und steil, aber mit dem grünen Knopf sollten wir es schaffen!" Klepf schaut Anja erleichtert an. "Du bist wirklich eine Superlokführerin!"
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Auch mit Volldampf hat die Lok noch etwas Mühe durch den Schnee den Hang hinaufzuschnaufen. "Da vorne, da ist jemand, sieht aus wie einer im Frack. Ist das ein Bahnwärter?" Anja zeigt auf einen dicken Pinguin, der aber gleich wieder davon watschelt, als der Zug anrollt. Sie schieben mittlerweile so viel Schnee vor sich her, dass es die Lokomotive trotz grünem Knopf nicht mehr schafft und einfach pustend stehen bleibt. "Ihr seid hier im Pinguin-Land. Wir können euch helfen, aber vielleicht helft ihr lieber erst uns, wir haben nämlich ein Problem." Anja und Klepf schauen interessiert zu dem Pinguin hinunter.
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"Hört ihr das?" Man hört nichts, denn die Lokomotive schnauft noch viel zu laut. "Wenn ihr genau hinhört, es tönt schrecklich, als wäre irgendwo ein Esel am Ertrinken. Wir fürchten uns alle nachzusehen." Hinter dem Hügel gucken nun auch die anderen Pinguine ängstlich hervor. Tatsächlich hören sie nun alle dieses merkwürdige Geschrei.  "Was ist das für ein Tier? Es klingt wirklich wie ein Esel, der abgurgelt, oh jemine, wir müssen nachschauen und das arme Tier retten!"  Klepf und Anja hüpfen von ihrer Lok herunter und stapfen durch den Tiefschnee zu den Pinguinen.
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Auf der gegenüberliegenden Anhöhe sind nun Neugierige aufgetaucht. Ein paar Mäuse, die seit Weihnachten unter dem Christbaum wohnen, haben von Anja's Ankunft und dem Esel gehört. Alle werden nun Zeuge eines sehr merkwürdigen Auftrittes. Hinter einem Schneehaufen taucht plötzlich ein roter Schnabel auf. "Nicht weglaufen, ich bin's nur, Konstantin, ich bin ein Eselspinguin und neu in Gugellandia."
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"Na, ein Pinguin kann ja wohl wie ein Esel schreien, aber wohl kaum ertrinken!" Alle sind froh und glücklich die Bekanntschaft von Konstantin zu machen. Überhaupt ist heute wohl der Tag der Pinguine und Mäuse. Denn für jeden hat es einen Tanzpartner, so ein Zufall! Und schon hüpfen sie alle zum Schneewalzer im Kreise, immer wenn die Mäuslein kalte Pfoten bekommen, heben sie die Pinguine in die Luft und wirbeln sie eine Runde im Kreis, bis die Füsse wieder warm geworden sind.
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"Hast du nicht im Nussknacker mitgespielt, ich habe dich gesehen." Der Pinguin ist noch recht schüchtern gegenüber seiner Tanzpartnerin. Aber dann hüpfen sie gemeinsam lustig im Kreise, sind mehr in der Luft als im Schnee. Das Mäuschen lacht und lässt sich herumwirbeln. "Ich hätte wissen müssen, dass jemand, der einen Frack an hat, wunderbar tanzen kann." Auch Pidi, der kleine Pinguin hat seine Tanzmaus gefunden. "Du bist doch die Pirlipat aus dem Nussknacker, stimmts? Ich bin Pidi, ich war schon bei Ottilio im Kochstudio."
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Auch ganz namenlose Mäuse haben nun ihren Spass mit einem elegant befrackten Pinguin den Schneewalzer zu tanzen. Klepf hat Anja an den Konstantin verloren und tröstet sich nun mit einer nicht ganz rassenreinen Maus, nämlich einem kleinen Elefanten, der auch schon einige grosse Rollen in gugelländischen Märchen gespielt hat. Mit anderen Worten, die Creme de la Creme tanzt da im Schnee, und vergessen ist die Lok und der ertrunkene Esel, alle haben Spass und wirbeln wie die Flocken bis dann doch langsam die Füsse etwas kalt werden.
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Als erster besinnt sich Klepf wieder auf seine Aufgabe. "Ich wollte ja Anja das Insektenhotel zeigen." Zum Glück ist es nicht unter dem Schnee begraben worden, aber das linke Dach hat etwas Schlagseite bekommen. "Weisst du, ich bin Insektenforscher, und alles, was da kreucht und fleucht, wird von mir interviewt und darf dort übernachten."  Anja findet das süss. "Ich kann ja mal im Sommer wiederkommen, dann stellst du mir die ganzen Hotelgäste vor, ja?
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Klepf ist plötzlich eingefallen, dass er ja noch eine Attraktion auf dem Programm hat. "Alle mal herhören, jetzt gibt es ein Wettklettern auf das Gipfelkreuz. Ich bringe die Steigeisen!" Mäuse sind bekanntermassen nicht faul und immer für eine Klettertour bereit. Klepf hat seine Anfangs-Gabeln kaum in den Schnee gerammt, schon fangen die Mäuse an, zu klettern. Egal, ob es oben etwas hat, oder nicht mal was zu sehen gibt. So sind eben Mäuse. Anja liegt gleich zu Anfang in Führung.
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"Ich habe es natürlich am schwierigsten, weil ich noch Kleider anhabe." schimpft Fridolina, die sich immer wieder mit dem Schürzenband an einer Gabel verhängt. Und auch wenn der Eisklotz nicht unbedingt ein sympathischer Felsen ist, die Mäuse hat der Ehrgeiz gepackt. Jetzt wollen alle rauf und wissen, was es oben zu sehen gibt. "Wir sind ja schon Dummköpfe, vielleicht sitzt oben eine Katze, die uns fressen wird." Aber Fridolina gibt Entwarnung. "Anja ist schon oben, und ich rieche Kokosschaumküsse!"
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"Die Weissen sind für uns Mäuse, die dunklen bringen wir den Pinguinen." Es dauert eine Weile bis alle Mäuse das Gipfelkreuz erreicht haben, Man muss bedenken, dass einige nicht mehr die jüngsten sind. Aber nun flattert Gastgeber Klepf auf das Kreuz. "Kompliment, meine Damen, ihr seid wirklich äusserst talentiert. Aber jetzt müsst ihr runterhüpfen, und zwar schnell, die Lokomotive startet in wenigen Minuten."
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Das hat es noch nie gegeben! Pinguine und Mäuse in solcher Eintracht. Die Kavaliere in ihren Fräcken schlagen sogar vor, zu Fuss zu gehen, damit ihre Mäuschen trockenen Pfötchens wieder heim gelangen. Anja schaltet die Lok ein. "Grüner Knopf, und ab nach Hause!"
Es wird schon langsam wieder etwas frostig im Freien.
"Jetzt schnappen wir uns alle ein Stück Kuchen und gehen uns aufwärmen."
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Das war die wundersame Begegnung im gugelländischen Schnee von Pinguinen und Mäusen.

 
Gugelländischer Jahresrückblick 2020
Das bleibt niemandem erspart. Der Blick zurück auf das vergangene Jahr. Nach den Weihnachtsferien sind wieder unerwartet viele Flüchtlinge und neue Staatsbürger in Gugellandia eingetroffen. Die Einreisenden werden alle gebührend empfangen und bekommen, wenn sie noch keinen haben, einen Namen und ein Plätzchen, wo sie Freunde kennen lernen können, bis sie sich soweit verdient gemacht haben, dass sie in die gugelländische Who is Who-Liste Einzug halten können. Anders ist es mit den Gästen. Die reisen nach ihren Abenteuern immer wieder nach Hause.
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So auch Karla, die mit Miezi zusammen ein tolles Abenteuer erlebt hat. Die zwei sind als englische Ladies durch die afrikanische Wüste gereist, um ihre Brieffreunde zu treffen. Nachdem sie von Banditen überfallen wurden, sind sie ohne ihre schicken Hüte weitergereist und schliesslich zusammen mit Axel und Hehehe über den atlantischen Ozean nach Südamerika gerudert. Bei dem Schiff handelt es sich um eine Konstruktion, bei der die Ruder zu Propellern werden und von selber kreisen. Anschliessend ist eine Märchenaufführung geplant. 
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Man bräuchte über 1000 Nachtigallen für das Stück, aber was man an Requisiten nicht auftreiben kann, überlässt man eben der Fantasie. Und so besitzt Zauberin Loredana auf ihrer Terasse eben über tausend Vogelkäfige und Bradipo muss daraus die richtige, verzauberte Miezi, herausfinden. Märchen, in denen Schnee vorkommt, muss man auf die lange Bank schieben, denn es will in diesem Jahr keine einzige Flocke mehr nach Gugellandia kommen. Deshalb greift man zur Schneekanone.
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Sie veranstalten eine grosse Schneeballschlacht und spielen Winter auf dem trockenen Gelände, während die Mandelbäume anfangen, ihre Blüten zu öffnen. Das nächste Märchen ist das vom Teufel mit den drei goldenen Haaren, in welchem es viele Darsteller gibt und vor allem ein überraschendes Ende hat. Schnorbert waffelt als böser König erst einmal ausführlich darüber, dass man auf so einem Esel keinen reitenden König darstellen könne. Seine Worte sind auf goldenen Boden gefallen. Noch während der Dreharbeiten hat jemand den Gugellandiern zwei Pferde geschenkt.
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Yobeck, ehemaliger Froschkönig-Anwärter, hat endlich seine erste Rolle bekommen. Er spielt den Müllerburschen, der das Glückskind aus den Fluten rettet und den Müllersleuten bringt. Dort wird das Baby schliesslich hochgepäppelt bis es als Edi dann in die Welt hinauszieht und auf Umwegen doch noch die Prinzessin bekommt. Aber vorher muss er dem Teufel drei Haare ausreissen, was schwierig werden könnte. Schon der Weg zur Hölle ist nicht ganz einfach.
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Loredana, die des Teufels Grossmutter spielt, hilft Edi dabei, mit einer List die drei goldenen Haare zu ergattern. Gonni ist ganz stolz darauf, dass er den Teufel spielen darf. "Hast du meine Hörner gesehen, süss, gell!" Der unglückliche Fährmann bekommt jetzt von Edi einen Tipp, wie er endlich seinen Job loswerden kann. "Dem nächsten, den du rüberrudern sollst, drückst du einfach die Stange in die Hand, dann muss dieser so lange hin- und herrudern, bis er einen neuen Dummen findet.
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Es ist ja klar, wer der nächste Dumme ist. Ha ha. Schnorbert tappst natürlich in die Falle und bleibt so lange auf dem Floss hängen, bis das Märchen sein glückliches Ende findet. Dann kommt Krami zu Besuch nach Gugellandia. Harry hat sich für das kleine Lama etwas Besonderes ausgedacht. "Wir fahren zuerst mit der peruanischen Bahn und dann erklimmen wir Machu Picchu, diese sagenhafte Stadt in den Anden. Krami ist einverstanden und lernt erstmal ein paar andere, gugelländische Lamas kennen.
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Unter viel Panflötenmusik geht es hinauf zu Machu Picchu. Ein beinahe noch warmer Marmorgugelhupf erwartet die Anden-Wanderer bei Sonnenuntergang. Jetzt können sie noch gemütlich von ihren Abenteuern erzählen bis es ganz dunkel wird und Krami wieder nach Hause muss. Fast jeden Monat wird irgend etwas gebaut. Dieses Mal ist Amanda die Initiantin. "Wir bauen ein Insektenhotel, das hat heute jeder, es ist ganz einfach." Die alte Schublade wird zum Grand Hotel für Tausendfüsser und Wildbienen umfunktioniert.
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Fähnchen, das kleine Gürteltier ist erst seit wenigen Tagen in Gugellandia, aber weil es sich zufälligerweise für das Hotelgewerbe interessiert, wird es kurzerhand zum Direktor ernannt. "Es ist mir eine grosse Ehre." sagt Fähnchen und Amanda findet. "Dem sage ich Blitzkarriere, was du gemacht hast."  Viele Bewohner von Gugellandia schaffen es nicht so schnell vom Publikum ins Rampenlicht, aber Hauptsache, es ist nie langweilig. Gerade wird nämlich ein neues Märchen aufgeführt, das einiges zu Lachen und zu guter Letzt auch zu Essen gibt. Es heisst: Der süsse Brei.
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Beppa spielt ihre Rolle hervorragend. Wie sie verzweifelt versucht, das ewig Brei kochende Töpfchen zum Stehen zu bringen, lässt das Publikum Tränen lachen. Als dann das ganze Dorf vor dem süssen Brei davon rennt, kommt endlich der erlösende Akku wieder, und alle dürfen nun Griessbrei essen so viel sie wollen. Man kann natürlich nicht immer nur Essen und Bauen und Märchen aufführen. Zwischendurch muss man auch ein wenig Sport treiben.
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Schangelina und Fridolin heben die Bärenmeisterschaften aus der Taufe. Das ist ein grösserer Anlass, an dem ausschliesslich Bären teilnehmen. Das gilt für alle Gattungen von Bären. Ob Eisbären, Waschbären, Braunbären, Koalabären oder Pandabären, einmal ist sogar ein Hund dabei, der sich für einen Bären hält. Die Kategorien sind vorwiegend in der Leichtathletik zu finden. Tolle Wettkämpfe gibt es und viel Applaus. Natülich darf auch eine Siegerehrung nicht fehlen. Francesco bringt seinen Pokal sogar bis nach Berlin.
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Der Frühling streckt schon seine Fühler aus, man plant wieder einen Dreiteiler. Auf Winnetou freuen sich schon alle. Aber wer soll diesen Apachenhäuptling spielen? Die Wahl fällt auf Brauni. Er muss reiten lernen, während alle anderen sich aufs Federn basteln, Saloon bauen oder die Schienenbeschaffung konzentrieren. "Einen Old Shatterhand brauchen wir auch noch! Also ich spiele Sam Hawkins, ist das okay?" Edi freut sich schon auf die vielen Raufereien, bei denen er dabei sein wird. Allerdings muss er während des ganzen Stücks eine Perrücke tragen.
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Die ganze Geschichte ist sehr spannend und alle fiebern mit, als Winnetou von den Kiowas geschnappt, und von Old Shatterhand befreit wird. Schnorbert, alias Klekhi Petra wird von Santer erschossen und die Lokomotive kracht laut donnernd in den Saloon. Ja, ja, das ist Action, das gefällt allen. Aber es gibt ja auch noch die vielen Raufereien, bei denen waghalsige Stunts gefragt sind. Und immer wieder dazwischen ein kleiner Scherz von Edi.
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Es gibt sogar eine Liebesgeschichte in dem Film, die in Wahrheit, also im Original, nicht ganz so glücklich endet, aber da es ein Film ist, nimmt man's als Gugellandier nicht so genau und lassen alle am Leben. Und der fromme Wunsch, es möge bei all den Abenteuern keiner wirklich abhanden kommen, findet in Wirklichkeit dann doch die schreckliche Gewissheit, dass nicht immer alle Wünsche in Erfüllung gehen. Einer der Plüschpiraten, nämlich Spocky, hat man bei den Dreharbeiten an den Hängen von Merana aus den Augen verloren.
Er ist nicht mit nach Hause gekommen.
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Aber vorerst merkt es niemand. Es wird Ostern gefeiert. Heuer werden die Rollen getauscht. Es verstecken nicht die Hasen die Eier, sondern wir, und die Kaninchen, Häschen und Langohren dürfen suchen und sich freuen. Ein Hase fällt besonders auf. Es ist Marmory. Der freche Kerl hat mit einem Marmor-Ei gewonnen. "Du hast geschummelt, das Ei ist ja aus Stein!" "Ich habe noch ein anderes Ei, eines aus Stoff, bei dem gewinnst du sicher."
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Die Ankunft von Schnuffi, einem Hündchen aus Oldenburg, löst vor allem bei den gugelländischen Hunden eine richtige Euphorie aus. Wie die Hasen sind sie hauptsächlich in Scharen anzutreffen, deshalb spielen sie auch eher Publikum als Hauptrollen. Aber heute sind alle auf dem Platz, um Schnuffi zu begrüssen. Es wird auch ein grossartiger Plan zur Grenzbewachung entwickelt, und die Idee zum gugelländischen Lokbauwettbewerb ist geboren. Aber da kommt wieder ein Märchen dazwischen. Eigentlich ist es kein Märchen sondern ein Kinderroman von Erich Kästner.
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Die teilweise herzzerreissende Geschichte handelt von zwei Mädchen, die sich in einem Ferienheim treffen und herausfinden, dass sie Zwillinge sind. Die eine hat nur noch die Mutter, die andere nur noch den Vater. Beide beschliessen, bei der Heimfahrt ihre Rollen zu tauschen. Die eine fährt nach Wien, die andere nach München. Frech und Festa spielen die bösen Eltern. Flora und Fauna, die Zwillinge. Das ganze Stück spielt zwischen Gänseblümchen und Löwenzahn.
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Weil es ein ganzes Buch ist, können auch viele mitspielen. Das macht allen Spass. Einige Tiere haben sich aber auch Gedanken gemacht. Vor allem die Kinderheimkinder. Es ist wieder wie beim Waisenhaus von Oliver Twist. Viele wissen ja gar nicht, was es heisst, Eltern zu haben. Dabei hat Miezi allen eingeflösst. "Ihr seid in einem Kinderheim, nicht in einem Waisenhaus, also macht etwas fröhlichere Gesichter!"  
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Die ganze Geschichte ist ein Wechselbad der Gefühle. Laura baut sogar einen Flügel für den Kapellmeister Frech, der dann aber mit seinen dicken Pranken keinen einzigen Ton trifft. Aber das sieht man ja zum Glück auf den Fotos nicht. Luise, die als Lotte kochen soll, vergisst, dass sie den Kochtopf auf den Herd stellen muss, so sehr hat sie sich darauf konzentriert, was alles hineinkommt. 
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Auch das Fuchshörnchen Easy hat wieder eine Rolle bekommen. Sie spielt Fräulein Gerlach, eine reiche Erbin, die sich den Kapellmeister schnappen will. Aber Lotte, die die Luise spielt und eigentlich Flora ist, kann das noch rechtzeitig verhindern. Oder ist es Fauna? Naja, die Zwillinge sorgen auf jeden Fall für gehörigen Wirbel und am Schluss vereinen sie Vater und Mutter wieder und alles ist gut. Es ist eben nur eine Geschichte, aber eine schöne.
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Als Schlafi nach Gugellandia kommt, spriessen schon die ersten Pilze im Wald. Alles grünt wie verrückt und sie finden eine seltene Münze, die einiges in Bewegung versetzt. An allen Ecken und Enden wird gebaut und in die Zukunft geschaut. Auch der verlorene Plüsch-Pirat kann wiedergefunden werden. Spocky beendet sein Eremitenleben in den kahlen Hängen vor Merana und kommt gerne wieder zurück nach Gugellandia.
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Er wird schon bald mit seinen Freunden wieder gesund und munter nach Berlin reisen. "Weisst du, ich finde es ja cool bei euch und auch sehr abenteuerlich, aber ich vermisse doch das gemütliche Zuhause in Berlin." Auch Piefke hat das gehört. "Kann man nichts machen, aber erst esse ich noch ein paar Kirschen direkt vom Baum." Inzwischen wurde ja auch der Lokbauwettbewerb ausgerufen und die ersten Loks sind schon am Andampfen.
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Der Grossanlass vom Feinsten beschäftigt nun die Gemüter. Ein Parcours rund um Gugellandia ist die Strecke, die alle Lokomotiven absolvieren müssen. Keine leichte Aufgabe für die Loks. Vor allem, weil einige nicht nur als Lok sondern gleich als Zug an den Start gehen und ihre ganze Truppe mitnehmen. Es gibt natürlich für jeden ein paar ungeahnte Hindernisse. Anja zum Beispiel ist die erste, die mit Schnorbert's Sabotage in Konflikt kommt. "Was soll das, du komischer Bahnwärter, die Schranken sind verkehrt rum, ich bin der Zug!"
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Mecki's Lok trifft komischerweise plötzlich auf den Zug von Iba, die eine Abzweigung verpasst hat. Felix hat mit seiner Quadratlimousinenlok eine kleine Panne beim Maisfeld und Mister Pig und seine Leute vertrödeln viel Zeit auf der Erdbeerwiese, weil sie zwischendurch aussteigen und naschen müssen. Aber bei der Siegerehrung sind alle wieder da. Jeder Lokomotivführer bekommt viel Lob und einen Platz auf dem Siegerpodest.
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Zur Preisverleihung hat es sogar Karotti geschafft, für den Loredana passend eine Möhrentorte gebacken hat. Dann geht es auch noch auf eine Runde mit der Lokomotive, was besonders abenteuerlich ist, wenn Loredana steuert. Es ist schon sommerlich heiss und Zeit für ein neues Märchen. Grünling beim Zeitung lesen? Ein höchst ungewohntes Bild. Aber er spielt ja auch nur den Vater von drei Söhnen, zwei blitzgescheite (Bradipo und Napoleon) und einem Dummen (Edi). Um die Königstochter zu erobern, reiten die zwei Ältesten davon. 
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Edi reitet auf dem Geissbock hinterher und nimmt unterwegs allerhand seltsame Funde mit: Zuerst eine tote Krähe, dann einen alten Schuh und zum Schluss noch ordentlich Schlamm aus dem Tümpel. Die endlose Schlange vor dem Schloss verheisst nichts gutes. Man muss stundenlang warten, bis man vorgeladen wird. Die Prinzessin sagt dann auch bei jedem gleich "Danke er kann gehen." weil bei der Hitze allen schon die Zunge am Gaumen klebt und keiner einen anständigen Satz herausbringt. Anders Edi als Tölpelhans, er erobert das Herz der Pinzessin im Sturm.
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Mit seinen denkwürdigen Mitbringseln versetzt er die königlichen Schreiber in Bewegung und zum Schluss kriegt jeder von denen noch ein Pfund Schlamm in die Visage. Ach, wie lustig. Beim nächsten Märchen geht es ebenso locker zu. Alle ausser den Hauptpersonen wissen, was gespielt wird. Geolg spielt den Kaiser und wartet, dass er neue Kleider bekommt. Die zwei falschen Schneider Bradipo und Hehehe sorgen nun dafür, dass er finanzmässig ärmer, dafür anerkennungs mässig etwas reicher wird.
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Wer hat nicht darauf gewartet, dass Geolg, der Bademeister und hochgefeierter Steinchenklopfer, Gespenst von Canterville und Maikäfer Sumsemann endlich mal seine rote Hose auszieht? Der Kaiser erweist sich als echte Grösse und spaziert pudelnackt unter seinem Baldachin durch die Reihen des Volkes. Keiner gibt sich eine Blösse, bis Akku endlich ruft: "Aber er hat ja gar nichts an." Da erschallt endlich erlösendes Gelächter und sogar der Kaiser stimmt ein. Man sollte eben nicht so viel Gewicht auf sein Gewand legen. Ha, ha, ha.
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Jetzt ist sie da. Die Ferienzeit. Weil Gugellandia weder am Meer noch an einem See und auch nicht an einem Fluss liegt, zieht es mancheinen in die Ferne. Die nächste Stadt ist auch nicht gerade nahe und überhaupt, man muss zwischendurch einfach mal das Hirn durchpusten lassen, wofür hat man denn ein Beamgerät. Das führt einen hin, wohin man möchte. Guido "leitet" das Traumreisespiel. Natürlich manipuliert er etwas die Teilnehmer. Man will ja nicht, dass zwei mit einander verreisen müssen, die sich eventuell nicht ausstehen können.
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Und schon geht es los. Auf der ganzen Welt tauchen an den Stränden plötzlich kleine Plüschtiere auf. Sie machen sich in fremden Liegestühlen breit oder klettern auf Sehenswürdigkeiten herum, gerade wie es ihnen in den Kram passt. Aber überall ist ihnen schon nach ein paar Stunden langweilig. "Wir können uns ja einen Drink holen, meinst du, die haben auch Vergissmeinnichttrank hier?"  Wombi kommt enttäuscht an den Strand zurück. "Du kannst Kokosmilch haben oder Mangosaft, sie haben auch Rum, den gibt es auf der ganzen Welt."
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Man schlemmt lieber Eis am Stiel, Eis im Becher oder in der Waffel oder gar eine ganze Eistorte wie Wonny und Luise auf den Seychellen. Einzig in Dubai haben sie Vergissmeinnichttrank. Merkwürdig ist das schon. Ob Schnorbert mit irgendwelchen Scheichen zusammenarbeitet? Auf jeden Fall muss er einmal ganz schön lange am Ufer auf sein Taxi warten, so gute Freunde kann er dort also auch nicht haben.
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Es gibt auch schöne Ausflugsziele von Gugellandia aus. Die ligurische Küste ist gerade mal eine Stunde Fahrt entfernt. Um an den Erro zu kommen, braucht man etwas mehr als eine halbe Stunde, weil der Weg so holperig ist. Also wozu nach Abu Dhabi? Grünling hat mit Schangelina allerdings auch eine weitere Reise gemacht. "Hast du nun endlich deine Plumeria gefunden, ich mag keine Blumenkränze, die erinnern mich an Begräbnisse." Grünling ist natürlich nicht ohne Hintergedanken nach Hawaii gereist, aber er hat wohl übersehen, dass Schangelina eine Eisbärdame ist.
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Wie auch immer, die Ferien sind vorbei. In Gugellandia geht wieder der Alltag los. Kiki, ein kleiner, unbedeutender Eisbär macht plötzlich ein grosses Aufsehen. "Ich bin eigentlich ein Plüsch-Pirat, aber ein anderer hat mich weggeschubst, als ich einsteigen wollte, und so bin ich eben hier geblieben." Das stimmt tatsächlich, aber niemand wollte, dass Kiki hierbleibt und auch nicht, dass ein anderer statt seiner nach Berlin fährt. Das ist alles Zufall, der nun aber zu tollen Geschichten geführt hat. Kiki darf James Bond spielen und seine Moneypenny alias Münzi aus den Klauen der Entführern befreien.
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Da gibt es viel Action, als er im Spiegeleierwald den verlassenen Agententisch durchwühlt und seltsame Fotos findet, dann beim Baum der Gehängten endlich die Münzi befreit. Aber auf der Flucht werden sie von einem Tiger angegriffen, den Kiki geschickt umleitet während Edi mit dem Häschen auf dem Riesenschaf noch rechtzeitig entkommt. Aber dann fällt Münzi doch noch in den Feigenbaum und der tolle Agent Kiki kann sie mit dem Helikopter retten. Welch ein Film!
Etwas weniger Anklang findet die Geschichte mit der gugelländischen Münze.
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Gonni und Kai haben davon Wind bekommen, dass es nun eine gugelländische Münze gibt. "Da ist sogar das Konterfei von Gugel persönlich drauf."  Kai schickt Gonni den "Enkel von Schnürs" zu kidnappen, da erst beginnt die ganze Verfolgungsjagd. Bert, der gerade in Gugellandia weilt, freut sich mit Beretta über die Festnahme der Verbrecher. Der Gugel ist gerettet. Es kommt langsam die Zeit, in der nicht mehr allzuviel blüht. Um so erstaunter ist man über die merkwürdigen Blumen, die auftauchen, als Harry Frau Selma begrüsst.
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Frau Selma ist mit Herrn Lehmann zusammen und eher ungern allein nach Gugellandia gekommen. Harry hat es nur gut gemeint und ihr den Aufenthalt so angenehm wie möglich gemacht. Abgesehen davon, dass sie rostige Nägel sortieren musste. "Wir werden das wieder gut machen, ich habe auch schon eine Idee." Aber zuerst kommt wieder ein dickes, fettes Märchen, das so nicht geplant war. Edi hat nämlich nur einen Film geschaut und die Idee gebracht. Aber dann ist alles völlig aus dem Ruder gelaufen.
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Loredana hat eine ganze Woche lang vergebens ihre Zaubersprüche in den brodelnden Topf geschickt, Edi ist mit seinen Rittern im Spiegeleierwald verschwunden, und er verliert einen nach dem anderen von den tapferen Helden. Aber alle haben viel Spass bei der Geschichte, obwohl das Drehbuch nur in Staatsflaggen vorhanden ist und jeder ein wenig macht, was er will. Die entführte Prinzessin sieht in einem Spiegel, wie ihr zukünfiger Retter aussieht und die anderen zwei Gefangenen werden dem Drachen zum Frasse vorgeworfen.
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Endlich spielt auch das Wetter mit. Die dunklen Wolken haben richtig Spass an der unheimlichen Aufführung, und Miezi ist eben ein Naturtalent. Den Gonni hat man mit Bonbons vollgestopft, damit er nicht auf die Idee kommt, sich wie ein richtiger Drache zu fühlen. Ja, ja, da ist allerhand los am gugelländischen Himmel. Sogar im fliegenden Kessel nimmt man die Verfolgung auf. Dabei will der Drache die Prinzessinnen gar nicht fessen. Er braucht nur ein paar Nannies für seine Eier. Ja, ab hier ist das Märchen wieder sehr gugelländisch geworden.
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Miezi, Amanda und Alinka bewachen nun Gonni's Eier. Es sind dies rot Gepünktelte. Niemand weiss, woher sie kommen und was da wohl ausschlüpft. Aber Gonni ist sicher, dass es seine Eier sind, und das ist die Hauptsache. Auch nachdem die Geschichte vom Zauberschwert ihr glückliches Ende gefunden hat, ist man mit diesen Dracheneiern noch nicht fertig. Zufälligerweise ist ausgerechnet Gonni der Gastgeber von Eulena, die gerade anflattert. Er benimmt sich wirklich anständig. Man bedenke, er hätte sie mit einem Hauch schon entfedern können. Aber nichts da. Gonni ist ganz Gentleman. "Hallo Eulena."
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Die Spielregeln beim Eulengolf sind ganz einfach. Gonni stellt Eulena die anderen Spieler vor und gemeinsam spielen sie gegen die Wurzelstöcke und Moosbänke, dass es eine Freude ist. Der Ball fliegt gekonnt hin und her, die Kastanie hüpft, die Schwerter blitzen und wenn der Ball ins Loch saust, freut sich der ganze Wald.
Der Wald ist das Hauptthema im Herbst. Auch wenn nicht viele Pilze spriessen, der Boden steckt immer voller Überraschungen.
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Der gugelländische Moosmann ist eine wahre Entdeckung. Er wird auch zur Halloweenparty eingeladen. Aber unter der ganzen Fassade steckt ein schlafender Schlumpf. "Und ich habe mich so fürchterlich erschreckt wegen dir, ha ha ha." Jetzt kommt endlich das Märchen, auf das sie all die Jahre gewartet haben. Allerdings ist es nicht so rausgekommen, wie geplant.  Miezi als Hauptdarstellerin vom Aschenputtel ist zu gross für die Kürbiskutsche.
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Aber sie hat immerhin noch kleinere Pfötchen als ihre beiden Stiefschwestern Easy und Giselle. Schangelina spielt die Stiefmutter. Es hat ihr inzwischen gute Kritiken eingebracht, dass sie auch "böse Rollen" spielen kann. Miezi darf nicht auf den Ball bis nicht alle Linsen aus der Asche geklaubt sind. Aber wozu hat man Freunde? Noch am gleichen Abend schwebt sie in den Armen des Prinzen im Kreise, und die ganze Welt fragt sich, wer die unbekannte Schöne ist.
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Beppa als gute Fee überwacht die Uhr. Punkt zwölf ist der Zauber vorbei und das wunderschöne Kätzchen wird wieder zur aschgrauen Mieze, die kein Prinz anschauen würde. Das Aschenputtel schafft es auch grade noch, rechtzeitig wieder nach Hause, aber es hat sich in den Prinzen verliebt und will am nächsten Tag natürlich wieder hin. Das schöne Kleid bekommt sie von der Fee und natürlich muss sie auch jedesmal die passenden Schuhe anziehen. Ohne Schuhe kein Aschenputtel. Am zweiten Tag hat Miezi schon keine Probleme mehr mit ihren High Heels.
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Aber sie ist dennoch glücklich, als sie die Latschen bei der erneuten Flucht auf der Treppe verlieren darf. Obwohl das mit der Kürbiskutsche nicht so geworden ist, wie man es erträumt hat, sind am Schluss alle begeistert. Es hat aber jemanden auf die Idee gebracht, man könnte ja jederzeit später mal eine Neuverfilmung machen. "Also ich habs gut gefunden, sagt Herr Lehmann, als Peso ihn nach seiner Meinung fragt. Bevor sie den Kuchen anschneiden, lockt Peso seinen Gast weg von der Torte. "Komm mal mit, Herr Lehmann, ich habe eine Überraschung für dich."
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Die Überraschung besteht daraus, dass man auch Frau Selma nach Gugellandia eingeladen hat, weil die beiden ja so unzertrennlich sind. Es gibt noch einen abenteuerlichen Flug zu zweit auf dem fliegenden Brett und anschliessend eine galaktische Modenschau, bei der sogar Edi als StarShaker über den Catwalk wieselt. Aber schon fiept es am Waldesrand. Männi ist ganz ausser sich und hat Gespenster gesichtet. "Zwei, da unten, sie hoppeln auf und nieder, immer wenn sich die Bäume bewegen, hilfe, kann man sie nicht in die Flucht schlagen?" Die Rettung naht.
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Die zwei Gartenstühle sind zwar kaputt, aber sie werden gerettet. Männi freut sich einerseits, aber Gespenster wären ihm doch lieber gewesen. Kaum hat man den Wald von dem gugelländischen Unrat befreit, fängt es an zu schneien. Es ist plötzlich, als wäre man in einer anderen Welt. Jeglicher vergessene Unrat, alles Zeug, das man im Laufe des Jahres irgendwo hingestellt hat, einfach verschwunden. Herrlich. Und dann erscheint der Nikolaus mit seinen Lebkuchen und den ganzen Weihnachtsdüften, Kerzenwachs und Tannenzweige. Man plant schon das gugelländische Weihnachtsmärchen.
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Zwischendurch kommt noch Mäxchen zu Besuch. "Oh, da kann ich ja diesmal gar kein Laub mehr rechen." Überall Schnee in Hülle und Fülle. Im Hintergrund hört man schon die Musik vom Nussknacker. Ganz Gugellandia freut sich auf das diesjährige Weihnachtsmärchen, von dem man nur die Musik kennt. "Das können wir nicht spielen!" schimpft Edi, das ist totaler Quatsch, das muss völlig umgeschrieben werden. Ich bin eine Ratte, versteht ihr, ich muss es schliesslich wissen." Ein Raunen geht durch die Mäuseanwärter. Alle bekommen noch Mickymausohren, damit sie sich wie Mäuse fühlen. Edi ist dennoch nicht zufrieden.
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Auch als das Märchen schon in vollem Gange ist, befindet sich Edi noch im Zweifel, ob er das Richtige tut. "Diese Ignoranten kennen ja nicht mal die ganze Geschichte, und jetzt muss ich auch noch als Nussknacker auf der Gegenseite kämpfen, ach, ich arme Maus, aber da muss ich wohl durch. Schöne Weihnachten, liebes Publikum." Edi versteckt sich hinter dem Vorhang und schaut gerührt zu, wie Marie den Nussknacker anhimmelt.
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Marie hat sich tatsächlich in den Nussknacker verliebt. Das bedeutet, er muss nur noch den Mausekönig zur Strecke bringen, dann wird er in seine natürliche Gestalt zurück verwandelt. Edi guckt gespannt durch den Vorhang, während wieder die Geigentöne erklingen. Beppa ist eifersüchtig davon gerauscht, also kommt es auf ein paar Minuten auch nicht mehr an. In einer Ecke stehen die Soldaten. Von der anderen Seite kommen die Mäuse. Keine einzige Maus ist eine richtige Maus. Aber die Soldaten bekommen trotzdem das grosse Knieschlottern.
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"Darf ich mit meinem Schwert andeuten, ihnen eins über die Schnauze zu hauen?" Tante Charly ist sprachlos. "Das hat mich noch nie ein Soldat gefragt."
Edi und Atina kommen nun ins Land der Zuckerfee, das ist der absolute Höhepunkt des Jahres. Keiner macht sich viel aus Lakritze oder Erdbeerbonbons, es ist einfach nur die Verlockung.
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Vielleicht fängt der Höhepunkt des Jahres ja auch erst an? Wir wünschen allen einen guten Start ins 2021.


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