News : Immer das Neuste aus Gugellandia

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November 2023





 
Ein kleiner Schelm
Unser kleiner Muck ist auch einer. Ein kleiner Schelm nämlich. Er hat uns nichts davon erzählt, wie er mit den vergifteten Feigen unsere Protagonisten ausser Gefecht gesetzt hat. Aber es war auch nicht gerade zu lustig, als die alle Ohren und lange Nasen bekamen. Vor allem, wenn man keine Ohren hat, wie zum Beispiel ein Seehund, dann ist das schon eine ziemliche Frechheit. Aber damit alles seine Richtigkeit hat, haben sie es dann doch noch ausprobiert.
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"Ich musste mich ja selber auch verwandeln." sagt Muck, der Darsteller. "ich hatte da was wirklich an der Backe, ha ha." Aber wir sind dann doch alle gut aus der Sache herausgekommen. Danke Gugellandia.
Wir bleiben Freunde.
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Das Wetter ist schön, der November schliesst seine Pforten, aber davon merkt man nichts. Harry hat Grosses vor. "Wir spielen einen Film auf dem Gelände hier." schwärmt er und rupft und reisst an einem alten Netz, das sich bereits verwachsen hat. Edi hilft ihm mit der Rebschere und Amanda und Cirillo mit ihren Schnäbeln, aber sie kommen nicht weit.
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"Es ist einfach alles viel mühseliger zu machen, wenn schon Herbst ist."  Das Gras ist hoch und widerspenstig, überall sind kleine freche Disteln gewachsen, Harry zieht und macht, und - da kommt ja Hilfe. Von wegen. Ein gut gelaunter, bemützter, kleiner Eisbär kommt des Weges. Harry denkt an Coca Cola, aber dann auch lieber an Eistee." Aber der kleine Bär ist auf Edi s Spuren. "Warte, warte, ich habe etwas für dich."
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Edi ist ganz plötzlich kalt geworden, je näher das Eisbärchen kommt. "Du kannst mich mal." sagt er verzweifelt und rennt nach seiner Halsschleife. Aber das Eisbärchen hat ihn schon mehrfach eingeholt. "Was ist, wovor läufst du weg, ich bin doch nur ein süsser Drink." Edi gafft den rot bemützten an, wie den Leibhaftigen und dreht sich um. "Mit dir will ich nichts zu tun haben!"
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Aber es hilft nichts, es ist zu spät. Die kleine Rotmütze hat Edi am Schlafittchen, er hat ihn erobert. Edi geht es schlecht, Er schleppt sich nach Hause und will nichts mehr von der Welt mehr wissen. Der kleine Rotbemützte ist ihm gefolgt und sieht auch gleich ein neues Opfer. Harry kommt aus dem Haus und geht zur Arbeit.
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Aber Harry merkt, dass er verfolgt wird. "Lass mich in Ruhe, du kleiner Saboteur." ruft er wild und wendet sich ab. Aber der kleine rotbemützte Eisbär folgt ihm Schritt auf Tritt. "Lass mich in Ruhe, ich tu dir ja auch nichts." sind die versöhnlichen Worte von Harry, aber es nützt nichts. "Ich möchte mit dir mitkommen." sagt der Kleine und hängt sich einfach an.
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"Ich kenne Typen wie dich, die entpuppen sich als Schnupfen oder noch schlimmer, lass mich einfach in Ruhe." Harry bekommt schon in der ersten Kurve ein leichtes Kratzen im Hals. "Ich wünsche deine Begleitung nicht." sagt er, aber da hat es ihn auch schon erwischt. Der nächste ist Cirillo, der noch fröhlich im Sonnenschein auf der Wiese herumtanzt. Der Kleine leistet ganze Arbeit im Sonnenschein.
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Cirillo bringt er noch nach Hause. Dann möchte sich unser kleiner Virus oder Schnuppi wieder erneut anschleichen. "Da vorne kommt Amanda mit Miezi und Laura, ha, die Dicke ist perfekt für meinen Angriff."  Und er schleicht sich an, macht ein paar Sprüche und Laura will schon lieber gleich nach Hause, denn es wird langsam kühl.
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"Denkst du auch, was ich denke?" fragt Miezi Amanda und beide nicken, um Laura ist es geschehen. Aber nein. Sie hebt stolz den Kopf und schüttelt ihn kräftig, dass es dem kleinen Schnupfenverteiler fast die Mütze vom Kopf bläst. "Lass mich in Ruhe, versuche dein Glück bei anderen." Der kleine Eisbär ist ganz geschockt. "Sie hat nicht einmal gesagt, ich solle verschwinden."  
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Aber das Nilpferd ist eines der ruhigen Sorte. Zuerst plustert sie sich einmal so richtig auf und dann fegt sie los: "Verschwinde." Aber dann überlegt sie es sich noch einmal. Aber es ist zu spät. Der kleine Virus schlägt den Weg zum Teufel ein, oder oha, vielleicht kommt er ja wieder?
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Laura, Miezi und Amanda besuchen nun die vermeintlich Kranken. Das Wetter ist zum Küssen, aber Harry liegt darnieder. "Wie geht es dir?" will Miezi wissen. "Oh mir geht es gar nicht gut!" "Du musst nur etwas essen und trinken." Tatsächlich geht es Harry schon bald wieder besser.
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Auch Edi hat es schlimm erwischt. "Was hast du, Edi, bist du krank?" "Oh. Du bist es Laura."  Edi schüttelt sich und erinnert sich an das Männchen. "Ach was, ich weiss auch nicht, was mir passiert ist." Auch Cirillo kippt noch in seinem Körbchen hin und her. "Was ist mit dir, Cirillo, bist du krank?"
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Nein, niemand ist krank, nur etwas von der Bank geschubst, ha ha. Und sie stehen alle wieder auf, vollumfänglich. Laura lacht. "Na, bitte, Cirillo, um krank zu sein, müsstest du ja immerhin lesen können." Und schon stehen die drei vom Virus geküssten wieder da wie eine Drei und fragen sich, warum sie wohl die Flinte ins Korn geworfen haben. "Es war da so ein kleiner Eisbär, mit dem hattet ihr alle zu tun."
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Es erklingt ein MUNDHARMONIKASOLO von der HOSENTRAEGERKASSE mit SCHENKELVERARBEITUNG, und alle müssen lachen. "Ist das wieder so ein Rätsel von Guido?" Miezi will es wissen. "Jetzt kommt einmal alle mit mir mit, vielleicht erwischen wir den Kerl noch, der euch allen diese Erkältungssymptome angeschmissen hat."
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"Wo hast du ihn zuletzt gesehen?" Laura will es genau wissen. Und auf der ganzen Suche nach dem Schnupfentäter treffen sie auf ein neues Problem. "Wir sind hier angemeldet, ganz sicher!"
Die zwei Rentiere oder Elche wissen es ganz genau. "Auch wenn wir nicht sicher sind, ob wir Elche oder Rentiere sind, aber wir haben einen Termin in Gugellandia. Hier steht es."
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"Willkommen in Gugellandia."  Es heissen sie alle herzlich willkommen. "Wir sind sehr stolz, so viele Rentiere zu haben, vor allem, wenn es nun gegen Weihnachten zugeht." stottert Miezi und lacht. "Den Kleinsten kennen wir ja noch aus ... hm.. ach ja als ihr mit dem Maikäfer zum Mond geflogen seid." Miezi ist ganz gerührt und erinnert sich an den kleinen Elch, dem man damals eine Kappe aufgesetzt hat, damit man die Hörner nicht sieht.
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"Ja, der war ich. Soo klein und nicht einmal in der Who is who Liste gelandet."  Aber die Who is who Liste ist eben nicht nur für euch, ihr seid ja hier, die Who is who Liste ist für alle anderen in der weiten Welt, die bei uns sein möchten, aber auch bei sich zu Hause und deshalb. Miezi schluckt und startet zu neuen Worten. "Aber wo ist unser kleiner Eisbär, die Grippe oder der Schnupfen?"
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Und wie es immer so ist, in Gugellandia, man hat mit allem Verständnis, es bleibt keiner auf der Strecke. Der kleine Eisbär hat sich auch sehr entschuldigt. "Ich habe mich einfach geirrt, ich dachte, es ist Weihnachten oder - auch nicht, ich habe einfach alles ausprobiert."
Dann hat ihn die Laura in Obhut genommen, nachdem sie herausgefunden haben, dass dem Elch nichts passiert ist.
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Und für einmal ist alles gut und jeder schaut ganz gesund den Wolken zu, und wundert sich einfach täglich über Neues.
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 Der Kleine fragt gerade Laura: "Was tust du, was machst du, kannst du mir ein Interview geben?"  Dann fragt er auch noch Keck unseren Hauselch:
"Ha, ha, hau nur ab, du kleiner Stinker!"
Aber der kleine bemützte Eisbär ist geblieben.

 
Der kleine Muck (Schluss)
Miezi und Laura sitzen nicht etwa im SCHNEEFLOCKENGESTOEBER oder am  HAMBURGERIMBISS, sie unterhalten sich auch nicht über KLEIDERBUEGELHAUFEN, sondern sie leiten den kleinen Muck sanft in den zweiten Teil hinüber. "Ich weiss überhaupt noch nicht, wie diese Pantoffeln funktionieren, und wozu ich das Zepter brauchen kann." Aber der kleine Muck ist zwar etwas beschränkt gross, aber nicht dumm. Er kapiert sehr schnell, dass die Pantoffeln auf ein Wort horchen und der Stab auch. 
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"Aber jetzt habe ich es schon wieder vergessen!" Muck übt und lernt, lernt und übt, bis er es auswendig kennt. "Hallo, Herr König, wie schön, sie zu treffen, ich habe etwas bei mir, das sie sicher interessieren könnte."
Der König ist ganz Ohr. Er hat auch viele Angehörige, die sich in seinem Palast breit gemacht haben.
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"Ich bin der kleine Muck, und ich kann ihnen als Läufer oder Schnellwitz dienen, hm, ha ha. also so oder so" stottert der kleine Muck vor dem grossen König und schmilzt dahin im Sonnenschein und vor des Königs Gnaden.
Der König lässt erst einmal die Sonne scheinen, von links nach rechts. Dann sagt er: Hey, kleiner Muck, was kannst du denn so Besonderes?
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Der kleine Muck kennt seine Stärken, mit den Pantoffeln. "Ich laufe schneller als ihr schnellster Läufer, Herr König."
Der König runzelt die Stirn. "Das kann ja wohl nicht sein." sagt er und guckt seinen Läufer vorwurfsvoll an.
"Wir machen ein Wettrennen." sagt Muck, und der schnellste Läufer des Königs willigt ein.
Es geht auf die grosse Arena. Jeder des Landes, will den grossen Event nicht verpassen.
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Beide stehen am Start. Der König gibt den Startschuss. Es ist erstaunlich, wie sehr Männi mit seinen Füssen im Staub steckt und wie schnell der kleine Muck einen Fuss vor den anderen setzt. Und er saust los, das Publikum kreischt, kaum jemand hält es mehr auf den Sitzen."Das ist unglaublich!" seufzt einer und auch der alte Affe ist hingerissen von der Vorstellung.
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Männi, der Fussbegeisterte des Königs, strampelt und watschelt, aber der kleine Muck ist schon einmal rundherum gesaust und fegt von hinten an ihn ran. "Na, geht dir die Puste aus?" säuselt er im Vorbeischritt und kann gerade noch seine Sandalen zügeln, bevor sie im Nirgendwo landen. "Meine Sandalen sind ganz normale Pantoffeln" wagt er zu behaupten, aber darüber machen sich nun andere schon Gedanken. Nämlich die Gastgeber des Events.
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Muck ist der grosse Sieger des Rennens, und er tröstet Männi, als der ganz kaputt irgendwann hinter den Kulissen ankommt. "Ich habe alles gegeben, ich bin platt, zerstört."  Und der kleine Muck denkt sich etwas. Ich habe ja noch meinen Stab, der muss ja auch für irgendetwas gut sein, und er findet ein Loch, in dem es wahre Schätze hat. "Hier hat jemand etwas versteckt, aber es ist zu gross für mich."
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Der kleine Muck ist inzwischen hoch angesehen beim Königshof, und er findet durch seinen Zauberstab ein heimliches Feld mit Schätzen, so dachte es selbst der gütigste Zauberer nicht. "Oh, was haben wir denn da unten?" Er hat sein Zauberstöckchen verwendet, das ist unfair, aber gewollt easy, huiii, und er freut sich über alle Massen, als er in der Grube einen Schatz findet.
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"Na, was haben wir denn da?" Er gräbt und buddelt, er kann kaum mehr die Schaufel halten, er bricht schon fast zusammen, dann klirrt*s
und es öffnet sich ihm ein El Dorado. Muck ist ganz geplättet und gräbt weiter.
"Ich habe einen Schatz gefunden!"
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Der kleine Muck ist reich. So glaubt er wenigstens, und er gräbt so viel von dem Tesoro aus, von dem er tragen kann. Und was ist denn nun das Grösste, naja, man bringt seinen gefundenen Schatz dem König. Der wird ja dafür wahrscheinlich eine Belohnung haben. Aber zuerst finden noch alle Gesandten des Königs noch Augen für den herrlichen Schatz.  Und der Schatz wird immer kleiner.... bis er ihn vor den König bringt. Da muss der König laut lachen und zwar nicht zu Unrecht.
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Denn all seine vermeintlichen Freunde haben schon vom Schatz genascht, und es bleibt nicht mehr viel übrig für den König. "Was soll denn das?" So ein kleines Häufchen Unbill ist mir recht, dafür werde ich dich bestrafen, du Unhold!"  Der kleine Muck hat für die falschen Freunde Geld geholt. Auch der König ist nicht mehr sein Freund. "Weshalb kümmerst du dich um meine Schätze?" Denn der König kann tiefer graben als der kleine Muck, und er kommt zu dem entscheidenden Zettel.
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Der kleine Muck wird in Ketten gelegt, er kommt in den Kerker, auch werden ihm sein Zepter und die Pantoffeln entzogen. Allerdings weiss der König nicht so richtig, was er damit anfangen soll, und so fragt er den kleinen Muck noch einmal.
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"Lieber Herr König," lügt Muck, "sie sollten die Pantoffeln anziehen um damit einherzuschreiten." Der König tut dies, leider sehr zu seinem Missgefallen. Er saust herum und kann die Pantoffeln nicht mehr stoppen. Unser kleine Muck fühlt sich in diesem Moment wie im siebten Himmel. Aber er wird gefangen genommen und befindet sich in Gewahrsam des Königs.
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Der König versucht noch mit allen möglichen Mitteln, die Pantoffeln sich eigen zu machen, aber es funktioniert eben nicht ganz. "Hey Herr König, ich hätte da eine Idee." ruft der kleine Muck aus vollem Halse. Da bleiben auch die Schuhe endlich stehen.
Der König ist schon so geschwächt vom Herumrasen mit den Schuhen. Es ist ihm alles egal.
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Aber Muck, der Kleine, hinter seinen Gittern, hat plötzlich eine Idee. "Ich glaube nicht, dass ich die Schuhe zurück haben möchte, auch nicht das Zepter, behalten sie es, Herr König."
Jetzt ist das Märchen aber abruppt zu Ende, mein Freund. Schangelina mischt sich ein und sagt Muck noch, was er zu tun hat. "Du musst jetzt noch die ganze Verwandtschaft..." Aber Muck lacht nur. "Ich muss gar nichts, das war ja nur ein Märchen."
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Und wie durch Zauberhand erscheint auch Tante Loredana im Feigenbaum. "Es war wirklich nur ein Märchen. Und er muss überhaupt nichts mehr."  Die Frage breitet sich nun aus. Was müsste der kleine Muck noch tun? Und warum sind alle so dagegen, dass er es tut?
Hauff lässt grüssen, und ein paar dicke Schinken Märchenbuch auch.
"Ich möchte, dass der Bub später noch in den Spiegel schauen kann."
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Wer Lust hat, kann ja das Original noch nachlesen.

 
Der kleine Muck
Zugegeben, in ganz Gugellandia kennt niemand einen kleinen Muck. "Wer soll das denn sein?" fragen alle, und sie reissen sich fast das Buch aus den Händen. Edi hat die Geschichte gelesen, aber es fällt ihm schwer, alles auf gugelländisch zu übersetzen. "Ihr müsst wissen, es spielt im Orient und da herrscht täglich Hitze und Armut. "Mommmment. Ich komme!" Laura hetzt über den herbstlichen Rasen und reisst Edi beinahe das Buch aus den Krallen. "Lies die Geschichte erst einmal zu Ende." seufzt sie.
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Aber inzwischen sind noch mehr Neugierige herbeigekommen. Alle wollen wissen, wer der kleine Muck war, und wie seine Geschichte lief. Aber da erhebt Miezi das Machtwort. "Wartet, wir zeigen euch erstmal die ganze Geschichte, ihr müsst euch nur noch einen kleinen Moment gedulden, und ein paar von euch können auch gleich mitspielen." Es läuft wie immer alles aus dem Ruder.
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"Muss ich mich im  KLEIDERSCHRANK verstecken, VERSCHWINDIBUS rufen und dann die HOLPERSTEINE hinunterpurzeln?" fragt das gelbe Männchen, das ab sofort den Namen Muck bekommt. "Wir haben ihn gefunden. Der Hauptdarsteller, er ist es, der mit dem zu grossen Kopf."
Alle sind überglücklich, nur Muck weiss noch gar nicht, was dies alles zu bedeuten hat.  Laura schneidert ihm noch die passenden Schuhe und Edi liest allen die dazugehörende Geschichte vor.
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Aber da kommt der kleine Muck schon höchstpersönlich. "Ich kann auch lesen, hört zu..."  Und er liest all die Zeilen, die wir nun überfliegen, weil der kleine Muck von seinem Vater gemobt wird und schliesslich seinen Turban und auch seinen Kugelschreiber erbt. Natürlich wäre der Kugelschreiber ein Säbel, aber den hat man nicht rechtzeitig im Fundus gefunden, so läuft das eben in Gugellandia.
Der kleine Muck macht sich also zu Fuss auf, in die grosse Welt hinaus, und schon bald ist er müde und ihm tun die Füsse weh.
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"Oh ich armer Wicht, ich bin viel zu klein für diese grosse Welt." seufzt er und ist schon nach einigen Kilometern am Rande der Erschöpfung angelangt. Aber er hat den grossen Turban seines Vaters auf und den Kugelschreiber um den Bauch geschnallt, das wäre doch gelacht. "Ich muss einfach!" stöhnt er und krabbelt mehr, als er schreitet. Ihm sind seine kleinen Füsse zu klein und der Kopf ist viel zu schwer.
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Drei Tage ist er unterwegs, und er ist oft am Verzweifeln. Aber er denkt sich immer, dass das Leben ihm noch etwas Besseres bieten könnte, und so kämpft er sich weiter durch die Hitze und den Staub. Am dritten Tag ist er nur noch ein Schatten seiner selbst und sieht, unten an einer Treppe, viele Katzen und Hunde hochgehen. "Da scheint es etwas zu geben." denkt er sich und folgt den Tieren.
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Tatsächlich steckt eine alte Dame hinter dem ganzen Auflauf. "Möchtest du auch etwas essen?" fragt sie freundlich, aber auch etwas skeptisch. Unser Muck kann nur noch nicken und sich freuen. Er bekommt Essen und Trinken und sogar einen Job. Er soll auf die Katzen und Hunde aufpassen, während die Frau ausser Hause ist. Er sagt zu allem Ja und die "Arbeit" wächst ihm schnell über den Kopf.
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Katzen machen, was sie wollen. Der kleine Muck erfährt von den Tieren der Madame alles Mögliche, aber nicht, was sich hinter einer gewissen Türe befindet. "Das will ich herausfinden." sagt sich der Kleine und er wartet den richtigen Moment ab, um einzubrechen. "Ha, das Tor ist ja offen, man kann einfach nur eintreten, ha ha."
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Ein wenig frech kommt er sich ja schon vor, als er die Türklinke runterdrückt und einfach hineinstolpert, in das Reich seiner Besitzerin. "Oh, da ist ja gar kein Gold, keine Edelsteine, kein Garnichts." Muck schaut sich um. "Vielleicht hat es da etwas Wertvolles drin?" Und er öffnet eine blaue, grosse Schmuckdose. Aber es hat nur Parfümfläschchen drin. "Hatschi!" und der Deckel von der Dose fällt ihm aus den Pfoten.
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Ein Blitz zischt durch das Gemach, "Ich habe es zerstört, ich bin schuld, ich muss verschwinden, sonst zerprügelt sie mich." fährt es ihm durch den Kopf.  Aber da sieht er noch ein paar blaue Pantoffeln. "Die sind aber hübsch. Und den Stab nimm ich auch noch mit, gleich kommt die Alte."
Und so macht sich der kleine Muck noch rechtzeitig aus dem Staub.
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Die Schangelina hat natürlich gleich sämtliche Register gezogen und unseren kleinen Muck verfolgen lassen. Aber er ist schnell, er weiss auch gar nicht, weshalb, die Schuhe, diese blauen Pantoffeln, die sind einfach schneller als ein paar Füsse.
Als er fast umkippt, erscheint ihm ein Freund aus dem Hause der alten Frau.  "Du musst nur das Wort sagen, dann stoppt alles."
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"O-o, halt, o" das war nicht das richtige Wort, aber die Pantoffeln hatten ein Einsehen. Und im Traum erschien ihm auch noch das Hündchen, das den Zauberspruch auswendig kannte. "Dreimal auf dem Absatz herumdrehen, und du kannst hinfliegen, wohin du willst."  Jetzt hat unser Muck keine Grenzen mehr. 
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Er richtet seine Füsse in den Pantoffeln und es fängt für ihn ein neues Leben an.
"Das ist nicht mehr mühseliges Stapfen, das ist Fliegen von Holz bis zu den Zapfen, es ist herrlich."
Und der kleine Muck erlebt die Welt mit seinen blauen Schlapfen.
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Der kleine Muck nähert sich einem grossen Königreich. Es ist das Reich von König Körich. Es ist ein grosser und mächtiger König, aber auch ein sympathischer. Von dieser Sorte gibt es nicht viele. Man sieht es in seinem Reich. Alles blüht und schwebt und hat Freude am Leben. Aber der König zweifelt eben doch an allem herum.
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"Ja, liebe Untertanen, seid ihr auch noch glücklich?" Die Untertanen sind es, solange der König lebt und es will. "Aber ihr könntet doch schon längstens andere Untertanen sein." schnupft der König, aber noch immer will niemand, dass der König geht oder noch schlimmer, dass ihn jemand abserviert.
"Wir Untertanen gehören dem König."
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Noch weiss niemand, wer da drüben im Anmarsch ist. Es handelt sich auch nur um einen klitzekleinen Wicht, der einfach etwas zu gross gefrühstückt hat. Der kleine Muck ist im Anmarsch.
Noch weiss niemand, was dies bedeutet.
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"Leute, macht mal die Bühne klar, ha, ha, ich bin euer König und ich habe euch alle lieb."
Aber er wird unterbrochen.
"Herr König, wir haben hier einen Gefangenen."
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Aber der ist ihnen entwischt. Leider haben der König und seine Gevattern noch keinen Gefangenen, aber wer weiss. Wir müssen zuerst noch ran an den zweiten Teil vom Zwerg Nase, ha ha. Aber dann geht es weiter, versprochen....
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Lisa und Nessi
Es ist November und das übliche Wetter bahnt sich an. Die Tage werden kürzer, aber irgendwann sind sie immer schön und wenn auch, nur für ein paar Minuten. Unser heutiger Hauptdarsteller hat das grosse Knieschlottern. "Ich weiss doch gar nicht, wie man das macht." säuselt das kleine Ungeheuer vom Loch Ness und tut sehr unfreundlich. "Du musst gar nichts machen, sei einfach so, wie du bist, das ist am besten." rät ihm Lori, die Küchenfee, die muss es ja wissen. "Na schön, komme, was wolle, es solle."
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Nessi ist noch nicht lange in Gugellandia. Deshalb hat es auch so Angst vor der Begegnung mit der berühmten Lisa von den Plüschpiraten aus Berlin. "Ich bin ein Ungeheuer." versucht es sich einzureden, aber es funktioniert schon beim Anblick von Lisa nicht. Denn der Bär ist viel grösser. Früher hat man die Besucher mit dem Beamgerät einfach geschrumpft oder vergrössert, aber das ist heutzutage gar nicht mehr nötig. Man findet sich automatisch zusammen. "Schön habt ihr's hier." sagt Lisa freundlich.
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"Ja, a, ah  wir haben fast 25 Grad an der Sonne." lügt das kleine Saurierungeheuer, schwitzend und hüpft aufgeregt neben der gigantischen Bärin Lisa her. "Ich komme aus Berlin, weisst du, das ist etwas nördlicher." schmunzelt sie, und der kleine Saurier findet sie umwerfend. "Ich zeige dir alles, was möchtest du zuerst sehen?" Lisa wirft dem Kleinen einen Blick zu, dass sich der Arme sofort wie versteinert anfühlt. "Meinen Hutladen, was sonst?"
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Lisa hat vor Jahren in Gugellandia einen Hutladen eröffnet. Damals gab es noch keine kleinen Saurier, die die Gäste durch das Land führten, aber eine Rennbahn und, ha, eine Schangelina. "Oh, du bist schon da, ich wollte gerade noch aufräumen." Schangelina kommt angetanzt und begrüsst die Freundin aufs Herzlichste. "Ist fast alles ausverkauft, bis auf die Ladenhüter, die immer wieder mal ausgeborgt werden." Lisa ist entzückt.
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"Ja, Nessi, dann müssen wir aber mal ein wenig um den Spiegel tanzen, was?" sagt sie fröhlich und setzt Hüte um und auf, bis die ersten Kunden kommen. "Oh herzlich willkommen, aha, ist Saurierzeit, was haben wir, ein paar Tage nach Halloween... mhm." Die Kunden haben ganz besondere Wünsche und sind auch ein wenig neben der Spur. Aber wo ist die Spur in einem Hutladen in Gugellandia?
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Aber in Lisa's Hutladen gibt es für jeden die passende Kopfbedeckung. Es stürmen noch mehr Saurier herein. Lisa versteckt ihre Überraschung geschickt mit eifrigem Verkaufstalent. "Selbstbedienung ist natürlich gestattet, meine Lieben, aber wieder absetzen, wenn es nicht passt." Die Saurier finden einen ausgesprochenen Gefallen an Hüten. "Das wird eine neue Aera!" munkelt die Ladenbesitzerin und kichert.
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Die Saurier verlieben sich jeder in irgendein denkwürdiges Objekt. Sogar Gonni, fragt dreimal den kleinen gelben Wicht. "Bist du sicher, dass du ihn nicht tauschen willst, ich würde den so gerne mal haben."
Aber nichts da.
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Lisa ist mittendrin im Gewühle, dem Kaufrausch der Reptilien und Sauriern, und wer da noch alles kommen mag. Sie macht sich Sorgen, dass die Hüte ausgehen könnten. "Wenn jetzt noch jemand kommt, ...." Und da kommen auch noch die Krokodile, bedienen sich und zischen wieder ab.
"Du liebe Güte, da bin ich aber erschrocken!"
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Es kommt auch ein TASCHENTUCHMONSTER, das in der  RAUFBOLDAERA einen MUSIKWISSENSCHAFTLER sucht, aber das ist alles ein Detail, verglichen mit dem, was Lisa in ihrem eigenen Hutsalon erlebt. Die Fledermäuse machen ein enormes Spektakel. "Huiiii, wir wollen eindeutige Hüte." Aber das geht nicht, denn es sind nur drei Hüte und vier Fledermäuse. Lisa überlegt und findet: "Ihr könntet ja drei und eins machen. Drei gleiche und einen gigantischen". Die Fledermäuse können sich nicht einigen. Das heisst, doch, aber einer nicht. 
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Alfi kann sich nicht entscheiden. So geht es manchmal älteren Plüschtieren. Sie sind hin und hergerissen, von der Mode, von dem, was sie schon jahrelang gemocht haben und dem, das ihnen steht. Die vierte Fledermaus ist ein Ladenhüter. Nessi weiss nicht ein noch aus, aber seufzt, erstmal und erhebt den Blick. "Ich glaub, ich hab's gefunden!"  Naja, wo die Liebe hinfällt.  Ha, ha, ha, aber die Fledermaus ist glücklich.
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Leider ist sie jetzt soo glücklich, dass sie sich im Laden verfliegt und an die dreissig Mal in die Pflanze donnert. "Boing, boing, boing, ah, danke." Nicht alle Fledermäuse sind so zerstreut, aber Nessi ist nevös geworden. "Wo ist denn die Lisa hin? Ich mach doch das hier nicht alles alleine?"
Im grünen Dschungel zappelt immer noch Alfi, die letzte Fledermaus. Aber von Lisa ist keine Spur mehr zu sehen.
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Lisa hat sich offenbar in Luft aufgelöst. Man kennt Lisa, und weiss ganz genau, wie sie aussieht, aber sie ist weg. Einfach nicht mehr da. "Halloh, ha ha, ha, ha, ha, ich bin hier, siehst du mich denn gar nicht, habe ich eine Tarnkappe auf?" So sehr, wie es Spass macht, unsichtbar zu sein, so sehr ist es auch beschwerlich, sich bemerkbar zu machen. "Hier bin ich." ruft die Lisa und ist nicht sichtbar.
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"Das haben wir schon hundert Mal auf dem Programm gehabt und immer wieder davon abgesehen, weil es einfach nicht lustig ist, wenn man jemanden nicht mehr sieht."  stöhnt Schangelina und schaut sich im Hutsalon um. "Komm raus, runter, bitte, Lisa!" Im nahegelegenen "Gebüsch" kichert jemand.
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"Ja, wohin ist sie denn verschwunden?" Der kleine Nessi ist ganz sicher. "Ich habe sie gerade noch gesehen, und dann habe ich mir meinen Zylinder aufgesetzt, und weg war sie."  "Aber das muss doch gar nichts mit deinem Zylinder zu tun haben."
Alle sind ziemlich erschreckt und suchen mehr oder weniger auffällig nach der vermissten Lisa.
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"Hier bin ich. Siehst du mich?" fragt Lisa. Sie ist unsichtbar geworden. Der kleine Saurier guckt sich fast die Augen aus dem Kopf und kann sie nirgendwo erkennen. "Hier bin ich! Siehst du mich denn gar nicht? Ha, ha."  Nessi guckt in den Himmel und sieht Wolken am Horizont.
Aber es sieht auch am Himmel nicht nach Lisa aus. Ein böses Monster jagt ein kleines Tier. "Lisa, wo bist du?"
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Lisa hat in ihrem eigenen Hutladen eine Tarnkappe gefunden, die sie unsichtbar macht. Aber das Unsichtbarsein ist nicht unbedingt das Schönste auf der Welt. Also zieht sie sich die Kappe vom Kopf und wird sofort für den kleinen Nessi wieder sichtbar. "Ah, da bist du ja, ich hatte schon Angst, du wärst für immer verschwunden."
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"Und, wo ist die Kappe?" fragt der geschäftstüchtige Saurier jetzt. "Weg. Was willst du eigentlich, mich oder die Kappe?"
Die Zwei haben sich im Laufe des fröhlichen Abends noch versöhnt und schliesslich ist die tolle Lisa wieder zurückgeschwappt nach Berlin, wo sie bereits sehnlichst erwartet wurde.
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"Lisa, machs gut, ich denke an dich." 

 
Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer (Schluss)
"Herr Turtur, ich bitte Sie, das können wir doch gar nicht annehmen." Der grosse Vogel, Herr Turtur, hat unseren Weltenbummlern, Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer, nun nämlich angeboten, die Emma wieder mit Wasser zu füllen und ihnen auch den Weg in die Drachenstadt zu zeigen. Dafür mussten sie zuerst in seine Oase und später in Richtung der gigantischen schwarzen Felsen fahren. Emma macht zwar alles mit, aber sie ist auch schon recht erschöpft. Das weiss Lukas am Besten und er behandelt sie ganz behutsam.
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"Wissen Sie, Herr Turtur, wir wollen in der Drachenstadt ja nicht bleiben, wir wollen nur die Kaisertochter befreien und gleich wieder abhauen."  Herr Turtur überlegt. "Na, dann wünsche ich ihnen viel Glück und auf Wiedersehen."
"Ist er jetzt traurig oder wütend, weil wir ihn verlassen?" "Keine Ahnung, komm Jim, wir müssen, es liegt noch eine ziemliche Strecke vor uns."
"Tschüs Herr Turtur."
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Gebückt und traurig geht der WUESTENECHSENGURU  in Richtung seiner Oase zurück. Die  LOKOMOTIVFUEHRERSORGEN belasten ihn auch und er denkt an eine PLATTFUSSINDIANERIN, die in dieser Geschichte überhaupt nicht vorkommt. Aber bleiben wir bei Lukas und Jim. Den beiden bleibt nämlich nun der Mund offen stehen, als sie das grosse Loch vor sich erblicken.
"Ist das das, wo wir hinein, und wieder hinauskommen müssen?" fragt Jim beunruhigt. Emma dampft los. 
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Es ist ausgesprochen dunkel, um nicht zu sagen, finster sind die Aussichten, wieder heil aus dieser Hölle herauszukommen. "Man sieht überhaupt nichts, nicht einmal Emmas Scheinwerfer finden etwas, zum Anschauen." Jim ist sehr beeindruckt, und auch Lukas sagt eine geraume Weile lang nichts.
Dann plötzlich, ein Schreck, ein Wank, ein Unglück?
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"Wo sind wir?" Das wüsste Lukas auch gerne. Aber Emma weiss, dass sie vorübergehend neben dem Weg gefahren ist und seufzt laut. Lukas fällt auf, dass der Atem von Emma so warm oder so kalt ist, dass es Eiskristalle gibt, und diese regnen von der Decke herunter, bis ein schneeweiser Weg zum Ausgang entsteht."Wir haben es geschafft."
Die zwei tapferen Helden schauen sich begeistert an.
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"Ich bin noch völlig platt." schnurrt Jim, und schaut sich im neuen Reich erst einmal um. "Hey Jim, wir sind schon nahe der Drachenstadt, schau mal, hier sind überall Vulkane und so Häufen mit Steinen, was meinst du?" "Ach ja,"  erinnert sich Jim und grinst Lukas zu. "Wir sind nun wahrscheinlich in einer Vorstadt des Drachenfelsens."
Emma ist erschöpft, sie hat ihre letzten Kohlen verbraucht und sie seufzt so laut, dass es Lukas das Herz zusammenschnürt.
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"Wir müssen eine Lösung finden, Jim, es sieht nicht gut aus, mit Emma, wir haben keine Kohlen mehr." Jim hüpft draussen herum und sucht nach einer Lösung. "Hier sind doch eine Menge Vulkane, vielleicht bekommen wir hier, was wir suchen?"  Aber es erschrickt ihn ein ausgesprochen frecher, kleiner Vulkan. "Huiiiiiiii, und huiiiiiiiiiii und huuuuuuuuuuuh!" macht es aus einem nicht rauchenden Krater unentwegt. "Da ist jemand drin." weiss Jim und wartet geduldig, bis sich der kleine Kerl zu erkennen gibt.
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"Ich bin Nepomuk, ein Halbdrache, deshalb wohne ich hier und nicht in der Drachenstadt, aber mein Vulkan ist aus, huuuuu, huuuuu, ich bin untröstlich!" "Du wohnst nicht in der Drachenstadt, weil du ein Halbdrache bist?" fragt ihn Jim ungläubig. "Ja, diese wilden, bösen, können uns Halbdrachen nicht ausstehen, und jetzt habe ich nichts mehr, huuuuuhuuuuuh! Gestatten, ich heisse Nepomuk!"
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"Wir sind zwei Lokomotivführer und wir können dir sicher helfen, und du uns auch gerade, ha ha." Lukas sprüht vor Freude. "Es ist der ganze Vulkan voll mit Kohle! Und die braucht Emma dringendst!" Während Nepomuk noch hin und herhüpft, schaufeln Jim und Lukas die Kohle, die Emma benötigt aus dem Vulkan und dann zündet ihn Lukas auch freundlicherweise wieder an. "Alles paletti Nepomuk. Du hast wieder Feuer."
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Und Lukas geht mit der Kohle zu Emma und verteilt ein wenig Sparänzchen. "Das macht sie immer am Anfang." lacht Lukas und schon schnarrt die Lokomotive, und es erklingt ein herzerwärmendes Geräusch. "Dann lasst uns in die Drachenstadt fahren." freut sich Lukas, aber Nepomuk warnt noch vor der "Verkleidung". "Ihr müsst euch schon wie richtige Drachen benehmen, sonst lassen sie euch nicht durch!"
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Lukas brummt zufrieden "Was, Emma, sind wir richtige Drachen oder nicht?" Allerdings kommen ihm bei der Einfahrt zur Drachenstadt doch ein wenig Zweifel auf. "Was meinst du, Jim, sind wir dampfend und abenteuerlich genug?"  Jim weiss natürlich nicht, wie ein richtiger Drache aussieht, aber er gibt einen wichtigen Tipp ab. 
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"Schau mal, wir haben noch die Plache, das wird ein Super-Umhang, lass sie uns verkleiden."
Und aus der Lokomotive Emma wird früher oder später ein Ungetüm aus der Drachenstadt.
 Da erblasst sogar Gonni aus der Perspektive.
"Was kommt denn da? Ist das ein neuer Drache, wie heisst er?"
"Oder ist es eine Sie?"
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Sie haben die Emma umgebaut. Sie sieht schon ziemlich drachenähnlich aus, und nun gewährt man ihr auch Eintritt in die Drachenstadt. Gonni passt zwar auf, und er weiss, was ein Drache ist, aber manchmal kann man eben seinen eigenen Augen nicht trauen.
"Das ist eindeutig der Hammerschlag."
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Emma tuckert und dampft zwischen den Felsen durch. Jim guckt ängstlich durch das Gebälk, aber die Drachen schwingen und fliegen wie gewohnt herum. Ausser Gonni und ein paar Neugierige hat die Emma keine Misstrauer. Sie fährt Rampe rauf und Rampe runter und sucht verzweifelt nach dem Schulzimmer, in dem sich die vermissten Personen aufhalten könnten. Schliesslich steht sie davor. "Hier drin ist die Prinzessin von Mandala gefangen." schnulzt so ein gelber Durchflieger. Emma passt auf, und Lukas lenkt sie in den Hinterhalt. 
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Emma mimt den Drachen, und alle Bewohner der Stadt sind von ihr völlig platt. "So eine Süsse, die ist doch nicht von hier, oder?" Aber die Flattertücher fallen langsam ab und sie braucht dringend einen erholsamen Posten. "Komm Emma, nur noch ein letzter Schlag." sagt Lukas und steuert sie hinter den grossen Heuballen, vor dem die Schulklasse von Frau Mahlzahn sitzt. Jim hat schon in die Pfoten gespuckt und sich auf die Beine gemacht.
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Aber Frau Mahlzahn ist unerbitterlich. Wie ein Pauker schnullt sie die Tabellen, wie ein Bösewicht schnalzt sie dich an, und wischt alles, was du sagst weg vom Tisch und sie lässt nichts übrig von dir. "Aber 90 habe ich doch gesagt." "Du hast nicht nnnneunzig gesagt, ich bin doch nicht schwerhörig, du hast unzig gesagt, genau, und das ist faaaaaalsch!"
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"Und duuuu, Kleinerrrr? Hä, was willst du saggggen?" knattert der Drache los, aber Frifri weiss nichts Gescheites zu antworten. "Naaaa, waaas ist denn los hier, kkkkkkkann mir dennnnn niemand eine Aaaaaaaantwort geben?" Die Lehrerin ist ziemlich aufgebracht.
"Solange ich Frau Maaaaaaalzaaaaaahn bin, so lange möchte ich eine Aaaaaaaaaaaaaantwort haaabennn!"
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Jetzt meldet sich LiSi zu Wort. "Aber wir haben doch schon gesagt, dass es Neunzig sind. "Aaaaaaaahaaaaa, jetzt plöööötztztzlich?" "Aaaaaaber das ist grundfalsch, groooooblässsig fahrlässsig unentwunden falsch falsch falsch." Der Lehrerin fliegen schon Fetzen vom Kopf. Aber Jim naht. Der kleine Tausendsassa ist unterwegs, auch in der Drachenstadt. "Was soll ich jetzt tun?"
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Die Lehrerin ist noch nicht fertig. "Lasst nochmalllls hööööören! Waaaaas war es am Schluss?" Aber jetzt greift Jim ein.
"Liebe Frau Lehrerin, auch wenn sie es nicht verstehen können, es ist Schluss jetzt, einfach Schluss. "
"Das wolllllllte ich doooch geraaade maal wisssseeeen!"
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Aber Jim stellt sich der Frau Mahlzahn einfach gegenüber und behauptet einfach drauflos. "Duuuuuuu kannnst noooch gar nicht wisssssssseeeeen....." Und doch kann er. Der kleine Tunichtgut hat inzwischen einiges gelernt.
Innert weniger Minuten ist die Schule von der Lokomotive geräumt. Frau Mahlzahn liegt in Ketten und man startet. 
"Kommt Kinder, klettert auf die Lok, es geht nach Hause."
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Noch ist man in der Drachenstadt und der Ausweg ist nicht einfach. Aber wozu hat man Jim Knopf und Lukas, den Lokomotivführer? Sie finden gleich unterhalb des Drachenfelsens einen schmalen, gelben Fluss, und in den lassen sie sich nun hinunter.
Und? Der gelbe Fluss führt geradewegs nach Mandala.
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Während sie unterwegs sind, erzählt Prinzessin LiSi ihre ganzen Abenteuer. "Wie die mich gekidnappt haben." und so weiter. Aber sie kommen schon bald in Ping an. "Würde mich wundern, wenn der Kaiser nicht persönlich da wäre." grinst Jim zu Lukas.
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Und er ist. "Hallo, Papa!" Die Tochter ist glücklich. Der Papa ist auch glücklich.
Und unsere Abenteurer sind auch zufrieden, denn die Geschicht hat ein gutes Ende gefunden.
Naja, in einem Jahr, vielleicht kommen Jim und Lukas wieder nach Lummerland.
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